Coronavirus Information

Der Landesverband Soziokultur Niedersachsen versucht, die Kulturakteure in Niedersachsen über den Umgang und die Auswirkungen des Corona-Virus dem Laufenden zu halten. Die Nachrichten überschlagen sich, was eben noch galt, ist im nächsten Moment schon veraltet. Die Seite wird ständig erweitert und aktualisiert. Eine Garantie auf Vollständigkeit können wir jedoch nicht geben.

Wir möchten darauf aufmerksam machen, dass unser Angebot, lediglich einem unverbindlichen Informationszweck dient und keine Rechtsberatung im eigentlichen Sinne darstellt. Wir können keine Gewähr auf Richtigkeit und Vollständigkeit unserer Auskünfte leisten.

Was aber immer gilt ist: Hände waschen. Abstand halten. Ruhe bewahren. Keine Hamsterkäufe. Anderen helfen.

Sprechstunden bei Fragen zur Existenzsicherung in der Corona-Krise

Unterstützung für Kulturschaffende aller Sparten

Sprechstunden für Kulturschaffende aller Sparten

Wir beraten und informieren u.a. zu den Themen:

  • Bundes-und Landesförderung, KfW
  • Unterstützung von Kleinstunternehmen,
  • Künstler:innen und Soloselbstständigen

Dieter Hinrichs täglich 14-16 Uhr

Telefon: 0441 24 89 39 3, E-Mail: hinrichs@soziokultur-niedersachsen.de

 

  • Erstattung von Personalkosten wie Kurzarbeit etc        
  • Laufende Projekte und Förderung

Chris Mielke  täglich 10-12 Uhr

Mobil: 0162 2998608, Telefon: 0531 23 80 40, E-Mail: mielke@soziokultur-niedersachsen.de

 

  • Hilfsangebote von GEMA, KSK, GVL

Klaus Thorwesten täglich 10-12 Uhr

Mobil 0152 08 96 52 69, Telefon: 0541 33 87 418, E-Mail: thorwesten@soziokultur-niedersachsen.de

 

  • Digitale Kommunikation, Einrichtung von Homeoffice
  • Bundes-und Landesförderung, KfW
  • Unterstützung von Kleinstunternehmen,
  • Künstler:innen und Soloselbstständigen

Wiebke Dalhoff täglich 10-12 Uhr

Telefon: 0176 55 94 55 12, E-Mail: dalhoff@soziokultur-niedersachsen.de

 

Alle weiteren Themen zu denen wir informieren und beraten finden Sie hier.

Informationen für Kulturschaffende im Zusammenhang mit dem Coronavirus finden Sie hier.

 

Wir möchten darauf aufmerksam machen, dass unser Angebot, lediglich einem unverbindlichen Informationszweck dient und keine Rechtsberatung im eigentlichen Sinne darstellt. Wir können keine Gewähr auf Richtigkeit und Vollständigkeit unserer Auskünfte leisten.

Allgemeine Informationen

Landesregierung - Erlasse in Niedersachsen

Im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus setzt die Landesregierung zügig die Empfehlungen des Krisenstabs um. Dabei orientiert sie sich eng an den Leitlinien der Bundesregierung und der Regierungschefs der Bundesländer zur Bekämpfung der Corona-Epidemie. Hier finden Sie alle Erlasse im Überblick.

Coronavirus in Niedersachsen - Ministeriun für Gesundheit

Auf der Seite des Niedersächsischen Ministeriums für Gesundheit sind die aktuellsten und wichtigsten Informationen zu erhalten

Risikobewertung und Infektionsschutz - Robert-Koch-Institut

Auf der Seite des Robert-Koch-Instituts finden sich viele Informationen zur Risikobewertung und zum Infektionsschutz zu den folgenden Schlagworten:

  • Übersicht
  • Fallzahlen, Meldung und Epidemiologie
  • Diagnostik und Umgang mit Probenmaterial
  • Infektions­schutzmaßnahmen
  • Prävention und Bekämpfung im medizinischen Bereich
  • Therapie und Versorgung
  • Reiseverkehr
  • Krisenpläne
  • Internationale Situation
  • Externe Informationen für den Medizinbereich
  • Informationen für Bürger

 

Fragen zum Arbeitsschutz

Informationen zum Arbeitsschutz gibt die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin.

Informationen für Beschäftigte - Arbeitsrecht, Kurzarbeit, Homeoffice etc.

Der DGB hat Informationen für Beschäftigte zusammengestellt (Arbeitsrecht, Home Office, Kurzarbeitergeld etc.)

Infektionsschutz - Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung beantwortet häufig gestellte Fragen.

10 Tipps zur betrieblichen Pandemieplanung - DGVU

Der Koordinierungskreis für Biologische Arbeitsstoffe (KOBAS) der DGUV hat die 10 Tipps zur betrieblichen Pandemieplanung aktualisiert und fortgeschrieben. Dieses Faltblatt informiert, was in den Betrieben festzulegen und zu veranlassen ist, wenn sich ein Krankheitserreger weltweit verbreitet. Das Faltblatt wird gemeinsam von der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung, dem Verband Deutscher Betriebs- und Werksärzte (VDBW) und dem Verband für Sicherheit, Gesundheit und Umweltschutz bei der Arbeit (VDSI) herausgegeben.

Praktisches und Unterstützung für Kultureinrichtungen

GEMA-Sofortmaßnahme

Für Lizenznehmer ruhen für den Zeitraum, in dem sie ihren Betrieb aufgrund behördlicher Anordnungen zur Eindämmung der Pandemie-Ausbreitung schließen müssen, alle Monats-, Quartals- und Jahresverträge. Es entfallen während dieses Zeitraums die GEMA-Vergütungen. Kein Lizenznehmer soll für den Zeitraum der Schließung mit GEMA-Gebühren belastet werden. Diese Maßnahme gilt rückwirkend ab dem 16. März 2020.

Bei Absagen von Veranstaltungen – ggf. auch aufgrund behördlicher Aufforderungen – wird die GEMA einfach und flexibel reagieren.

Sie bittet Veranstalter und Musiknutzer um rechtzeitige Mitteilung von Veranstaltungsausfällen sowie Terminverschiebungen von Konzerten und Veranstaltungen.  Jede Maßnahme wird wir in enger Absprache mit den Veranstaltern umgesetzet.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden eingehenden Mitteilungen bearbeiten und Ihnen alle Fragen zu diesem Thema beantworten. Bitte wenden Sie sich hierzu an:
E-Mail: absagecorona@gema.de (Betreff: Veranstaltungsausfall Corona)

Mehr Information auf den Seiten der GEMA

KSK - Aktuelle Hinweise

Aufgrund der Corona-Pandemie kommt es bei Versicherten und Abgabepflichtigen in der Künstlersozialversicherung zu Einnahmeausfällen u.a. durch abgesagte Veranstaltungen, zurückgegebene Tickets etc. Dies kann für die Betroffenen ganz erhebliche und bedrohliche Auswirkungen haben. Das Künstlersozialversicherungsgesetz bietet hierfür einige Maßnahmen, die auf der Seite der KSK nachzulesen sind.

Das entsprechende Formular finden Sie hier

FAQ zum Thema Corona für freischaffende Musiker*innen und Kultureinrichtungen

Das Musikland Niedersachsen hat ebenfalls eine Seite mit viele pratischen Informationen und Tipps zur Förderung eingerichtet.

Zusätzlich wird ab sofort eine Telefon-Beratungshotline eingerichtet, die von Montag-Donnerstag in der Zeit von 14-16 Uhr unter den Rufnummern 0176 - 471 57 276 und 0159- 070 43 203 erreichbar ist.

 

Corona-Home-Office-Guide - Den Umzug schaffen

Der neue Homeoffice -Guide des t3n Magazins unterstützt Arbeitgeber*innen und Arbeitnehmer*innen bei der Wahl der richtigen Tools für produktive Heimarbeit, gibt Tipps zum Einrichten des Arbeitsplatzes zuhause, gegen das Prokrastinieren und worauf man bei digitaler Team-Kommunikation achten muss. Er liefert aber auch Bewegungstipps für zwischendurch und nimmt das digitale Beschäftigungs-Angebot für den Nachwuchs unter die Lupe.

Quelle media.t3n und mehr Informationen

Hotlines geschaltet: Ersatzkassen bieten Rat zum Coronavirus

Hannover. Wie kann ich mich vor dem Coronavirus schützen, wer wird getestet und darf man mit einer Erkältung überhaupt noch zum Arzt gehen? Im Zuge der besonderen Gefährdungssituation durch das Coronavirus SARS-CoV-2 sind viele Menschen verständlicherweise verunsichert und suchen Rat. Der Verband der Ersatzkassen (vdek) weist deshalb darauf hin, dass seine Mitgliedskassen Informationen und Beratung durch spezielle Hotlines anbieten.

Techniker Krankenkasse (TK):
( 040 - 46 06 61 91 60 (für TK-Versicherte)

BARMER:
( 0800 - 84 84 111 (für alle Ratsuchenden)

DAK-Gesundheit:
( 040 - 325 325 800 (für DAK-Gesundheit-Versicherte)

Kaufmännische Krankenkasse - KKH:
089 - 95 00 84 188 (für KKH-Versicherte)

Die vdek-Landesvertretung ruft die Versicherten auf, Informations-möglichkeiten zu nutzen und die laufenden Veröffentlichungen und Empfehlungen der Behörden unbedingt zu beachten.

