Solidarität für die Ukraine

Der Krieg in der Ukraine macht uns alle sehr betroffen und unsere Gedanken sind bei den Menschen, die aus ihrer Heimat fliehen müssen und bei denjenigen, die ausharren und versuchen, ihr Land zu beschützen. Es fällt schwer, sich auf die Aufgaben unseres Verbands zu konzentrieren, wenn gerade so viel Unrecht und Leid geschieht.

Der Landesverband Soziokultur Niedersachsen e.V. möchte deswegen auf dieser Seite Informationen zu Anlauf- und Unterstützungsmöglichkeiten für betroffende Ukrainer*innen und für Menschen die helfen wollen, veröffentlichen.

Allgemeine Informationen

Die Ukraine im Film

Genauso vielfältig wie das Land: Ukrainische Filme erzählen von Revolution, Krieg und der Suche nach einer eigenen Identität. Die Bundeszentrale für politische Bildung zeigt spannende Beispiele und bietet Material für den Unterricht.

Hier gibt es alle weiteren Informationen.

 

Quelle: bpb - Bundeszentrale für politische Bildung

Land Niedersachsen fördert Sprachprojekt für ukrainische Kinder und Jugendliche mit 1 Mio. Euro

Björn Thümler: „Studierende unterstützen in akuter Notsituation“

Lehramtsstudierende auf ihren Beruf vorbereiten und gleichzeitig geflüchteten ukrainischen Kindern und Jugendlichen helfen: Das ist die Idee hinter einem Projekt aller lehrkräftebildenden niedersächsischen Universitäten. Dazu zählen Braunschweig, Göttingen, Hannover, Hildesheim, Lüneburg, Oldenburg, Osnabrück und Vechta. Im Rahmen des Projektes werden Studierende im Bereich Deutsch als Zweit- bzw. Fremdsprache anqualifiziert, um anschließend in Schulen und im außerschulischen Bereich ukrainische Schülerinnen und Schüler beim Lernen der Deutschen Sprache zu unterstützen. Darüber hinaus spielt auch das soziale Miteinander eine wichtige Rolle. Das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur fördert die Projekte mit rund einer Million Euro bis Ende 2023, eine Verlängerung darüber hinaus ist bereits in Planung.

„Die Studierenden lernen dadurch für ihr gesamtes Leben“, so Niedersachsens Minister für Wissenschaft und Kultur Björn Thümler. „Sie werden immer wieder Schülerinnen und Schülern begegnen, die Deutsch nicht als Muttersprache sprechen. Gleichzeitig können sie in einer akuten Notsituation helfen und öffnen den Kindern und Jugendlichen den Weg in unsere Gesellschaft. Denn Sprache ist der Schlüssel zur Teilhabe. Ich freue mich, dass wir in Niedersachsen so viele engagierte Studierende haben, die mit großem Interesse an den Projekten teilnehmen.“

Die Maßnahmen bauen auf etablierten Strukturen auf. Das Niedersächsische Wissenschaftsministerium hatte bereits seit 2015 an allen lehrkräftebildenden Universitäten Projekte unterstützt, in denen Studierende auf die Sprachförderung junger Geflüchteter vorbereitet und von den Universitäten begleitet werden. Die Projekte haben sich als Gewinn für beide Seiten erwiesen. Sowohl die angehenden Lehrkräfte als auch die geflüchteten Kinder und Jugendlichen haben nach eigenen Angaben auf vielfältigste Weise profitiert. Im Lichte der aktuellen Situation in der Ukraine können diese Projekte nun mit dem speziellen Fokus auf ukrainische Kinder und Jugendliche ausgebaut werden.

Quelle: MWK Niedersachsen

Diskussion "Fragen in Zeiten der Erschütterung" am 23. August in der Zinnschmelze (HH)

Was macht der Krieg in der Ukraine mit der lokalen Kulturarbeit? Es gab schnelle solidarische Aktionen, Vernetzung und Öffnung der Häuser, noch wenig Platz hat hier das öffentliche Nachdenken darüber gefunden, was der Krieg in der Ukraine für die Arbeit in der Stadtteilkultur und in der Zivilgesellschaft verändert.

Welche Haltungen können einem Denken in Kategorien von nationaler Identität und der Einteilung der Welt in militärische oder wirtschaftliche Machtsphären entgegengesetzt werden? Was bedeutet Sicherheitspolitik für uns Einzelne? Und welche Rolle kann lokale Kultur hierbei spielen?

Diese Fragen stehen im Mittelpunkt der Diskussionsveranstaltung „Fragen in Zeiten der Erschütterung“, die am 23. August 2022 um 19 Uhr in der Zinnschmelze stattfindet. Gäste auf dem Podium sind bzw. werden digital zugeschaltet: Marina Weisband (marinaweisband.de), gebürtige Kiewerin, Diplompsychologin und Beteiligungspädagogin, Teresa Koloma Beck, Soziologin und Professorin an der Hamburger Helmut-Schmidt-Universität mit den Schwerpunkten Konflikte, Gewalt und Globalisierung (hsu-hh.de/soziologie/prof-dr-teresa-koloma-beck) und Ortrud Schwirz, Geschäftsführerin des KIKU Kinderkulturhauses Lohbrügge und Mitglied im Vorstand von STADTKULTUR HAMBURG. Die Moderation übernimmt Corinne Eichner, Geschäftsführerin von STADTKULTUR HAMBURG.

Eine Veranstaltung von STADTKULTUR HAMBURG mit freundlicher Unterstützung der Alfred Toepfer Stiftung F.V.S.

Hier geht es zum Artikel.

 

Quelle: Stadtkultur HH

Chancen-Aufenthaltsrecht: Ein Überblick

Mit dem vom Bundeskabinett beschlossenen Gesetzentwurf zum Chancen-Aufenthaltsrecht wird ein zentrales flüchtlingspolitisches Vorhaben des Koalitionsvertrags umgesetzt. Für die Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen war und ist es ein erklärtes Ziel, die entwürdigenden Kettenduldungen endlich abzuschaffen. Über 200.000 Menschen leben aktuell in Deutschland mit einer prekären Duldung, haben damit bisher keine feste Aufenthaltsperspektive. In vielen Fällen droht jederzeit die Abschiebung. Circa 130.000 von ihnen halten sich bereits seit fünf Jahren oder länger in Deutschland auf und können somit jetzt vom Chancen-Aufenthaltsrecht profitieren.

Es ist gut, dass langjährig geduldete Menschen nun eine aufenthaltsrechtliche Perspektive erhalten und eine Chance eingeräumt bekommen, die notwendigen Voraussetzungen zu erlangen. Denn nur wenige von ihnen hatten bisher bspw. eine Arbeitserlaubnis (etwa 25% der erwerbsfähigen Geduldeten) noch den Anspruch auf einen Integrations- oder Sprachkurs. Um zu einer pragmatischen Lösung zu kommen, braucht es die Verknüpfung von Aufenthaltssicherheit mit Identitätsklärung und Beschäftigungsperspektive. Denn bisherige Bleiberechtsregelungen sind ins Leere gelaufen. Endlich sollen Geduldete, die jahrelang Angst vor einer Abschiebung hatten, die Chance auf ein dauerhaftes Bleiberecht erhalten. Wir leiten damit den Paradigmenwechsel in der Flüchtlingspolitik ein: Menschen, die seit fünf Jahren geduldet oder gestattet in Deutschland leben, erhalten für zunächst ein Jahr das Chancen-Aufenthaltsrecht (§ 104c AufenthG-E). Während dieser Zeit soll ihnen Gelegenheit gegeben werden, die übrigen Voraussetzungen für ein Bleiberecht zu erfüllen. 

