Spaltungen überwinden! Forum für Demokratie und Bürgerbeteiligung

Partizipation und demokratische Innovationen schaffen neue Perspektiven vom 20. bis 22. September 2019 in Loccum

Unsere demokratische Gesellschaft durchziehen immer mehr Brüche – Menschen werden ausgegrenzt, Spaltungen entstehen. Menschenfeindliche Äuße­rungen werden häufiger, körperliche Angriffe und verbale Anfeindungen nehmen zu. In den sogenannten sozialen Medien werden regelmäßig bisher geltende Grenzen überschritten. Auch demokratisch geregelte Abläufe geraten immer mehr unter Druck – vor allem auf kommunaler Ebene: Konflikte um Bauvorhaben eskalieren, die Rechtmäßigkeit von Entscheidungen wird in Frage gestellt, Streit dominiert die Suche nach guten Lösungen für die Zukunft, Politik und Verwal­tung werden in ihrem Handeln immer weniger ernst genommen. Doch wo liegen die Ursachen? Und was können wir tun?

Partizipation und Teilhabe bringen Menschen in Kontakt und in den Dialog. Zusammen mit anderen Maßnahmen sind sie ein wichtiger Schlüssel zu einem friedlichen Miteinander und gemeinsamen, demokra­tischen Lösungsfindungen. Die Aufgabe besteht darin, innovative, demokratische Ansätze zu stärken.

Das Forum für Demokratie und Bürgerbeteiligung fragt im Jahr 2019 danach, wie solche demokratischen und partizipativen Neuerungen aussehen können: Welchen Beitrag können (neue) Demokratie-Initiativen leisten, um unsere Gesellschaft wieder zusammenzu­bringen? Wie können gesellschaftliche Proteste in einen konstruktiven Austausch zwischen Politik, Einwohner/innen und Verwaltung münden?

Wie kann ein gutes Miteinander in unserer vielfältigen Gesellschaft gemeinsam gestaltet werden? Wie kann es gelingen, den Austausch in den sozialen Medien auf eine konstruktive Ebene zu bringen? Wie kann Teilhabe und Beteiligung in ländlichen Räumen dazu beitragen, dass Lebensqualität erhalten bleibt und die Menschen Mut schöpfen können? Weshalb finden nationalis­tische und demokratiefeindliche Tendenzen in einigen Regionen Deutschlands besonders großen Widerhall und wie können die Menschen dort neues Vertrauen in die Demokratie gewinnen?

Als Referentinnen und Referenten wirken u. a. mit:• Florian Wenzel, peripheria.de, Halfing

  • Isabel Vogt, Sprich e.V., Köln
  • Stephan Thomas, Leitung Parlamentsverwaltung der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens
  • Dr. Wolf Schmidt, Stifter und Stiftungsratsvorsitzender Mecklenburger AnStiftung
  • Prof. Dr. Roland Roth, Hochschule Mageburg-Stendal
  • Sören Rogoll, Initiative gesprächsbereit, Dresden
  • Christiane Lütgert, Stadt Halle (Saale)
  • Maike Carius, Offene Gesellschaft e.V., Berlin
  • Eva-Maria Antz, Stiftung Mitarbeit, Bonn

Die Tagung wendet sich an Interessierte aus Bürger­schaft, Politik, Verwaltung, Wissenschaft und Wirt­schaft, die eine bürgernahe Demokratie mitgestalten wollen. Laufend aktualisierte Informationen zur Ta­gung und zur Anmeldung finden Sie unter: https://www.mitarbeit.de/forum2019

Informationen zu den Inhalten der Tagung

Annica Starke-Mutschler & Marion Stock

Stiftung Mitarbeit · Ellerstr. 67 · 53119 Bonn

Tel.: (02 28) 6 04 24-13 /-24 · Fax: (02 28) 6 04 24-22

starke@mitarbeit.de · stock@mitarbeit.de

Informationen zur Anmeldung

Birgit Wolter

Ev. Akademie Loccum · PF 2158 · 31545 Rehburg-Loccum

Tel.: (0 57 66) 81-11 5 · Fax: (0 57 66) 81-99 11 5

birgit.wolter@evlka.de · www.loccum.de

in Kooperation mitLoccumEvangelische Akademie

Zurück

nach oben

Wir verwenden Cookies, um die Zugriffe auf unserer Website zu analysieren. Mehr erfahren