Quelle: vdek Die Ersatzkassen

Welche Neu-Regelungen gibt es bei der Insolvenzbeantragung?

Unternehmen sollen nicht deshalb Insolvenz anmelden müssen, weil die von der Bundesregierung beschlossenen Hilfen nicht rechtzeitig bei ihnen ankommen.

Die reguläre Drei-Wochen-Frist der Insolvenzordnung ist für diese Fälle zu kurz bemessen. Deshalb flankiert die Bundesregierung das bereits beschlossene Hilfspaket mit einer Aussetzung der Insolvenzantragspflicht bis zum 30.09.2020 für die betroffenen Unternehmen.

https://www.bmjv.de/SharedDocs/Zitate/DE/2020/031620_Insolvenzantragspflicht.html

DGB - Corona und Arbeitsrecht

Auf der Seite des DGB finden sich Antworten zu arbeitsrechtlichen Fragen von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern

Verdi - Was Beschäftige wissen müssen

Auf der Seite von verdi finden sich Antworten dazu, was Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer rund um das Thema Corona wissen müssen

 

Antworten auf häufig gestellte Fragen des Nds Ministerium für Wirtschaft

Auf den Seiten des Niedersächsischen Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung zu Arbeitsrechtlichen Fragen, Fragen der Unterstützungsmöglichkeiten, Kreditaufnahme etc.

https://www.mw.niedersachsen.de/startseite/aktuelles/coronavirus_informationen_fur_unternehmen/antworten-auf-haufig-gestellte-fragen-faqs-186294.html

 

Diese Seite des Ministeriums informiert Unternehmen in Sachen Coronavirus: https://www.mw.niedersachsen.de/startseite/aktuelles/informationen-zu-den-auswirkungen-des-coronavirus-185950.html

Welche zusätzlichen Maßnahmen plant die Bundesregierung?

Für besonders von der Epidemie betroffene Unternehmen - z. B. durch den Rückgang des Tourismus oder durch
zum Erliegen gekommene internationale Handelsströme – sind zusätzliche Maßnahmen vorgesehen:

  • Die Bundesregierung plant derzeit ein Hilfspaket für Solo-Selbstständige und weitere Kleinstunternehmen
  • Die Versorgung von Unternehmen mit Liquidität soll verbessert werden. Zu den bestehende Programme für Liquiditätshilfen bei der KfW und den Bürgschaftsbanken sowie das Großbürgschaftsprogramm des Bundes deutlich ausgeweitet.
  • Bei bestehenden Programmen wird die Risikoübernahme erhöht und die Zugangskriterien werden erleichtert sowie größeren Handlungsspielraum ermöglicht, damit die Banken Expressbürgschaften vergeben können.
  • Außerdem werden für Unternehmen, die keinen Zugang zu bestehenden Programmen haben, zusätzliche Sonderprogramme bei der KfW aufgelegt.

https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Artikel/Wirtschaft/altmaier-zu-coronavirus-stehen-im-engen-kontakt-mit-der-wirtschaft.html

https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Downloads/S-T/schutzschild-fuer-beschaeftigte-und-unternehmen.pdf?__blob=publicationFile&v=14

https://www.kfw.de/KfW-Konzern/Newsroom/Aktuelles/KfW-Corona-Hilfe-Unternehmen.html

https://www.nbank.de/medien/nb-media/Downloads/Formulare-vor-Antragstellung/Fragebogen-Soforthilfe-Corona.pdf

Fragen zum Gaststättenrecht

Informationen für Unternehmen des Bund deutscher Arbeitgeber

Corona stellt alle vor gewaltige Herausforderungen. Betroffen ist in besonderer Weise das Arbeitsleben. Die BDA hat für den Umgang mit Corona schon im Januar einen Leitfaden entwickelt und stellt auf dieser Seite alle wichtige Informationen zur Verfügung.

https://www.arbeitgeber.de/www/arbeitgeber.nsf/id/DE_corona

 

Informationen des Niedersächsischen Minsteriums für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung

Hier wird unter anderem veröffentlicht welche Schließungen angeordnet werden, welche Veränderungen im Bereich Tourismus umgesetzt werden, welche Art von Veranstaltungen untersagt werden etc.

https://www.ms.niedersachsen.de/startseite/aktuelles/presseinformationen/

Welche Videokonferenzenz-Tools stehen Non-Profits zur Verfügung? (neu)

In der heutigen Zeit wird es immer wichtiger, mit anderen Menschen über Grenzen und Zeitzonen hinweg in Verbindung zu treten. Stifter-helfen bietet eine Vielzahl von Videokonferenz-Tools für Non-Profit-Organisationen und hilft bei der Wahl der richtigen Lösung für Ihre Bedürfnisse. Hier ist eine Übersicht über die Produkte, die Sie bei uns oder direkt bei unseren IT-Partnern erhalten können.

Quelle: /www.hausdesstiftens.org

 

Wege zur finanziellen Unterstützung

Übersicht zur Anzeige von Kurzarbeitergeld der Bundevereinigung Soziokulturelle Zentren

Übersicht zur Anzeige von Kurzarbeit und die Beantragung von flexiblen Kurzarbeitergeld

Eine Handreichung für Soziokulturelle Zentren

MUSTER für eine individuelle arbeitsvertragliche Regelung zur Einführung von Kurzarbeit

Anleitung zur Berechnung des Kurzarbeitergelds (neu)

Hier ein Link mit dem man das Kug nachvollziehbar berechnen kann und dabei noch erfährt, wieviel man ausgezahlt bekommt

https://www.smart-rechner.de/kurzarbeit/rechner.php

 

Arbeitgeber können den Leistungssatz von 60% (bzw. 67% bei Kindern) freiwillig auf 80% erhöhen.

Dann zahlt man den Differenzbetrag als freiwillige Leistung oben drauf. Das ist beitragsfrei!

(Nettodifferenz x 80%, Differenz zu 60% errechnen, fertig ist der freiwillige Beitrag)

 

Kurzarbeitergeld (neu)

Das Kurzarbeitergeld wird flexibler und kann rückwirkend zum 01. März 2020 ausgezahlt werden. Unternehmen können es zudem künftig unter erleichterten Voraussetzungen erhalten. Eine Beantragung ist zum Beispiel bereits dann möglich, wenn zehn Prozent der Beschäftigten vom Ausfall betroffen sind. Sozialversicherungsbeiträge werden bei Kurzarbeit von der Agentur für Arbeit vollständig erstattet. Kurzarbeitergeld ist auch für Beschäftigte in Zeitarbeit möglich. Eine weitere angepasste Zugangsvoraussetzung ist der Verzicht auf den Aufbau negativer Arbeitszeitsalden. Die Maßnahme Kurzarbeitergeld greift nur bei Beschäftigten und nicht bei (Solo-) Selbstständigen.
Nähere Informationen finden Sie hier

Quelle: https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/coronavirus/hilfen-fuer-kuenstler-und-kreative-1732438

 

Minijobs und Corona (neu)

Minijobs: Was Arbeitgeber im Zusammenhang mit dem Coronavirus wissen sollten

Bei Minijobbern, die im Zusammenhang mit dem Coronavirus von ihren Arbeitgebern mit Entgeltfortzahlung von der Arbeit freigestellt werden, bleibt das sozialversicherungsrechtliche Beschäftigungsverhältnis bestehen. Die sozialversicherungsrechtliche Beurteilung der Beschäftigung bleibt unverändert, so dass vom Arbeitgeber auch keine Meldungen zur Sozialversicherung zu erstellen sind.

In den Fällen, in denen das Infektionsschutzgesetz (IfSG) greift, werden Entschädigungen von der zuständigen Gesundheitsbehörde des jeweiligen Bundeslandes geleistet. Die betroffenen Arbeitnehmer erhalten sechs Wochen lang weiterhin ihren Verdienst vom Arbeitgeber, dem diese Kosten anschließend erstattet werden.

Hierzu haben die Spitzenorganisationen der Sozialversicherung bereits im Jahr 2009 die versicherungs-, beitrags- und melderechtlichen Folgen des Bezugs einer Entschädigung nach dem IfSG in einem Besprechungsergebnis festgehalten. Dieses ist auch heute noch gültig.

Links zum Thema:
Infektionsschutzgesetz
FAQ des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales zum Coronavirus

 

Quelle: www.minijob-zentrale.de

 

Notfallfonds der Lotto-Sport-Stiftung für Sport- und Integrationsarbeit (neu)

Mit dem Notfallfonds soll Vereinen und Organisationen aus den Bereichen Sport und Integrationsarbeit geholfen werden, denen durch die COVID-19-Pandemie Kosten entstanden sind. Beispiele wären:

  • Absagen von eigenen Veranstaltungen und Projekten
  • Nicht gedeckte Vorbereitungskosten mangels Zuschauereinnahmen
  • Ausfallhonorare, Druckkosten, Materialien
  • Zusätzlich angefallene und unvorhergesehene Kosten von abgesagten Veranstaltungen Dritter; z.B. Rückreisekosten, erhöhte Meldegebühren

Quelle und weitere Inforamation: https://www.lotto-sport-stiftung.de/aktuelles/notfallfonds-hilfe-covid-19-unterstuetzung-fuer-betroffene-vereine-und-organisationen/

Beitragsstundungen des GVK (neu)

Ergänzend zu den umfassenden Unterstützungen für Unternehmen und Selbstständige, die derzeit von Bundesregierung, Bundestag und Bundesrat beschlossen werden, ist es unter bestimmten Bedingungen möglich, dass die Beitragszahlungen für die Sozialversicherungen von den gesetzlichen Krankenkassen vorübergehend gestundet werden.