Mit dem Gesetzentwurf zum Chancenaufenthaltsrecht werden aber auch bereits bestehende Bleiberechtsregelungen (§§ 25a, b AufenthG-E) im Aufenthaltsrecht ausgeweitet. So werden die Voraufenthaltszeit für gut integrierte Jugendliche auf 3 Jahre verkürzt werden und bis zum 27. Lebensjahr angewendet. Erwachsene werden schon nach 6 bzw. 4 Jahren bei Familien ein Bleiberecht erhalten können.

Für Asylsuchende soll der Integrationskurs und der Berufssprachkurs künftig grundsätzlich zugänglich sein, unabhängig vom Herkunftsland oder Einreisedatum der betroffenen Personen. Damit wird die Vorgabe des Koalitionsvertrages in einem ersten Schritt umgesetzt, für eine möglichst rasche Integration allen Menschen, die nach Deutschland kommen, von Anfang an Integrationskurse anzubieten.

Es gibt erste Erleichterungen beim Familiennachzug: Bei Ehegatten und Kindern von Fachkräften ab dem 16. Lebensjahr soll zukünftig vom Erfordernis deutscher Sprachkenntnisse vor der Einreise abgesehen werden. Diese Erleichterung beim Familiennachzug von Fachkräften ist begrüßenswert. Deutsch lernt man am besten in einer deutschsprachigen Umgebung. Die bisherige Regelung bedeutete für Familien oft unnötig lange Trennungszeiten, wenn Deutschkurse für die Betroffenen zum Beispiel nur schwer erreichbar waren oder durch widrige Umstände der Deutsch-Test nicht bestanden werden konnte.

Der Koalitionsvertrag sieht auch eine Rückführungsoffensive vor, insbesondere hinsichtlich der Abschiebung von Straftätern und Gefährdern. Im nun von Kabinett beschlossenen Gesetzentwurf ist bei der Beendigung des Aufenthalts von Straftätern und Gefährdern eine Änderung der Regelung über deren Ausweisung und Inabschiebungshaftnahme vorgesehen.

Mit dem beschlossenen Gesetzentwurf wird zunächst nur ein kleiner Teil der migrations-integrations- und flüchtlingspolitischen Vorhaben des Koalitionsvertrages umgesetzt. Weitere wichtige Vorhaben – wie z.B. die Arbeitskräfteeinwanderung, die Gleichstellung des Familiennachzugs von subsidiär Geschützten mit anerkannten Flüchtlingen und die Regelung des Geschwisternachzuges sowie die Streichung von Arbeitsverboten, die Abschaffung der Duldung light und die Einführung der Versicherung an Eides statt – sollen laut Planung des Bundesinnenministeriums im Herbst dieses Jahres in einem weiteren Gesetzespaket eingebracht werden.

Weitere Infos:

https://www.bmi.bund.de/SharedDocs/gesetzgebungsverfahren/DE/chancen-aufenthaltsrecht.html;jsessionid=10942895A3463209E26D4838BF501834.1_cid364

https://www.gruene-bundestag.de/presse/pressemitteilungen/chancen-aufenthaltsrecht-eroeffnet-perspek-tiven-und-nutzt-potentiale

https://www.gruene-bundestag.de/themen/integration-migration-flucht/perspektive-fuer-geduldete

https://twitter.com/GrueneBundestag/status/1544638767771918336
https://www.instagram.com/p/CfqzZI7rjjT/?utm_source=ig_web_copy_link

 

Hier gibt es eine Übersicht zu Zahlen und Fakten als PDF-Datei.

 

Quelle: Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Deutsche Bundestag

Ukraine-Krieg: Kultur ist strategisches Ziel des Aggressors

Die russische Regierung führt einen brutalen Ankriffskrieg gegen die Ukraine. Vor allem sind die Menschen betroffen, aber auch Kulturwerte und Kunstwerke werden zerstört. In der aktuellen Ausgabe 7-8/22 nimmt Politik & Kultur, die Zeitung des Deutschen Kulturrates, die Lage in der Ukraine erneut in den Fokus.

Auf sechs Seiten wird über folgende Themen berichtet:

  • Die Literaturwissenschaftlerin Anna Artwińska kritisiert im Gespräch mit der Schriftstellerin Tanja Dückers den Stand der Osteuropaforschung in Deutschland und geht auf die Wahrnehmung ukrainischer Kultur hierzulande ein. Lesen Sie den Text auf Seite 5 oder online hier.
  • Der Kulturmittler Klaus-Dieter Lehmann beschreibt in seiner Kolumne, wie die unterschiedslose Zerstörung durch Russlands Vernichtungskrieg gegen die Ukraine auch Kulturwerte trifft. Lesen Sie den Text auf Seite 6 oder online hier.
  • Trotz des Krieges findet das internationale Lyrikfestival Meridian in Czernowitz nahe der rumänischen Grenze auch dieses Jahr statt. Die Leiterin Evgenia Lopata berichtet über ihr Engagement für Geflüchtete aus anderen Landesteilen und die Bedeutung der Kultur in der aktuellen Situation. Lesen Sie den Text auf Seite 7 oder online hier.
  • Katrin Budde schreibt in der Reihe „Stimme aus dem Parlament“, dass objektive Berichterstattung über den Krieg gewährleistet werden muss und erläutert, wie Medienschaffende in Russland und Belarus jetzt unterstützt werden können. Lesen Sie den Text auf Seite 8 oder online hier.
  • Svetlana Müller leitet das Berliner Post-Ost-Kulturzentrum PANDA platforma. Im Gespräch mit Ludwig Greven berichtet die Kulturmanagerin, die in Leningrad geboren wurde und seit über 30 Jahren in Deutschland lebt, wie Kunst Grenzen überwinden kann und welchen Schaden Putins Krieg auch kulturell anrichtet. Lesen Sie den Text auf Seite 9 oder online hier.
  • Astrid Vehstedt erläutert, wie das Programm Writers-in-Exile des PEN Hilfe für verfolgte Schriftstellerinnen und Schriftsteller auch aus der Ukraine leistet. Lesen Sie den Text auf Seite 9 oder online hier.

Außerdem:

Olaf Zimmermann, Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates und Herausgeber von Politik & Kultur, sagte: „Noch vor wenigen Monaten hätte ich mir in meinen kühnsten Albträumen nicht vorstellen können, dass Krieg in der Mitte von Europa ausbricht. Neben dem unbegreiflichen menschlichen Leid zeigt der russische Angriff gegen die Ukraine auch, dass die Kultur ein strategisches Ziel des Aggressors ist. Kulturbauten werden offensichtlich bewusst zerstört, Museen werden zielgerichtet geplündert. Wir müssen in Zukunft besser auf solche Katastrophen vorbereitet sein.“

 

Quelle: Deutscher Kulturrat

stadtkultur magazin Nr. 59 #StandWithUkrainians

Das stadtkultur magazin stellte im Mai und Juni die Solidaritäts- und Hilfs-Aktivitäten der Stadtteilkultur für Menschen, die von Putins Angriffskrieg betroffen sind, online in den Fachinfos für Kultur-Akteur*innen vor. Ende Juni ist das Magazin des Dachverbandes nun in der Print-Ausgabe und als PDF erschienen.

