Solidarität für die Ukraine

Der Krieg in der Ukraine macht uns alle sehr betroffen und unsere Gedanken sind bei den Menschen, die aus ihrer Heimat fliehen müssen und bei denjenigen, die ausharren und versuchen, ihr Land zu beschützen. Es fällt schwer, sich auf die Aufgaben unseres Verbands zu konzentrieren, wenn gerade so viel Unrecht und Leid geschieht.

Der Landesverband Soziokultur Niedersachsen e.V. möchte deswegen auf dieser Seite Informationen zu Anlauf- und Unterstützungsmöglichkeiten für betroffende Ukrainer*innen und für Menschen die helfen wollen, veröffentlichen.

Allgemeine Informationen

Gender-Analyse zur Ukraine

UN Women und CARE International haben eine Rapid Gender Analysis (RGA) der Ukraine am 4. Mai 2022 veröffentlicht. Die Studie zeigt, dass Frauen und Minderheiten aufgrund der Krise in Bezug auf Gesundheit, Sicherheit und Zugang zu Nahrungsmitteln mit großen Schwierigkeiten konfrontiert sind.

Der RGA basiert auf Primär- und Sekundärdatenquellen. Die Ergebnisse werfen ein Schlaglicht auf die geschlechtsspezifische Dynamik der Krise. Der RDA vergleicht Daten aus der Zeit vor dem Krieg mit aktuellen Informationen über die Entwicklung der Situation. Es wurden englische, ukrainische und russische Quellen geprüft und 179 Frauen und Männer aus lokalen Gemeinschaften in der Ukraine sowie Vertreter*innen von Organisationen der Zivilgesellschaft (CSOs), UN-Organisationen, Regierungsstellen und Behörden befragt. Die Analyse basiert auf Umfragen und Interviews mit Menschen in 19 Regionen der Ukraine, die zwischen dem 2. und 6. April 2022 gemacht wurden. Sie führt zu Empfehlungen an Regierungen, an die internationale Gemeinschaft und andere Akteuren, welche Maßnahmen sie bei ihren humanitären Aktionen umsetzen sollten. Tatsächlich zeigt sich, dass Frauen eine wichtige Rolle bei der unmittelbaren humanitären Hilfe in den lokalen Gemeinschaften spielen. Die zivilgesellschaftlichen Organisationen von Frauen und weiblichen Freiwillige haben sich schnell mobilisiert, um sicherzustellen, dass ihre Gemeinden und vertriebene Menschen Unterstützung erhalten. Obgleich so Frauen eine Schlüsselrolle bei der humanitären Hilfe einnehmen, sind sie nicht vollständig in die Entscheidungsfindung eingebunden.

Hier geht es zur Gender-Analyse.

 

Quelle: https://www.b-b-e.de/

Broschüre zum Krieg von Russland gegen die Ukraine

Die "Was geht?"-Broschüre zum Krieg von Russland gegen die Ukraine widmet sich den aktuellen Entwicklungen, historischen Geschehnissen und derzeit offenen Fragen in Bezug auf den Krieg von Russland gegen die Ukraine. Darüber hinaus enthält sie Handlungsempfehlungen für den persönlichen Umgang mit der Thematik.

Hier gibt es alle weiteren Informationen.

 

Quelle: bpb - Bundeszentrale für politische Bildung

Niedersächsisches Kultusministerium/Niedersächsisches Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten und Regionale Entwicklung Gemeinsame Presseinformation vom 08.05.2022

Honé und Tonne tief beeindruckt von polnischer Hilfe für Ukraine-Geflüchtete – Niedersächsische Minister wollen Dialog mit Niederschlesien vertiefen

Die niedersächsischen Minister Birgit Honé und Grant Hendrik Tonne haben die enge Partnerschaft des Bundeslands mit der polnischen Partnerregion Niederschlesien betont und eine weitere Vertiefung der Zusammenarbeit angekündigt.

Beide Politiker zeigten sich am Sonntag, dem 08.05.2022, nach Abschluss einer viertägigen Reise in die Woiwodschaft, tief beeindruckt vom dortigen Einsatz für Vertriebene aus der Ukraine. „Polen trägt in der EU die Hauptlast bei der Aufnahme und Integration der aus ihrer Heimat Geflüchteten. Insbesondere der Einsatz und die Aufnahmebereitschaft der Zivilgesellschaft verdienen unsere Hochachtung“, betonte Europaministerin Honé.

Kultusminister Tonne verwies darauf, dass der Zuzug geflüchteter Menschen auch das Bildungssystem nicht unberührt lasse. „In Niedersachsen arbeiten wir intensiv daran, Angebote und Perspektiven in Kindertagesbetreuung und in Schule zu schaffen. Die Region Niederschlesien hat derweil noch einmal wesentlich mehr junge Menschen aufgenommen, was die enorme Kraftanstrengung verdeutlicht, die hier geleistet wurde und für die ich meinen tiefen Respekt zum Ausdruck bringen möchte.“

In Polen leben derzeit schätzungsweise 2,8 Millionen Geflüchtete aus der Ukraine. Etwa jeder vierte Einwohnende der niederschlesischen Hauptstadt Breslau besitzt die ukrainische Staatsbürgerschaft.

Die Erfahrung von Flucht und Vertreibung verbinde viele Menschen in Niedersachsen und Niederschlesien, betonten Honé und Tonne. Dies sei auch ohne die traurige Aktualität neuer Vertreibungen in Europa besonderer Auftrag, im Dialog Brücken zueinander zu bauen. „Es ist immer besser, miteinander statt übereinander zu sprechen“, sagte Honé.

„Je früher dieser Dialog beginnt, desto besser“, ergänzte Tonne. Deshalb sei es wichtig, dass Schulfahrten, Austausche und Partnerschaften gepflegt und ausgebaut werden. „Dieser Rahmen ermöglicht es jungen Menschen, miteinander länderübergreifend Kontakte zu knüpfen und ein europäisches Zusammengehörigkeitsgefühl zu entwickeln.“

Auf dem Programm stand neben politischen Gesprächen unter anderem die Abfertigung eines Hilfstransports mit Spenden niedersächsischer Unternehmen von Breslau in die Ostukraine.

Es folgten Gespräche mit Jugendlichen in der Begegnungsstätte Kreisau und ein Besuch der Friedenskirche in Schweidnitz. Honé sprach zudem mit Studierenden der Universität Breslau, Tonne besuchte eine Grundschule mit Deutsch als Fremdsprachenangebot sowie eine Partnerschule Niedersachsens.

Honé sprach sich für eine engere kommunale und regionale Zusammenarbeit über Ländergrenzen hinaus aus. Gerade angesichts der aktuellen humanitären Herausforderungen zeige sich der unschätzbare Wert bestehender Kontakte. Dies könne auch bei einem späteren Wiederaufbau der Ukraine helfen. „Ich werde mich für mehr Städtepartnerschaften zwischen Kommunen in der EU und der Ukraine stark machen“, kündigte Honé an.

Tonne thematisierte außerdem die deutsch-polnische Schulbuchreihe, die seit 2008 entwickelt wird. Dabei handelt es sich um ein gemeinsames Lehrwerk im Unterrichtsfach Geschichte. „Ich werde mich in der Kultusministerkonferenz dafür einsetzen, dass dieses Projekt weiterentwickelt und möglichst breit etabliert wird.“

Quelle: Niedersächsisches Kultusministerium

Interview: Wie der Ukraine-Krieg auf Kinder und Jugendliche wirkt

“Nach traumatischen Erfahrungen ist es ganz entscheidend, den Betroffenen Sicherheit zu vermitteln.”

Viele Kinder und Jugendliche sind aufgrund des Ukraine-Krieges auf der Flucht und auch in Deutschland sorgen sich junge Menschen. Im Interview spricht Dr. Astrid Schmidt, stellvertretende Ärztliche Direktorin der LWL-Universitätsklinik Hamm für Kinder- und Jugendpsychiatrie des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL), darüber, was die aktuelle Situation sowohl für ukrainische als auch für Kinder und Jugendliche im Allgemeinen bedeutet.

Hier gibt es das Interview nachzulesen.

 

Quelle: Newsletter LV Soziokultur Sachsen

„Spende statt Eintritt – Ihr Besuch für die Ukraine“ – Benefiztag der Hamburger Museen

Am Sonntag, den 8. Mai 2022 veranstalten die staatlichen Hamburger Museen einen gemeinsamen Benefiztag für die Ukraine. Mit einem besonderen Programm setzen die Museen ein gemeinsames Zeichen der Solidarität.

Zahlreiche Aktionen und Veranstaltungen sind geplant. Dabei gilt die Devise „Spende statt Eintritt – Ihr Besuch für die Ukraine“. Sämtliche Erlöse des Benefiztages gehen direkt an die kooperierenden Hilfsorganisationen Hanseatic Help e.V., das Hilfsnetzwerk für Überlebende der NS-Verfolgung in der Ukraine und MenscHHamburg e.V. Mit dem historischen Datum des Benefiztages setzen die Hamburger Museen zudem ein Zeichen der Solidarität und für den globalen Frieden: Am 8. Mai jährt sich der Tag der Befreiung vom Nationalsozialismus und dem Ende des Zweiten Weltkrieges zum 77. Mal.