Hier die Pressemitteilung des GVK

Quelle: https://gkv-spitzenverband.de/

 

Aktuelles vom Fördermittelmarkt für gemeinnützige Organisationen angesichts von COVID 19 (neu)

Hinweise auf den Umgang unterschiedlicher Mittelgeber von Aktion Mensch bis Volkswagenstiftung

Quelle: www.fundraising-forum-niedersachsen.de

 

Solidaritätsfonds für freie Bühnen- und Tontechniker:innen, Beleuchter:innen, Stage Hands und Veranstaltungshelfer:innen (neu)

Wegen der Corona-Pandemie wurden bislang über 80.000 Veranstaltungen* in ganz Deutschland abgesagt. Demzufolge haben Künstler:innen, Solo-Selbstständige und Kleinstunternehmen im Kulturbetrieb massive Umsatzausfälle zu verkraften. Um die existenziellen Folgen abzufedern, haben Bund, Länder und Kommunen Soforthilfeprogramme in Milliardenhöhe aufgelegt.

Quelle und mehr https://www.handforahand.de/

Eckpunkte „Corona-Soforthilfe für Kleinstunternehmen und Soloselbständige“

Sachverhalt:

Es gibt erheblichen Bedarf für unbürokratische Soforthilfe zugunsten von Kleinstunternehmen aus allen Wirtschaftsbereichen sowie Soloselbständigen und Angehörigen der Freien Berufe, die in der Regel keine Kredite erhalten und über keine Sicherheiten oder weitere Einnahmen verfügen.

Eckpunkte des Soforthilfe-Programms:

  • Finanzielle Soforthilfe (steuerbare Zuschüsse) für Kleinstunternehmen aus allen Wirtschaftsbereichen sowie Soloselbständige und Angehörige der Freien Berufe bis zu 10 Beschäftigten.
    • Bis 9.000Einmalzahlung für 3 Monate bei bis zu 5 Beschäftigten (Vollzeitäquivalente)
    • Bis 15.000Einmalzahlung für 3 Monate bei bis zu 10 Beschäftigten (Vollzeitäquivalente)
  • Sofern der Vermieter die Miete um mindestens 20 % reduziert, kann der ggf. nicht ausgeschöpfte Zuschuss auch für zwei weitere Monate eingesetzt werden.
  • Ziel: Zuschuss zur Sicherung der wirtschaftlichen Existenz der Antragsteller und zur Überbrückung von akuten Liquiditätsengpässen, u.a. durch laufende Betriebskosten wie Mieten, Kredite für Betriebsräume, Leasingraten u.ä (auch komplementär zu den Länderprogrammen)
  • Voraussetzung: wirtschaftliche Schwierigkeiten in Folge von Corona. Unternehmen darf vor März 2020 nicht in wirtschaftlichen Schwierigkeiten gewesen sein. Schadenseintritt nach dem 11. März 2020.
  • Antragstellung: möglichst elektronisch; Existenzbedrohung bzw. Liquiditätsengpass bedingt durch Corona sind zu versichern.
  • Technische Daten: Mittelbereitsstellung durch den Bund (Einzelplan 60); Bewirtschaftung durch BMWi, Bewilligung (Bearbeitung der Anträge, Auszahlung und ggfs. Rückforderung der Mittel durch Länder/Kommunen; Rechtsgrundlage: Bundesregelung Kleinbeihilfen 2020. Kumulierung mit anderen Beihilfen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie, aber auch mit bestehenden deminimis-Beihilfen grundsätzlich möglich. Eine Überkompensation ist zurückzuzahlen. Bei der Steuerveranlagung für die Einkommens - oder Körper-schaftsteuer im kommenden Jahr wird dieser Zuschuss gewinnwirksam berück-sichtigt.
  • Programmvolumen: bis zu 50 Mrd.€ bei maximaler Ausschöpfung von 3 Mio. Selbständigen und Kleinstunternehmen über 3+2 Monate. Nicht verwendete Haushaltsmittel fließen in den Haushalt zurück.

https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/coronavirus/hilfen-fuer-kuenstler-und-kreative-1732438

Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, Bundesministerium für Finanzen

Hilfen für Künstler:innen und Kreative

Hier finden Sie einen Überblick über neu aufgelegte und bereits bestehende Hilfsangebote und Fördermaßnahmen, die sich an Unternehmen, Angestellte und Solo-Selbständige auch der Kultur- und Kreativwirtschaft richten. Der Überblick wird kontinuierlich aktualisiert.

Quelle: Die Bundesregierung

Genossenschaft Deutscher Bühnen-Angehöriger leistet Sofortnothilfe

Die Genossenschaft Deutscher Bühnen-Angehöriger (GDBA) stellt 50.000 Euro zur solidarischen Unterstützung von durch die Corona-Krise in Not geratenen Theaterschaffenden zur Verfügung. Der Betrag stammt aus dem Helene-Achterberg-Hewelcke-Hilfsfonds. Die Schauspielerin hatte der GDBA für solche Zwecke ihr Vermögen hinterlassen

https://www.buehnengenossenschaft.de/pressemitteilung-corona-genossenschaft-deutscher-buehnen-angehoeriger-leistet-sofortnothilfe

Bundesregierung beschließt Soforthilfe – Grütters: „Rettungsschirm für den Kulturbereich“

Kulturstaatsministerin Monika Grütters hat die heute von der Bundesregierung beschlossenen Hilfspakete zur Bewältigung der Corona-Pandemie als „Rettungsschirm für den Kultur-, Kreativ- und Medienbereich“ bewertet.

Die Bundeshilfen ruhen auf drei großen Säulen, die geeignet sind, gerade auf die spezifischen Lebens- und Arbeitsbedingungen der Kreativen zu reagieren:

1) Kleinen Unternehmen wird bei der Betriebssicherung geholfen.

2) Persönliche Lebensumstände werden abgesichert.

3) Mit vielen rechtlichen Einzelmaßnahmen sollen Härten abgemildert werden.

 

„Wir kennen die Nöte, wir wissen um die Verzweiflung“, sagte Grütters. „Gerade der Kulturbereich ist durch einen hohen Anteil Selbstständiger gekennzeichnet, die jetzt existenzielle Probleme haben. Deshalb freue ich mich, sagen zu können: Die Hilfe kommt – so schnell und so unbürokratisch wie möglich! Ich danke dem Wirtschafts-, dem Finanz- und dem Arbeitsminister sehr herzlich dafür, dass sie die von uns eingebrachten Anliegen und Interessen der Künstlerinnen und Künstler, der Kreativ- und Medienlandschaft mit in den Blick genommen haben. Das zeigt: Die Bundesregierung insgesamt ist sich des einzigartigen Stellenwerts unserer Kultur-, Kreativ- und Medienlandschaft bewusst.“

Zu 1):

Mit einer Corona-Soforthilfe für Soloselbständige und kleine Unternehmen in Höhe von insgesamt bis zu 50 Milliarden Euro wird die Bundesregierung finanzielle Soforthilfe in Form von Zuschüssen leisten, mit der laufende Betriebskosten wie Mieten von Kinos, Musikclubs oder Künstlerateliers, aber auch Kredite für Betriebsräume oder Leasingraten bezahlt oder finanzielle Engpässe überbrückt werden können.

Zu 2):

Soweit es um die persönliche Existenzsicherung jedes einzelnen Betroffenen geht, erleichtert die Bundesregierung zusätzlich für Soloselbständige den Zugang zur sozialen Grundsicherung. So werden für die Dauer von sechs Monaten Vermögen im Wesentlichen nicht berücksichtigt, der Zugang zu Kinderzuschlägen erleichtert und die Aufwendungen für Wohnung und Heizung anerkannt; das heißt, jeder kann in seiner Wohnung bleiben. Für diese Maßnahme stellen Bund und Kommunen weitere bis zu 10 Milliarden Euro bereit.

Zu 3):

Grütters verwies darauf, dass über die Corona-Soforthilfe und die soziale Grundsicherung für Soloselbständige hinaus weitere Schutzmechanismen beschlossen worden seien. So werden beispielsweise Mieterinnen und Mieter vor Kündigungen bewahrt, wenn sie aktuell Schwierigkeiten haben, ihre Miete vollständig zu bezahlen, die Stundungsregeln für Darlehen im Sinne der Schuldner verbessert. Die Kulturstaatsministerin verwies auch darauf, dass Betroffene im Falle von Einkommenseinbußen bei der Künstlersozialkasse und bei den Finanzämtern die Senkung ihrer Beiträge oder Steuervorauszahlungen beantragen können; außerdem sind Stundungen möglich.

„Die heute vereinbarten mehrstufigen Schutzmaßnahmen zeigen: Die Bundesregierung ist zu allem entschlossen, um den verheerenden Folgen der Covid-19-Pandemie auch im Kultur- und Kreativbereich zu begegnen“, sagte Grütters. „Wir lassen niemanden im Stich. Diese Versprechen lösen wir jetzt als Bundesregierung mit milliardenschweren Hilfspaketen ein.“

Bereits zuvor hatte die Bundesregierung Hilfen beschlossen, die ebenfalls der Kultur- und Kreativwirtschaft zugutekommen sollen. Dazu zählt, neben dem Kurzarbeitergeld und steuerlichen Liquiditätshilfen, ein massives Kreditprogramm. Ab heute können betroffene Unternehmen bis hin zu Kleinstselbständigen die neuen Sonderkredite bei der KfW in Anspruch nehmen. Anträge hierzu können bereits jetzt über die Hausbank eingereicht werden. Privatbanken, Sparkassen und Volksbanken arbeiten dazu gemeinsam mit der KfW an beschleunigten Kreditgenehmigungsprozessen.