Hier gibt es alle weiteren Informationen.

 

Quelle: Stadtkultur HH

Podcast: Flucht in Europa - Wie reagiert der Kontinent?

Eine neue Folge des Podcasts der Bertelsmann Stiftung "Zukunft gestalten" ist erschienen. In dem Podcast geht es unter anderem um Fragen, was die Gesellschaft in diesen schwierigen Zeiten zusammenhält. Malva Sucker und Jochen Arntz sprechen mit Kolleg:innen der Bertelsmann Stiftung über aktuelle Themen im Podcast "Zukunft gestalten". Die Brandmanagerin mit Verlagshintergrund und der frühere Chefredakteur leiten zusammen die Kommunikationsabteilung der Stiftung. Sie begegnen täglich den Fachkolleg:innen, die sich seit Jahren mit den drängenden Fragestellungen unserer Zeit auseinandersetzen. Unsere Expert:innen erforschen Deutschland und die Welt. Sie fragen, analysieren und reisen, um die Probleme und Herausforderungen unserer Gesellschaft transparent und messbar zu machen und vor allem Denkanstöße und Lösungskonzepte zu erarbeiten. Im Podcast berichten Sie nun authentisch und persönlich von ihren Erkenntnissen, Zielen und der Stiftungsarbeit.

Hier geht es zu den Podcast-Folgen.

 

Quelle: Bertelsmann Stiftung

Emigration, Exil, Flucht

Eine Analyse der Bundeszentrale für politische Bildung, der die aktuelle Lage in Russland bezüglich des Krieges mit der Ukraine beschreibt und in den Fokus nimmt.

Im Zuge des größten Exodus aus Russland seit der Oktoberrevolution haben Hunderttausende Russen das Land verlassen, die meisten jung und gut ausgebildet. Auch in Deutschland hat der Ukraine-Krieg die Reihen der politisch aktiven russischen Diaspora geschlossen. Viele russischsprachige Aktivisten sind in der Ukraine-Hilfe engagiert und arbeiten weiter für ein demokratisches und offenes Russland. Für die Bundesregierung und private Förderer sind diese Gruppen ideale Partner, um weiter in die russische Gesellschaft hineinzuwirken. Um die russischsprachige Diaspora zu unterstützen, müssen zügig neue und flexiblere Programme und Instrumente entwickelt werden. Diese sollten damit verbunden werden, die deutsche Demokratieförderung im gesamten postsowjetischen Raum neu aufzulegen.

Hier geht es zur Russland-Analyse der bpb.

 

Quelle: bpb - Bundeszentrale für politische Bildung

Online-Veranstaltung: Krieg in der Ukraine: Linke Perspektiven einer internationalistischen Praxis

Eine Online-Veranstaltung der Heinrich-Böll-Stiftung.

Internationalismus war selten so notwendig wie heute. Die Praxis zeigt hingegen ein völlig konträres Bild. Während Russland einen Krieg gegen die Ukraine führt, beschränkt sich die in vielen Fragen ohnehin gespaltene deutsche Linke auf Debatten über theoretische Grundsatzfragen. Dabei bleibt sie lieber unter sich, als den direkten Austausch und die Auseinandersetzung mit denjenigen zu suchen, die weiterhin in der Ukraine versuchen eine linke und soziale Agenda umzusetzen. Zwei Vertreter der ukrainischen Bewegung Sotsialnyi Rukh berichten über die Folgen des Krieges für die Realität von Arbeitnehmer*innen und stellen sich der Diskussion, um einen Raum für internationale Perspektiven zu schaffen.

Mit:
Vitaly Dudin, Vorsitzender von Sotsialnyi Ruch, Experte in arbeitsrechtlichen Fragen
Artem Tidva, Sotsialnyj Rukh und Gewerkschaftsaktivist

Es wird eine Simultanübersetzung ins Deutsche geben.

Die Veranstaltung findet per Zoom statt. Für die Teilnahme benötigen Sie einen Computer und eine stabile Internetverbindung. Die Zugangsdaten werden rechtzeitig vor Veranstaltungsbeginn bekannt gegeben.

Die Veranstaltung wird realisiert mit Mitteln der Lottostiftung Berlin.

Quelle: Heinrich-Böll-Stiftung

Gerhart R. Baum: Der Krieg und die Kultur

Fokus zum Krieg in der Ukraine in der aktuellen Ausgabe Politik & Kultur 6/22des Deutschen Kulturrates.

Berlin, den 26.05.2022. Seit über drei Monaten herrscht Krieg in der Ukraine. Die Kulturverbände, die Kultureinrichtungen und die Kulturförderfonds leisten bereits vielfach Hilfe für geflüchtete Künstlerinnen und Künstler aus der Ukraine und für die Kulturorte in der Ukraine. Doch was macht der Krieg mit der Kunst? Oder präziser gefragt: Was macht er mit der Freiheit?

Diesen Fragen widmet sich der ehemalige Bundesinnenminister Gerhart R. Baum im Leitartikel „Der Krieg und die Kultur. Die Rolle der Künste in dieser Phase des Epochenbruchs“ in der morgen erscheinenden Politik & Kultur 6/22, der Zeitung des Deutschen Kulturrates (Seite 1 + 2).

Die Welt mit ihren geopolitischen Realitäten verändert sich. Unser Land verändert sich. Wir befinden uns in Transformationsprozessen, die nahezu alle Lebensbereiche umfassen. Sie werden auch unsere Lebensweise in Zukunft bestimmen. Ein ‚weiter so‘ wird es nicht geben. Die Kunst wird eine wichtige Rolle haben in dieser Phase des Epochenbruchs. Sie unterwirft sich nie, niemals. Wir müssen die Zukunft ‚neu denken‘. Die Kunst wird diese Prozesse kritisch hinterfragen. Was machen sie mit uns, mit unserer Gesellschaft. Die Kunst hat immer die Hand am Puls der Zeit. Das wird sehr spannend werden. Wir haben es in der Hand, diese Herausforderungen zu bestehen. Unsere freie Gesellschaft bietet alle Voraussetzungen dafür“, so Gerhart R. Baum im in seinem Beitrag.

Weitere Artikel zu den Auswirkungen des Krieges auf die Kultur in der Ukraine in der neuen Ausgabe von Politik & Kultur:

Hilfslieferungen, die im direkten Kontakt mit der Ukraine entstehen und gezielt verschickt werden – darum kümmert sich das Netzwerk Kulturgutschutz Ukraine. Der Kunsthändler und Kunsthistoriker sowie Vorsitzender der Max-Liebermann-Gesellschaft Johannes Nathan ist im Steuerungsausschuss des Netzwerks Kulturgutschutz Ukraine und berichtet auf Seite 4.

Ukrainisches Kulturerbe kann nur mithilfe der europäischen Partner gerettet werden, so Mykola Kuschnir, Direktor des Museums für Jüdische Geschichte und Kultur der Bukowina in Czernowitz. Lesen Sie seinen Beitrag auf Seite 4.

Die stellvertretende Direktorin des Zentrums für Internationale Friedenseinsätze (ZIF) Astrid Irrgang berichtet auf Seite 5 im Beitrag „Einen kalten Krieg der Kultur darf es nicht geben“ über Kulturaustausch als Friedenseinsatz.

