Fonds Soziokultur baut „Cultural Bridge“ mit dem Vereinigten Königreich

Der Fonds Soziokultur fördert die Entwicklung und Erprobung von Aktivitäten, die Kunst, Kultur und Gesellschaft aktiv zusammen bringen. Kultur mit und nicht über Menschen, das ist das Leitmotiv seiner Förderprogramme in Deutschland sowie eines grenzüberschreitenden mit den Niederlanden.

Mit „Cultural Bridge“ hat er ein neues Pilotprogramm ins Leben gerufen, das kulturelle Brücken nach Großbritannien nach dem Brexit schlägt. Gemeinsam mit dem Arts Council England, dem Arts Council of Northern Ireland, dem Arts Council of Wales/Wales Arts International, Creative Scotland und dem Goethe-Institut London hat der Fonds Soziokultur in 2021 eine Pilotfinanzierung zur Förderung der bilateralen Zusammenarbeit für Kulturelle Teilhabe auf den Weg gebracht. Das Programm zielt darauf ab, sozialen Wandel durch verschiedene Kunstformen und gemeinschaftliche kulturelle Praxis zu ermöglichen. Es fördert die grenzüberschreitende Zusammenarbeit zwischen den britischen Nationen (Wales, Schottland, Nordirland, England) und deutschen soziokulturellen Einrichtungen in verschiedenen Disziplinen und partizipativen Methoden.

Die innerhalb der Pilotphase geförderten Projekte arbeiten in Partnerschaft mit mindestens einer teilnehmenden Organisation aus den vier Ländern des Vereinigten Königreichs (England, Wales, Schottland oder Nordirland) und jeweils einer aus Deutschland im Feld soziokultureller Praxis und Vernetzung.

Cultural Bridge zielt darauf ab, als Plattform für den Austausch soziokultureller Themen zu fungieren, den Kultur-Austausch zwischen dem Vereinigten Königreich und Deutschland zu stärken und die künstlerische Zusammenarbeit, Kulturelle Zugänge, Mitgestaltung und gesellschaftliche Demokratie zu fördern. Die erfolgreichen Projekte für das Pilotprogrammjahr 2021/22 werden hiermit bekannt gegeben. Die Jury, die sich aus Vertretern aller teilnehmenden Länder zusammensetzte, wählte insgesamt sieben Projekte aus, die mit bis zu 25.000 € aus einem gemeinsamen Fördertopf gefördert werden. Die sieben Partnerschaften werden ihre Projekte im November 2021 starten, Fachwissen auszutauschen und neue Ansätze für eine gesellschaftlich relevante Kunst- und Kulturpraxis zu entwickeln. Die Pilotprojekte sind:

- ENTER - Kulturvilla Nellie, Lörrach, Baden-Württemberg + Creative Black Country, West Bromwich, Birmingham (England)

- STAGING THE HIDDEN WORDS - Sommerblut Kulturfestival, Köln + Writing on the Wall, Liverpool (England)

- BRIDGIT 'Building Better Bridges' – Fine Art Institute Leipzig /FAIL + Folkestone Fringe, Kent (England) und Alchemy Film & Arts, Hawick (Schottland)

- NORTHSEA NEIGHBOURS - Das Letzte Kleinod, Schiffdorf, Niedersachsen + Shetland Arts, Shetland Inseln (Schottland)

- ENSEMBLE UPVENTION - S27, Berlin + Govanhill Baths, Glasgow (Schottland)

- ODE TO EARTH - Die Villa, Leipzig + Beyond Skin und DU Dance, Belfast (Nordirland)

- MIND THE GAP –Academy of Weird Things/Musikhochschule Lübeck und Emanuel Geibel-Schule + Valleys Kids, Penygraig (Wales)

Simon Mellor, Deputy Chief Executive, Arts and Museums, Arts Council England, sagte: "Unsere Investitionen in die internationale kulturelle Zusammenarbeit fördern das Verständnis über Grenzen hinweg und inspirieren Künstler und Gemeinden in England. Wir freuen uns, mit dem neuen Pilotprogramm „Cultural Bridge“ mit Kolleg:innen in Deutschland und ganz Großbritannien zusammenzuarbeiten, um Kreativität zu fördern und so den sozialen Wandel in unseren Gemeinden voranzutreiben.“

„Das Pilotprogramm „Cultural Bridge“ ist ein wichtiger Schritt zur Stärkung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit zwischen dem Vereinigten Königreich und Deutschland. Mit Unterstützung der sieben federführenden Partnerorganisationen haben die teilnehmenden beispielhaften lokalen Kultureinrichtungen wertvolle Gemeinsamkeiten entdeckt und durch dieses Pilotprogramm neue Verbindungen geknüpft. Das Programm und jede der neuen Partnerschaften basieren auf der festen Überzeugung, dass kulturelle Demokratie in unseren Gesellschaften mehr denn je gebraucht wird. Das gemeinsame Lernen und die Entwicklung neuer Ansätze für eine sozial engagierte Kunstpraxis dürfte für uns alle von Nutzen sein.“, so Mechthild Eickhoff, Geschäftsführerin Fonds Soziokultur

#CulturalBridge.

Für Anfragen wenden Sie sich bitte an info@fonds-soziokultur.de sowie deckers@fonds-soziokultur.de

Quelle: Fonds Soziokultur

Zurück

nach oben

Wir verwenden Cookies, um die Zugriffe auf unserer Website zu analysieren. Mehr erfahren