Neue LAGS-Beraterin für Nord/Ost-Niedersachsen

Im April beginnt bei der LAGS mit Wiebke Dalhoff eine neue Kollegin in der Beratung. Sie wird die Region Nord/West mit den Landkreisen Harburg, Heidekreis, Lüneburg, Uelzen, Lüchow Dannenberg, Celle und den nördlichen Teil des Landkreises Gifhorn abdecken. Wir stellen Wiebke Dalhoff mit einem Interview vor.

Frau Dalhoff, Sie beginnen Anfang April Ihre Arbeit bei der LAGS als Beraterin für Kultur. Was sind Ihre Erfahrungen als Beraterin?

Ich arbeite schon lange im Feld der Beratung. Ich habe als freiberufliche Beraterin Institutionen, Projekte und Kommunikationsmaßnahmen begleitet. Die Schwerpunkte lagen dabei auf Kultur, Bildung und Politik. Mein Ziel ist es dabei besonders, Dialoge zu fördern. Es macht mir große Freude, an der Schnittstelle zwischen Politik, Wirtschaft, Kultur und Zivilgesellschaft Kooperationen aufzubauen und Netzwerke zu beraten. Aber ich koordiniere auch gern Projekte oder konzipiere Veranstaltungen und Weiterbildungsprogramme. Dabei sind mir Themen wie der Zugang zu Kultur, kulturelle Vielfalt, interkultureller Dialog, Menschenrechte und Meinungsfreiheit immer besonders wichtig.

Sie haben ja auch noch ein zweites berufliches Standbein auch in der Kultur. Was ist da Ihre Leidenschaft?

Ich lese mit großer Leidenschaft. Schon immer hat mich Literatur und das Schreiben begeistert. Ich bin gelernte Buchhändlerin und habe ich ein Medienmanagementstudium abgeschlossen. Ich bin erst vor kurzem nach Niedersachsen zurückgekommen, bis dahin habe ich neben meiner freiberuflichen Beratungsarbeit im Literaturhaus Frankfurt gearbeitet. Dort habe ich mich besonders um die kulturelle Bildung, Programmorganisation und Projekte gekümmert. Das hat mir viel Spaß gemacht. Und ich beschäftige mich intensiv mit Projektförderungen, weil ich als Gutachterin für Projektanträge tätig bin.

Die Jahre davor habe ich viel für kulturelle Verbände gearbeitet. Für den Niedersächsischen Bibliotheksverband, für den Internationalen Bibliotheksverband. Neben viel Administration habe ich unter anderem ein Weiterbildungsprogramm zur Stärkung von Bibliotheksverbänden in Entwicklungsländern koordiniert. Und heute habe ich das Glück weiter mit einem Bein in der Literatur zu sein, denn ich arbeite mit einer halben Stelle im Literaturhaus Hannover.

Worauf freuen Sie sich besonders in Ihrem neuen Arbeitsfeld?

Ich mag die Zusammenarbeit mit verschiedenen Akteuren aus Kultur, Politik und Zivilgesellschaft. Diese Arbeit ist mir durch die vielen Kooperationen, die ich gestaltet habe oder in denen ich mitgewirkt habe, sehr vertraut. Und ich freue mich, meine Erfahrungen in der Kulturförderung, im Partnerschaftsmanagement, im Mitwirken von Gremien sowie in der Projektplanung und -koordination in die niedersächsische Freie Kulturszene einbringen zu können. Einer meiner Schwerpunkte ist Digitales und da besonders die Medienbildung. Da Niedersachsen hier einen wichtigen Schwerpunkt setzt, freue ich mich auf die Unterstützung, die ich Freien Kulturträgern in diesem Thema bieten kann.

Hier der Kontakt zu Wiebke Dalhoff

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