 

Quelle: Deutscher Kulturrat

 

Umfrage über die Entwicklung des Engagements für Geflüchtete

Um zu erfahren, wie sich das Engagement für Geflüchtete in den letzten Jahren entwickelt hat und welche Rolle der aktuelle Krieg in der Ukraine spielt, führt das Deutsche Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung (DeZIM) und die Bundesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen e.V.  (bagfa) eine Umfrage zu diesem Thema durch.

Auf Basis der Umfrage sollen Anstöße dazu geliefert werden, wie dieses Engagement unterstützt und nachhaltig gestärkt werden kann.

Hier geht es zur Umfrage: https://dezim.limequery.com/877524?lang=de

Die Teilnahme an der Befragung ist bis zum 10.06.2022 möglich.

Die Daten werden ausschließlich für Forschungszwecke erhoben und verwendet. Die Teilnahme ist anonym.

Das Ausfüllen der Umfrage dauert ca. 15-20 Minuten. Die Teilnahme geht im Internet bequem am PC, Tablet oder per Smartphone.

 

Quelle: www.b-b-e.de

#wissenschafftzukunft-Bürgertalk am 01.06.2022: Kriegsführung mit Fake News

Vor drei Monaten hat Russland die Ukraine angegriffen; seitdem herrscht Krieg in Europa. Neben der seriösen Berichterstattung verbreiten sich im Netz irreführende Informationen über das Kriegsgeschehen rasend schnell. In den sozialen Medien wimmelt es nur so von Fake News und Gerüchten. Vor diesem Hintergrund lädt Wissenschaftsminister Björn Thümler zum dritten #wissenschafftzukunft-Bürgertalk. Er möchte mit Bürgerinnen und Bürgern darüber ins Gespräch kommen, inwieweit gezielte Manipulation unsere Demokratie und unseren gesellschaftlichen Zusammenhalt gefährden.

Die Veranstaltung findet am Mittwoch, 1. Juni 2022 statt, von 18.30 Uhr bis 19.30 Uhr im Livestream: https://www.mwk.niedersachsen.de/livestream

Thema: „Kriegsführung mit Fake News – wie Gerüchte, Falschmeldungen und gezielte Manipulation Demokratie und gesellschaftlichen Zusammenhalt gefährden“

Am Bürgertalk nehmen neben dem Minister folgende Expertin und Experten teil.

Dr. Steffi Hobuß: Die Sprachphilosophin lehrt und forscht an der Leuphana Universität Lüneburg. Sie ist die akademische Leiterin des Leuphana College. In ihrem Projekt „Zukunftsdiskurse“ hat sie – vor dem Hintergrund eines erstarkenden Populismus und Entwicklungen wie Fake News und Verschwörungsmythen – die gesellschaftliche Wissensproduktion zwischen Fakt und Fiktion untersucht.

Prof. Dr. Sami Haddadin: Der bekannte Roboterforscher aus Niedersachsen zählt zu den weltweit führenden Denkern in Sachen KI. Er ist Direktor des Munich Institute of Robotics and Machine Intelligence (MIRMI) an der Technischen Universität München (TUM) und Inhaber des Lehrstuhls für Robotik und Systemintelligenz. Er ist Mitglied der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina. Das dystopische Potenzial künstlicher Intelligenz verortet er ganz klar in ihrer Anwendung.

Prof. Dr. Ralph Ewerth: Der KI-Forscher leitet die Forschungsgruppe Visual Analytics an der Technischen Informationsbibliothek (TIB) in Hannover. In seinem Projekt „FakeNarratives“ beschäftigt er sich mit den Erzählmustern und deren Wirkung in öffentlich-rechtlichen und alternativen Nachrichtenvideos.

Prof. Dr. Helmut Scherer: Der Kommunikationswissenschaftler lehrt am Institut für Journalistik und Kommunikationsforschung der Hochschule für Musik, Theater und Medien in Hannover. Seine Forschungsschwerpunkte liegen unter anderem in der Medienwirkungsforschung und der politischen Kommunikation.

Dr. Paul Derabin: Der hannoversche Wirtschaftsanwalt ist in Russland geboren, seine Ehefrau ist Ukrainerin. Im Bügertalk wird er seine Beobachtungen des Mediennutzungsverhalten der russischsprachigen Menschen in Niedersachsen schildern.

Niedersachsen ist ein starkes Forschungsland mit international renommierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern. Ihre Erkenntnisse beeinflussen unseren Alltag und unsere Zukunft. Ziel der Veranstaltung ist es, den Dialog zwischen Wissenschaft und Bürgerinnen und Bürgern zu fördern.

Die Veranstaltung wird in Gebärdensprache übersetzt.

Um eine Anmeldung via Mail an wissenschafftzukunft@mwk.niedersachsen.de wird gebeten.

Quelle: MWK Niedersachsen

Sonderpodcastfolge zur Ukraine

In zwei Folgen werden niedersächsischen Sportvereinen sowie Organisationen eine Plattform geboten, um über ihre Projekte zum Thema Ukraine zu sprechen. Allerdings werden auch Hindernisse thematisiert und das eigene Handeln kritisch hinterfragt. In der ersten Folge hat die Niedersächsische Lotto-Sport-Stiftung Dr. Sønke Burmeister, dem Geschäftsführer der der Stiftung gesprochen, der zahlreiche Einblicke in die Ukraine-Hilfen der Stiftung gibt. Ebenfalls in der Folge zu hören sind Fabian Hoppe, der Vizepräsident des Niedersächsischen Hockey Verbandes (NHV), und Philipp Leben, der Jugendwart der Hockeyabteilung beim Deutschen Tennisverein Hannover (DTV). Sie berichten ausführlich über die Aufnahme von Sportlerinnen und Sportlern in ihren Vereinen aus der Sportschule Sumy aus der Ukraine.

Hier geht es zu den Podcastfolgen.

 

Quelle: Lotto-Sport-Stiftung Niedersachsen

Gender-Analyse zur Ukraine

UN Women und CARE International haben eine Rapid Gender Analysis (RGA) der Ukraine am 4. Mai 2022 veröffentlicht. Die Studie zeigt, dass Frauen und Minderheiten aufgrund der Krise in Bezug auf Gesundheit, Sicherheit und Zugang zu Nahrungsmitteln mit großen Schwierigkeiten konfrontiert sind.

Der RGA basiert auf Primär- und Sekundärdatenquellen. Die Ergebnisse werfen ein Schlaglicht auf die geschlechtsspezifische Dynamik der Krise. Der RDA vergleicht Daten aus der Zeit vor dem Krieg mit aktuellen Informationen über die Entwicklung der Situation. Es wurden englische, ukrainische und russische Quellen geprüft und 179 Frauen und Männer aus lokalen Gemeinschaften in der Ukraine sowie Vertreter*innen von Organisationen der Zivilgesellschaft (CSOs), UN-Organisationen, Regierungsstellen und Behörden befragt. Die Analyse basiert auf Umfragen und Interviews mit Menschen in 19 Regionen der Ukraine, die zwischen dem 2. und 6. April 2022 gemacht wurden. Sie führt zu Empfehlungen an Regierungen, an die internationale Gemeinschaft und andere Akteuren, welche Maßnahmen sie bei ihren humanitären Aktionen umsetzen sollten. Tatsächlich zeigt sich, dass Frauen eine wichtige Rolle bei der unmittelbaren humanitären Hilfe in den lokalen Gemeinschaften spielen. Die zivilgesellschaftlichen Organisationen von Frauen und weiblichen Freiwillige haben sich schnell mobilisiert, um sicherzustellen, dass ihre Gemeinden und vertriebene Menschen Unterstützung erhalten. Obgleich so Frauen eine Schlüsselrolle bei der humanitären Hilfe einnehmen, sind sie nicht vollständig in die Entscheidungsfindung eingebunden.