Die Staatsministerin für Kultur und Medien flankiert die Maßnahmen der Bundesregierung mit speziell auf die Kulturbelange zugeschnittenen Unterstützungen in ihrem Zuständigkeitsbereich. So soll beispielsweise auf Rückforderungen von Fördermitteln so weit wie möglich verzichtet werden, wenn Veranstaltungen oder Projekte aufgrund der Pandemie nicht umgesetzt werden können. Die Instrumente des Kulturetats, insbesondere die bestehenden Förderprogramme, sollen mit Blick auf die aktuellen Bedürfnisse angepasst und geschärft werden.

Um die informationelle Grundversorgung der Bevölkerung weiterhin sicherzustellen, setzt sich Staatsministerin Grütters innerhalb der Bundesregierung und gegenüber den Ländern mit Nachdruck dafür ein, Geschäftsstellen von Medienunternehmen als anerkannte sicherheitsrelevante Infrastrukturen von zwingenden Betriebsschließungen auszunehmen. Die für den journalistischen Betrieb notwendigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sollen außerdem zum unabkömmlichen Personal der kritischen Infrastrukturen gezählt werden.

Kulturstaatsministerin Monika Grütters: „Unsere demokratische Gesellschaft braucht in dieser bis vor kurzem unvorstellbaren historischen Situation ihre einzigartige und vielfältige Kultur- und Medienlandschaft. Der schöpferische Mut der Kreativen kann helfen, die Krise zu bewältigen. Wir sollten jede Chance ergreifen, Gutes für die Zukunft daraus entstehen zu lassen. Deshalb gilt: Künstlerinnen und Künstler sind gerade jetzt nicht nur unverzichtbar, sondern geradezu lebenswichtig.“

Eine Übersicht zu Unterstützungsmaßnahmen der Bundesregierung für Unternehmen und Selbständige aus dem Kultur-, Medien- und Kreativbereich finden Sie unter BLOCKEDkulturstaatsministerin[.]deBLOCKED

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Pressestelle BKM

Wirtschaftsministerium sagt Startups Unterstützung zu

Um die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Epidemie auf junge Unternehmen abzufedern, nimmt Niedersachsen explizit die Startups in den Blick. Als Teil der geplanten Soforthilfen für die niedersächsische Wirtschaft stehen fünf Millionen Euro für die speziellen Bedarfe der Startups bereit.

Quelle und mehr Information:

Finanzielle Schäden dokumentieren

Es ist wichtig, für die geplanten Nothilfeprogramme die finanziellen Schäden zu dokumentieren. Hilfreich kann es sein für Veranstaltungsausfälle die Veranstaltungsabsagen zu speichern und zu drucken, etwaige Schadensrechnungen zu kopieren und diese den Veranstaltungen zu zuzuordnen (Notiz auf Rechnung: Veranstaltungsausfall am xx.xx.2020). Die Monatsprogramme sollten gesammelt und es sollte markiert werden, welche Veranstaltungen wegen Corona ausgefallen sind. Es sollten Tabellen geführt und die Schadenshöhen nach Verursachungs- und Veranstaltungsdatum quantifiziert werden. Dabei ist darauf zu achten, dass nicht in die Gefahr der Insolvenzverschleppung entsteht.

Beispiel Vorlage:

  • Künstlerin/Künstler:
  • Sparte/ Genre:
  • Ort, Datum und Veranstalterin/Veranstalter:
  • Art der Veranstaltung / des Projekts:
  • Öffentlicher oder privatwirtschaftlicher Veranstalter:
  • Vereinbartes Honorar:
  • Ausfallhonorar:
  • Auf eigene Veranlassung abgesagt:
  • Wegen Reisebeschränkungen:
  • Veranstalterin/Veranstalter hat abgesagt | wie kurzfristig | wann:
  • Bereits getätigte Ausgaben, die nicht rückvergütet wurden/werden – welche:
  • Höhe:
  • Verlorener Honorar-Anteil am Gesamtumsatz in %:
  • Wird der Termin wiederholt

Hier ein Vorschag einer Tabelle zur Dokumentation von Verdienstausfällen. Hier eine interaktive Tabelle zum Erfassen von Ausfällen von Gagen und Honoraren

Verdi hat eine Seite eingerichtet die zu diesem Thema Unterstützung bietet: https://vs.verdi.de/themen/nachrichten/++co++4e085142-660f-11ea-9bec-001a4a160100

NBank - Aktuelle Informationen für Unternehmen - Antragstellung ab 25.3.20 möglich

Das Land und die NBank sind in intensiven Planungen von zwei Förderprogrammen die Soforthilfen für Unternehmen bieten. Für beide Förderprogramme wird eine Antragstellung ab Mittwoch, 25.03.2020 möglich sein.

Geplant sind zwei Förderprogramme

  1. Kredit zur Liquiditätshilfe, der im ersten Schritt kleinen und mittleren Unternehmen einen Kreditbetrag bis 50.000 Euro zur Verfügung stellen kann. Ziel ist es, kleinen und mittleren Unternehmen, die ein tragfähiges Geschäftsmodell haben und Perspektiven aufweisen, jedoch z. B. auf Grund von temporären Umsatzrückgängen im Zuge der Corona-Krise einen erhöhten Liquiditätsbedarf aufweisen, zu unterstützen
  2. Zuschuss des Landes für Kleinunternehmen mit bis zu 49 Beschäftigten. Es wird ein Liquiditätszuschuss gestaffelt nach der Anzahl der Betriebsangehörigen bis zu 20.000 Euro zur Verfügung gestellt.

Quelle und mehr Informationen: NBank

 

 

Niedersachsen unterstützt durch Corona geschädigte Unternehmen durch steuerliche Maßnahmen

Hannover. Um die Steuerpflichtigen zu entlasten, die durch die Maßnahmen im Zusammenhang mit dem Corona-Virus unmittelbar und erheblich betroffenen sind, hat das Niedersächsische Finanzministerium in Abstimmung mit dem Bundesministerium der Finanzen steuerliche Erleichterungen eingeräumt. „Die Corona-Pandemie ist für viele Unternehmen eine große und absolut unvorhersehbare Herausforderung. Um kurzfristig die Liquiditätssituation der Unternehmen zu verbessern, haben wir in Abstimmung mit den anderen Ländern und dem Bundesfinanzminister steuerliche Hilfestellungen für den unmittelbar betroffenen Personenkreis auf den Weg gebracht“, erklärte Finanzminister Reinhold Hilbers.

Zu den wichtigsten Möglichkeiten für Steuererleichterungen gehören die Anpassung der Vorauszahlungen auf die Einkommen- und Körperschaftsteuer an die veränderte Ertragssituation, die Stundung fälliger von den Landesfinanzbehörden verwalteter Steuern sowie der Verzicht auf Vollstreckungsmaßnahmen und Säumniszuschläge.

Konkret können die Vorauszahlungen der Einkommen- und Körperschaftsteuer leichter angepasst werden. Wenn vom Steuerpflichtigen dargelegt werden kann, dass sich Gewinn- bzw. Einkunftserwartungen wegen der Corona-Pandemie deutlich verringern, werden die Steuervorauszahlungen unkompliziert und schnell herabgesetzt. So wird die Liquiditätssituation der Unternehmen verbessert. Gleiches gilt für die Festsetzung des Gewerbesteuermessbetrages für Zwecke der Vorauszahlungen.

Die Gewährung von Stundungen für den unmittelbar und erheblich betroffenen Personenkreis wird erleichtert. Die Finanzbehörden können Steuern bis zum 31. Dezember 2020 stunden, wenn die Einziehung eine erhebliche Härte darstellt. Die Finanzverwaltung wird dabei keine strengen Anforderungen an die Nachweise der auf die Wirkungen der Pandemie abstellenden Begründungen stellen. Auch eine zinsfreie Stundung kommt in Betracht. Damit wird die Liquidität der betroffenen Steuerpflichtigen unterstützt, indem der Zeitpunkt der Steuerzahlung auf einen späteren Zeitpunkt hinausgeschoben wird.

Bei der Herabsetzung von Vorauszahlungen kann es auch zu Erstattungen überzahlter Beträge kommen. Die Erstattung wird mit der Bekanntgabe des die Vorauszahlung herabsetzenden Bescheides fällig

Bei Personen oder Unternehmen, die unmittelbar durch das Coronavirus oder die damit zusammenhängenden Maßnahmen nicht unerhebliche wirtschaftliche Schäden erleiden, wird bis zum 31.Dezember 2020 von der Vollstreckung rückständiger oder bis zu diesem Zeitpunkt fällig werdender Steuern abgesehen. In den betreffenden Fällen werden die zwischen dem 19. März 2020 und dem 31.Dezember 2020 verwirkten Säumniszuschläge erlassen.

Der Erlass des Bundesfinanzministeriums sowie eine Zusammenstellung von häufigen steuerbezogenen Fragen in diesem Zusammenhang (FAQs) sind auf der Internetseite unter http://www.mf.niedersachsen.de abrufbar.

