Jörg Bachmann erhält für sein Engagement bei Kultur im Esel das Bundesverdienstkreuz

Das Göttinger Tageblatt schrieb zu der Verleihung am 20.11.2021:

Die Nachricht kam überraschend. Auf Vorschlag des niedersächsischen Ministerpräsidenten Stephan Weil hat Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier Jörg Bachmann das Bundesverdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen.

Die offizielle Überreichung der Urkunde nahm die Landrätin des Landkreises Northeim Astrid Klinkert-Kittel (SPD) vor geladenen Gästen im Esel in Einbeck Sülbeck vor. Dabei betonte sie in ihrer Rede die vielfältigen ehrenamtlichen Aktivitäten Bachmanns in der Region über die letzten Jahrzehnte und lobte sein selbstverständliches Engagement.

Seit 1996 betreibt Bachmann mit seiner Frau Birgit Berger und anderen Kulturbegeisterten den Esel, ein ehemaliger Dorfgasthof, den sie im Laufe der Jahre als gemeinnützigen Verein zu einer vielbeachteten Veranstaltungsstätte ausgebaut haben. Stolz blickt Bachmann auf Veranstaltungen mit Kulturschaffenden aus rund 50 verschiedenen Ländern zurück, unter ihnen so bekannte Namen wie Taj Mahal, David Lindley oder Ralph Towner, aber auch Neuentdeckungen wie das Tingvall Trio.

Auch in Göttingen und Umgebung hat Bachmann kulturelle Zeichen gesetzt. Über seine Beschäftigung als Sozialpädagoge bei der Neuen Arbeit Brockensammlung rief er in einem der Einrichtung angegliederten Laden die Reihe „KIM Kultur“ ins Leben. Diese bietet bis heute regionalen Kulturschaffenden eine zusätzliche Bühne. Bei freiem Eintritt wollte Bachmann so auch Menschen Kultur zugänglich machen, die sich diese sonst nicht leisten können. Gemeinsam mit Matthias Heintz vom Kulturverein Rittmarshausen erstellte er ein Konzept für das inzwischen arrivierte Festival „JazzOhneGleichen“. Über nunmehr zehn Jahre ist Bachmann auch im Organisationskomitee des Göttinger Jazzfestivals aktiv. „Die Auszeichnung sehe ich in erster Linie als Anerkennung und Aufwertung der ehrenamtlichen Kulturarbeit in der Region“, betonte Bachmann in seiner Dankesrede.

Hier geht es zur Website von Kultur im Esel.

Quelle: Göttinger Tageblatt vom 20.11.2021

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