Das Programm des Benefiztages in allen teilnehmenden Häusern, darunter auch Führungen und Aktivitäten in ukrainischer Sprache, findet sich in Kürze auf den jeweiligen Webseiten der Museen, Gedenkstätten und Ausstellungshäuser.

Hier gibt es alle weiteren Informationen.

 

Quelle: Stadtkultur HH

Offener Brief der Kulturschaffenden aus Georgien an ihre ukrainischen Kolleg*innen

Kulturschaffende aus Georgien schreiben in einem Offenen Brief an ihre ukrainischen Kolleg*innen: »Wir sind Zeugen grausamer Zeiten! Es ist schrecklich, was gerade in Eurem Land passiert, dennoch: Sie verändern jetzt die Geschichte und reißen die eiserne Mauer ein, die unsere Länder lange Zeit gefangen gehalten und daran gehindert hat, sich dafür zu entscheiden, Teil einer zivilisierten, progressiven Welt zu werden […] Georgien, dieses kleine Land, das 2008 den letzten Krieg mit Russland hatte, kennt den Preis der Freiheit! Dieser Krieg ist noch nicht vorbei.« Initiiert wurde der Brief von preisgekrönter Filmregisseurin und Autorin Nana Ekvtimishvili, von Tamara Tatishvili, einer international anerkannten Fachkraft der georgischen Filmindustrie und von Filmemacherin Keti Machavariani, einer der wichtigsten weiblichen Stimmen aus Georgien. Der Brief wurde von zahlreichen georgischen Kulturschaffenden weltweit unterschrieben und an ukrainische Kolleg*innen, an das Odessa International Film Festival, an Vertreter*innen der Filmindustrie, an den Botschafter der Ukraine in Brüssel und an den Botschafter der Ukraine in Berlin versandt. Zudem gilt das Schreiben als ein Protestsignal der Künstler*innen gegen die prorussischen Tendenzen der georgischen Regierung. »Der Brief erfolgte gleich zu Beginn des Krieges, danach wurde alles dramatischer und tragischer; heute ist alles noch akuter und schmerzhafter«, kommentierte Nana Ekvtimishvili im Gespräch mit der Redaktion der BBE Europa-Nachrichten.

Offener Brief (PDF)

 

Quelle: BBE - Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement

Neue Folge "Zukunft gestalten": Angriff auf die Freiheit – Krieg in der Ukraine

Der Podcast der Bertelsmann Stiftung informiert über die aktuelle Lage in der Ukraine.

Der Podcast "Zukunft gestalten" der Bertelsmann Sitftung beschäftigt sich zum Beispiel über die Frage, wie Algorithmen längst unser Leben beeinflussen. Oder darüber, was die Gesellschaft in diesen schwierigen Zeiten zusammenhält. Und wie steht es um unser Wahlsystem und die Demokratie im Superwahljahr 2021? Themen wie diese und viele mehr besprechen Malva Sucker und Jochen Arntz mit den Kolleg:innen der Bertelsmann Stiftung im Podcast. Die Brandmanagerin mit Verlagshintergrund und der frühere Chefredakteur leiten zusammen die Kommunikationsabteilung der Stiftung. Sie begegnen täglich den Fachkolleg:innen, die sich seit Jahren mit den drängenden Fragestellungen unserer Zeit auseinandersetzen. Die Expert:innen der Stiftung erforschen Deutschland und die Welt. Sie fragen, analysieren und reisen, um die Probleme und Herausforderungen unserer Gesellschaft transparent und messbar zu machen und vor allem Denkanstöße und Lösungskonzepte zu erarbeiten. Im Podcast berichten Sie nun authentisch und persönlich von ihren Erkenntnissen, Zielen und der Stiftungsarbeit.

Hier geht es zu den Podcast Folgen.

 

Quelle: Bertelsmann Stiftung

 

"Gemeinsam Zukunft gestalten“ heißt: „Gleiche soziale Rechte für alle – auch für Geflüchtete!

Forderungen des Flüchtlingsrat Niedersachsen zum 1. Mai 2022

Frieden, Gerechtigkeit und sozialer Zusammenhalt kommen nicht von selbst. Sie müssen immer wieder gemeinsam erkämpft werden. … Durch den brutalen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg auf die Ukraine sterben jeden Tag Menschen. Millionen Menschen, insbesondere Frauen und Kinder, sind auf der Flucht. Dieser Krieg ist auch ein Angriff auf die europäische Friedensordnung, die auf Freiheit, Menschenrechten, Selbstbestimmung und Gerechtigkeit basiert. Unsere Botschaft zum 1. Mai lautet: Solidarität, Frieden und Selbstbestimmung für die Ukraine! Wir sind geeint in der Überzeugung: Nie wieder Krieg – Die Waffen nieder! Weltweit!“ (aus: DGB-Aufruf 1. Mai 2022)“

Die aus der Ukraine geflüchteten Menschen haben Anspruch auf unsere Solidarität und Unterstützung in allen Lebensbereichen. Der Umgang mit den Menschen, die vor dem russischen Angriffskrieg in der Ukraine geflohen sind, macht deutlich, dass vieles getan wird, um diese Kriegsflüchtlinge menschenwürdig aufzunehmen und und ihnen gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen. Die Betroffenen reisen visumsfrei ein, dürfen ihren Aufenthaltsort vor der Registrierung selbst bestimmen, erhalten Unterstützung bei der Wohnungssuche, bekommen unbürokratisch frühzeitig eine Aufenthalts- sowie Arbeitserlaubnis und werden ab Juni bei Bedarf volle Sozialleistungen nach dem SGB II (wenn sie erwerbsfähig sind) bzw. Leistungen nach dem SGB XII (wenn sie nicht erwerbsfähig sind) erhalten. Das ist richtig und entspricht dem, was der Flüchtlingsrat seit langem für Geflüchtete fordert.

Anderen Geflüchteten in Deutschland geht es dagegen weiterhin erheblich schlechter: Wenn sie es überhaupt schaffen, die Grenzen zu überwinden, dürfen sie sich ihren Wohnort nicht selbst aussuchen und sind gezwungen, ihren Asylantrag in zentralen Erstaufnahmeeinrichtungen zu stellen, wo sie bis zu 18 Monate leben müssen. Auch nach einer Verteilung auf die Kommunen droht ihnen oft eine jahrelange Unterbringung in Sammellagern. Eine Arbeitsaufnahme ist ihnen erst nach neun Monaten erlaubt, Sozialleistungen und Krankenversorgung werden ihnen nur eingeschränkt gewährt.

Allzu oft werden auch ukrainische Geflüchtete lediglich unter dem Aspekt der Verwertbarkeit auf dem Arbeitsmarkt betrachtet. Für die einen sind sie willkommene Billiglöhner:innen als Erntehelfer:innen oder in Schlachthöfen. Für die anderen sollen sie den ständig beklagten Fachkräftemangel beheben. Nur wenn alle Geflüchteten die Chance auf eine gleichberechtigte gesellschaftliche Teilhabe bekommen, kann verhindert werden, dass ihre Not ausgenutzt wird, um Löhne zu drücken und Arbeitnehmer:innen-Rechte zu untergraben.

Gleiche soziale Rechte für Alle! sind zwingend notwendig, um allen Menschen in Deutschland ein menschenwürdiges Leben und eine gleichberechtigte gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen. Um Frieden, Gerechtigkeit und sozialen Zusammenhalt wirklich zu gewährleisten, müssen wir die Partizipation auch der Geflüchteten gewährleisten und ihre Erfahrungen, ihre politischen Rechte und Interessen mit einbeziehen.

Der Flüchtlingsrat Niedersachsen fordert:

  • gleiche und uneingeschränkte soziale Recht für alle Menschen in Deutschland – unabhängig von ihrer Herkunft oder ihrem Aufenthaltsstatus. Das heißt insbesondere volle medizinische Versorgung und uneingeschränkte soziale Leistungen.
  • Für Geflüchtete gleich welcher Herkunft freie Wohnortwahl, uneingeschränkten Zugang zu Sprachförderung, Bildung, Ausbildung und Arbeit.
  • nachhaltigen Schutz für hierzulande von Gewalt betroffene oder bedrohte geflüchtete Frauen, Minderjährige, LGBTQ+ und andere vulnerable Schutzsuchende.
  • Ein Bleiberecht für alle Geflüchteten, die faktisch in Niedersachsen zu Hause sind
  • entschiedenes Eintreten des Staates gegen Hass, Hetze und Rassismus, gegen Antiziganismus, Antisemitismus, Antislawismus und Islamophobie

Das Land muss alle Menschen, die nach Niedersachsen flüchten, gleichermaßen willkommen heißen und darf bei Unterstützungsangeboten keine Unterschiede danach machen, aus welchem Land die Menschen geflüchtet sind.

Quelle: Flüchtlingsrat Niedersachsen e.V.

Kultur in der Ukraine in Not: Kulturstaatsministerin Roth muss handeln

Auf Einladung des Deutschen Kulturrates trafen sich in einer Zoom-Konferenz mehr als 50 Bundes- und Landeskulturverbände, große Kultureinrichtungen und Kulturförderfonds, um über die Hilfsmaßnahmen für Kulturschaffende in der Ukraine, den Schutz von Kulturorten in der Ukraine und von Künstler*innen, die auf der Flucht aus der Ukraine sind, zu sprechen.