Hier geht es zur Gender-Analyse.

 

Quelle: https://www.b-b-e.de/

Broschüre zum Krieg von Russland gegen die Ukraine

Die "Was geht?"-Broschüre zum Krieg von Russland gegen die Ukraine widmet sich den aktuellen Entwicklungen, historischen Geschehnissen und derzeit offenen Fragen in Bezug auf den Krieg von Russland gegen die Ukraine. Darüber hinaus enthält sie Handlungsempfehlungen für den persönlichen Umgang mit der Thematik.

Hier gibt es alle weiteren Informationen.

 

Quelle: bpb - Bundeszentrale für politische Bildung

Niedersächsisches Kultusministerium/Niedersächsisches Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten und Regionale Entwicklung Gemeinsame Presseinformation vom 08.05.2022

Honé und Tonne tief beeindruckt von polnischer Hilfe für Ukraine-Geflüchtete – Niedersächsische Minister wollen Dialog mit Niederschlesien vertiefen

Die niedersächsischen Minister Birgit Honé und Grant Hendrik Tonne haben die enge Partnerschaft des Bundeslands mit der polnischen Partnerregion Niederschlesien betont und eine weitere Vertiefung der Zusammenarbeit angekündigt.

Beide Politiker zeigten sich am Sonntag, dem 08.05.2022, nach Abschluss einer viertägigen Reise in die Woiwodschaft, tief beeindruckt vom dortigen Einsatz für Vertriebene aus der Ukraine. „Polen trägt in der EU die Hauptlast bei der Aufnahme und Integration der aus ihrer Heimat Geflüchteten. Insbesondere der Einsatz und die Aufnahmebereitschaft der Zivilgesellschaft verdienen unsere Hochachtung“, betonte Europaministerin Honé.

Kultusminister Tonne verwies darauf, dass der Zuzug geflüchteter Menschen auch das Bildungssystem nicht unberührt lasse. „In Niedersachsen arbeiten wir intensiv daran, Angebote und Perspektiven in Kindertagesbetreuung und in Schule zu schaffen. Die Region Niederschlesien hat derweil noch einmal wesentlich mehr junge Menschen aufgenommen, was die enorme Kraftanstrengung verdeutlicht, die hier geleistet wurde und für die ich meinen tiefen Respekt zum Ausdruck bringen möchte.“

In Polen leben derzeit schätzungsweise 2,8 Millionen Geflüchtete aus der Ukraine. Etwa jeder vierte Einwohnende der niederschlesischen Hauptstadt Breslau besitzt die ukrainische Staatsbürgerschaft.

Die Erfahrung von Flucht und Vertreibung verbinde viele Menschen in Niedersachsen und Niederschlesien, betonten Honé und Tonne. Dies sei auch ohne die traurige Aktualität neuer Vertreibungen in Europa besonderer Auftrag, im Dialog Brücken zueinander zu bauen. „Es ist immer besser, miteinander statt übereinander zu sprechen“, sagte Honé.

„Je früher dieser Dialog beginnt, desto besser“, ergänzte Tonne. Deshalb sei es wichtig, dass Schulfahrten, Austausche und Partnerschaften gepflegt und ausgebaut werden. „Dieser Rahmen ermöglicht es jungen Menschen, miteinander länderübergreifend Kontakte zu knüpfen und ein europäisches Zusammengehörigkeitsgefühl zu entwickeln.“

Auf dem Programm stand neben politischen Gesprächen unter anderem die Abfertigung eines Hilfstransports mit Spenden niedersächsischer Unternehmen von Breslau in die Ostukraine.

Es folgten Gespräche mit Jugendlichen in der Begegnungsstätte Kreisau und ein Besuch der Friedenskirche in Schweidnitz. Honé sprach zudem mit Studierenden der Universität Breslau, Tonne besuchte eine Grundschule mit Deutsch als Fremdsprachenangebot sowie eine Partnerschule Niedersachsens.

Honé sprach sich für eine engere kommunale und regionale Zusammenarbeit über Ländergrenzen hinaus aus. Gerade angesichts der aktuellen humanitären Herausforderungen zeige sich der unschätzbare Wert bestehender Kontakte. Dies könne auch bei einem späteren Wiederaufbau der Ukraine helfen. „Ich werde mich für mehr Städtepartnerschaften zwischen Kommunen in der EU und der Ukraine stark machen“, kündigte Honé an.

Tonne thematisierte außerdem die deutsch-polnische Schulbuchreihe, die seit 2008 entwickelt wird. Dabei handelt es sich um ein gemeinsames Lehrwerk im Unterrichtsfach Geschichte. „Ich werde mich in der Kultusministerkonferenz dafür einsetzen, dass dieses Projekt weiterentwickelt und möglichst breit etabliert wird.“

Quelle: Niedersächsisches Kultusministerium

Interview: Wie der Ukraine-Krieg auf Kinder und Jugendliche wirkt

“Nach traumatischen Erfahrungen ist es ganz entscheidend, den Betroffenen Sicherheit zu vermitteln.”

Viele Kinder und Jugendliche sind aufgrund des Ukraine-Krieges auf der Flucht und auch in Deutschland sorgen sich junge Menschen. Im Interview spricht Dr. Astrid Schmidt, stellvertretende Ärztliche Direktorin der LWL-Universitätsklinik Hamm für Kinder- und Jugendpsychiatrie des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL), darüber, was die aktuelle Situation sowohl für ukrainische als auch für Kinder und Jugendliche im Allgemeinen bedeutet.

Hier gibt es das Interview nachzulesen.

 

Quelle: Newsletter LV Soziokultur Sachsen

„Spende statt Eintritt – Ihr Besuch für die Ukraine“ – Benefiztag der Hamburger Museen

Am Sonntag, den 8. Mai 2022 veranstalten die staatlichen Hamburger Museen einen gemeinsamen Benefiztag für die Ukraine. Mit einem besonderen Programm setzen die Museen ein gemeinsames Zeichen der Solidarität.

Zahlreiche Aktionen und Veranstaltungen sind geplant. Dabei gilt die Devise „Spende statt Eintritt – Ihr Besuch für die Ukraine“. Sämtliche Erlöse des Benefiztages gehen direkt an die kooperierenden Hilfsorganisationen Hanseatic Help e.V., das Hilfsnetzwerk für Überlebende der NS-Verfolgung in der Ukraine und MenscHHamburg e.V. Mit dem historischen Datum des Benefiztages setzen die Hamburger Museen zudem ein Zeichen der Solidarität und für den globalen Frieden: Am 8. Mai jährt sich der Tag der Befreiung vom Nationalsozialismus und dem Ende des Zweiten Weltkrieges zum 77. Mal.

Das Programm des Benefiztages in allen teilnehmenden Häusern, darunter auch Führungen und Aktivitäten in ukrainischer Sprache, findet sich in Kürze auf den jeweiligen Webseiten der Museen, Gedenkstätten und Ausstellungshäuser.

Hier gibt es alle weiteren Informationen.

