Nominierte für LINK-Masters stehen fest - Gemeinsames Förderprogramm der VolkswagenStiftung und Stiftung Niedersachsen

Hannover, 5. Oktober 2020 | Aus über 200 Bewerbungen aus acht europäischen Ländern hat eine Jury 22 Teams und 25 Einzelpersonen für LINK-Masters, das gemeinsame Förderprogramm der Stiftung Niedersachsen und der Volkswagen Stiftung, nominiert. In der dritten Stufe des Programms LINK – Künstliche Intelligenz in Kunst und Kultur der Stiftung Niedersachsen sollen interdisziplinäre, wegweisende KI-Projekte zwischen Kunst und Wissenschaft entwickelt werden. Im November werden alle nominierten LINK-Masters an einem digitalen Workshop teilnehmen. Bis Januar 2021 sollen dann gemeinsame Projektskizzen als Bewerbung um 10 Planning Grants in Höhe von jeweils 10.000 EUR erarbeitet werden. Die Jury wählt im Sommer 2021 aus den 10 Planning Grants drei Projekte aus, die anschließend mit jeweils bis zu 150.000 EUR realisiert werden können.

Der LINK-Masters-Jury gehören an:

Prof. Dr. Joachim Hertzberg (Universität Osnabrück)

Christiane Kühl (Theatermacherin aus Berlin)

Prof. Dr. Claudia Müller-Birn (Freie Universität Berlin)

Dr. Matthias Röder (Karajan Institut Salzburg)

Prof. Dr. Bodo Rosenhahn (Leibniz Universität Hannover)

Gerfried Stocker (Ars Electronica Linz)

Die nominierten Kulturschaffenden arbeiten in den Bereichen Film, Literatur, Architektur, Museum, Theater, Tanz, Musik und Kunst. Die Wissenschaftler*innen kommen unter anderem aus den Bereichen Neurosciences, Digital Humanities, Design und Digital Media, Technikphilosophie, Machine Learning und Deep Learning. Etwa die Hälfte der Teilnehmer*innen ist freischaffend tätig. Die andere Hälfte ist universitär an den großen Kunsthochschulen, Technikuniversitäten und Forschungszentren, wie etwa den Universitäten in Hannover, Osnabrück, Wien, Tübingen, Berlin, Halle/Saale und Jülich angebunden. Die LINK-Masters kommen aus Deutschland, Estland, Großbritannien, Malta, Österreich, Italien und den Niederlanden.

Die Stiftung Niedersachsen

Seit 1987 engagiert sich die Stiftung Niedersachsen für Kunst, Kultur, Wissenschaft und Bildung im ganzen Land. Als Landeskulturstiftung stärkt sie durch die Förderung gemeinnütziger Projekte die Vielfalt der Kultur in Niedersachsen und trägt zur Profilierung des Kulturstandortes bei. Pro Jahr fördert die Stiftung rund 200 Projekte und ist selbst operativ tätig. Mit dem Förderprogramm LINK – Künstliche Intelligenz in Kunst und Kultur erkundet die Stiftung Niedersachsen seit Anfang 2019 die Schnittmenge zwischen Kultur und Künstlicher Intelligenz (KI). Informationen zum Programm finden sich unter www.link-niedersachsen.de

Die VolkswagenStiftung

Die VolkswagenStiftung ist eine eigenständige, gemeinnützige Stiftung privaten Rechts mit Sitz in Hannover. Mit einem Fördervolumen von insgesamt etwa 150 Mio. Euro pro Jahr ist sie die größte private deutsche wissenschaftsfördernde Stiftung und eine der größten Stiftungen hierzulande überhaupt. Ihre Mittel vergibt sie ausschließlich an wissenschaftliche Einrichtungen. In den mehr als 50 Jahren ihres Bestehens hat die Volkswagen Stiftung rund 33.000 Projekte mit insgesamt mehr als 5,1 Mrd. Euro gefördert. Mit Künstliche Intelligenz Ihre Auswirkungen auf die Gesellschaft von morgen fördert die Stiftung bereits Konsortien aus Technik-, Gesellschafts- und/oder Geisteswissenschaften und stärkt die interdisziplinäre KI-Forschung. Informationen zum Programm finden sich unter www.volkswagenstiftung.de/kuenstliche-intelligenz

 

Quelle: Stiftung Niedersachsen

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