Die Vertreter*innen der Verbände stellten eine große Zahl von bereits gestarteten Hilfsaktionen vor und diskutierten Kooperationsmöglichkeiten.

Nach diesem Austausch trafen sich die Teilnehmer*innen der Konferenz zu einem Gespräch mit der von Kulturstaatsministerin Claudia Roth, MdB in ihrem Haus eingesetzten Task Force Ukraine.

Der Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates, Olaf Zimmermann, sagte nach dem Treffen: „Die Kulturverbände, die Kultureinrichtungen und die Kulturförderfonds leisten bereits vielfach Hilfe für die Kunst und Kultur der Ukraine. Doch ohne eine Bundesunterstützung kann die Hilfe nicht verstetigt und schon gar nicht ausgebaut werden. Es braucht zum einen eine Soforthilfe, um die unmittelbar vom Krieg gefährdeten Kulturorte jetzt abzusichern. Diese Hilfe wird sofort gebraucht, der brutale russische Angriffskrieg wartet nicht auf Haushaltsverhandlungen! Zum zweiten braucht es einen Sonderfonds, analog des Corona-Sonderfonds NEUSTART KULTUR, um auch mittelfristig adäquate Hilfe leisten zu können. Wir bitten Kulturstaatsministerin Claudia Roth und die Kulturpolitikerinnen und Kulturpolitiker im Deutschen Bundestag, die notwenigen Schritte für beide Maßnahmen jetzt auf den Weg zu bringen. Die Kultur in der Ukraine ist in größter Not, es muss jetzt geholfen werden.“

 

Quelle: Deutscher Kulturrat

BAGSO weist auf besondere Bedürfnisse älterer Menschen hin

Zum Tag der älteren Generation am 6. April 2022 macht die BAGSO auf die schwierige Situation älterer und alter Menschen in der Ukraine und auf der Flucht aufmerksam.

In der Ukraine leben sieben Millionen Menschen über 65 Jahre. Der Mangel an Medikamenten bei chronischen Erkrankungen kann für sie lebensbedrohlich sein. Wer in seiner Mobilität eingeschränkt ist, kann sich bei Angriffen häufig nicht selbst in Sicherheit bringen. Auch Menschen in Pflegeheimen sind dem Krieg oft schutzlos ausgeliefert.

Viele Ältere wollen oder können das Land nicht verlassen und bleiben ohne ihre Familien zurück. Andere sind bereits auf der Flucht oder werden, je länger der Krieg andauert, von ihren Kindern nachgeholt.

Die BAGSO ruft dazu auf, bereits bei der Aufnahme ukrainischer Flüchtlinge in Deutschland die besonderen Bedürfnisse älterer Menschen und von Menschen mit Behinderungen zu berücksichtigen. Im Falle einer Verteilung geflüchteter Menschen auf EU-Länder oder auf einzelne Bundesländer oder Kommunen ist es besonders wichtig, dass die Zusammenführung von Familien gewährleistet wird und unbedingt auch die Großelterngeneration umfasst. Sie brauchen den Familienverbund, auch wenn sie erst zu einem späteren Zeitpunkt flüchten. Wichtig ist auch ein schneller Zugang zu Gesundheits- und Pflegeleistungen sowie zu niedrigschwelligen psychosozialen Beratungsangeboten.

Auch für ältere Geflüchtete müssen Sprachkurse und eine Annäherung an den Alltag ermöglicht werden und es muss Angebote für Teilhabe in Deutschland geben. Manche würden sich z.B. bei der Betreuung ukrainischer Kinder, für die keine Kita-Plätze zur Verfügung stehen, engagieren.

Ehrenamtliche Patenschaften, die über Seniorenbüros und andere Organisationen vermittelt werden, können einen wichtigen Beitrag zum Ankommen in Deutschland leisten. Ältere Geflüchtete sollten dabei unbedingt mit im Blick sein. Zugleich sollten freiwillig Engagierte auf ihre Aufgabe vorbereitet und für den Umgang mit möglicherweise traumatisierten Menschen geschult werden. Dafür ist kompetente Begleitung durch hauptamtliche Ansprechpartnerinnen und -partner wichtig.

Über die BAGSO
Die BAGSO – Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen vertritt die Interessen der älteren Generationen in Deutschland. Sie setzt sich für ein aktives, selbstbestimmtes und möglichst gesundes Älterwerden in sozialer Sicherheit ein. In der BAGSO sind mehr als 120 Vereine und Verbände der Zivilgesellschaft zusammengeschlossen, die von älteren Menschen getragen werden oder die sich für die Belange Älterer engagieren.

 

Quelle: https://www.bagso.de/

Bundeszentrale für politische Bildung informiert über aktuelle Entwicklungen und Hintergründe des Krieges

Mehr als einen Monat hält der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine bereits an. Die Bundeszentrale für politische Bildung informiert Sie über aktuelle Entwicklungen und Hintergründe. Das eurotopics-Dossier wirft einen europäischen Blick auf den Krieg.

Daneben finden Sie auf den Seiten von Hanisauland Informationen für Schülerinnen und Schüler. Die "Politikstunde" hat am 30.03.2022 zu einer Einführung in die Geschichte der Ukraine eingeladen, die man nochmals nachschauen kann.

 

Quelle: bpb - Bundeszentrale für politische Bildung

Bund und Länder beschließen umfangreiche Unterstützung von Geflüchteten

Am Montag haben mehrere FachministerInnenkonferenzen von Bund und Ländern Beschlüsse zur Unterstützung der Geflüchteten aus der Ukraine gefasst. Die Gesundheitsministerinnen und -Minister der Länder und des Bundes waren sich einig, dass es einen schnellen und unbürokratischen Zugang zu medizinischer Versorgung für
Geflüchtete aus der Ukraine geben müsse. Dabei gelte es, Versorgungsprobleme zu vermeiden und durch die Flucht unterbrochene medizinische und pflegerische Behandlungen
schnellstmöglich wiederaufzunehmen. Der bürokratische Aufwand für alle Betroffenen solle dabei möglichst reduziert werden. Bund und Länder werden deshalb Festlegungen zu
Behandlungsberechtigung, Finanzierung und Abrechnung treffen.

„Alle, die wegen dieses furchtbaren Krieges ihre Heimat verlassen müssen und in Deutschland Zuflucht finden, sollen möglichst unkompliziert eine gute medizinische
Versorgung erhalten“, betont Niedersachsens Gesundheitsministerin Daniela Behrens. „Wir brauchen vom Bund zudem kurzfristig pragmatische Lösungen, damit wir die bereits
bestehende staatliche Impfinfrastruktur dazu nutzen können, um den Geflüchteten auch Impfangebote zu machen, die über die Corona-Schutzimpfungen hinausgehen. Das
Bundesgesundheitsministerium hat zugesagt, dass hierzu kurzfristig Regelungen getroffen werden, damit die Impfteams in den Kommunen beispielsweise auch den Impfstoff für die
Masernschutzimpfung beziehen können“, so Behrens.

Die für die Kinder- und Jugendhilfe zuständigen Ministerinnen und Minister, Senatorinnen und Senatoren der Länder (JFMK) haben am Montag im Umlaufverfahren einen weiteren
Beschluss gefasst, damit die Evakuierung von Waisenkindern und ganzen Einrichtungen aus der Ukraine noch besser organisiert werden kann. Dazu wird der Bund eine Koordinierungsstelle einrichten und auch landesseitig wird in Kürze die Festlegung einer Landeskoordinierungsstelle erfolgen.

Sozialministerin Daniela Behrens dazu: „Wie in jedem Krieg sind es auch in der Ukraine die Schwächsten, die am stärksten unter ihm leiden. Dazu zählen insbesondere die Waisenkinder aus den Kriegsgebieten. Ihre Versorgung und ihr Schutz liegen uns besonders am Herzen. Im Sinne des Kindeswohls ist es von überragender Bedeutung, dass wir hier nach der Evakuierung zu einer geordneten Aufnahme und Unterbringung innerhalb Deutschlands kommen und den Kindern und ihren Begleitpersonen die größtmögliche Sicherheit bieten. Niedersachsen wird sich dabei selbstverständlich beteiligen.“

Zum Schutz geflüchteter Frauen aus der Ukraine vor Gewalt hat das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung Informationsmaterial auf Deutsch
und in ukrainischer Sprache zusammengestellt, das sich neben den Geflüchteten auch an die vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer richtet. „Jede Frau, die in Niedersachsen
ankommt, soll wissen, dass sie hier in Sicherheit und willkommen ist. Mit unseren Flyern wollen wir aber auch sicherstellen, dass die Geflüchteten wissen, wohin sie sich wenden
können, wenn sie Hilfe brauchen oder von Gewalt bedroht sind. Unsere Unterstützungsangebote stehen allen offen“, erklärt Ministerin Daniela Behrens.

Hier gibt es den GMK-Beschluss für Geflüchtete aus der Ukraine und hier gibt es den JFMK-Beschluss als PDF-Datei abzurufen.

Hier gibt es einen Flyer mit Informationen zur Hilfe für Geflüchtete Ukrainer*innen.

