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Seminarreihe "Aufsicht führende Personen in Veranstaltungsstätten"-für die Sicherheit in soziokulturellen Zentren

Vorhang auf, Bühne frei ... so heißt es nicht nur in Opernhäusern, sondern auch in soziokulturellen Einrichtungen. Und auch wenn es im Gegensatz zu den Bühnen in großen Theatern in den Kulturzentren eher kleinere Szenenflächen gibt, auf denen die unzähligen Veranstaltungen stattfinden, so stellt der Gesetzgeber auch hier einige Anforderungen an die Sicherheit.

Hier geht es zur Anmeldung für 2020.

Die Versammlungsstättenverordnung der einzelnen Bundesländer fordert auch bei Veranstaltungen in soziokulturellen Zentren geeignete Fachkräfte für den bühnentechnischen Bereich, beispielsweise bei Theateraufführungen von Laiengruppen, Lesungen, Podiumsdiskussionen, kleineren Livekonzerten oder Disco-Veranstaltungen. Bei größeren Konzerten oder aufwändigeren Theaterstücken kommen meist Fachkräfte für Veranstaltungstechnik zum Einsatz. Aber auch wenn in einem Kulturzentrum nicht nur die Kneipe beziehungsweise der ein oder andere Gruppenraum geöffnet hat, sondern eine Veranstaltung stattfindet - und sei sie auch noch so klein -, auch dann wird immer eine verantwortliche Person für Veranstaltungstechnik verlangt!

Für die Vielzahl dieser kleinen Veranstaltungen immer eine Fachkraft für Veranstaltungstechnik vorzuhalten, ist jedoch für die meisten soziokulturellen Einrichtungen nur schwer oder gar nicht umsetzbar. Doch hier gibt es einen Ausweg: Wenn von der Veranstaltung keine Gefahren ausgehen – und das ist bei diesen Veranstaltungen so gut wie immer der Fall - kann die Funktion der Fachkraft für Veranstaltungstechnik auch von einer "Aufsicht führenden Person" wahrgenommen werden. Um diese Funktion verantwortlich ausüben zu können, sind einige Kenntnisse notwendig.

Diesen „Führerschein“ zu machen, um als "Aufsicht führende Person" eingesetzt werden zu können, bietet die Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren ihren Mitgliedseinrichtungen und anderen Interessierten an. In einem Drei-Tages-Seminar werden die Teilnehmenden qualifiziert, zum einen als Betreiber*innen von Kultureinrichtungen rechtlich auf der sicheren Seite zu sein, zum anderen, als Veranstalter*innen Gefahren zu (er-) kennen und Unfälle von Mitarbeiter*innen und Besucher*innen weitestgehend zu verhindern.

SEMINARINHALT

  • Überblick über die relevanten Gesetze und Verordnungen
  • Verantwortung und Haftung
  • Leitung und Aufsicht in Veranstaltungsstätten
  • Ermittlung von Gefährdungen, Erarbeiten von Schutzzielen und Ableitung von Maßnahmen
  • Brandschutz, Notfallmaßnahmen
  • Umgang mit veranstaltungstechnischem Equipment
  • Unterweisung von Mitwirkenden

ZIELGRUPPE
Das Seminar ist konzipiert für Mitarbeiter*innen von soziokulturellen Zentren, die mit der (technischen) Durchführung von Veranstaltungen betraut sind. Sinnvoll ist die Teilnahme auch für Mitarbeiter*innen in der Verwaltung und Leitung, die für die Personalauswahl für Veranstaltungen verantwortlich sind.

TERMINE 2019

  • 08. – 10.10.2019 | Cobra Kulturzentrum, Solingen | NORDRHEIN-WESTFALEN

TERMINE 2020

  • 21. – 23.04.2020 | Bürgerzentrum Alte Feuerwache e.V. | Köln | NORDRHEIN-WESTFALEN
  • 23. – 25.06.2020 | Kulturzentrum Tollhaus e.V. | Karlsruhe | BADEN-WÜRTTEMBERG
  • 01. – 03.09.2020 | Gemeinschaftshaus Brunsviga e.V. | Braunschweig | NIEDERSACHSEN
  • 13. – 15.10.2020 | Kreativfabrik Wiesbaden e.V. | Wiesbaden | HESSEN
  • 17. – 19.11.2020 | Zinnschmelze Barmbeker Verein für Kultur und Arbeit e.V. | Hamburg | HAMBURG

Die Teilnahme lässt sich gegebenenfalls mit der Teilnahme an einem Seminar "Licht - richtiger Einsatz auf Bühnen und Szenenflächen" verbinden. Mehr Informationen dazu hier.

DAUER
3 Tage (in der Regel Di. – Do.)
1. Tag: 10:30 - 17:00 Uhr
2. Tag: 09:00 - 17:00 Uhr
3. Tag: 09:00 - 15:00 Uhr

HINWEIS

Das Seminar wurde für ein zeitliches Minimum konzipiert. Eine zeitliche Verkürzung ist nicht möglich, auch eine teilweise Teilnahme ist nicht sinnvoll.

KOSTEN
Für Kolleg*innen von Mitgliedseinrichtungen der Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren e.V. übernimmt die Bundesvereinigung einen Teil der Kosten, somit kostet das dreitägige Seminar lediglich 150,00 Euro pro Person.
Im Preis inbegriffen sind eine warme Mahlzeit pro Seminartag, Tagungsgetränke und -snacks sowie umfangreiche Unterlagen.
Fahrt- und Übernachtungskosten sind im Preis nicht inbegriffen.

Preis für Mitarbeiter*innen von Mitgliedseinrichtungen der Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren: 150,00 Euro (inkl. 7 % MwSt.) pro Person

Preis für externe Teilnehmer*innen: 400,00 € (inkl. 7 % MwSt.) pro Person

FÖRDERHINWEIS
Die Ausschreibung und Anmeldung erfolgt vorbehaltlich der Fortführung der Förderung der Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren e.V. durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien.


REFERENT

Thomas Schiffmann ist Meister für Veranstaltungstechnik und Technischer Betriebswirt.
Nach Tätigkeiten für verschiedene Veranstaltungstechnik-Firmen und den Bayerischen Rundfunk hat er zwischen 2004 und 2011 die Abteilung Veranstaltungstechnik im Kulturzentrum E-Werk geleitet. Anfang 2012 ist er in die Verwaltung gewechselt und ist dort weiterhin u.a. für den organisatorischen Brandschutz, Fragen rund um die Besuchersicherheit und die Planung der Notfallorganisation verantwortlich Neben internen Schulungen im E-Werk hält Thomas Schiffmann auch in Bildungseinrichtungen (zum Beispiel Berufsschulen für Veranstaltungskaufleute) Seminare über Versammlungsstättenverordnung, Technik und Sicherheit.

 

Hier geht es zur Anmeldung für 2020.

 

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