Die zuständigen Sachbearbeiter in den Finanzämtern bleiben erster Ansprechpartner. Deshalb stehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in dem Finanzamt telefonisch zur Verfügung. Die Kontaktdaten sind auf dem Steuerbescheid oder einem anderen Schreiben des Finanzamtes zu finden.

Wegen einer in Betracht kommenden Stundung oder eines eventuellen Erlasses der Grund- oder der Gewerbesteuer sollten sich die Betroffenen rechtzeitig an die Gemeinden wenden.

Quelle: Niedersächsisches Finanzministerium
-Pressestelle-

Welche Hilfe bekommen kleine und mittlere Unternehmen und Kleinstunternehmen?

Für kleine und mittlere Unternehmen ist ein Kreditprogramm mit schnellen Liquiditätshilfen bei der NBank in Vorbereitung. Das Land Niedersachsen gewährleistet die Absicherung des Programms, welches direkt von der NBank – nicht über eine Hausbank – vergeben werden soll. Das Niedersächsische Wirtschaftsministerium schafft die personelle Grundlage für eine gute Beratung und zügige Bearbeitung der Anträge.

Zudem ist ein Corona-Hilfsprogramm für Kleinstunternehmen mit weniger als 10 Beschäftigten und weniger als 2 Millionen Euro Jahresumsatz in Arbeit: Für 6 Monate soll es eine Zuschussförderung in Höhe von bis zu 100 Millionen Euro geben. Dieser Liquiditätszuschuss soll auch Familienbetrieben zu Gute kommen. Die Förderungen für einzelne Unternehmen sollen bis zu 20.000 Euro betragen. Der Fördersatz von 50 Prozent bleibt bestehen. Das heißt, der Förderhöchstbetrag von 20.000 Euro kann abgerufen werden, sofern der wirtschaftliche Schaden des einzelnen Unternehmens bei mindestens 40.000 Euro liegt.

 

In Kürze wird die Beantragung von Liquiditätshilfen bei der NBank möglich sein! Was Sie vorab schon tun können, finden Sie hier:

https://www.nbank.de/Blickpunkt/Covid-19-–-Beratung-für-unsere-Kunden.jsp

https://www.nbank.de/medien/nb-media/Downloads/Formulare-vor-Antragstellung/Fragebogen-Soforthilfe-Corona.pdf

MWK Nds.: Was passiert mit meinen Förderanträgen und Projekten im Kulturbereich?

Bei den vom Land geförderten Projekten und Veranstaltungen, die wegen des Coronavirus abgesagt oder verschoben werden müssen, werden wir unsere rechtlichen Möglichkeiten im Sinne der Kulturschaffenden voll ausschöpfen. In vielen Fällen ist bereits viel Engagement und Geld in die nun ausfallenden oder verschobenen Aktivitäten geflossen. Pauschale Lösungen sind dabei bei der Vielzahl unterschiedlicher Förderungen nicht angebracht. Eine Lösung kann nur für den jeweiligen Einzelfall erfolgen.
 

Grundsicherung

Definition: Grundsicherung ist die Bezeichnung für eine staatliche Sozialleistung, die die wirtschaftliche Existenz von Arbeitsuchenden absichern soll.

Auch: Arbeitslosengeld II, Mindestsicherung, Hartz IV

Mit dem Begriff Grundsicherung wird eine staatliche Sozialleistung für arbeitsuchende Menschen bezeichnet. Sie soll ihnen dabei helfen, ihren Lebensunterhalt zu decken, wenn die eigenen Mittel dafür nicht ausreichen.

Wer Grundsicherung bekommt, wird in eine Regelbedarfsstufe eingruppiert. Diese Einteilung berücksichtigt die persönliche Situation – zum Beispiel, ob eine Person alleinstehend ist oder mit ihrer Familie zusammenlebt und deshalb mehr Unterstützung braucht.

Menschen, die nicht erwerbsfähig sind, also beispielsweise wegen Krankheit oder Behinderung nicht arbeiten können, erhalten Sozialgeld, wenn sie die Voraussetzungen dafür erfüllen.

Grundsicherung (beziehungsweise Arbeitslosengeld II) und Sozialgeld werden aus Steuermitteln finanziert. Diese Leistungen können beim zuständigen Jobcenter beantragt werden.

VG Wort hat einen Sozialfonds eingerichtet

Die Sozialfonds der VG WORT GmbH gewährt satzungsgemäß Beihilfen für in Not geratene Wortautoren, Verleger oder ihre Hinterbliebenen. Sie unterstützt Personen, die bedürftig im Sinne des Steuerrechts sind. Sie verfolgt ausschließlich und unmittelbar mildtätige Zwecke (§§ 51 ff. AO).

Stipendien werden nicht gewährt.

Die Finanzierung des Sozialfonds erfolgt satzungsgemäß (§ 10 der Satzung der VG WORT) aus allen Einnahmebereichen der VG WORT.

Antragstellung

Für eine Antragstellung sind Angaben zu Einkünften und Vermögenslage notwendig, die vertraulich behandelt werden.

Über die Anträge berät und beschließt der Beirat des Sozialfonds in seinen Sitzungen. Er setzt sich aus Autoren und Verlegern zusammen und tagt viermal im Jahr. Grundlage seiner Entscheidung sind die Richtlinien. Je nach individueller Lage des Antragstellers werden laufende monatliche oder einmalige Zuwendungen oder auch zinslose Darlehen bewilligt

Quelle und mehr Informationen: https://www.vgwort.de/die-vg-wort/sozialeinrichtungen/sozialfonds.html

Nothilfefonds: Deutsche Orchester-Stiftung unterstützt freiberufliche Musiker:innen

Mit einem Nothilfefonds unterstützt die Deutsche Orchester-Stiftung sozial betroffenen Musikerinnen und Musiker https://orchesterstiftung.de/nothilfefonds/

Gesellschaft zur Verwertung von Leistungsschutzrechten mbH (GVL)

Finanzielle Nothilfe erteilt auch die Gesellschaft zur Verwertung von Leistungsschutzrechten mbH (GVL)

Wahrnehmungsberechtigte, die ausschließlich freiberuflich tätig sind und Covid-19-bedingte Veranstaltungs- oder Produktionsabsagen Honorarausfälle erlitten haben, können eine einmalige Hilfe in Höhe von 250 Euro im Rahmen der sozialen Zuwendungen der GVL erhalten.

Voraussetzung ist, dass die Antragsteller mindestens an einer regulären Verteilung der GVL teilgenommen haben. Darüber hinaus benötigen wir Nachweise über den Ausfall der Veranstaltung bzw. Produktion (Bestätigung/Absage vom Veranstalter oder der Produktion, Nachweis über Verdienstausfall).

Quelle und mehr Information https://gvl.de/coronahilfe

 

Liquiditätshilfen für Unternehmen und Freiberufler

Dafür, Unternehmen und Freiberufler mit der notwendigen Liquidität zu versorgen, wenn sie aufgrund der Auswirkungen des Corona-Virus in Liquiditätsschwierigkeiten geraten, gibt es bestehende Kreditinstrumente bei der KfW. Dazu gehören Betriebsmittelkredite und auch das Bürgschaftsprogramm. Diese Mittel stehen aktuell zur Verfügung und können – je nach Bedarf – hochgefahren werden.

Unternehmen, Selbständigen und Freiberufler, die eine Finanzierung aus den nachfolgenden Programmen nutzen möchten, wenden sich bitte an ihre Hausbank bzw. an Finanzierungspartner, die KfW-Kredite durchleiten. Informationen zu den Programmen finden Sie auch auf der Webseite der KfW.

Die Hotline der KfW für gewerbliche Kredite lautet: 0800 539 9001.

Hotlines für Unternehmen und Freiberufler

Infotelefon des Bundesgesundheitsministeriums zum Coronavirus
(Quarantänemaßnahmen, Umgang mit Verdachtsfällen, etc.):
Telefon: 030 34646 5100
Montag – Donnerstag
8:00 bis 18:00 Uhr
Freitag
8:00 bis 12:00 Uhr

Hotline des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie für allgemeine wirtschaftsbezogene Fragen zum Coronavirus:
Telefon: 030 18615 1515
Montag – Freitag
9:00 Uhr bis 17:00 Uhr

Hotline des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie zu Fördermaßnahmen:
Förderhotline: 030 18615 8000
Montag - Donnerstag
9:00 Uhr bis 16:00 Uhr
Website der Förderdatenbank

Beantragung von Kurzarbeitergeld:
Zuständig ist die örtliche Arbeitsagentur.
Unternehmerhotline der Bundesagentur:
Telefon: 0800 45555 20

Hotline für Fragen zu Ausnahmegenehmigungen:
BAFA-Hotline: 06196 908 1444
E-Mail: schutzausruestung@bafa.bund.de

FAQ zur Steuererleichterung des Niedersächsischen Finanzministeriums

Um die Steuerpflichtigen zu entlasten, die durch die Maßnahmen im Zusammenhang mit dem Corona-Virus unmittelbar und erheblich betroffenen sind, hat das Niedersächsische Finanzministerium in Abstimmung mit dem Bundesministerium der Finanzen steuerliche Erleichterungen eingeräumt. Auf der Seite des Niedersächsischen Finazministeriums finden Sie Antworten auf die häufigsten Fragen dazu.

