Ausstellung Omid – Hoffnung

Eine Kooperation des Göttinger Kommunikations- und Aktionszentrums (KAZ) und des Center for Global Migration Studies (CeMig) mit Fotografien von Shirin Abedi und Arasch Zandieh

Vom 9. Mai – 27. Juni 2019

Eröffnung am 9. Mai 2019 um 15 Uhr im Foyer des Kulturwissenschaftlichen Zentrums der Universität Göttingen, Heinrich-Düker-Weg 14

Die Ausstellung mit Werken der zwei Fotograf*innen Arasch Zandieh und Shirin Abedi wird von Ammar Hatem kuratiert, der bis zum 14.06.2019 im KAZ als Artist in Residence, im Rahmen eines durch das Land Niedersachsen geförderten Projektes, arbeitet. Bestandteil dieses Projekts ist es, Ausstellungen für Künstler*innen mit Migrations- oder Fluchthintergrund zu organisieren. Dabei geht es zum einen um den Aspekt der Vernetzung und der Unterstützung der Künstler*innen, zum  andern darum, interessante künstlerische Positionen von zugewanderten Künstler*innen in Niedersachsen zu präsentieren und so auf die Qualität der Arbeiten dieser zeitgenössischen Künstler*innen aufmerksam zu machen.

Die Fotoausstellung soll einen Beitrag leisten, die oftmals einseitige mediale Berichterstattung über Flucht und Migration zu revidieren. Den Blicken westlicher Journalist*innen auf die Krisenherde der Welt sollen künstlerische Positionen von zwei Fotograf*innen entgegengesetzt werden, die selber eine Migrationsgeschichte haben und sich in ihren Porträts mit Menschen in verschiedenen Ländern auseinandersetzen.

Die Fotojournalistin und Dokumentarfotografin Shirin Abedi (http://shirinabedi.visura.co) ist im Iran geboren und lebt heute in Bremen. In ihren Arbeiten thematisiert sie die Geschichten und Emotionen, allderjenigen, die nicht dort leben, wo sie geboren sind.

Der Göttinger Foto- und Grafikdesigner Arasch Zandieh (http://zandieh.de/) kam als Kind mit seinen Eltern aus dem Iran nach Deutschland. Die für die Ausstellung ausgewählten Porträts sind bei einer sechsmonatigen Reise durch Asien entstanden. Seine Bilder sollen darauf aufmerksam machen, „dass alle Menschen — egal von wo auf der Welt sie kommen — die gleichen Grundbedürfnisse haben und dass alle das Recht auf ein sicheres Leben haben" so der Fotograf.

Gefördert wird das Projekt durch das Ministerium für Wissenschaft und Kultur und durch den Flüchtlingsfond des Kirchenkreis Göttingens

365,25 Tage oder ein Jahr und ein Viertel eines Tages ist die heute in allen Teilen der Erde vereinbarte Anzahl.
Jeder Monat ist eine Legende für jedes Kapitel des Jahres, ein Kampf und eine Kontroverse und jeden Tag eine neue Geschichte.
In dieser Ausstellung möchte ich meine eigene Vision für die 12 Monate des Jahres vorstellen.
Auf eine epische Weise, die die Bewegung der Zeit mit einer lauten Stimme ausdrückt.
Ammar Hatem

Zurück

nach oben

Wir verwenden Cookies, um die Zugriffe auf unserer Website zu analysieren. Mehr erfahren