Projektbörse

Ideen und Austausch zu soziokulturellen Projekten. Impulse. Information. Diskussion.
3. Mai 2017, 12.30 bis 20.00 Uhr im Pumpwerk Wilhelmshaven

Das Programm als pdf.

Häufig gab es schon den Wunsch, sich über die Projektarbeit auszutauschen, jetzt hat die Projekt-AG – die bei der vergangenen MV in Osnabrück entstand - ein Konzept hierfür erarbeitet. Im Mittelpunkt der Projektbörse steht der Austausch der Praktiker_innen untereinander, die Vernetzung und das Lernen voneinander. Die Projektbörse beginnt mit einem Marktplatz, bei dem sich 15 Projekte mit einem Infostand präsentieren.
Anschließend wird es Werkstattgespräche zu drei Themen geben, in denen auch der Austausch über die Chancen, Problemfelder und Grenzen der Projektarbeit in der Soziokultur diskutiert wird:

Soziokultur als Querschnittaufgabe
Wie findet über soziokulturelle Projektarbeit eine Vernetzung zwischen Kultur und anderen Bereichen der Gesellschaft statt? (Stadtentwicklung, Bildung, Tourismus, Wirtschaft etc.)

Die Rolle der Projekte in der Organisationsentwicklung
Wie verändern Projekte das Erscheinungsbild? Welche Erfahrungen machen sie damit? (Reflexion der Soziokultur in der Projektarbeit)

Interkultur als Zwischenwelt
Welchen Herausforderungen begegnen Projekte im Bereich der Flucht und Migrationsthematik? (Begegnung – Interaktion – Interkultur)

Jedes dieser Themen wird in drei Einheiten unterteilt. Jede Einheit hat ein Projektbeispiel als Impulsgeber. Als Teilnehmer_in kann man so entweder in einem Themenschwerpunkt bleiben oder zwischen den Themen wechseln.

Das Programm

 

11:30 - 12:30 Uhr Ankommen, Begrüßung, Aufbau
12:30 - 14:00 Uhr Projektbörse mit Marktständen
14:00 - 15:00 Uhr Mittagspause
15:00 - 16:00 Uhr Werkstattgespräch Runde I
16:00 - 16:30 Uhr Kaffeepause
16:30 - 17:30 Uhr Werkstattgespräch Runde II
17:30 - 18:00 Uhr Kaffepause
18:00 - 19:00 Uhr Werkstattgespräch Runde III
19:00 - 20:00 Uhr Abendessen
Ab 20:00 Uhr Den Abend ausklingen lassen...

 

In den Werkstätten sind folgende Projekte Impulsgeber. Sie sind auch auf dem Markplatz vertreten:

Soziokultur als Querschnittaufgabe
Wie findet über soziokulturelle Projektarbeit eine Vernetzung zwischen Kultur und anderen Bereichen der Gesellschaft statt? (Stadtentwicklung, Bildung, Tourismus, Wirtschaft etc.)

LandArt - Kulturstation, Bad Bevensen
Alle zwei Jahre ist die ländliche Region Uelzen Schauplatz für ein besonderes Kunstspektakel, an dem sich zahlreiche Menschen vom Kleinkind bis zum professionellen Künstler beteiligen. „Landart Uelzen“ zum 3. Mal statt. In Feldern, Wiesen, Wald, Auen, an Heidebächen und am Elbeseiten-Kanal entlang werden wieder viele verschiedene Land Art Objekte zu entdecken sein. Mit überwiegend natürlichen Materialien entstehen vergängliche Kunstwerke, die den Blickwinkel auf die umgebende Natur verändern.
http://www.kulturregion-uelzen.de/kulturregion-uelzen/Kulturregion_Uelzen_Landart_2017.html

Drinnen und draußen - Faust, Hannover
Linden. Geliebt und gehasst, mit großen Leerständen der Gewerbeflächen ist es eine Herausforderung für die Stadtentwicklung. Der Blick auf das Ihme-Zentrum von “Draußen” und von “Drinnen” weicht dabei erheblich voneinander ab. Mit einem Fotoprojekt sollen neue Blickwinkel ermöglicht und Diskussionsräume für eine positive Entwicklung geschaffen werden. Über 60 TeilnehmerInnen aus dem Ihme-Zentrum und dem Stadtteil haben dafür in den letzten Monaten mit Einwegkameras (schwarz-weiß) Fotostrecken zum Ihme-Zentrum aufgenommen. Das Projekt und die Ausstellung ergaben viele Möglichkeiten in Diskussionen und Zusatzveranstaltungen diese Sichtweisen untereinander auszutauschen.
http://www.kulturzentrum-faust.de/projekte/aktuelle-projekte/draussen-und-drinnen.html

