Jahresbericht 2018 des LV Soziokultur Niedersachsen erschienen

Die demokratische Kraft der Soziokultur wirkt in allen Teilen des Landes: In ländlichen Regionen ist die Soziokultur Impulsgeberin für ein gelingendes Miteinander, ermöglicht Engagement und schafft Lebensqualität in Dörfern und Kleinstädten. Über die Hälfte unserer mehr als 100 Mitglieder wirken auf dem Land. Die „kleine Strukturförderung“ ermöglicht insbesondere kleinen Vereinen kontinuierliches Arbeiten über Projektzeiträume hinaus. Diese auszubauen, zu stärken und damit die jeweiligen Lebensverhältnisse zu verbessern, sind unsere wichtigen Ziele. In den Städten werden neue Kooperationen mit der Kreativwirtschaft erprobt und digitale Methoden in Projekten eingesetzt.

Überall geht es um demokratisches Handeln, Beteiligung und Selbstermächtigung. „Clinch Festival – Für eine Gesellschaft ohne Ausgren­zung“, „Heimat“, „Culture Clash“, „refashion­Fabrik“, „Gutes Morgen“ „unbehaust“ sind Titel einiger Projekte. Sie sind thematisch stets nah an den komplexen Fragen unserer Gesellschaft und legen dar, dass die Akteure flexibel und kreativ zum gesellschaftlichen Gelingen beitragen. Im Bericht können Sie sich anhand einiger Beispiele aus unserer Förderpraxis einen Einblick in das Spektrum der soziokulturellen Aktivitäten verschaffen. Nicht nur die gesellschaftsrelevanten Frage­stellungen verändern sich, auch die Ansprüche des Publikums und der Nutzer*innen sind einem Wandel unterlegen. Ebenso wie die Ansprüche an umweltgerechte und ressourcenschonende Gebäude und Technik. Dank der Förderung des Landes, der sehr hohen Eigenerwirtschaftung und einer guten Kenntnis unterschiedlicher Geldgeber und Fördermöglichkeiten, kann Soziokultur die­sen Ansprüchen gerecht werden. Die Regionalberatung ist ein weiterer wichti­ger Baustein einer gelingenden, vielfältigen Kulturlandschaft in Niedersachsen, die für Beteiligung, Empowerment und Demokratie steht. Mit der beim Landesverband Soziokultur angegliederten Beratung, ermöglicht das Land den Kulturschaffenden kompetente Unterstützung mit sehr hoher Praxiskenntnis, denn die Berater*innen arbeiten mit der Hälfte ihrer Arbeitszeit in der Kultur und beraten aus dieser Perspektive praxisnah. Das die Beratung sehr nachgefragt ist, belegen die 1.178 Beratungstermine, die von 409 unterschiedlichen Vereinen, Initiativen; Kommunen und Einzelpersonen wahrgenommen wurden.

Der Jahresbericht als pdf

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