Mi­ni­jobs: Was Ar­beit­ge­ber im Zu­sam­men­hang mit dem Co­ro­na­vi­rus wis­sen soll­ten

Bei Minijobbern, die im Zusammenhang mit dem Coronavirus von ihren Arbeitgebern mit Entgeltfortzahlung von der Arbeit freigestellt werden, bleibt das sozialversicherungsrechtliche Beschäftigungsverhältnis bestehen. Die sozialversicherungsrechtliche Beurteilung der Beschäftigung bleibt unverändert, so dass vom Arbeitgeber auch keine Meldungen zur Sozialversicherung zu erstellen sind.

In den Fällen, in denen das Infektionsschutzgesetz (IfSG) greift, werden Entschädigungen von der zuständigen Gesundheitsbehörde des jeweiligen Bundeslandes geleistet. Die betroffenen Arbeitnehmer erhalten sechs Wochen lang weiterhin ihren Verdienst vom Arbeitgeber, dem diese Kosten anschließend erstattet werden.

Hierzu haben die Spitzenorganisationen der Sozialversicherung bereits im Jahr 2009 die versicherungs-, beitrags- und melderechtlichen Folgen des Bezugs einer Entschädigung nach dem IfSG in einem Besprechungsergebnis festgehalten. Dieses ist auch heute noch gültig.

Links zum Thema:
Infektionsschutzgesetz
FAQ des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales zum Coronavirus

Quelle: https://www.minijob-zentrale.de

Informationen für Selbstständige und Solo-Selbstständige

Verdi informiert auf seinen Seiten Selbstständige und Solo-Selbstständige darüber was zu tun ist, wenn die Aufträge wegbrechen. Die Seiten werden ständig überarbeitet.

Kurzarbeitergeld

Wer Festangestellte hat, kann für diese Kurzarbeitergeld beantragen. Die Bundesvereinigung hat die wichtigsten Infos zum Bezug des vereinfachten Kurzarbeitergeldes hier zusammengefasst. Beratung geben die lokalen Arbeitsagenturen. Auch die Arbeitsagentur informiert; www.arbeitsagentur.de/unternehmen/finanziell/kurzarbeitergeld-uebersicht-kurzarbeitergeldformen
www.arbeitsagentur.de/news/kurzarbeit-wegen-corona-virus

Eine gute Unterstützung gibt auch dieses Schreiben des Deutschen Bühnenvereins.

Neue Meldungen aus Verbänden, Politik und Gesellschaft

Zur aktuellen Lage der soziokulturellen Zentren

Die Einschränkungen im Zusammenhang mit der Corona-Krise bringen die soziokulturellen Zentren und Initiativen in eine dramatische Situation und in existenzielle Bedrohung. Und gerade wenn im Zuge der Bewältigung der Krise gesellschaftliche Probleme und Angelegenheiten bearbeitet und neu geordnet werden können, werden die soziokulturellen Zentren als Dritte Orte der Kommunikation dringend gebraucht – mehr als zuvor. Momentan sind sie aber durch den Shutdown massiv gefährdet. Die Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren fordert deshalb ein Rettungspaket zur Unterstützung der Soziokultur.

Das Veranstaltungs- und Kontaktverbot zieht der Soziokultur den Boden unter den Füßen weg. Ihre Akteure beuten sich bereits seit Jahrzehnten selbst aus. Nicht profit- sondern ideell und gemeinnützig orientiert, sind sie zudem gesetzlich an der Bildung von Rücklagen gehindert, und sie brauchen einen Großteil ihrer selbst erwirtschafteten Eigenmittel für ihre Grundkosten.

Die Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren e.V. hat ihre 566 Mitgliedseinrichtungen befragt und fast alle haben geantwortet. Das Ergebnis ist niederschmetternd. Als unmittelbare Auswirkung von COVID-19 sind nun im Zeitraum vom 15. März bis 15. April mindestens 8.000, wahrscheinlicher aber nahe 13.500 Veranstaltungen von Absagen betroffen, mit ihnen die Künstler*innen und die vielen Freischaffenden und Veranstaltungstechniker*innen.

Schätzungsweise zwischen 2.300 und 4.800 Veranstaltungen und kontinuierliche Angebote lassen sich voraussichtlich verschieben. Mehr als zwei Drittel der befragten soziokulturellen Zentren verfügen für den Fall von „Betriebsschließungen auf behördliche Anordnung“ über keine Versicherung. Sie müssen den finanziellen Verlust selbst tragen. Je Einrichtung wird er sich auf durchschnittlich 20.500 Euro, insgesamt auf mehr als 8 Millionen Euro belaufen.

Wegen der finanziellen Einbußen fehlt also vor allem für Betriebs-, Gemein- und Personalkosten die Deckung. Der Mittelwert der Unterdeckung liegt bei knapp 13.000 Euro pro Einrichtung, die Gesamtsumme voraussichtlich bei nahezu knapp 5 Millionen.

Da in soziokulturellen Zentren nur 10 Prozent der Akteure versicherungspflichtig angestellt sind, davon wiederum wenig mehr als ein Viertel mit Vollzeitstelle und die anderen mit Teilzeitstellen in Mini- und Midijobs oder im Ausbildungsverhältnis, greift das Kurzarbeitergeld hier nicht. Zumal drei Viertel der Einrichtungen nicht nach Tarif zahlen können, das heißt, Kurzarbeitergeld ist hier nicht existenzsichernd.

In der jetzt akuten Situation behelfen sich Zentren mit weiteren Stundenkürzungen und mit der Anordnung von Urlaub. 33 Einrichtungen müssen bereits zum jetzigen Stand Entlassungen vornehmen. Die ersten Einrichtungen habe ihre Schließung angekündigt.

Zur Rettung der soziokulturellen Zentren und Initiativen brauchen wir:

  • die Auszahlung aller bewilligten bzw. in Aussicht gestellten Projektförderungen in voller Höhe,
  • einen Nothilfefonds "GAP", mit dem Bedarfe für Grundkosten, aktivitätsbezogene Kosten und Personalkosten abgefangen werden können.

Die Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren hat hierfür ein Rettungspaket erarbeitet, das subsidiär zu allen Hilfen des Bundes, der Länder und der Kommunen greifen soll.

Ein Bollwerk verweigerter Hilfe. Grundsicherung für Künstler in Hamburg - Kommentar der Süddeutschen Zeitung (neu)

Was passiert, wenn Künstler in Hamburg nach der versprochenen "unbürokratischen Unterstützung" fragen? Sie werden erstickt mit Kleingedrucktem.

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Brandbrief von akku: Drohender Kultur-Kollaps: Finanzhilfe für die schwer getroffene Kulturszene jetzt!

An das Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft
und Kultur und die Abgeordneten des Niedersächsischen Landtags

Drohender Kultur-Kollaps: Finanzhilfe für die schwer getroffene Kulturszene jetzt!

Auch kulturelle Einrichtungen sind von der Corona-Krise betroffen: geschlossene Musik- und Kunstschulen, soziokulturelle Zentren, Museen und Ausstellungshäuser, abgesagte Theateraufführungen, Konzerte, Lesungen, Kurse verursachen hohe Einnahmeverluste in den Kulturstätten. Laufende Betriebskosten können nicht mehr finanziert werden.

In einer Blitzumfrage hat der Arbeitskreis niedersächsischer Kulturverbände (AKKU) seine Mitgliedsverbände zu den finanziellen Auswirkungen der Corona-Pandemie befragt. Die Umfrageergebnisse belegen die drastischen Auswirkungen der Krise für die über 1200 Kultur- und Bildungseinrichtungen wie auch für viele freischaffende Kulturakteure. So werden die Einnahmeverluste allein in den ersten vier Wochen voraussichtlich rund 14,6 Mill Euro betragen. Dagegen stehen im selben Zeitraum nicht stornierbare Ausgaben in Höhe von ca. 10 Mill Euro. Hinzu kommen weitere laufende Betriebskosten der Einrichtungen. Über den Zeitraum der kommenden 6 Monaten liegt der Finanzbedarf für freie Kultureinrichtungen und – initiativen somit bei rund 208 Mio Euro. Diese Zahlen verdeutlichen, wie existenzbedrohend die Lage für den Kulturbereich schon nach relativ kurzer Zeit ist.

AKKU fordert angesichts dieser dramatischen Situation einmal mehr rasche und unbürokratische Soforthilfemaßnahmen auch für Niedersachsens vielfältige Kulturszene. Freie Kulturschaffende und Kultureinrichtungen benötigen als Akteure der Kulturwirtschaft zum Überleben dringend und ebenso schnell ausreichende staatliche Unterstützung wie die Wirtschaft in Niedersachsen!

AKKU appelliert an die niedersächsische Landesregierung, den Kulturschaffenden aus dem kürzlich beschlossenen Nachtragshaushalt Mittel in ausreichender Höhe bereitzustellen. Niedersachsen muss zeitnah anderen Bundesländern folgen, die bereits besondere Hilfsprogramme für die Kultur aufgelegt haben. Ergänzend regen wir an, mit gezielten Maßnahmen den Umgang mit staatlichen Fördermitteln zu erleichtern.

Hierzu zählen die zuwendungsrechtliche Anerkennung von Ausfallkosten, Lockerungen bei Rückzahlungsverpflichtungen, Fristregelungen und vieles mehr. AKKU bietet hier seine Beratung an.

Damit wir alle nach der Corona-Krise wieder Kultur hautnah erleben können, kulturelle Bildungsangebote wahrnehmen und alle gemeinsam feiern können, brauchen wir auch in Zukunft Orte der Kultur und kreative Kulturschaffende. Die am 13. März 2020 angekündigten Hilfen des Bundes und der Länder im Kulturbereich werden von den Kulturakteuren tagtäglich sehnsüchtig erwartet.