 

Quelle: https://www.ms.niedersachsen.de/startseite/

Aktuelle Informationen zu Aufenthaltsrecht und Sozialleistungen von Geflüchteten aus der Ukraine

Auf der Tachelesseite gibt es aktuelle Informationen zum Aufenthalts- und Sozialrecht Geflüchteter aus der Ukraine. Die EU hat am 4. März 2022 den Beschluss zur Anwendung der sog. Massenzustrom-Richtlinie getroffen. Diese wurde in Deutschland in § 24 des Aufenthaltsgesetzes umgesetzt. Danach wird eine „Aufenthaltserlaubnis zum vorübergehenden Schutz“ von i.d.R. einem Jahr erteilt, die bis zu max. 3 Jahren verlängert werden kann. Personen mit einer Aufenthaltserlaubnis nach § 24 AufenthG haben gemäß § 1 Abs. 1 Nr. 3a AsylbLG Anspruch auf Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz. Umfassende Infos auf der Tachelesseite: https://t1p.de/98mz. Eine nachvollziehbarer Überblick über die sozialrechtlichen Rahmenbedingungen des § 24 AufenthG finden Sie hier: https://t1p.de/bh20v Eine nachvollziehbare Erklärung von Stefan Sell dazu: https://t1p.de/j23v

Empfehlungen an pädagogisches Fachpersonal für den Umgang mit geflüchteten Kindern und Jugendlichen

Auf dem Bildungsportal Niedersachsen werden Empfehlungen für den Umgang mit geflüchteten Kindern und Jugendlichen für pädagogische Fachkräfte angeboten.

Link: https://bildungsportal-niedersachsen.de/ukraine-konflikt-empfehlungen-fuer-lehrkraefte

Reportage: Notlager für Geflüchtete auf dem Messegelände in Hannover-Laatzen

Politikjournal Rundblick: Auf dem Messegelände in Hannover-Laatzen wurde ein Notlager errichtet. Politikjournal Rundblick hat sich in dem Zelt-Dorf einmal umgesehen und schildert, wie es den ukrainischen Geflüchteten dort ergeht. Hier geht es zur Reportage.

Niedersächsische Lotto-Sport-Stiftung: Zweisprachiger digitaler Wegbegleiter für Geflüchtete aus der Ukraine

Zweisprachiger digitaler Wegbegleiter für Geflüchtete aus der Ukraine: Die Niedersächsische Lotto-Sport-Stiftung hat unter www.wegbegleiter-ukraine.de bzw. www.laskavo-prosymo.de einen digitalen Wegbegleiter für Geflüchtete aus der Ukraine vorbereitet, der in den kommenden Tagen aufgebaut und stetig erweitert wird. Die digitale Publikation soll bei der Eingewöhnung der ukrainischen Geflüchteten und auch zum Erlernen der deutschen Sprache beitragen. Der Wegbegleiter ist ein kompaktes Werk, das vorgefertigte Dialogsätze für alltägliche Situationen (beim Arzt, beim Bäcker oder im Amt), Redewendungen und Vokabellisten enthält. Ein Gemeinschaftsprojekt mit Ethem Yilmaz - Verlag für Kommunikation und Tabmag.

Niedersächsischer Flüchtlingsrat: Informationen und Hilfestellungen für geflüchtete Ukrainer*innen

Der Niedersächsische Flüchtlingsrat bietet unterschiedliche Informationen und Hilfestellungen für geflüchtete Ukrainer*innen und Helfer*innen an: Auf ihrer Website gibt es unter anderem Hinweisschilder auf Deutsch und Ukrainisch. Diese beinhalten Informationen zur Hilfe bei Gewalterfahrungen.

Hier gibt es alle weiteren Informationen.

Ukraine: So reagiert die Kulturszene auf den Krieg

Aktueller Schwerpunkt in Politik & Kultur 4/22, der Zeitschrift des Deutschen Kulturrates.

Der 24. Februar 2022 markiert einen Wendepunkt in der europäischen Geschichte. Nach den Balkankriegen im ehemaligen Jugoslawien, speziell dem Bosnienkrieg, erleben wir nach den unglaublichen Verwüstungen des Ersten und Zweiten Weltkrieges wieder Krieg auf unserem Kontinent.

Viele Kulturverbände haben unmittelbar nach dem Angriff auf die Ukraine reagiert. Unisono wurde der Angriff verurteilt und Partei für die Menschen in der Ukraine ergriffen. Viele haben sich schnell und unkompliziert bereit erklärt zu helfen. Der Deutsche Kulturrat informiert und koordiniert bereits seit Kriegsbeginn Hilfsmaßnahmen aus dem Kulturbereich.

Entsprechend widmet auch Politik & Kultur, die Zeitung des Deutschen Kulturrates, in der gerade erschienenen Ausgabe 4/22 dem Thema einen Schwerpunkt.

Die Themen des Schwerpunktes sind:

  • Ukraine-Krieg & Stereotype
  • Reaktionen der Kulturszene
  • Rückbau der Osteuropaforschung nach der Wiedervereinigung & Auswirkungen
  • Rolle der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik
  • Zerstörung von Kulturdenkmälern
  • Wissenschaft: Science Diplomacy im Ukraine-Krieg
  • Medienberichterstattung

Die Beiträge aus dem Schwerpunkt finden Sie in Politik & Kultur 4/22 auf den Seiten 14, 16, 19 bis 34.

Der Herausgeber von Politik & Kultur und Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates, Olaf Zimmermann, sagte: „Die deutsche Politik hat sich innerhalb weniger Wochen grundsätzlich verändert. Dieser notwendige Wendepunkt darf nach meiner festen Überzeugung aber nicht nur die Aufrüstung unserer Armee zur Folge haben, er muss zugleich den Anlass zu einer neuen differenzierten Ostpolitik bieten. Die Kultur kann dabei nicht nur ein wichtiger Transmitter sein, sie ist der Mittelpunkt der Debatte. Der Schwerpunkt in Politik & Kultur legt dafür einen Grundstein.“

 

Quelle: Deutscher Kulturrat

 

Ukraine-Hilfe in der Soziokultur durch den Bundesverband Soziokultur

Die Soziokulturellen Zentren und Initiativen in Deutschland bereiten sich auf Geflüchtete aus der Ukraine vor und viele überlegen, wie sie konkret am besten helfen können. Hierzu gibt es einige Möglichkeiten: Der Bundesverband Soziokultur unterstützt die Netzwerk- und Spendeninitiative von MitOst e.V. Der Verein ist seit über zwei Jahrzehnten in der Ukraine aktiv und koordiniert zurzeit die gemeinsamen Bemühungen zivilgesellschaftlicher Organisationen in der Ukraine, um die Sicherheit der Menschen, den Schutz, die Evakuierung und die Bereitstellung von Notunterkünften direkt zu unterstützen. Auch das Netzwerk elinor koordiniert und vermittelt über eine einfache Registrierung Übernachtungsplätze für Geflüchtete aus der Ukraine.

Hier gibt es alle weiteren Informationen.

 

Quelle: LAKS Baden-Württemberg

Hilfsangebote und selber helfen

Mit Kindern und Jugendlichen über Krieg reden?

Die Servicestelle Kinder- und Jugendschutz hat eine wichtige mehrsprachige Handreichung entwickelt, die dabei unterstützen soll, Ängste und Sorgen von Kindern und Jugendlichen im Zusammenhang mit dem Ukraine-Krieg zu besprechen.

Der Krieg macht uns allen Angst. Auch Kinder und Jugendliche haben in diesen Tagen besonderen Gesprächsbedarf. In der Stadtteilarbeit ist hier vor allem auch mehrsprachiges Material hilfreich. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf der medialen Berichterstattung und dem Umgang mit dem Thema in den sozialen Netzwerken. Die kostenfreie Handreichung ist online auf Deutsch, Ukrainisch, Polnisch, Arabisch, Rumänisch und Russisch verfügbar.

Hier gibt es alle weiteren Informationen.

 

Geflüchtete mit Behinderung

Der Newsletter "N - Die Neue Norm" macht Debatten, Aktivitäten, Herausforderungen und Beratungsangebote für und von Menschen mit Behinderung und ihre Organisationen sichtbar.

Seit dem 2. März 2022 sind wöchentlich auch die spezifischen Fluchtthemen für Menschen mit Behinderung ein konstanter Schwerpunkt. Es geht um allgemeine Beratungsangebote und Datenbanken für Geflüchtete mit Behinderung, aber auch um spezielle Herausforderungen: Autismus, Gehörlosigkeit, Gehbehinderung, Blindheit, Sehbehinderung und vieles mehr, die eine Flucht nicht einfacher machen.

Hier gibt es alle weiteren Informationen.

Gesundheitsförderung ukrainischer Geflüchteter: Kooperationsverbund veröffentlicht unterstützende Hinweise

Der Verbund Gesundheitliche Chancengleichheit hat Hinweise veröffentlicht, wie geflüchtete Menschen aus der Ukraine an Gesundheitsmaßnahmen teilhaben sollten.