Beautiful People, KulturFabrik Hildesheim
Beautiful People (ab Herbst) ist ein Graffiti-Projekt, bei der die Nordwand-Galerie mit Helden und Vorbildern der Menschen aus der Nordstadt gestaltet wird.
Menschen vor Ort werden zu ihren Idolen und Helden befragt, wodurch beautiful people zu einem Beteiligungsprojekt wird. Die Graffiti Galerie kann am Ende nicht nur auf Fassaden bestaunt werden, denn zu dem Projekt wird auch ein Buch entstehen.
http://www.kufa.info/2017/03/21/notizen-aus-der-projektschmiede/


Die Rolle der Projekte in der Organisationsentwicklung
Wie verändern Projekte das Erscheinungsbild? Welche Erfahrungen machen sie damit? (Reflexion der Soziokultur in der Projektarbeit)

PrisonBreak - Pavillon Hannover
Der Pavillon in Hannover arbeitet zurzeit am Gaming-Projekt „Pavillon Prison Break“. Ziel ist es sich durch die gemeinschaftliche Produktion eines analogen und eines digitalen Spiels den Raum, an dem einst das Gerichtsgefängnis Hannover stand und der nun von Kulturzentrum, Grünfläche, Geschäften und urbaner Brachfläche komplett unterschiedlich definiert wird, neu anzueignen und auszubrechen. Hierfür werden unterschiedliche Workshops angeboten. Der Pavillon lädt die Mitglieder der LAGS herzlich zum untenstehenden Gamedesign-Workshop ein.
http://pavillon-hannover.de/projekte/pavillon-prison-break-das-gaming-projekt/

Einmal Heersum sein, Forum Heersum
Die „Heersumer Sommerspiele“ sind Kult. Alljährlich locken sie über hundert Mitwirkende auf die Landschaftsbühne und Tausende Zuschauer in die Arena zwischen Feld und Flur. Einen festen institutionellen Zuschuss gab es in der Vereinsgeschichte bisher noch nie, so dass sich der Verein seit jeher in einer dauerhaften Abhängigkeit von anderen Fördermittelgebern befindet. Wir müssen jedes Jahr aufs Neue für ein erprobtes und erfolgreiches Projektkonzept Projektfördermittel beantragen.
http://www.forumheersum.de/Aktuell.html

Das Gedächtnis einer Stadt, KAZ Göttingen
Das Projekt „Gedächtnis einer Stadt“ begibt sich mit theatralen Mitteln auf eine Recherche zur Geschichte der Kultureinrichtungen Junges Theater Göttingen und KAZ Göttingen.
Als roter Faden dient das Stück „Vineta. Die versunkene Stadt“ von Jura Soyfer. Involviert in das Theaterspektakel sind politisch Interessierte und nicht Interessierte Göttinger, Schüler, Senioren, Musiker, bühnenerfahrene Darsteller und Neueinsteiger sowie Gruppen des KAZ und zahlreiche Vereine der Stadt Göttingen.
http://www.junges-theater.de/content/index.php?id=549


Interkultur als Zwischenwelt
Welchen Herausforderungen begegnen Projekte im Bereich der Flucht und Migrationsthematik? (Begegnung – Interaktion – Interkultur)

Weltgeschmack, Haus der Kulturen, Braunschweig
WELTGESCHMACK ist ein Projekt, das Essen als eine Brücke zwischen den Kulturen versteht, der es gelingt, Menschen verschiedenster Herkunft über den Geschmackssinn auf gleiche Art und Weise zu betören, gleichermaßen Gefallen und Wohlsein zu vermitteln, eine zwanglose, spontane zwischenmenschliche Gesprächsebene herzustellen. Dabei werden sicher überraschende Erfahrungen gemacht und Verständnis für die Diversität der Welt entsteht, weniger theoretisch, sondern unmittelbar und sinnlich erfahrbar.
Wir sind ein Team von Kochbegeisterten aus verschiedenen Herkunftsländern und -kontinenten der Welt.
http://www.hdk-bs.de/index.php?article_id=29&clang=0

Cameo Magazin - cameo Kollektiv, Hannover
Das Cameo Magazin will zu einem interkulturellen Austausch anregen. Es versteht dieses Magazinprojekt als Plattform, auf und an der jeder kreative Mensch mitarbeiten kann. Über Darstellungsform und Aussage kann dabei selbst entschieden werden. Durch die Schaffung dieses offenen Raumes möchte das cameoKollektiv dazu anregen, zu diskutieren und sich kontrovers auszutauschen. Vor allem aber wollen wir dazu beitragen, Brücken zu bauen.
http://www.cameo-kollektiv.de/magazin/

heimat.los - TPZ Lingen
Das Theaterpädagogische Zentrum der Emsländischen Landschaft stellt mit „heimat.los!“ ein Projekt vor, das eingreifen will in die aktuelle Lage der Geflohenen vor Ort. Mit den Mitteln der ästhetischen Bildung und unter dem Aspekt einer breit aufgestellten Teilhabe wird versucht, experimentelle Plattformen der Begegnung und der künstlerischen Recherche zu schaffen. „Heimat ist da, wo du ankommst.“ Harald Volker Sommer (Leiter TPZ Lingen)
http://www.tpzlingen.de/aktuelles-presse-und-fotos/aktuelles-presse/heimat-los-als-projekt-der-begegnungen.html