Im Arbeitskreis niedersächsischer Kulturverbände organisiert sind:
Film & Medienbüro Niedersachsen e.V., Landesarbeitsgemeinschaft Jugend & Film Niedersachsen e.V., Landesarbeitsgemeinschaft Rock e.V., Landesarbeitsgemeinschaft Soziokultur e.V., Landesmusikrat Niedersachsen e.V., Landesverband der Kunstschulen Niedersachsen e.V., Landesverband Freier Theater Niedersachsen e.V., Landesverband Niedersachsen im Deutschen Bibliotheksverband e.V., Landesverband niedersächsischer Musikschulen e.V., Landesverband Theaterpädagogik Niedersachsen e.V., Landesvereinigung kulturelle Jugendbildung Niedersachsen e.V., Literaturhäuser Niedersachsen und Friedrich-Bödecker-Kreis in Niedersachsen e.V., Museumsverband Niedersachsen und Bremen e.V., Niedersächsischer Heimatbund e.V.; assoziiert: Bundesakademie f. kulturelle Bildung Wolfenbüttel e.V.

Brandbrief von akku: Hilfsfonds für Kultur im Nachtragshaushalt berücksichtigen

An
die Abgeordneten des Niedersächsischen Landtages

Hannover, 18.03.2020 Corona-Pandemie: Hilfsfonds für Kultur im Nachtragshaushalt berücksichtigen Der Arbeitskreis niedersächsischer Kulturverbände (AKKU) begrüßt die Bekanntgabe eines Nachtragshaushaltes in Höhe von 4,4 Milliarden Euro. Aus diesem Topf braucht es auch dringend Unterstützung von Kleinunternehmen bzw. kleinen Einrichtungen im Kulturbereich sowie für freiberufliche Kulturschaffende und Pädagog*innen. Die Notsituation ist bei diesen bereits eingetroffen – und diese Lage wird auch noch eine lange Zeit anhalten. AKKU hat heute eine Umfrage unter seinen Mitgliedern gestartet, um die Ausfälle und Einnahmeeinbußen genauer abschätzen zu können. Das Ergebnis wird AKKU Anfang kommender Woche dem Parlament und der Landesregierung bekannt geben.

Finanzminister Reinhold Hilbers bestätigte gestern Abend bei „Hallo Niedersachsen“ (NDR), dass „wir auch die Kulturszene im Blick“ haben, „gerade auch die, die selbstständig tätig sind (…) oder die in Ensembles spielen, die auch wirklich keine Möglichkeiten haben, aufzutreten“. Er sagt zu, dass „wir dort Hilfestellung geben können“. Darauf verlässt sich die Kulturszene Niedersachsens. Wir appellieren an die Politik: Der Kulturbereich darf nicht sterben! Nicht erst in Zeiten der Pandemie, sondern gerade in den zurückliegenden Monaten wurde immer deutlicher, wie wichtig Kultur für den Zusammenhalt der Gesellschaft ist und zur Aufrechterhaltung unserer demokratischen Grundwerte. Die Kultur- und Kreativwirtschaft ist bundesweit mit einer Bruttowertschöpfung von mehr als 100 Milliarden Euro einer der größten Wirtschaftszweige – noch vor chemischer Industrie, Energieversorgern und Finanzdienstleistern.
Auch bei den vom Land geförderten Projekten und Veranstaltungen, die wegen des Coronavirus abgesagt werden müssen, bitten wir eindringlich, der Auffassung von Kulturstaatsministerin Monika Grütters und dem niedersächsischen Kulturminister Björn Thümler zu folgen: Beide sagen zu, auf Rückforderungen bereits bewilligter oder schon ausgezahlter Fördermittel so weit wie möglich verzichten zu wollen. Sie wollen die rechtlichen Möglichkeiten voll ausschöpfen, weil klar ist, dass bereits viel Engagement und Geld in diese Aktivitäten geflossen sind.

Im Arbeitskreis niedersächsischer Kulturverbände organisiert sind:
Film & Medienbüro Niedersachsen e.V., Landesarbeitsgemeinschaft Jugend & Film Niedersachsen e.V., Landesarbeitsgemeinschaft Rock e.V., Landesarbeitsgemeinschaft Soziokultur e.V., Landesmusikrat Niedersachsen e.V., Landesverband der Kunstschulen Niedersachsen e.V., Landesverband Freier Theater Niedersachsen e.V., Landesverband Niedersachsen im Deutschen Bibliotheksverband e.V., Landesverband niedersächsischer Musikschulen e.V., Landesverband Theaterpädagogik Niedersachsen e.V., Landesvereinigung kulturelle Jugendbildung Niedersachsen e.V., Literaturhäuser Niedersachsen und Friedrich-Bödecker-Kreis in Niedersachsen e.V., Museumsverband Niedersachsen und Bremen e.V., Niedersächsischer Heimatbund e.V.; assoziiert: Bundesakademie f. kulturelle Bildung Wolfenbüttel e.V.

Brandbrief von akku: Corona-Pandemie: Hilfsfonds für Kultureinrichtungen und Akteure

An den nds. Ministerpräsidenten Stephan Weil, den nds. Minister für Wissenschaft und Kultur Björn Thümler, die Fraktionen im Niedersächsischen Landtag

13.03.2020 Kultureinrichtungen und -vereine erleben derzeit immer häufiger Absagen von Veranstaltungen: Teilweise ist dies ab einer entsprechenden Größe auf Veranlassung der Behörden notwendig oder es wird aus Risikoabwägung von der Kommune oder vom Haus so entschieden. Angesichts der zunehmenden allgemeinen Verunsicherung und der täglich wachsenden Bedrohungslage stornieren Künstler und Veranstalter öffentliche Auftritte, Kulturelle Bildungsanbieter sagen ihre Gruppenkurse ab und immer häufiger bleiben Besucher*innen den Veranstaltungen fern. AKKU versteht und unterstützt die Maßnahmen, damit die Ausbreitung des Virus verlangsamt werden kann und somit genug Ressourcen im Gesundheitswesen für alle zur Verfügung stehen.
Gleichzeitig entstehen durch diese Situationen erhebliche Einnahmeeinbußen für die Häuser, die Veranstalter geraten durch Einnahmenausfälle schnell in eine finanzielle Schieflage. Freie Kulturschaffende wie pädagogische Mitarbeiter*innen sind von Honorarausfällen betroffen und dadurch existentiell bedroht.
AKKU fordert deshalb vom Land die Einrichtung eines Hilfsfonds, der den betroffenen kleineren Kultureinrichtungen, Vereinen und freischaffenden Künstler*innen rasch unter die Arme greift und das Überleben ermöglicht. Im Freistaat Thüringen wurden bereits erste Maßnahmen mit der Umwidmung eines Fördertopfes geschaffen. Der Deutsche Kulturrat fordert einen gemeinsamen Notfallfonds von Bund und Ländern – auch das wäre für akku eine denkbare Lösung.
Darüber hinaus muss für die geförderten Projektträger und Künstler*innen sichergestellt werden, dass bei ausbleibenden Besucher*innen oder Veranstaltungsabsagen aufgrund höherer Gewalt Fördergelder nicht zurückgezahlt werden müssen.

Im Arbeitskreis niedersächsischer Kulturverbände organisiert sind:
Film & Medienbüro Niedersachsen e.V., Landesarbeitsgemeinschaft Jugend & Film Niedersachsen e.V., Landesarbeitsgemeinschaft Rock
e.V., Landesarbeitsgemeinschaft Soziokultur e.V., Landesmusikrat Niedersachsen e.V., Landesverband der Kunstschulen Niedersachsen
e.V., Landesverband Freier Theater Niedersachsen e.V., Landesverband Niedersachsen im Deutschen Bibliotheksverband e.V., Landesverband
niedersächsischer Musikschulen e.V., Landesverband Theaterpädagogik Niedersachsen e.V., Landesvereinigung kulturelle Jugendbildung
Niedersachsen e.V., Literaturhäuser Niedersachsen und Friedrich-Bödecker-Kreis in Niedersachsen e.V., Museumsverband
Niedersachsen und Bremen e.V., Niedersächsischer Heimatbund e.V.; assoziiert: Bundesakademie f. kulturelle Bildung Wolfenbüttel e.V.

Hilfspaket der Bundesregierung für Selbständige: Kulturrat fordert entsprechenden Anteil für den Kulturbereich

Kulturbereich bietet seine Strukturen an, um die Verteilung der Mittel zu organisieren und damit die öffentlichen Verwaltungen zu entlasten

Berlin, den 19.03.2020. Der Deutsche Kulturrat, der Spitzenverband der Bundeskulturverbände, begrüßt, dass ein spezielles Hilfspaket für Solo-Selbständige und kleine Unternehmen geschaffen werden soll.

Der Deutsche Kulturrat war gestern an Gesprächen mit Arbeitsminister Hubertus Heil, Wirtschaftsminister Peter Altmaier und Kulturstaatsministerin Monika Grütters beteiligt und hat in dem Gespräch auf die gesamtwirtschaftliche Bedeutung der Kultur- und Kreativwirtschaft verwiesen. Der Kultur- und Kreativwirtschaft sind 256.000 Unternehmen zu zurechnen. Daneben sind rund 600.000 Selbständige, einschließlich der Künstlerinnen und Künstler, in der Kultur- und Kreativwirtschaft tätig. Darunter sind rund 340.000 sogenannte Mini-Selbständige mit einem Umsatz unter 17.500 Euro/Jahr.