Damit will er Akteurinnen und Akteure unterstützen, die Aktivitäten zur Gesundheitsförderung mit Geflüchteten planen. Außerdem hat der Verbund eine Linkliste veröffentlicht mit Angeboten der Gesundheitsförderung und Vorsorge. Er weist darüber hinaus auf seine Handreichung „Gesundheitsförderung mit Geflüchteten“ aus dem vergangenen Jahr hin. Auch da finden Einrichtungen und private Helferinnen und Helfer unterstützende Informationen.

Zu den Hinweisen

Zur Handreichung

Zur Linkliste

 

Stiftung Katastrophen Nachsorge: Merkblatt zum Umgang mit Geflüchteten

Das Merkblatt gibt Tipps für die Begleitung von psychisch belasteten Menschen und Hinweise, wie die eigene Gesundheit im Blick behalten werden kann.

Das Engagement für Geflüchtete aus der Ukraine ist angesichts der Bilder, die uns aus dem Kriegsgebiet erreichen, groß. Sicherheit im Umgang mit Menschen, die Schlimmes erlebt haben, vermittelt das Merkblatt auf der Webseite der Stiftung Katastrophen Nachsorge.

Link: https://www.katastrophen-nachsorge.de/aktuelles/umgang-mit-gefluechteten/

 

Hilfeportal für Geflüchtete

Das Bundesministerium des Innern und für Heimat (BMI) bündelt Informationen und Hilfsangebote für Menschen, die aus der Ukraine zu uns geflohen sind.

Es enthält Hinweise zu Registrierung, kostenfreien Zugfahrten, Unterkünften, medizinischer Versorgung, Sozialleistungen und arbeitsrechtsrechtlichen Fragen. Die Seite kann in ukrainischer, russischer und deutscher Sprache aufgerufen werden.

Link: www.germany4ukraine.de

 

Quelle: https://www.bmi.bund.de/DE/startseite/startseite-node.html

Mini-Buch in ukrainisch & deutsch - Ein Angebot für ankommende Kinder aus der Ukraine

Das Startup www.luisundlea.de mit zwei Kinderhelden, hat ein Mini-Buch für ankommende geflüchtete Kinder aus der Ukraine veröffentlicht.

Die Geschichten in dem Buch sollen verbinden, laden ein zum Träumen und machen Hoffnung. Die Geschichte wurde anlässlich der aktuellen Situation geschrieben und wurde ins Ukrainische übersetzt. Das Ergebnis erscheint nun als zweisprachiges Mini-Buch “Luis & Lea - Neue Freunde”.

Was passiert im Buch?

In der Geschichte lernen Luis und Lea die beiden Kinder Artem & Sophia aus der Ukraine kennen, die mit ihrer Mama ganz schnell von Zuhause fort mussten und jetzt bei Opa Balduin auf dem Bauernhof leben werden.

Schnell werden die Kinder Freunde und dank eines Fussballs und einer zerbrochenen Scheibe bekommen Luis und Lea schnell eine Ahnung davon, was Artem und Sophia durchgemacht haben.

Gesunder Bonus!

Zusätzlich gibt es in dem Buch ein gesundes und leckere Rezept für “Pinke Schmetterlinge” zum Nachkochen und die wichtigsten Superhelden-Eigenschaften von “Roter Bete”, natürlich auch in beiden Sprachen.

Das Mini-Buch soll als Willkommensgeschenk für geflüchtete Kinder aus der Ukraine dienen.

Es kann in der Heimatsprache vorgelesen werden und ist gleichzeitig eine schöne Motivation für alle Deutschlernenden, es bei Erfolg dann auch in der deutschen Version zu lesen.  

Das Buch wird für 1 Euro pro Stück verkauft, Mindestabnahme 5 Stück.

Mehr Infos & Bestellmöglichkeit hier:

https://www.luisundlea.de/neue-freunde/

 

Quelle: www.luisundlea.de

Leitfaden zur privaten Unterbringung Geflüchteter

Viele Menschen in Deutschland sind bereit, Menschen, die vor dem Krieg in der Ukraine flüchten, bei sich aufzunehmen. Das birgt Herausforderungen für Aufnehmende sowie Aufgenommene, denn die private Unterbringung von Geflüchteten muss gut begleitet werden. Daher hat der Caritas-Verband einen Leitfaden herausgegeben.

Hier gibt es den Leitfaden abzurufen.

 

Quelle: Newsletter Nr. 3 des LV Soziokultur Sachsen

Koordinierungsstelle zur Aufnahme ukrainischer Waisenkinder

Eine SOS Meldestelle ist unter der Telefonnummer 0800/1260612 täglich 8 -19 Uhr erreichbar und richtet sich an alle, die Anfragen zur Unterbringung von Kindergruppen aus der Ukraine erhalten oder bei denen Gruppen geflüchteter Kinder und Jugendlicher direkt und ungeplant ankommen.

Hier geht es zur Website der Meldestelle.

 

Quelle: Newsletter Nr. 3 des LV Soziokultur Sachsen

Impulspapier: Krisenfeste Kommune – Potenziale integrierter Planung

Was Kommunen jetzt tun können, um ein gutes Ankommen für geflüchtete Kinder und ihre Familien in Deutschland nachhaltig zu sichern, hat die Initiative “Kommune 360 Grad in einem Papier zusammengestellt.

Hier geht es zum Impulspapier.

 

Quelle: Newsletter Nr. 3 des LV Soziokultur Sachsen

Webportal des Goethe-Instituts: Informationen für Geflüchtete

Um Ukrainerinnen und Ukrainern das Ankommen in Deutschland zu erleichtern, stellt das Goethe-Institut auf dem Webportal „Mein Weg nach Deutschland“ gezielt Informationen für Geflüchtete bereit: www.goethe.de/meinwegnachdeutschland

Online-Portal des Landes: Hilfestellungen für vom Krieg Betroffene und Helfende

Land Niedersachsen: Info-Portal zum Krieg in der Ukraine: Das Portal gibt Hilfestellungen für vom Krieg Betroffene und Helfende.

Der Landespräventionsrat Niedersachsen stellt seinen Verteiler zur Verfügung

Landespräventionsrat Niedersachsen: der Landespräventionsrat Niedersachsen stellt seinen Verteiler zur Verfügung, um wichtige Hinweise und Informationen zu streuen. Dabei geht es uns insbesondere um relevante Informationen und Angebote für geflüchtete Menschen sowie für engagierte Helferinnen und Helfer. Falls Sie Kenntnis von wertvollen Beiträgen, Anlauf- und Hilfestellen, Auskünften, Vermittlungsangeboten oder weiteren Initiativen haben und darauf aufmerksam machen möchten, leiten Sie diese Informationen gern an diesen weiter. Senden Sie dazu kurze Textbeiträge mit ggf. entsprechenden Links zu. Die Beiträge werden gesammelt und im Rahmen eines Sondernewsletters in unregelmäßigen Abständen den Mitgliedern des Landespräventionsrat zur Verfügung gestellt. Kontakt: info@lpr.niedersachsen.de

Der Deutsche Kulturrat bündelt Informationen zu Hilfsangeboten aus dem Kulturbereich

Der Deutsche Kulturrat bündelt Informationen zu Hilfsangeboten aus dem Kulturbereich.

Link: http://www.kulturrat.de/ukraine/

Außerdem können Kulturverbände und -organisationen, die selbst Hilfe anbieten, ihre Informationen beim Kulturrat melden unter post@kulturrat.de

Der Berliner Verein MitOst e.V. hat eine Eigeninitiative gestartet

Der Berliner Verein MitOst e.V. hat eine Eigeninitiative gestartet, um die Ukraine mit dem Allernötigsten und Wichtigsten zu versorgen. Sie stellen darüber hinaus auch Kommunikationsmöglichkeiten, Zoom-Accounts und andere Plattformen zur Verfügung. Dafür sammeln sie Spenden und bieten Vernetzungsmöglichkeiten an (Partner Up). Soziokulturelle Zentren und Initiativen oder auch Landesverbände können sich hier anmelden und in Austausch treten.

elinor-Netzwerk: Übernachtungsmöglichkeiten für Geflüchtete in Deutschland

Um auch die Situation in Deutschland in den Blick zu nehmen, verweist der Bundesverband Soziokultur auf das elinor-Netzwerk, eigentlich eine Plattform gemeinsam und demokratisch Geld zu verwalten. Der Gründer Lukas Kuhnert hat seine achtköpfige Firma kurzfristig umfunktioniert und arbeitet nun mit größeren Partnern zusammen, um Übernachtungsmöglichkeiten für Geflüchtete in Deutschland zu koordinieren.

Wohn- und Transferangebote für behinderte Menschen aus der Ukraine

Unter www.hilfsabfrage.de sollen bestehende Wohn- und Transferangebote für behinderte Menschen aus der Ukraine gebündelt und übersichtlich aufgeführt werden, um die zur Verfügung stehenden Ressourcen flächendeckend zu nutzen. Deutschlandweit werden Organisationen der Behindertenhilfe gebeten, in den Rubriken „Transfer“ und „Wohnen“ ihre Hilfsangebote zu hinterlegen. Hilfsorganisationen in der Ukraine, in den Grenzregionen sowie in Deutschland können dann ein sogenanntes „matching“ zwischen den behinderten, geflüchteten Menschen und den Hilfsangeboten in Deutschland herstellen.

