Sachgebietsleitung für die kulturelle Kinder- und Jugendbildung

Die Stelle gehört zum Bereich Stadtteilkultur, der neben dem Sachgebiet 10 kommunale sowie aktuell 14 vereinsgetragene Stadtteilkultureinrichtungen umfasst.

Die Stadtteilkultur ermöglicht durch eine Vielzahl kultureller Angebote für Kinder, Jugendliche und Erwachsene aus den Bereichen Musik, Literatur, Theater, bildende Kunst, Film, Tanz sowie themenbezogener, künstlerischer Projekte und nachhaltiger Programme den Zugang zu Kunst, Kultur und kultureller Bildung.

Nachhaltige, verbindliche Strukturen und innovative Formate hierfür zu entwickeln und bereitzustellen ist wesentlicher Bestandteil des Aufgabenfeldes der kulturellen Kinder- und Jugendbildung. Das Team von zurzeit 5 Personen entwickelt in Kooperation mit den Einrichtungen der Stadtteilkultur bedarfsorientierte Konzepte und Angebote. Dazu gehören z.B. die verschiedenen KulturAbos für Schulen, Programme zur Leseförderung oder die Spiel:Zeit für Familien, Projekte mit Kitas, Schulen, Jugend- und Kultureinrichtungen sowie Beteiligungsprozesse im Rahmen der Weiterentwicklung der Angebotsstruktur.

Die hier ausgeschriebene Vollzeitstelle (39 Stunden/ Woche bei Beschäftigten) ist nach Entgeltgruppe 11 TVöD (A I 3 Anlage 1 – Entgeltordnung (VKA) bewertet.

Die Besetzung der Stelle soll zum nächstmöglichen Zeitpunkt unbefristet erfolgen. Die Stelle ist teilzeitgeeignet und es kann über praktikable Arbeitszeitmodelle gesprochen werden.

Zu den wahrzunehmenden Aufgaben gehören im Wesentlichen:

  • die mit der Leitung verbundene Verantwortung für das Team und das Finanzbudget
  • die inhaltliche und qualitative Weiterentwicklung des Sachgebietes unter Berücksichtigung aktueller gesellschaftlicher und kulturpolitischer Diskurse
  • umfassende regionale und überregionale Netzwerkarbeit
  • innovative Projektarbeit und Projektmanagement in komplexen Strukturen
  • qualifizierte Beratung von Kulturschaffenden und Partnern zu Konzeption, Organisation und Finanzierung bei Vorhaben der kulturellen Bildung
  • Planung, Moderation und Durchführung überregionaler, wissenschaftlicher Austauschforen für das Feld kultureller Bildung für Kinder und Jugendliche.

Sie bringen mit:

  • einen Hochschulabschluss (z.B. Bachelor of Arts oder ein vergleichbarer Magisterstudiengang bzw. ein Fachhochschulabschluss) in einem Studienbereich der Kultur- oder Erziehungswissenschaften, Pädagogik oder Sozialen Arbeit wie z. B. Soziale Arbeit, Sozial-, Kultur oder Erwachsenenpädagogik, Kulturwissenschaften sowie eine ggf. erforderliche staatliche Anerkennung
  • Erfahrungen und Kompetenzen auf den Feldern von wertschätzender Führung und Zusammenarbeit
  • mehrjährige Erfahrungen mit der Partizipation und Teilhabe von Kindern und Jugendlichen in der sozialräumlichen Kulturarbeit
  • Kenntnisse und Erfahrungen, aber auch Innovationsfähigkeit in Bezug auf kulturelle Lernprozesse, Angebotsentwicklung und -realisation, auch in größeren Projekt zusammenhängen
  • ressortübergreifendes Denken und Handeln sowie das ergebnisorientierte Erarbeiten und Koordinieren von Netzwerken
  • die Fähigkeit, andere zu begeistern und zu motivieren sowie die Fähigkeit, mündlich und schriftlich zu überzeugen
  • flexibles und mobiles Arbeiten, d. h. Sie sind auch bereit und in der Lage, ihre Arbeitszeit dem kulturellen Leben anzupassen
  • Gender- und Diversitykompetenz.

Wenn darüber hinaus die kulturelle Bildung der Kinder und Jugendlichen in Hannover für Sie ein besonderes Anliegen ist, freut sich die Kulturlandschaft Hannover auf Ihre Bewerbung.

Wünschenswert sind außerdem gute Kenntnisse der Aufgaben, Strukturen und Abläufe in einer Kommunalverwaltung sowie der lokalen und überregionalen Kultur- und Bildungslandschaft.

Die Landeshauptstadt Hannover hat das Ziel, die Vielfalt der Bevölkerung auch in der Stadtverwaltung abzubilden. Sie erkennt damit Vielfalt als wichtigen Teil ihrer Unternehmenskultur an und ist bestrebt, ein offenes Arbeitsumfeld zu schaffen, das Menschen unabhängig von ihrer ethnischen, kulturellen und sozialen Herkunft, ihres Alters, ihrer Behinderung, ihrer Religion sowie ihrer sexuellen oder geschlechtlichen Identität gleiche Chancen bietet.

Menschen mit einer Migrationsbiografie sollen bestärkt sein, sich zu bewerben, da ihr Anteil in allen Bereichen und Ebenen erhöht werden soll.

Zur Förderung der beruflichen Gleichstellung von Frauen und Männern sollen gemäß dem Niedersächsischen Gleichberechtigungsgesetz insbesondere Männer ermutigt werden, sich zu bewerben.

Schwerbehinderte Bewerber*innen werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.

Wenn Ihr Interesse geweckt wurde, dann bewerben Sie sich bitte vorzugsweise online über das Bewerbungsportal oder richten Sie Ihre schriftliche Bewerbung mit den üblichen Bewerbungsunterlagen (ohne Foto) unter Angabe der Ausschreibungsziffer 41.52-2022-01-DZ bis zum 31.01.2023 an die Landeshauptstadt Hannover.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Quelle: Landeshauptstadt Hannover

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