Verlorene Mitte - Feindselige Zustände

Veranstaltung zur Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung. 02.07.19

 Mehr als die Hälfte der Befragten stimmt menschenfeindlichen Aussagen gegenüber Asylsuchenden zu. Für 93% hingegen sollte die Würde und Gleichheit aller Menschen an erster Stelle stehen - so die aktuelle Mitte-Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung.

Wie kommen solche widersprüchlichen Ergebnisse zustande? Wieso wird eine demokratische Grundhaltung oftmals nicht auf die eigene Lebensrealität übertragen?

Seit 2006 untersucht die Friedrich-Ebert-Stiftung in Ihren Mitte-Studien rechtsextreme Einstellungen in der Mitte der Gesellschaft. Die aktuelle Studie zeichnet das Bild einer Gesellschaft in Unruhe und Spaltung. Wut und Hass stehen Solidarität und zivilgesell-schaftlichem Engagement gegenüber. Während klar rechtsextreme Einstellungen stabil auf niedrigem Niveau bleiben, verfestigen sich rechtspopulistische Einstellungen stetig und werden somit ¿normal¿. Verschwörungstheorien stoßen ebenfalls auf Anklang.

Wir wollen mit Ihnen die Ergebnisse der Mitte-Studie einordnen: Wie kann es sein, dass menschenfeindliches Denken in der Mitte der Gesellschaft anschlussfähig geworden ist und sich ¿normalisiert¿? Gibt es Unterschiede zwischen den alten und neuen Bundesländern? Und: welche Schlüsse ziehen wir aus den Ergebnissen für den weiteren Umgang mit rechten Einstellungen?

Diese und viele weitere Fragen wollen wir mit dem Podium und Ihnen an diesem Abend diskutieren. Dazu laden wir Sie herzlich ein.

Dienstag, 02.07.19
18:30 bis 20:30 Uhr

Veranstaltungsort

Zeitfür... / Hannah-Arendt-Platz 1
30159 Hannover

 

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