 

LKJ Niedersachsen hilft geflüchteten Jugendlichen bei der Beantragung eines Freiwilligendienstes

Grundsätzlich können geflüchtete Jugendliche im Alter von 16 bis 26 Jahren in Deutschland einen Freiwilligendienst leisten. Dies gilt auch für Incoming, d. h. Jugendliche, die für den Freiwilligendienst nach Deutschland kommen. Ukrainische Staatsbürger*innen erhalten derzeit automatisch einen Aufenthaltstitel nach §24 AufentG und sind somit berechtigt, sich ohne weitere Beantragung eines Visums für einen Freiwilligendienst anzumelden. Die LKJ Niedersachsen hilft bei der Vermittlung geeigneter Einrichtungen. Der Freiwilligendienst beginnt am 01. September 2022. Infos über die Plätze und Anmeldemöglichkeit finden Sie auf der Website Freiwilligendienste Kultur und Bildung.

Hier gibt es alle weiteren Informationen.

Bitte nehmen Sie parallel Kontakt mit dem Team der Freiwilligendienste auf, damit auf die regionalen und sprachlichen Voraussetzungen Rücksicht genommen werden kann (Telefon: 0176 50 79 57 49; E-Mail: > freiwilligendienste@lkjnds.de)

#health4ukraine: Aufruf zur schnellen Hilfe für ukrainische Pflegebedürftige

Auf einer privat initiierten Plattform können Unternehmen und Einrichtungen aus der Pflegebranche unkompliziert freie Pflegeplätze für Menschen aus der Ukraine melden. Ins Leben gerufen haben die Initiative #health4ukraine zwei Männer und eine Frau, die für das Beratungsunternehmen Health H und den Deutschen Pflegerat tätig sind. Mit Unterstützung aus ihrem Netzwerk organisieren sie Transporte für Pflegebedürftige und deren Angehörige in sichere Gebiete. Außerdem vermitteln sie sie an Pflegeeinrichtungen in ganz Deutschland. Die Initiative #health4ukraine übernimmt dabei alle Kosten.

Unter folgendem Link können freie Pflegeplätze gemeldet werden: https://www.health-h.de/health4ukraine?mc_cid=02fc33b8ac&mc_eid=c4a2d9594d

DSEE: Neue Webseite nennt Anlaufstellen für Engagierte

Neue Infoseite und Digitalkonferenz der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt (DSEE): Wer sich für geflüchtete Menschen aus der Ukraine engagieren will, findet nun auf einer neuen Webseite wichtige Informationen im Überblick: von der Bundesregierung, aus den Ländern und von der DSEE selbst. Die Webseite nennt Anlaufstellen für Engagierte, listet Organisationen auf, die beim Ankommen helfen, und beschreibt Fördermöglichkeiten. Nutzerinnen und Nutzer können außerdem weitere Informationen und Unterstützungsangebote an die DSEE melden.

Link: https://www.deutsche-stiftung-engagement-und-ehrenamt.de/ukrainehilfe/

Bundesverband Deutscher Stiftungen: Hilfsangebote und Spendenmöglichkeiten

Der Bundesverband Deutscher Stiftungen stellt mit Stiftungen für die Ukraine Hilfsangebote und Spendenmöglichkeiten vor.

Spenden und Fördermöglichkeiten

Benefiz-Konzert für die Ukraine

Mehrere Kulturinstitutionen aus Hannover haben sich zusammengeschlossen und veranstalten ein Benefiz-Konzert für die Ukraine. Die Einnahmen aus dem Ticketverkauf werden an die Aktion Deutschland Hilft gespendet. Das Konzert findet am 15.05.22 um 11:00 Uhr im Opernhaus statt.

15.5.2022, 11h, Opernhaus, Hannover

Aus Liebe zum Frieden

Ein Benefiz-Konzert für die Ukraine
mit zahlreichen Partner:innen aus Hannover

Aus Liebe zum Frieden haben sich mehrere Kulturinstitutionen Hannovers zu einer Benefiz-Veranstaltung zusammengeschlossen, um die Stimmen internationaler Künstler:innen gegen Putins Krieg in der Ukraine auf der Opernbühne zu einen. Neben eigenen Werken und Uraufführungen der Pianistin Marina Baranova und des Medienkünstlers Damian Marhulets ist in verschiedenen Besetzungen u. a. Musik der ukrainischen Komponisten Maxim Schalygin und Valentin Silvestrov zu hören, von Frédéric Chopin, Toivo Kuula, Arvo Pärt und anderen. Die Musik verbindet Texte ukrainischer Zeitzeugen und Autor:innen, die von dem Unsagbaren berichten. Dieses Zusammenspiel spiegelt sich in einem außergewöhnlichen Zusammenschluss von Kulturakteur:innen aus Hannover, die ein Programm kuratieren, das Grenzen aufhebt. Zwischen Klang und Text entsteht ein Gewebe verschiedener musikalischer Handschriften, zu dem Musiker:innen aus über zehn Ländern beitragen: aus Liebe zum Frieden – und für ein friedliches Miteinander nach dem Krieg.

Das Konzert wird gemeinsam präsentiert vom Niedersächsischen Staatstheater Hannover, Feinkost Lampe, Ars Aperta Hannover und Pavillon, wo das ganze Wochenende über (13.–15.5.) ein Raum des Empowerments und der Vernetzung von und für Menschen mit Migrations- und Fluchtgeschichte entsteht. Dort soll im Austausch das, was sich schwer in Worte fassen lässt, durch das Tänzerische seinen Ausdruck, durch das Musikalische seinen Klang und durch Bilder seine Gestalt finden.

Die Einnahmen aus dem Ticketverkauf und die bei der Veranstaltung gesammelten Spenden fließen zugunsten der Aktion Deutschland Hilft.


Tickets und Infos: hier

Mit

Sarah Brady(Staatsoper Hannover), Markus Suihkonen (Staatsoper Hannover), Viktoria Miknevich (Schauspiel Hannover), Bernhard Conrad (Schauspiel Hannover)-

Gäste
Marina Baranova, Murat Coşkun, Olga Dyomina, Juliane Ebert, Linda Frank, Maya Fridman

Damian Marhulets, Kassandra Siebel, Nasti Sokolova, Orchester im Treppenhaus (Alexander Vorontsov, Moritz Ter-Nedden, Charlotte Krämer, Yannick Hettich, Michael Schmitz, Konrad Hartig)

Gesamtleitung: Marina Baranova, Damian Marhulets

Musikalische Leitung (Streichorchester): Stephan Zilias

Bühnenbildassistenz: Marvin Ott

Inspizienz: Giorgio Valenta

Dramaturgie, Konzeption (Staatsoper):Swantje Köhnecke, Martin Mutschler

Produktionsleitung: Antje Schütt Niedersächsisches Staatsorchester Hannover

Eine gemeinsame Veranstaltung von: Ars Aperta Hannover, Feinkost Lampe, Kulturzentrum Pavillon, Staatstheater Hannover

Sofortförderprogramm: "Sonnenstunden" - Kulturstiftung der Länder

Mit dem Programm „Sonnenstunden” will die Kulturstiftung der Länder Einrichtungen und Organisationen dabei unterstützen, geschützte Räume der Sorglosigkeit für geflüchtete Kinder und Jugendliche aus der Ukraine zu schaffen.

In diesen „Sonnenstunden“ sollen Kinder und Jugendliche gemeinsam kulturelle Angebote wie zum Beispiel Vorlesestunden, Konzerte, Theateraufführungen, Besuche in kulturellen Einrichtungen, Stadtspaziergänge oder Workshops mit Künstler*innen wahrnehmen oder sich selbst künstlerisch-kreativ betätigen können.

Link: www.kulturstiftung.de/sonnenstunden-sofortfoerderprogramm

 

Ukraine-Förderlinie für öffentliche Museen

Die Ernst von Siemens Kunststiftung hat die UKRAINE-Förderlinie gemeinsam mit der HERMANN REEMTSMA STIFTUNG aufgelegt. Sie bietet durch die Übernahme der Personalkosten Unterstützung für öffentliche Museen und Sammlungen, wenn diese geflüchtete Wissenschaftler*innen und Restaurator*innen aus der Ukraine oder russische Wissenschaftler*innen und Restaurator*innen, die wegen ihrer Haltung zum Krieg in der Ukraine Russland verlassen müssen, einstellen.

Weitere Informationen unter www.ernst-von-siemens-kunststiftung.de

Nothilfeprogramm zur Unterstützung von Kulturschaffenden aus der Ukraine

Die Kulturstiftung des Bundes hat gemeinsam mit dem Goethe-Institut ein Nothilfeprogramm zur Unterstützung von Kulturschaffenden aus der Ukraine aufgesetzt, das eine schnelle Überbrückungshilfe vor Ort und in der Diaspora anbietet.

Antragsberechtigt sind freie Künstler*innen oder Kulturakteur*innen aus ukrainischen Kulturinstitutionen, die aktuell und in der Vergangenheit mit dem Goethe-Institut Ukraine, den Kulturgesellschaften der Ukraine oder der Kulturstiftung des Bundes in einem Projekt kooperiert haben. Ausgezahlt werden Stipendien von jeweils 2.000 Euro.

