AWV-Impulspapier zum Thema "Modernisierung der Zuwendungspraxis für den Dritten Sektor" erschienen

In dem AWV-Impulspapier „Modernisierung der Zuwendungspraxis für den Dritten Sektor“ werden aktuelle Kritikpunkte an der Zuwendungspraxis sowie den zugrundeliegenden Verfahren zusammengetragen und diesen – jeweils anhand der Rechtslage von Bund und Ländern – Möglichkeiten und Ansätze zur Bürokratieentlastung zugeordnet.
Thema ist unter Anderem:

Neuausrichtung der Zuwendungspraxis am Ehrenamt

Jahr für Jahr werden vom Bund rund 30 Milliarden Euro in Form von Zuwendungen bereitstellt. Die Zuwendungen der Länder erreichen eine ähnliche Größenordnung. Für alle diese Zuwendungen gelten Verwaltungsvorschriften. „Bisher ist es üblich, die Zuwendungspraxis durch ein enges Netz von Vorschriften und Richtlinien zu regeln“, erklärt Vogt und hebt zudem hervor, dass die „zuwendungsrechtlichen Bestimmungen in den Haushaltsordnungen des Bundes und der Länder unübersichtlich und durch ein Übermaß an Bürokratie gekennzeichnet“ seien. Dies fange bei der Beantragung einer Zuwendung an, gelte für den Abruf der Fördermittel und reiche bis hin zur Abrechnung und dem Nachweis der ordnungsgemäßen Verwendung. Die Ausgestaltung der Ver-waltungsvorschriften diene zwar der Transparenz in der Zusammenarbeit von Zuwendungsgeber und -nehmer, jedoch stehe in der praktischen Anwendung häufig noch das Abarbeiten von Formvorschriften im Vordergrund. Die „Aufmerksamkeit“ müsse „wieder stärker auf das Ziel der Förderung gerichtet sein. Übermäßige bürokratische Hürden dürfen das Ehrenamt nicht belasten“, so Vogt weiter.

Das Impulspapier finden Sie hier oder auf https://www.awv-net.de/fachergebnisse/themenfokus/zuwendungspraxis/zuwendungspraxis.html zum Download.

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