 

Quelle: Stadtkultur HH

Offener Brief der Kulturschaffenden aus Georgien an ihre ukrainischen Kolleg*innen

Kulturschaffende aus Georgien schreiben in einem Offenen Brief an ihre ukrainischen Kolleg*innen: »Wir sind Zeugen grausamer Zeiten! Es ist schrecklich, was gerade in Eurem Land passiert, dennoch: Sie verändern jetzt die Geschichte und reißen die eiserne Mauer ein, die unsere Länder lange Zeit gefangen gehalten und daran gehindert hat, sich dafür zu entscheiden, Teil einer zivilisierten, progressiven Welt zu werden […] Georgien, dieses kleine Land, das 2008 den letzten Krieg mit Russland hatte, kennt den Preis der Freiheit! Dieser Krieg ist noch nicht vorbei.« Initiiert wurde der Brief von preisgekrönter Filmregisseurin und Autorin Nana Ekvtimishvili, von Tamara Tatishvili, einer international anerkannten Fachkraft der georgischen Filmindustrie und von Filmemacherin Keti Machavariani, einer der wichtigsten weiblichen Stimmen aus Georgien. Der Brief wurde von zahlreichen georgischen Kulturschaffenden weltweit unterschrieben und an ukrainische Kolleg*innen, an das Odessa International Film Festival, an Vertreter*innen der Filmindustrie, an den Botschafter der Ukraine in Brüssel und an den Botschafter der Ukraine in Berlin versandt. Zudem gilt das Schreiben als ein Protestsignal der Künstler*innen gegen die prorussischen Tendenzen der georgischen Regierung. »Der Brief erfolgte gleich zu Beginn des Krieges, danach wurde alles dramatischer und tragischer; heute ist alles noch akuter und schmerzhafter«, kommentierte Nana Ekvtimishvili im Gespräch mit der Redaktion der BBE Europa-Nachrichten.

Offener Brief (PDF)

 

Quelle: BBE - Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement

Neue Folge "Zukunft gestalten": Angriff auf die Freiheit – Krieg in der Ukraine

Der Podcast der Bertelsmann Stiftung informiert über die aktuelle Lage in der Ukraine.

Der Podcast "Zukunft gestalten" der Bertelsmann Sitftung beschäftigt sich zum Beispiel über die Frage, wie Algorithmen längst unser Leben beeinflussen. Oder darüber, was die Gesellschaft in diesen schwierigen Zeiten zusammenhält. Und wie steht es um unser Wahlsystem und die Demokratie im Superwahljahr 2021? Themen wie diese und viele mehr besprechen Malva Sucker und Jochen Arntz mit den Kolleg:innen der Bertelsmann Stiftung im Podcast. Die Brandmanagerin mit Verlagshintergrund und der frühere Chefredakteur leiten zusammen die Kommunikationsabteilung der Stiftung. Sie begegnen täglich den Fachkolleg:innen, die sich seit Jahren mit den drängenden Fragestellungen unserer Zeit auseinandersetzen. Die Expert:innen der Stiftung erforschen Deutschland und die Welt. Sie fragen, analysieren und reisen, um die Probleme und Herausforderungen unserer Gesellschaft transparent und messbar zu machen und vor allem Denkanstöße und Lösungskonzepte zu erarbeiten. Im Podcast berichten Sie nun authentisch und persönlich von ihren Erkenntnissen, Zielen und der Stiftungsarbeit.

Hier geht es zu den Podcast Folgen.

 

Quelle: Bertelsmann Stiftung

 

"Gemeinsam Zukunft gestalten“ heißt: „Gleiche soziale Rechte für alle – auch für Geflüchtete!

Forderungen des Flüchtlingsrat Niedersachsen zum 1. Mai 2022

Frieden, Gerechtigkeit und sozialer Zusammenhalt kommen nicht von selbst. Sie müssen immer wieder gemeinsam erkämpft werden. … Durch den brutalen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg auf die Ukraine sterben jeden Tag Menschen. Millionen Menschen, insbesondere Frauen und Kinder, sind auf der Flucht. Dieser Krieg ist auch ein Angriff auf die europäische Friedensordnung, die auf Freiheit, Menschenrechten, Selbstbestimmung und Gerechtigkeit basiert. Unsere Botschaft zum 1. Mai lautet: Solidarität, Frieden und Selbstbestimmung für die Ukraine! Wir sind geeint in der Überzeugung: Nie wieder Krieg – Die Waffen nieder! Weltweit!“ (aus: DGB-Aufruf 1. Mai 2022)“

Die aus der Ukraine geflüchteten Menschen haben Anspruch auf unsere Solidarität und Unterstützung in allen Lebensbereichen. Der Umgang mit den Menschen, die vor dem russischen Angriffskrieg in der Ukraine geflohen sind, macht deutlich, dass vieles getan wird, um diese Kriegsflüchtlinge menschenwürdig aufzunehmen und und ihnen gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen. Die Betroffenen reisen visumsfrei ein, dürfen ihren Aufenthaltsort vor der Registrierung selbst bestimmen, erhalten Unterstützung bei der Wohnungssuche, bekommen unbürokratisch frühzeitig eine Aufenthalts- sowie Arbeitserlaubnis und werden ab Juni bei Bedarf volle Sozialleistungen nach dem SGB II (wenn sie erwerbsfähig sind) bzw. Leistungen nach dem SGB XII (wenn sie nicht erwerbsfähig sind) erhalten. Das ist richtig und entspricht dem, was der Flüchtlingsrat seit langem für Geflüchtete fordert.

Anderen Geflüchteten in Deutschland geht es dagegen weiterhin erheblich schlechter: Wenn sie es überhaupt schaffen, die Grenzen zu überwinden, dürfen sie sich ihren Wohnort nicht selbst aussuchen und sind gezwungen, ihren Asylantrag in zentralen Erstaufnahmeeinrichtungen zu stellen, wo sie bis zu 18 Monate leben müssen. Auch nach einer Verteilung auf die Kommunen droht ihnen oft eine jahrelange Unterbringung in Sammellagern. Eine Arbeitsaufnahme ist ihnen erst nach neun Monaten erlaubt, Sozialleistungen und Krankenversorgung werden ihnen nur eingeschränkt gewährt.

Allzu oft werden auch ukrainische Geflüchtete lediglich unter dem Aspekt der Verwertbarkeit auf dem Arbeitsmarkt betrachtet. Für die einen sind sie willkommene Billiglöhner:innen als Erntehelfer:innen oder in Schlachthöfen. Für die anderen sollen sie den ständig beklagten Fachkräftemangel beheben. Nur wenn alle Geflüchteten die Chance auf eine gleichberechtigte gesellschaftliche Teilhabe bekommen, kann verhindert werden, dass ihre Not ausgenutzt wird, um Löhne zu drücken und Arbeitnehmer:innen-Rechte zu untergraben.

Gleiche soziale Rechte für Alle! sind zwingend notwendig, um allen Menschen in Deutschland ein menschenwürdiges Leben und eine gleichberechtigte gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen. Um Frieden, Gerechtigkeit und sozialen Zusammenhalt wirklich zu gewährleisten, müssen wir die Partizipation auch der Geflüchteten gewährleisten und ihre Erfahrungen, ihre politischen Rechte und Interessen mit einbeziehen.