Weitere Informationen unter www.kulturstiftung-des-bundes.de

Hilfe und Unterstützung für geflüchtete Künstler*innen

Die Bundesdeutsche Ballett- und Tanztheaterdirektor*innen Konferenz (BBTK) und der Dachverband Tanz Deutschland (DTD) haben die Plattform „help-dance“ ins Leben gerufen, die Hilfe für betroffene Menschen aus der Tanzszene anbietet. Unterstützt wird sowohl bei der Suche nach Trainingsmöglichkeiten als auch bei bürokratischen Hürden.

Hier gibt es alle weiteren Informationen.

 

Quelle: http://www.help-dance.org/home

Niedersachsen erleichtert ukrainischen Studierenden den Hochschulzugang

Keine Verwaltungskosten für ukrainische Studierende.

Wissenschaftsminister Björn Thümler: „Wir unterstützen Geflüchtete“

Geflüchtete aus der Ukraine, die in Niedersachsen ein Studium aufnehmen oder ein in der Ukraine begonnenes Studium fortsetzen möchten, sind an den niedersächsischen Hochschulen herzlich willkommen. Viele Hochschulen haben zentrale Anlaufstellen für ukrainische Studierende oder Studieninteressierte eingerichtet.

Nach einem Erlass des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur können die Hochschulen Geflüchteten mit ukrainischer Staatsbürgerschaft auch den zu Semesterbeginn fälligen Verwaltungskostenbeitrag erlassen. Niedersachsens Wissenschaftsminister Björn Thümler appelliert an die Präsidentinnen und Präsidenten der Hochschulen: „Unser gemeinsames Ziel ist es, ukrainischen Geflüchteten, die ihr Studium an einer unserer Hochschulen fortsetzen möchten oder beginnen wollen, unbürokratisch und sachgerecht zu helfen.“

Die vorhandenen Möglichkeiten sollen von den Hochschulen genutzt werden. So sieht etwa das Hochschulgesetz Härtefallregelungen vor, wonach der Verwaltungskostenbeitrag von 75 Euro pro Semester erlassen werden kann.

Hintergrund:

Die Koordinierungsstelle für Studieninformation und -beratung in Niedersachsen informiert Geflüchtete aus der Ukraine über die Studienmöglichkeiten an allen niedersächsischen Hochschulen: https://www.studieren-in-niedersachsen.de/international/refugees-welcome/welcome-ukraine.html

Diese Presseinformation finden Sie auf unserer Website unter: https://www.mwk.niedersachsen.de/startseite/aktuelles/presseinformationen/niedersachsen-erleichtert-ukrainischen-studierenden-den-hochschulzugang-210746.html

 

Quelle: MWK Niedersachsen

ART CONNECTS - Hilfsfonds für Projekte mit schutzsuchenden Kulturschaffenden

Auf Initiative der Rudolf Augstein Stiftung, Claussen-Simon-Stiftung, ZEIT-Stiftung und Hamburgischen Kulturstiftung wurde der Hilfsfonds ART CONNECTS ins Leben gerufen, um Projekte von Hamburger Kultureinrichtungen und schutzsuchenden Künstler*innen zu fördern.

Für das Programm stehen zunächst 150.000 Euro zur Verfügung.

Mit dem ART CONNECTS – Hilfsfonds für Projekte mit schutzsuchenden Kulturschaffenden wollen Hamburger Stiftungen und weitere Akteur*innen der Zivilgesellschaft Hamburger Kultureinrichtungen und Künstler*innen zügig und unbürokratisch bei der künstlerischen Zusammenarbeit mit Schutzsuchenden unterstützen.

Gefördert werden die Umsetzung von gemeinsamen Projekten ebenso wie Recherchen und ergebnisoffene Arbeitsprozesse. Schwerpunkt der Förderung sind in Hamburg schutzsuchende Künstler*innen aller Nationalitäten, die wegen des Kriegs in der Ukraine – vor dem Kriegsgeschehen oder vor Repressalien in ihrem Heimatland – geflüchtet sind.

Hier gibt es alle weiteren Informationen.

 

Quelle: Stadtkultur HH

Projekte für Solidarität, Demokratieförderung und Friedensarbeit

JUGEND für Europa bietet eine zusätzliche Antragsfrist zum 04.05.2022 an – für Solidaritätsprojekte im Europäischen Solidaritätskorps sowie für Jugend-partizipationsprojekte in Erasmus+ Jugend.

Angesichts des Angriffskriegs auf die Ukraine ruft JUGEND für Europa auf, insbesondere Projektanträge einzureichen, die das Engagement und die Beteiligung junger Menschen mit dem Fokus auf solidarisches Handeln, Demokratie-förderung und Friedensarbeit stärken.

Hier gibt es alle weiteren Informationen.

 

Projektförderung der UNO-Flüchtlingshilfe

Die UNO-Flüchtlingshilfe fördert neben Maßnahmen im Ausland auch ausgewählte Hilfsprojekte in Deutschland. Der Fokus der Projektförderung liegt dabei auf der Beratung und Betreuung von Geflüchteten, z.B. in den Bereichen Gesundheitsförderung oder Rechts- und Asylverfahren, um sie dabei zu unterstützen, ein selbstbestimmtes Leben führen zu können. Antragsberechtigt sind gemeinnützige Organisationen, Institutionen, Vereine oder Wohlfahrtsverbände.

Antragsfristen:

  • 15.04.2022
  • 29.07.2022
  • 07.10.2022

Hier gibt es alle weiteren Informationen zur Projektförderung.

Sonderförderung Ukraine der Aktion Mensch

Die Aktion Mensch will helfen, Menschen mit Behinderung, Kindern und Jugendlichen sowie deren Begleitung ein sicheres Ankommen aus der Ukraine und den schnellen Zugang zu unterstützenden Angeboten zu ermöglichen. Daher wurde die "Sonderförderung Ukraine: Hilfe für geflüchtete Menschen" in Höhe von 20 Millionen Euro eingerichtet, um die Lage der Geflüchteten unbürokratisch und schnell zu verbessern.

Hier gibt es alle weiteren Informationen zur Sonderförderung.

 

 

Übersicht zu Förderinstrumenten der BA für geflüchtete Menschen

Die Bundesagentur für Arbeit bietet eine Übersicht zu Förderinstrumenten für geflüchtete Menschen an. Die Themen drehen sich um Unterstützung bei Ausbildungen, Gründungen oder auch Maßnahmen zur beruflichen Wiedereingliederung.

Hier gibt es die Übersicht als PDF-Datei.

Volkswagen-Stiftung bietet Fördermittel für geflohene Wisenschaftler*innen aus der Ukraine an

Noch bis zum 5. April 2022 können deutsche Hochschulen und Forschungsinstitute Fördermittel beantragen, um geflohenen Wissenschaftler*innen aus der Ukraine die Fortsetzung ihrer Arbeit zu ermöglichen. Aufgrund der hohen Nachfrage hat die Stiftung das Förderbudget dafür auf 7,5 Mio. Euro aufgestockt.

Zur Antragstellung eingeladen sind Wissenschaftler*innen an deutschen Hochschulen und Forschungsinstituten, die ukrainischen Partner*innen, die nach Deutschland geflüchtet sind, einen Arbeitsplatz in ihrer Arbeitsgruppe oder an ihrem Institut zur Verfügung stellen möchten. Anträge sind von den Hochschulleitungen und gastgebenden Forschenden gemeinsam zu stellen.

Hier gibt es alle weiteren Informationen.

Quelle: Volkswagen-Stiftung

Der Ukrainische Verein in Niedersachsen bittet um Spenden und Unterstützung

Der Ukrainische Verein in Niedersachsen sucht tatkräftige Unterstützung und bittet um Spenden.

Hier gibt es alle weiteren Informationen.

Ausschreibung: "Vom Krieg gezeichnet – Bilder für den Frieden“

Der Deutsch-Japanische Freundschaftskreis Yukokai e.V. in Kooperation mit KrassunARTig e.V. lädt zu einem Solidarischen Projekt zum Nachdenken, Verarbeiten und selber Gestalten ein. Beschäftigt dich der Krieg auch? Willst du deine Gedanken dazu in Ausdruck bringen, es verarbeiten oder einfach den Ukrainischen Mitbürgern helfen? Dann zeichne für die Solidarische Spendenaktion ein Bild oder schreib ein Gedicht. Beides kann auch kombiniert werden. Alles bis zu den Maßen 80 x 60cm ist erlaubt.

Die Projekte können per Post, persönlich oder auch online eingereicht werden. Anschließend werden alle eingereichten Arbeiten ausgestellt und nach Möglichkeit versteigert. Die Spende geht an Ukrainische Hilfsorganisationen und Vereine.

Hier gibt es alle weiteren Informationen zu der Spendenaktion.

