Soziokultur in Zeiten der Corona-Krise

In einer Pressemitteilung vom 12. Mai versucht die Landes Arbeitsgemeinschaft der Kulturinitiativen und Soziokulturellen Zentren Baden-Württemberg e.V., auf die derzeitige Situation ihrer Häuser aufmerksam zu machen. Beim Lesen der Pressemitteilung wird klar, dass es innerhalb der Corona-Krise aber am Ende nicht nur zu schweren finanziellen Problemen kommen wird und bereits geht. Die Probleme sind noch viel weitreichender, als das man sie nur auf ein wirtschaftliches Problem reduzieren könnte.

In einem Auszug aus der Pressemitteilung heißt es:

Bei den wirtschaftlichen Folgen bleibt es aber nicht, was sind die psychosozialen Auswirkungen für unsere Gesellschaft? Eine Gesellschaft in Angst, in der sich jetzt, wenn sich die Schockstarre so langsam löst und durch die Lockerungen des Kontaktverbots wieder mehr Aktivitäten möglich sind, erst langsam die Folgen der großen Verunsicherung zeigen. Themen wie Migration, Rechtsradikalismus und rechte Gewalt in Deutschland, katastrophale Zustände in griechischen Flüchtlingslagern und damit verbundene ethische Fragen für Europa, der Krieg in Syrien und seine Folgen, Fragen des Klimaschutzes und der Nachhaltigkeit, soziales, menschliches Handeln nicht nur angesichts dieser Krise, sondern der vielen Krisen, die ebenso wenig vorbei sind, auch wenn wir kollektiv gerade nur Corona-fokussiert denken, all diese Themen behalten ihre Relevanz und brauchen weiterhin ihren gesellschaftspolitisch wie künstlerischen Ausdruck.“ - Laila Koller LAKS Baden-Württemberg e.V.

So fordert die LAKS am Ende nicht nur einen wirtschaftlichen Weg aus der Krise, sondern auch einen kreativen, bei dem die Rolle der soziokulturellen Zentren, wie auch der Kulturinstitutionen durchaus als „systemrelevant“ betrachtet werden sollte.

Die ganze Pressemitteilung der LAKS Baden-Württemberg e.V. gibt es hier nachzulesen.

Zurück

nach oben

Wir verwenden Cookies, um die Zugriffe auf unserer Website zu analysieren. Mehr erfahren