Die ganze Pressemitteilung lesen

Vereinsrecht: Aktuelle Gesetzesänderungen zur Vereinfachung von Mitgliederversammlungen (neu)

Die Bundesregierung hat einen Gesetzentwurf vorgelegt, der am 27.03. noch vom Bundesrat bestätigt werden muss und der gleich zwei akute Probleme von Vereinen in der Corona-Krise beheben soll:

  • die Beschlussfassung ohne Versammlung
  • die automatische Amtszeitverlängerung, wenn keine Neuwahl des Vorstands möglich ist

Vom BGB abweichende Neuregelungen:

Artikel 2, § 5 des Gesetzes gilt zunächst nur für Mitgliederversammlungen, die 2020 stattfinden, und hat folgenden Wortlaut:

(1) Ein Vorstandsmitglied eines Vereins oder einer Stiftung bleibt auch nach Ablauf seiner Amtszeit bis zu seiner Abberufung oder bis zur Bestellung seines Nachfolgers im Amt.
(2) Abweichend von § 32 Absatz 1 Satz 1 des Bürgerlichen Gesetzbuchs kann der Vorstand auch ohne Ermächtigung in der Satzung Vereinsmitgliedern ermöglichen,
1. an der Mitgliederversammlung ohne Anwesenheit am Versammlungsort teilzunehmen und Mitgliederrechte im Wege der elektronischen Kommunikation auszuüben oder
2. ohne Teilnahme an der Mitgliederversammlung ihre Stimmen vor der Durchführung der Mitgliederversammlung schriftlich abzugeben.
(3) Abweichend von § 32 Absatz 2 des Bürgerlichen Gesetzbuchs ist ein Beschluss ohne Versammlung der Mitglieder gültig, wenn alle Mitglieder beteiligt wurden, bis zu dem vom Verein gesetzten Termin mindestens die Hälfte der Mitglieder ihre Stimmen in Textform abgegeben haben und der Beschluss mit der erforderlichen Mehrheit gefasst in Textform abgegeben haben und der Beschluss mit der erforderlichen Mehrheit gefasst wurde.

Automatische Verlängerung der Amtszeit:

Die meisten Vereinssatzungen sehen eine feste Amtszeit für den Vorstand vor – auch wenn das gesetzlich nicht erforderlich ist. Bei einer solchen Amtszeitbegrenzung empfiehlt sich eine Verlängerungsklausel, nach der der Vorstand bis zur Neuwahl im Amt bleibt. Leider fehlt diese Klausel in manchen Satzungen.

Das hat problematische Folgen: Die Amtszeit endet dann automatisch und der Verein ist ohne rechtmäßigen Vorstand. Leider führt das aktuelle Versammlungsverbot nicht selten zu genau diesem Zustand.

Artikel 2, § 5 Abs. 1 des Gesetzes ermöglicht, dass Vorstandsmitglieder auch nach Ablauf ihrer Amtszeit zunächst im Amt bleiben, d.h. eine Wieder- oder Neubestellung nicht zwingend erforderlich ist, um den Verein handlungsfähig zu erhalten.

Hinweis: Natürlich kann kein Vorstandsmitglied zur Fortsetzung des Amts gezwungen werden. Er müsste dann aber, wenn die Neuregelung in dieser Form in Kraft tritt, ausdrücklich zurücktreten. Dazu genügt eine formlose Erklärung einem anderen vertretungsberechtigten Vorstandsmitglied gegenüber.

Virtuelle Mitgliederversammlung:

Dass eine virtuelle Mitgliederversammlung (d.h. mit internetzgestützten Kommunikationsmedien, wie z.B. Videokonferenz o.ä.) zulässig ist, hat die Rechtsprechung bereits bestätigt (Oberlandesgericht Hamm, Urteil vom 27.09.2011, I-27 W 106/11). Allerdings ist dafür bisher eine entsprechende Satzungsregelung unverzichtbar.

Artikel 2, § 5 Abs. 2 Nr. 1 soll virtuelle Versammlungen der Präsenzversammlung gleichstellen. Für gültige Beschlusse ohne Zusammenkunft der Mitglieder ist dann weder eine besondere Satzungsgrundlage noch – wie bei der bisherigen schriftlichen Beschlussfassung – die Zustimmung aller Mitglieder erforderlich. Nach § 28 BGB würde diese Regelungen auch für Vorstandsitzungen gelten.

Hinweis: Ungeklärt ist aber die Frage, ob das umstandslos auch für Vereine gilt, bei denen einen nennenswerte Zahl von Mitgliedern nicht über die Voraussetzungen für eine Teilnahme an einer virtuellen Versammlung verfügt (fehlende technische Ausstattung und Kenntnisse). Dann kann eine virtuelle Versammlung eine „besondere Erschwernis“ für die Teilnahme darstellen und die Beschlüsse zwar nicht nichtig (von vornherein unwirksam), aber anfechtbar machen.

Unser Tipp: Im Zweifel sollte dann – die künftig mögliche – vereinfachte schriftliche Beschlussfassung gewählt oder die virtuelle Versammlung zumindest dadurch ergänzt werden.

Schriftliche Beschlussfasssung wird vereinfacht:

Auch die schriftliche Beschlussfassung soll durch die Neuregelung vereinfacht werden. Bisher verlangt § 32 Abs. 2 BGB bei einer schriftlichen Beschlussfassung die Einstimmigkeit. Es müssen also alle Mitglieder dem Beschluss zustimmen. Bereits eine einzige Enthaltung führt zum Scheitern des Beschlusses.

Das soll sich durch Artikel 2, § 5 Abs. 3 des Gesetzes ändern. Danach ist ein Beschluss ohne Versammlung der Mitglieder gültig, wenn alle Mitglieder beteiligt (also angeschrieben) wurden und bis zu dem vom Verein gesetzten Termin mindestens die Hälfte der Mitglieder ihre Stimmen in Textform abgegeben haben. Es gelten die üblichen Mehrheitserfordernisse – also in den meisten Fällen eine einfache Mehrheit der abgegebenen Stimmen

Verlangt ist nur die Textform. Es ist also keine Unterschrift erforderlich. Damit kommen für die Beteiligung an der Abstimmung auch E-Mail und andere elektronische Textmedien (z.B. SMS oder WhatsApp) in Frage.

Zusätzlich wird es durch Abs. 2 Nr. 2 möglich, dass einzelne Mitglieder ihre Stimmen im Vorfeld einer (virtuellen oder physischen) Versammlung schriftlich abgeben. Es sind so auch Mischformen aus virtueller Versammlung und schriftlicher Beschlussfassung möglich. Das gilt auch für Vorstandssitzungen.

Quelle: vereinsknowhow.de Vereinsinfobrief Nr. 378

Gebündelte Informationen bietet die Seite des Deutschen Kulturrats

Der Deutsche Kulturrat stellt auf seiner Seite Informationen zu den Themen Förderung und Kulturpolitik zusammen

Diese Plattformen koordinieren die Nachbarschaftshilfe (neu)

t3n bietet eine Überblick über verschiedene Angebote der Nachbarschattshilfe

Informationen in Fremdsprachen (neu)

Ausbreitung verhindern – Alle können was tun! Welche Maßnahmen sind in Niedersachsen zur Eindämmung des Virus ergriffen worden und was müssen Sie beachten? Was ist zu tun beim Verdacht, sich mit dem Corona-Virus infiziert zu haben? Wir stellen die wichtigsten Informationen nachfolgend in den Sprachen Englisch, Türkisch, Russisch, Farsi und Arabisch bereit.

Quelle: https://www.niedersachsen.de/Coronavirus/informationen-in-fremdsprachen-186959.html

NTFN bietet psychologische Beratungsgespräche in verschieden Sprachen (neu)

Um das Ansteckungsrisiko mit COVID 19 für alle zu minimieren, finden in den Psychosozialen Zentren des NTFN bis vorerst 10.04.2020 keine persönlichen Gespräche oder Sprechstunden statt. Angeboten werden telefonische psychologische und psychosoziale Beratungsgespräche in russisch, spanisch, arabisch, farsi, französisch, kurdisch, englisch, deutsch. Mehr Informationen im pdf

Kulanzregelungen der Deutschen Bahn

Neben den bestehenden Erstattungsregelungen gewährt die DB für alle bis einschließlich 13.03.2020 gekauften Tickets für Reisen zwischen dem 13.03. und 30.04.2020 weitgehende Kulanzregelungen: Reisende, die aufgrund des Coronavirus ihre Reise innerhalb Deutschlands verschieben möchten, können Ihre bis zum 13.03.2020 gebuchten Ticket bis zum 30.06.2020 flexibel nutzen. Die Zugbindung bei Sparpreisen und Super Sparpreisen ist aufgehoben.

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Onleihe - Die digitale Ausleihe (neu)

Mit der Onleihe des Goethe-Instituts lassen sich etwa 25.000 digitale Medien wie Bücher, Hörbücher, Filme oder Zeitungen entleihen, ohne dass eine Rückgabe nötig ist. Deutschlehrende und -lernende sowie Kulturinteressierte finden hier ein vielfältiges Medienangebot. 2019 wurden so weltweit über 250.000 Medien digital entliehen, die Zahlen steigen seit Jahren stetig an.

Quelle https://www.goethe.de/

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