Der Flüchtlingsrat Niedersachsen fordert:

  • gleiche und uneingeschränkte soziale Recht für alle Menschen in Deutschland – unabhängig von ihrer Herkunft oder ihrem Aufenthaltsstatus. Das heißt insbesondere volle medizinische Versorgung und uneingeschränkte soziale Leistungen.
  • Für Geflüchtete gleich welcher Herkunft freie Wohnortwahl, uneingeschränkten Zugang zu Sprachförderung, Bildung, Ausbildung und Arbeit.
  • nachhaltigen Schutz für hierzulande von Gewalt betroffene oder bedrohte geflüchtete Frauen, Minderjährige, LGBTQ+ und andere vulnerable Schutzsuchende.
  • Ein Bleiberecht für alle Geflüchteten, die faktisch in Niedersachsen zu Hause sind
  • entschiedenes Eintreten des Staates gegen Hass, Hetze und Rassismus, gegen Antiziganismus, Antisemitismus, Antislawismus und Islamophobie

Das Land muss alle Menschen, die nach Niedersachsen flüchten, gleichermaßen willkommen heißen und darf bei Unterstützungsangeboten keine Unterschiede danach machen, aus welchem Land die Menschen geflüchtet sind.

Quelle: Flüchtlingsrat Niedersachsen e.V.

Kultur in der Ukraine in Not: Kulturstaatsministerin Roth muss handeln

Auf Einladung des Deutschen Kulturrates trafen sich in einer Zoom-Konferenz mehr als 50 Bundes- und Landeskulturverbände, große Kultureinrichtungen und Kulturförderfonds, um über die Hilfsmaßnahmen für Kulturschaffende in der Ukraine, den Schutz von Kulturorten in der Ukraine und von Künstler*innen, die auf der Flucht aus der Ukraine sind, zu sprechen.

Die Vertreter*innen der Verbände stellten eine große Zahl von bereits gestarteten Hilfsaktionen vor und diskutierten Kooperationsmöglichkeiten.

Nach diesem Austausch trafen sich die Teilnehmer*innen der Konferenz zu einem Gespräch mit der von Kulturstaatsministerin Claudia Roth, MdB in ihrem Haus eingesetzten Task Force Ukraine.

Der Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates, Olaf Zimmermann, sagte nach dem Treffen: „Die Kulturverbände, die Kultureinrichtungen und die Kulturförderfonds leisten bereits vielfach Hilfe für die Kunst und Kultur der Ukraine. Doch ohne eine Bundesunterstützung kann die Hilfe nicht verstetigt und schon gar nicht ausgebaut werden. Es braucht zum einen eine Soforthilfe, um die unmittelbar vom Krieg gefährdeten Kulturorte jetzt abzusichern. Diese Hilfe wird sofort gebraucht, der brutale russische Angriffskrieg wartet nicht auf Haushaltsverhandlungen! Zum zweiten braucht es einen Sonderfonds, analog des Corona-Sonderfonds NEUSTART KULTUR, um auch mittelfristig adäquate Hilfe leisten zu können. Wir bitten Kulturstaatsministerin Claudia Roth und die Kulturpolitikerinnen und Kulturpolitiker im Deutschen Bundestag, die notwenigen Schritte für beide Maßnahmen jetzt auf den Weg zu bringen. Die Kultur in der Ukraine ist in größter Not, es muss jetzt geholfen werden.“

 

Quelle: Deutscher Kulturrat

BAGSO weist auf besondere Bedürfnisse älterer Menschen hin

Zum Tag der älteren Generation am 6. April 2022 macht die BAGSO auf die schwierige Situation älterer und alter Menschen in der Ukraine und auf der Flucht aufmerksam.

In der Ukraine leben sieben Millionen Menschen über 65 Jahre. Der Mangel an Medikamenten bei chronischen Erkrankungen kann für sie lebensbedrohlich sein. Wer in seiner Mobilität eingeschränkt ist, kann sich bei Angriffen häufig nicht selbst in Sicherheit bringen. Auch Menschen in Pflegeheimen sind dem Krieg oft schutzlos ausgeliefert.

Viele Ältere wollen oder können das Land nicht verlassen und bleiben ohne ihre Familien zurück. Andere sind bereits auf der Flucht oder werden, je länger der Krieg andauert, von ihren Kindern nachgeholt.

Die BAGSO ruft dazu auf, bereits bei der Aufnahme ukrainischer Flüchtlinge in Deutschland die besonderen Bedürfnisse älterer Menschen und von Menschen mit Behinderungen zu berücksichtigen. Im Falle einer Verteilung geflüchteter Menschen auf EU-Länder oder auf einzelne Bundesländer oder Kommunen ist es besonders wichtig, dass die Zusammenführung von Familien gewährleistet wird und unbedingt auch die Großelterngeneration umfasst. Sie brauchen den Familienverbund, auch wenn sie erst zu einem späteren Zeitpunkt flüchten. Wichtig ist auch ein schneller Zugang zu Gesundheits- und Pflegeleistungen sowie zu niedrigschwelligen psychosozialen Beratungsangeboten.

Auch für ältere Geflüchtete müssen Sprachkurse und eine Annäherung an den Alltag ermöglicht werden und es muss Angebote für Teilhabe in Deutschland geben. Manche würden sich z.B. bei der Betreuung ukrainischer Kinder, für die keine Kita-Plätze zur Verfügung stehen, engagieren.

Ehrenamtliche Patenschaften, die über Seniorenbüros und andere Organisationen vermittelt werden, können einen wichtigen Beitrag zum Ankommen in Deutschland leisten. Ältere Geflüchtete sollten dabei unbedingt mit im Blick sein. Zugleich sollten freiwillig Engagierte auf ihre Aufgabe vorbereitet und für den Umgang mit möglicherweise traumatisierten Menschen geschult werden. Dafür ist kompetente Begleitung durch hauptamtliche Ansprechpartnerinnen und -partner wichtig.

Über die BAGSO
Die BAGSO – Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen vertritt die Interessen der älteren Generationen in Deutschland. Sie setzt sich für ein aktives, selbstbestimmtes und möglichst gesundes Älterwerden in sozialer Sicherheit ein. In der BAGSO sind mehr als 120 Vereine und Verbände der Zivilgesellschaft zusammengeschlossen, die von älteren Menschen getragen werden oder die sich für die Belange Älterer engagieren.

 

Quelle: https://www.bagso.de/

Bundeszentrale für politische Bildung informiert über aktuelle Entwicklungen und Hintergründe des Krieges

Mehr als einen Monat hält der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine bereits an. Die Bundeszentrale für politische Bildung informiert Sie über aktuelle Entwicklungen und Hintergründe. Das eurotopics-Dossier wirft einen europäischen Blick auf den Krieg.

Daneben finden Sie auf den Seiten von Hanisauland Informationen für Schülerinnen und Schüler. Die "Politikstunde" hat am 30.03.2022 zu einer Einführung in die Geschichte der Ukraine eingeladen, die man nochmals nachschauen kann.

 

Quelle: bpb - Bundeszentrale für politische Bildung

Bund und Länder beschließen umfangreiche Unterstützung von Geflüchteten

Am Montag haben mehrere FachministerInnenkonferenzen von Bund und Ländern Beschlüsse zur Unterstützung der Geflüchteten aus der Ukraine gefasst. Die Gesundheitsministerinnen und -Minister der Länder und des Bundes waren sich einig, dass es einen schnellen und unbürokratischen Zugang zu medizinischer Versorgung für
Geflüchtete aus der Ukraine geben müsse. Dabei gelte es, Versorgungsprobleme zu vermeiden und durch die Flucht unterbrochene medizinische und pflegerische Behandlungen
schnellstmöglich wiederaufzunehmen. Der bürokratische Aufwand für alle Betroffenen solle dabei möglichst reduziert werden. Bund und Länder werden deshalb Festlegungen zu
Behandlungsberechtigung, Finanzierung und Abrechnung treffen.

