Exit Racism

Es war eine überzeugende Veranstaltung zu einem schwierigen und schwerwiegenden Thema. Exit Racism die Überschrift. Eine rassismuskritische Perspektive einnehmen können, war das Ziel.

Das Besondere an der Methode, wie sie von Tupoka Ogette und Stephen Larson vermittelt wird, ist, dass sie neben der konkreten Wissensvermittlung und Unterstützung auch besonders die emotionale Begleitung der Seminarteilnehmer*innen im Fokus hat. Tupoka Ogette hat es mit viel Wissen, Einfühlungsvermögen, Kraft, Sensibilität und einem dauernden  Perspektivwechsel geschafft, den Teilnehmer*innen eine neue Sicht auf das Thema Rassismus zu öffnen. Der kluge Seminaraufbau, der die Entstehung der Idee der Rasse, die Folgen des Othering, die Diskriminierung durch Sprache, die Folgen von Exotisierung und kultureller Aneignung, die Wirkung von Vorurteilen und die Macht von Privilegien wirkungsvoll aufzeigt und die große persönliche Kompetenz der Seminarleitung haben die Teilnehmer*innen zu nachhaltigen Erkenntnissen geführt.

„Noch nie habe ich von einem Seminar so detailreich erzählen können wie von Exit Racism, noch nie hat ein Seminar so viel bewegt in mir." „Nie werde ich mein Gefühl vergessen, das ich hatte, als Tupoka Ogette davon erzählte, wie es sich anfühlte, das erste Mal in einem Raum zu sein, in dem nur Schwarze waren.“ „Selten habe ich ein Seminar verlassen und konnte am Abend ganz genau wiedergeben, was ich erlebt habe, wie ich die Teilnehmer*innen und die Referent*innen wahrgenommen habe, und was mich stark und nachhaltig bewegt und erschüttert hat“. So und ähnlich waren die Stimmen der Teilnehmer*innen. Die Offenheit von Tupoka Ogette, mit der sie den Teilnehmer*innen Einblick in ihre Lebensrealität geben hat, die ahnen ließ, wie anderes der Alltag von People of Color ist, als der von weißen, ihre Kompetenz mit der sie die geschichtlichen Zusammenhänge aufzeigt und ihre mitreißende Art haben deutliche Spuren bei allen Teilnehmer*innen hinterlassen.

Exit Racism ist eine Veranstaltung der Landesarbeitsgemeinschaft Soziokultur und des Landesverband Freier Theater in Zusammenarbeit mit der Landeszentrale für politische Bildung. Die Veranstaltung ist Teil der Reihe „Ein Gewächshaus für Demokratie“

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