Neues zum Kurzarbeitergeld

Das Ministerium für Arbeit und Soziales hat das Gesetz „zur befristeten krisenbedingten Verbesserung der Regelungen für das Kurzarbeitergeld“ am Freitag entschieden. Es gilt rückwirkend ab 1.3.2020 . Das Gesetz ist zeitlich befristet und gilt bis zum 31.12.2021.

Grundsätzlich sind soziokulturelle Zentren berechtigt, Kurzarbeit anzumelden, wenn 10% der Beschäftigten des Betriebs von Arbeitsausfall betroffen sind. Ob und wie viel Kurzarbeitsgeld beantragt werden kann, wird die jeweilige Agentur für Arbeit bewerten (aber meistens wie ALG 1, nämlich 60-67% des Nettogehalts). Arbeitgeber*innen müssen den Arbeitsausfall bei der Agentur für Arbeit melden. Das ist sehr wichtig.

Ein erleichtertes Antragsverfahren ist bei der Agentur für Arbeit noch nicht online. Das wird aber in den nächsten Tagen eingerichtet. Es empfiehlt sich somit, die Seite der jeweiligen Agentur für Arbeit zu beobachten oder bei der Agentur anzurufen.

Gesetzesneuerungen:

  • Es reicht, wenn 10 Prozent der Beschäftigten eines Betriebes von Arbeitsausfall betroffen sind, damit ein Unternehmen Kurzarbeit beantragen kann. Sonst musste mindestens ein Drittel der Beschäftigten betroffen sein.
  • Sozialversicherungsbeiträge werden bei Kurzarbeit von der Bundesagentur für Arbeit vollständig erstattet.
  • Kurzarbeitergeld ist auch für Beschäftigte in Zeitarbeit möglich.
  • In Betrieben, in denen Vereinbarungen zu Arbeitszeitschwankungen genutzt werden, wird auf den Aufbau negativer Arbeitszeitkonten verzichtet.

Hier sind wichtige Links:

  • Mitteilung des Ministeriums für Arbeit und Soziales hier
  • Mitteilung der Agentur für Arbeit bzgl. der Kurzarbeit während des Corona-Virus hier
  • Der Gesetzestext findet sich hier

Weitere Informationen:

  • Hinweise Kurzarbeitergeld hier
  • Tabelle zur Berechnung des Kurzarbeitergeldes (Kug) hier
  • Merkblatt 8 a Kurzarbeitergeld hier
  • Merkblatt 8 b Kurzarbeitergeld hier 

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