Aus Politik und Zeitgeschichte

Am 2. Juni 2019 wurde der Kasseler Regierungspräsident Walter Lübcke ermordet. Am 9. Oktober erschoss ein Attentäter in Halle zwei Menschen, nachdem er versucht hatte, eine Synagoge zu stürmen und ein Blutbad anzurichten. Die aktuelle Ausgabe von „Aus Politik und Zeitgeschichte“ analysiert das Phänomen Rechtsterrorismus in Deutschland und fragt nach der Geschichte des Rechtsterrorismus, Gefahrenpotenzialen und transnationalen Verbindungen innerhalb der Szene. Nicht zuletzt beleuchtet das Heft Lehren und Leerstellen nach dem NSU-Prozess.

Oft vergessen in der Berichterstattung über den Nationalsozialistischen Untergrund: Das Leid der Angehörigen. Das Theaterstück „NSU-Monologe" erzählt daher die Geschichten von Elif Kubaşık, Adile Şimşek und İsmail Yozgat und liefert authentische Einblicke in die Perspektive der Hinterbliebenen. Am 12. Dezember 2019 findet in Halle die fünfte Aufführung des Stücks im Rahmen einer Kooperation der bpb mit der Bühne für Menschenrechte statt. Für alle, die das Thema vertiefen möchten, ist der Band „Der NSU-Prozess. Das Protokoll" (BD. 10372) aus der bpb-Schriftenreihe wieder erhältlich.

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