Symposium „ALL IN 2022 – Der Theaterbetrieb und die inklusiven Darstellenden Künste“

Bei dem Symposium wird es nicht nur um den barrierefreien Zugang gehen, sondern auch um die Frage, was sich ändern muss, damit mehr behinderte Menschen am Theater arbeiten können – sowohl auf als auch hinter der Bühne. Welches Wissen und welche Kompetenzen müssen dafür Mitarbeitende der Arbeitsbereiche Regie, Dramaturgie, Technik und Ausstattung an Theatern aufbauen? Welche strukturellen Voraussetzungen braucht es und welche Veränderungen in den Arbeitsweisen? Und wie müssen Theaterstücke und Aufführungen gestaltet sein, damit Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen sich davon angesprochen fühlen und ins Theater gehen?

Bereits zum vierten Mal veranstalten kubia, das Kompetenzzentrum für Kulturelle Bildung im Alter und Inklusion, und Un-Label – Performing Arts Company das Symposium ALL IN gemeinsam, diesmal in Kooperation mit dem Düsseldorfer Schauspielhaus und dem asphalt Festival Düsseldorf.

In Vorträgen, Werkausschnitten, Gesprächsrunden und Workshops zeigen Theaterschaffende aus dem In- und Ausland, welche Ansätze gut funktionieren, damit zum Beispiel Schauspieler*innen mit und ohne Behinderung gleichberechtigt zusammenarbeiten können. Bei ALL IN erhalten Theaterleute aus den Bereichen Regie, Dramaturgie, Technik, Kostüm und Ausstattung Anregungen für ihre eigene Arbeit. Ebenso angesprochen sind Menschen, die in Kulturorganisationen, Wissenschaft, Kulturverwaltung oder Kulturpolitik arbeiten.

Die britische Dramaturgin Kaite O´Reilly spricht in ihrer Key Note über das Potenzial der Gleichstellung von Schauspieler*innen mit Behinderung für die ästhetische und strukturelle Fortentwicklung von Bühnenschaffen. Wie das konkret aussehen kann, zeigen Rimini Protokoll und die Münchner Kammerspiele ausgehend von den Produktionen „Chinchilla Arschloch, waswas“ und „Effingers“.

Anschließend sprechen Vertreter*innen des Düsseldorfer Schauspielhauses und Inklusions-Beraterinnen von Access Maker über Fragen des Strukturwandels für den Theaterbetrieb. In Workshops am Nachmittag geht es dann um alternative Dramaturgie-Ansätze und gleichberechtigte Formen der Zusammenarbeit von Schauspieler*innen mit und ohne Behinderung, um Kostüme und Bühnenbilder für diverse Körper und digitale Übersetzungsverfahren von Bewegung in Klang und Klang in Bilder, ebenso wie um individuelle Lösungen technischer Barrierefreiheit und die Erarbeitung von Live-Audiodeskriptionen und Touch Tours.

Das vollständige Programm und die Links zur Anmeldung finden Sie unter: www.ibk-kubia.de/all-in und www.un-label.eu/symposium-all-in-2022/.

 

Quelle: www.ibk-kubia.de

Zurück

nach oben

Wir verwenden Cookies, um die Zugriffe auf unserer Website zu analysieren. Mehr erfahren