Das Umzugsspektakel mit begehbarem Haus

„Wenn Umzug, dann richtig…Musik aus aller Welt erklingt in den Räumen und Fluren, Besucher erkunden die verschiedenen Facetten des neuen Zentrums – ein wirklich spektakulärer Um- und Einzug“ so das Fazit des Göttinger Tageblatts.

Der Umzug in ein neues Gebäude, während das alte Haus saniert wird, war der Ausgangspunkt für ein Kooperationsprojekt von KAZ und Jungem Theater.

Die Verabschiedung mit symbolischer Schlüsselübergabe durch den Oberbürgermeister und Auftritten von KAZ Chor, Akrobat*innen, Tänzer*innen und Musiker*innen zwischen 5 und 70 Jahren wurde vor dem alten Gebäude inszeniert. Schon dort sammelten sich mehrere Hundert Göttinger*innen die dann mit Einhorn, Motorrad, Wagen, auf denen der Shantychor gemeinsam mit afrikanischen Trommler*innen und das JT Ensemble, für musikalische Begleitung sorgten, durch die Innenstadt zum neuen Domizil zogen. Dort wurde der Zug von den neuen Nachbarn begrüßt, die Kita von gegenüber kam mit Salz und selbst gebackenem Brot. Das Lumière war als künftiger Nachbar mit Stummfilmen im Foyer dabei und ergänzte perfekt die ebenfalls dort live gespielte Musik von Hamid Moradian auf der Santour. Weitere Künstler*innen aus dem KAZ, der neuen Nachbarschaft, ein ehemaliger Hausmeister des Gebäudes, Intendant und Elektrotechniker des Jungen Theaters, beteiligten sich mit Installationen oder kleinen Programmpunkten an dem „begehbaren Haus“.

Die rund 400 Besucher*innen konnten während der geführten Performance in Kleingruppen als Fotograf*in, Protokollant*in oder Teilnehmer*in ein Kulturpraktikum absolvieren. Die Aufgaben umfassten Geschichte, Angstüberwindung, Überlebenstraining, Kochen, akrobatische Pyramide, Spielzeitgestaltung, Finanzplanung, Schauspieltraining, Führen von Verfolgern.

Der Fotograf Arasch Zandieh, war gleich doppelt dabei mit einer Ausstellung und einer Aktion, bei der er Porträts auf der Nachbarschaftsbank von Personen machte, die sich bisher noch nicht kannten. Er selbst freute sich, mit Ausstellung und Kunst Aktion in seiner ehemaligen Schule dabei sein zu können.

Hier geht es zur Seite des Kulturzentrums KAZ Göttingen.

 

Text: Anne Moldenhauer

Foto: Dorothea Heise

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