Was ihr wollt!, Radio Tonkuhle

„Was Ihr wollt!“ ist anders - Festival selber machen ist die Devise! Das Projekt fragt Jugendliche aus dem Raum Hildesheim: „Was wollt Ihr?“ und arbeitet dann mit ihnen zusammen, um das zu entwickeln, was sie wollen.

Mit dieser Arbeit wird gleichzeitig auch die Region gestärkt. „Was Ihr wollt“ findet aber nicht in Hildesheim statt – dort sitzt nämlich der Projektträger „Radio Tonkuhle“ – sondern das Festival findet ganz gezielt im Umland statt.  Deshalb war der Austragungsort das Freibad von Elze, einer Stadt mit 9.000 EinwohnerInnen, gute 20 Kilometer von Hildesheim entfernt.

Zuerst aber musste die zentrale Frage „Was wollt Ihr?“ beantwortet werden. Auf der Liste der gewünschten Aktionen gab es einiges: Manche Jugendliche wollten z.B. eine WLAN-Computerspielparty machen oder ein Holi-Farbenfest.

In mehreren Monaten wurden dann in vielen Projekttreffen die genauen Umrisse des Festivals festgemacht: Es sollte Konzerte geben mit Bands, die sich die Jugendlichen wünschten, außerdem Dinge zum Mitmachen: Workshops, Aktionsstände und auch eine Podiumsdiskussion, dazu noch ein Open Air-Kino mit dem Film „Willkommen bei den Sch‘tis“. Die generelle Ausrichtung sollte politisch, nachhaltig und generationsübergreifend sein. Und auch ein neuer Name wurde gefunden: NX19 – No Excuses!

Das musikalische Line-Up bestand aus den Bands Dezibel, Tubbe, Menschenkind, Blaufuchs und als Headliner den Monsters Of Liedermaching. Bei den Workshops wurde z.B. Siebdruck angeboten, und bei der Cluster Sozialagentur aus Hildesheim konnte man sich in einem interaktiven Einkaufsladen seinen persönlichen ökologischen Fußabdruck berechnen lassen.

Am Freitag, dem 28. Juni startete die Eröffnung. Am Samstag ging das Festival dann von 13 bis 22 Uhr. Gutes Wetter an beiden Tagen garantierte dabei ein gut gefülltes Freibad!

 

Weitere Infos unter: http://www.tonkuhle.de/regionalnachrichten/57462-nx-19-festival-zaehlt-rund-1-300-besucherinnen.html?highlight=WyJ3YXMiLCJpaHIiLCJ3b2xsdCIsIndhcyBpaHIiLCJ3YXMgaWhyIHdvbGx0IiwiaWhyIHdvbGx0Il0=

 

Text: Felix Oelmann

Foto: Andreas Rodemann

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