Der gesamte Museumssektor zeigt seine Solidarität und organisiert Hilfsaktionen

Um diese Hilfsangebote zu bündeln und andere Museen zu inspirieren, ähnliche Initiativen zu entwickeln, ruft das Netzwerk Europäischer Museumsorganisationen (NEMO) zusammen mit ICOM und dem Deutschen Museumsbund dazu auf, diese Aktionen bekannt zu machen. Möglich sind z. B.:

  • Unterstützungsmaßnahmen, die Ihr Museum für ukrainische Museumskolleg*innen und ukrainische Flüchtlinge entwickelt hat
  • Spendenaktionen für Hilfsorganisationen
  • Unterstützungsangebote, die Ihr Museum zum Schutz von Kulturgütern anbieten kann

Um Ihre Hilfsangebote auf der Website von NEMO zu veröffentlichen, senden Sie bitte folgende Informationen an weber@ne-mo.org:

  • Titel der Initiative oder des Angebots
  • Name der Institution, Stadt und Land
  • Kurzbeschreibung in Englisch (max. 1.000 Zeichen)
  • einen Link oder Kontakt für weitere Informationen

Ernst von Siemens Kunststiftung startet Förderlinie für geflüchtete Wissenschaftler*innen

Die Gesamtfördersumme beträgt zunächst 2 Millionen Euro. Die UKRAINE-Förderlinie bietet durch die Übernahme der Personalkosten Unterstützung für öffentliche Museen und Sammlungen, wenn diese geflüchteten Wissenschaftler*innen aus der Ukraine oder russische Wissenschaftler*innen, die wegen ihrer Haltung zum Krieg in der Ukraine Russland verlassen müssen, einstellen. Die Wissenschaftler*innen müssten an in den Einrichtungen an kunsthistorischen Ausstellungen, Forschungsprojekten, Bestandskatalogen, Werkverzeichnissen oder öffentlichkeitswirksamen Maßnahmen für und in den Einrichtungen tätig sein. Die Laufzeit der einzelnen Maßnahmen könnte jeweils max. ein Jahr betragen.

Link: https://www.ernst-von-siemens-kunststiftung.de/ukraine-foerderlinie-foerderungen.html

Förderprogramm „Startklar in die Zukunft“

Förderprogramm „Startklar in die Zukunft“: Projekte der Kulturellen Bildung für Vielfalt und Kulturelle Teilhabe: Projekte der Kulturellen Bildung schaffen Gestaltungsräume, in denen Kinder und Jugendliche ihre eigenen Ideen verwirklichen, aber auch ihre Ängste und Sorgen einen Ausdruck finden können. Gemeinsames künstlerisches Schaffen, Dialog, Toleranz und Vielfalt werden praktisch erlebt. Bewerben Sie sich für eine Förderung über das Programm „Startklar in die Zukunft: Kunst, Kultur und Kreativität“ und realisieren Sie Projekte der Kulturellen Bildung für alle Kinder und Jugendliche, z. B. auch in Kooperation mit Unterkünften für Geflüchtete.

Link: https://startklar-in-die-zukunft.lkjnds.de/willkommen.html

Förderprogramm „Lernräume“ auch für geflüchtete Kinder und Jugendliche offen

Förderprogramm „Lernräume“ auch für geflüchtete Kinder und Jugendliche offen: Auch in den unmittelbar bevorstehenden Osterferien (04. bis 19. April 2022) und darüber hinaus bis zu den Herbstferien 2022 wird das Landesprogramm „LernRäume" fortgesetzt. Mit dem Programm fördert das Land Niedersachsen Freizeit- und Lernangebote außerschulischer Partner für Kinder und Jugendliche. Insgesamt stehen in der aktuellen Förderrunde 8,2 Millionen Euro zur Verfügung. Anträge können jederzeit eingereicht werden – für die Osterferien auch jetzt noch. Der Zuschuss beträgt maximal 50.000 Euro. Anträge mit einem Zuwendungsbedarf von weniger als 2.500 Euro können nicht gefördert werden.

Link: https://bildungsportal-niedersachsen.de/aktionsprogramm-startklar-in-die-zukunft/lernraeume-und-bildung-fuer-nachhaltige-entwicklung/

Nothilfefonds: Haus des Stiftens

Nothilfefonds Ukraine für Unternehmensspenden/Privatspenden: Um Non-Profit-Organisationen bei Ihrer Arbeit in finanzieller Hinsicht schnell zu unterstützen, gibt es jetzt den Nothilfefonds Ukraine vom Haus des Stiftens gemeinsam mit Wider Sense und Particulate. Unternehmen und deren Mitarbeitende sowie Privatpersonen können hier an ausgewählte Projekte verschiedener gemeinnütziger Organisationen spenden, die nicht immer von den großen Spendenaufrufen bedacht werden. Ins Leben gerufen wurde der Nothilfefonds vom Haus des Stiftens gemeinsam mit Wider Sense und Particulate.

Hier gibt es alle weiteren Informationen.

Informationen zu rechtlichen Fragestellungen

Online-Veranstaltung: Rechtliche und Praktische Informationen zu Geflüchteten aus der Ukraine

In dieser Online-Veranstaltung am 19.04.2022 von 18 – 20 Uhr geht es um die Vermittlung der wichtigsten Informationen und rechtliche Regelungen zu Geflüchteten aus der Ukraine. Zudem wird sie die Abläufe in der Stadt und Region Hannover, dem Haupt- und Erstankunftsort der ukrainischen Geflüchteten in Niedersachsen beleuchten und Antworten auf die häufigen Fragen aus der Praxis sowie die Angebote des Netzwerkes für Traumatisierte Flüchtlinge in Niedersachen e.V. (NTFN) darstellen. Anschließend haben die Teilnehmenden die Möglichkeiten, Fragen zu stellen, sich miteinander auszutauschen und zu vernetzen.

Inhalte der Informationsveranstaltung:

  • rechtliche Regelungen (u.a. zur Gesundheitsversorgung)
  • Registrierung und Unterbringung, insbesondere in Privathaushalten
  • Angebote des NTFN für Ehrenamtliche und Geflüchtete
  • Antworten auf die häufigen Fragen aus der Praxis
  • Wichtige Ansprechpartner und Links

Die Veranstaltung wird in Zoom durchgeführt und vom Ukrainischen Verein in Niedersachsen e.V., dem Flüchtlingsrat Niedersachsen e.V., der Refugee Law Clinic Hannover e.V. , kargah e.V. sowie MISO e.V./Samofa organisiert. Den Zoom-Link erhalten Sie direkt nach der Registrierung.

Zur Anmeldung geht es hier

 

Infomaterial zu Kinderrechten – auf Deutsch und Ukrainisch

Kinderrechte gelten überall, auch für Kinder und Jugendliche auf der Flucht.

Gemeinsam mit dem Kinder- und Jugendring Sachsen e.V. hat der Kinderschutzbund in Sachsen eine Zusammenfassung zu den Kinderrechten in Ukrainisch und Deutsch erstellt. Hier gibt es die PDF Vorlage im A4 und hier gibt es weitere Informationen zum Schutz von Kindern.

 

Quelle: Newsletter Nr. des LV Soziokultur Sachsen

Ukraine-Hilfe: Erlass des BMF zu steuerlichen Fragen

Am 17. März 2022 hat das Bundesministerium für Finanzen (BMF) in einem Erlass steuerliche Maßnahmen zur Unterstützung der vom Krieg in der Ukraine Geschädigten geklärt. Darin wird die Anrechnung der Hilfeaktivitäten von gemeinnützigen Organisationen und Unternehmen steuerlich vereinfacht. Für gemeinnützige Organisationen, deren Zwecke normalerweise solche Aktivitäten nicht vorsehen, wird festgestellt, dass bzw. inwieweit ihre Hilfeaktivitäten unschädlich für ihren Status als gemeinnützige Organisation sind. Behandelt werden Fragen des Spendenrechts, der Umsatzsteuer, der Schenkungssteuer, der Überlassung von Wohnraum und weitere Themen. Der Erlass ging ausschließlich per Email an die Obersten Finanzbehörden bzw. steht auf der Webseite des BMF zur Verfügung.

BMF-Erlass vom 17. März 2022

 

Quelle: https://www.b-b-e.de/

Helfen, ohne die eigene Gemeinnützigkeit zu gefährden

Was dürfen gemeinnützige Organisationen im Zusammenhang mit dem Ukraine-Krieg tun, ohne ihre Gemeinnützigkeit zu gefährden? Informationen darüber hat die Allianz „Rechtssicherheit für politische Willensbildung“ zusammengetragen. Die Allianz ist ein Zusammenschluss von derzeit fast 200 Vereinen und Stiftungen. Sie fordert, die Gemeinnützigkeit für Organisationen der Zivilgesellschaft zu sichern, die Beiträge zur politischen Willensbildung leisten. Inwiefern der Krieg gegen die Ukraine auch ein Angriff auf die Zivilgesellschaft ist, erklärt die Allianz in einem Beitrag auf ihrer Internetseite.

Link: https://www.zivilgesellschaft-ist-gemeinnuetzig.de/ukraine-krieg-und-gemeinnuetzigkeitsrecht/

 

Rechtsfragen im Zusammenhang mit der Flucht von ukrainischen Kindern

Hinweise zu Rechtsfragen im Zusammenhang mit der Flucht von ukrainischen Kindern, Jugendlichen und ihren Familien: Das DIJuF hat sich mit verschiedenen Rechtsfragen, die im Zusammenhang mit der Ankunft geflüchteter Kinder und Jugendlicher und ihren Familien in Deutschland auftreten, auseinandergesetzt und erste Hinweise verfasst. Weitere Rechtsfragen können gerne an folgenden Kontakt gerichtet werden: rechtsberatung@dijuf.de

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