Darüber hinaus beleben den Marktplatz:

Theartic
Ein eindringliches Plädoyer für kulturelle Vielfalt und Toleranz hat das Theaterensemble der Emder Kulturinstitution Theartic mit ihrem neuen Stück „Europa. draußen“ auf die Bühne des Neuen Thea¬ters gebracht. Die Inszenierung, die die Fremdenfeindlichkeit thematisiert, hat brennende Aktualität. Die Bot¬schaft gewinnt dadurch an Glaubwürdigkeit und Echtheit, weil außer Men¬schen mit Behinde¬rungen auch Flüchtlinge mitwirken. Das ist gelebte Vielfalt, die für Theartic Programm ist. http://theartic-emden.de/?page_id=83

Dorfgedanken Oma Sanne – Jahrmarkttheater
Oma Sanne aus Torfbostel, lädt ein zu einem ganz besonderen Abend. Dorfgedanken ist eine monatliche Veranstaltungsreihe. Jeder Abend ist einzigartig, jeder Abend hat ein besonderes Thema. Zu jedem Thema lädt Oma Sanne zwei spezielle Gäste ein, Menschen aus Kultur und Gesellschaft, die auf besondere Art mit dem Thema beschäftigt sind. Die Themen kommen von der Bevölkerung aus Alltag und Politik, Bildung, Familie und Gesellschaft – vieles ist möglich. Mit Dorfgedanken wird das Jahrmarkttheater zum Zuhause vieler. Zu einem Raum für den Austausch von Geschichten, Erinnerungen, Träumen und Visionen. www.jahrmarkttheater.de/index.php?id=101


Organisatorisches
Ort: Pumpwerk Wilhelmshaven, Banter Deich 1A, 26382 Wilhelmshaven
Kosten: 50/60 Euro (Mitglieder/Nicht-Mitglieder)
Anmeldung: deppe@soziokultur-niedersachsen.de
Übernachtungen: Um Übernachtungen muss sich selbst gekümmert werden.

Hotel-Empfehlungen:

City Hotel Valois:
www.city-hotel-valois.de
(800 m – Pumpwerk)
24 DZ zur Einzelnutzung, sowie 1 EZ
Preise: Doppelzimmer bei 95,00 € / die Einzelzimmer bei 85,00 €.
Leider kann das City Hotel keinen günstigeren Preis für die Übernachtung anbieten.

Banter Hof:
www.banterhof.de
(2 Km – Pumpwerk )
17 Einzelzimmer zu 67,00 € und 8 Doppelzimmer zur Einzelnutzung zu 74,00 €

Heim- und Wohnschiff ARCONA:
(800 m – Pumpwerk)
Übernachtungspreise
30 €/ pP/ pÜ mit Frühstück als Einzelnutzer einer Doppelkammer
25 €/ pP/ pÜ ohne Frühstück als Einzelnutzer einer Doppelkammer

25 €/ pP/ pÜ mit Frühstück zu zweit in einer Doppelkammer
20 €/ pP/ pÜ ohne Frühstück zu zweit in einer Doppelkammer
Bonus
02 €/ pP/ pÜ Bonus ab 03 Übernachtungen
02 €/ pP/ pÜ Bonus ab 21 Personen in der Gruppe
04 €/ pP/ pÜ Bonus bei Erfüllung beider Bedingungen
Aufschlag
05 €/ pP/ pÜ Aufschlag bei nur einer Übernachtung

Halber Preis für Kinder bis 11 Jahre

Frühstück bieten wir ab insgesamt 10 Personen an

Für Buchungen wenden Sie sich bitte an:
Vorsitzender MK Wilhelmshaven
Horst J. Tschöpe Tel./AB : 04421/22130 / mobil: 0173-23 29 254
e-mail: jogytschoepe@web.de

Heimleiter ARCONA
Thorsten Ruchelka Tel.: 04421 / 99 79 30 / mobil: 0176-53 23 01 87
e-mail: ruchelka@yahoo.de

Hotel Kaiser
Rheinstraße 128
26382 Wilhelmshaven
Tel. 04421-9460
Kaiser_hotel@t-online.de

 

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