kubia: Relaxed Performances

Den Theaterbetrieb in seinen Rahmenbedingungen auf Menschen in ihrer ganzen körperlichen, kognitiven und psychischen Vielfalt auszurichten und oftmals starre Regeln zu lockern: Daran arbeiten Jess Thom und Matthew Pountney, die beiden künstlerischen Leiter*innen des britischen Labels Touretteshero. Ein Aspekt ihrer Arbeit sind „Relaxed Performances“, bei denen die unausgesprochene Theaterkonvention des Stillseins und Stillsitzens für das Publikum explizit aufgehoben und Aufführungen entsprechend gestaltet und beworben werden. Vielen Menschen macht das den Theaterbesuch überhaupt erst möglich, wie zum Beispiel Menschen mit Autismus, Tourette, chronischen Schmerzen oder Eltern mit kleinen Kindern sowie Menschen mit Demenz und ihrer Begleitung. In ihrem Workshop geben sie eine Einführung in die Konzeption von „entspannten Aufführungen“ und sprechen darüber hinaus über grundsätzliche Leitprinzipien von Inklusion und Barrierefreiheit am Theater.

Zielgruppe der Veranstaltung sind nordrhein-westfälische Theaterschaffende der freien Szene und Mitarbeiter*innen nordrhein-westfälischer Landes- und kommunaler Theater.

Diese Veranstaltung ist eine Kooperation zwischen ibk kubia e.V., mit dem Projekt Connect Beyond Access der Un-Label Performing Arts Company, gefördert durch den Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Hier gibt es alle weiteren Informationen zu dem Workshop.

 

Quelle: Newsletter ibk kubia e.V.

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