„Aufsicht führende Personen in Veranstaltungsstätten"

Seminar für die Sicherheit in soziokulturellen Zentren Cobra Kulturzentrum in Solingen

 

Vorhang auf, Bühne frei ... so heißt es nicht nur in Opernhäusern, sondern auch in soziokulturellen Einrichtungen. Und auch wenn es im Gegensatz zu den Bühnen in großen Theatern in den Kulturzentren eher kleinere Szenenflächen gibt, auf denen die unzähligen Veranstaltungen stattfinden, so stellt der Gesetzgeber auch hier einige Anforderungen an die Sicherheit.

Die Versammlungsstättenverordnung der einzelnen Bundesländer fordert auch bei Veranstaltungen in soziokulturellen Zentren geeignete Fachkräfte für den bühnentechnischen Bereich, beispielsweise bei Theateraufführungen von Laiengruppen, Lesungen, Podiumsdiskussionen, kleineren Livekonzerten oder Disco-Veranstaltungen. Bei größeren Konzerten oder aufwändigeren Theaterstücken kommen meist Fachkräfte für Veranstaltungstechnik zum Einsatz. Aber auch wenn in einem Kulturzentrum nicht nur die Kneipe beziehungsweise der ein oder andere Gruppenraum geöffnet hat, sondern eine Veranstaltung stattfindet - und sei sie auch noch so klein -, auch dann wird immer eine verantwortliche Person für Veranstaltungstechnik verlangt!

Für die Vielzahl dieser kleinen Veranstaltungen immer eine Fachkraft für Veranstaltungstechnik vorzuhalten, ist jedoch für die meisten soziokulturellen Einrichtungen nur schwer oder gar nicht umsetzbar. Doch hier gibt es einen Ausweg: Wenn von der Veranstaltung keine Gefahren ausgehen – und das ist bei diesen Veranstaltungen so gut wie immer der Fall - kann die Funktion der Fachkraft für Veranstaltungstechnik auch von einer "Aufsicht führenden Person" wahrgenommen werden. Um diese Funktion verantwortlich ausüben zu können, sind einige Kenntnisse notwendig.

Diesen „Führerschein“ zu machen, um als "Aufsicht führende Person" eingesetzt werden zu können, bietet die Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren ihren Mitgliedseinrichtungen und anderen Interessierten an. In einem Drei-Tages-Seminar werden die Teilnehmenden qualifiziert, zum einen als Betreiber*innen von Kultureinrichtungen rechtlich auf der sicheren Seite zu sein, zum anderen, als Veranstalter*innen Gefahren zu (er-) kennen und Unfälle von Mitarbeiter*innen und Besucher*innen weitestgehend zu verhindern.

Information, Anmeldung und mehr …

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