„Alle, die wegen dieses furchtbaren Krieges ihre Heimat verlassen müssen und in Deutschland Zuflucht finden, sollen möglichst unkompliziert eine gute medizinische
Versorgung erhalten“, betont Niedersachsens Gesundheitsministerin Daniela Behrens. „Wir brauchen vom Bund zudem kurzfristig pragmatische Lösungen, damit wir die bereits
bestehende staatliche Impfinfrastruktur dazu nutzen können, um den Geflüchteten auch Impfangebote zu machen, die über die Corona-Schutzimpfungen hinausgehen. Das
Bundesgesundheitsministerium hat zugesagt, dass hierzu kurzfristig Regelungen getroffen werden, damit die Impfteams in den Kommunen beispielsweise auch den Impfstoff für die
Masernschutzimpfung beziehen können“, so Behrens.

Die für die Kinder- und Jugendhilfe zuständigen Ministerinnen und Minister, Senatorinnen und Senatoren der Länder (JFMK) haben am Montag im Umlaufverfahren einen weiteren
Beschluss gefasst, damit die Evakuierung von Waisenkindern und ganzen Einrichtungen aus der Ukraine noch besser organisiert werden kann. Dazu wird der Bund eine Koordinierungsstelle einrichten und auch landesseitig wird in Kürze die Festlegung einer Landeskoordinierungsstelle erfolgen.

Sozialministerin Daniela Behrens dazu: „Wie in jedem Krieg sind es auch in der Ukraine die Schwächsten, die am stärksten unter ihm leiden. Dazu zählen insbesondere die Waisenkinder aus den Kriegsgebieten. Ihre Versorgung und ihr Schutz liegen uns besonders am Herzen. Im Sinne des Kindeswohls ist es von überragender Bedeutung, dass wir hier nach der Evakuierung zu einer geordneten Aufnahme und Unterbringung innerhalb Deutschlands kommen und den Kindern und ihren Begleitpersonen die größtmögliche Sicherheit bieten. Niedersachsen wird sich dabei selbstverständlich beteiligen.“

Zum Schutz geflüchteter Frauen aus der Ukraine vor Gewalt hat das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung Informationsmaterial auf Deutsch
und in ukrainischer Sprache zusammengestellt, das sich neben den Geflüchteten auch an die vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer richtet. „Jede Frau, die in Niedersachsen
ankommt, soll wissen, dass sie hier in Sicherheit und willkommen ist. Mit unseren Flyern wollen wir aber auch sicherstellen, dass die Geflüchteten wissen, wohin sie sich wenden
können, wenn sie Hilfe brauchen oder von Gewalt bedroht sind. Unsere Unterstützungsangebote stehen allen offen“, erklärt Ministerin Daniela Behrens.

Hier gibt es den GMK-Beschluss für Geflüchtete aus der Ukraine und hier gibt es den JFMK-Beschluss als PDF-Datei abzurufen.

Hier gibt es einen Flyer mit Informationen zur Hilfe für Geflüchtete Ukrainer*innen.

 

Quelle: https://www.ms.niedersachsen.de/startseite/

Aktuelle Informationen zu Aufenthaltsrecht und Sozialleistungen von Geflüchteten aus der Ukraine

Auf der Tachelesseite gibt es aktuelle Informationen zum Aufenthalts- und Sozialrecht Geflüchteter aus der Ukraine. Die EU hat am 4. März 2022 den Beschluss zur Anwendung der sog. Massenzustrom-Richtlinie getroffen. Diese wurde in Deutschland in § 24 des Aufenthaltsgesetzes umgesetzt. Danach wird eine „Aufenthaltserlaubnis zum vorübergehenden Schutz“ von i.d.R. einem Jahr erteilt, die bis zu max. 3 Jahren verlängert werden kann. Personen mit einer Aufenthaltserlaubnis nach § 24 AufenthG haben gemäß § 1 Abs. 1 Nr. 3a AsylbLG Anspruch auf Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz. Umfassende Infos auf der Tachelesseite: https://t1p.de/98mz. Eine nachvollziehbarer Überblick über die sozialrechtlichen Rahmenbedingungen des § 24 AufenthG finden Sie hier: https://t1p.de/bh20v Eine nachvollziehbare Erklärung von Stefan Sell dazu: https://t1p.de/j23v

Empfehlungen an pädagogisches Fachpersonal für den Umgang mit geflüchteten Kindern und Jugendlichen

Auf dem Bildungsportal Niedersachsen werden Empfehlungen für den Umgang mit geflüchteten Kindern und Jugendlichen für pädagogische Fachkräfte angeboten.

Link: https://bildungsportal-niedersachsen.de/ukraine-konflikt-empfehlungen-fuer-lehrkraefte

Reportage: Notlager für Geflüchtete auf dem Messegelände in Hannover-Laatzen

Politikjournal Rundblick: Auf dem Messegelände in Hannover-Laatzen wurde ein Notlager errichtet. Politikjournal Rundblick hat sich in dem Zelt-Dorf einmal umgesehen und schildert, wie es den ukrainischen Geflüchteten dort ergeht. Hier geht es zur Reportage.

Niedersächsische Lotto-Sport-Stiftung: Zweisprachiger digitaler Wegbegleiter für Geflüchtete aus der Ukraine

Zweisprachiger digitaler Wegbegleiter für Geflüchtete aus der Ukraine: Die Niedersächsische Lotto-Sport-Stiftung hat unter www.wegbegleiter-ukraine.de bzw. www.laskavo-prosymo.de einen digitalen Wegbegleiter für Geflüchtete aus der Ukraine vorbereitet, der in den kommenden Tagen aufgebaut und stetig erweitert wird. Die digitale Publikation soll bei der Eingewöhnung der ukrainischen Geflüchteten und auch zum Erlernen der deutschen Sprache beitragen. Der Wegbegleiter ist ein kompaktes Werk, das vorgefertigte Dialogsätze für alltägliche Situationen (beim Arzt, beim Bäcker oder im Amt), Redewendungen und Vokabellisten enthält. Ein Gemeinschaftsprojekt mit Ethem Yilmaz - Verlag für Kommunikation und Tabmag.

Niedersächsischer Flüchtlingsrat: Informationen und Hilfestellungen für geflüchtete Ukrainer*innen

Der Niedersächsische Flüchtlingsrat bietet unterschiedliche Informationen und Hilfestellungen für geflüchtete Ukrainer*innen und Helfer*innen an: Auf ihrer Website gibt es unter anderem Hinweisschilder auf Deutsch und Ukrainisch. Diese beinhalten Informationen zur Hilfe bei Gewalterfahrungen.

Hier gibt es alle weiteren Informationen.

Ukraine: So reagiert die Kulturszene auf den Krieg

Aktueller Schwerpunkt in Politik & Kultur 4/22, der Zeitschrift des Deutschen Kulturrates.

Der 24. Februar 2022 markiert einen Wendepunkt in der europäischen Geschichte. Nach den Balkankriegen im ehemaligen Jugoslawien, speziell dem Bosnienkrieg, erleben wir nach den unglaublichen Verwüstungen des Ersten und Zweiten Weltkrieges wieder Krieg auf unserem Kontinent.

Viele Kulturverbände haben unmittelbar nach dem Angriff auf die Ukraine reagiert. Unisono wurde der Angriff verurteilt und Partei für die Menschen in der Ukraine ergriffen. Viele haben sich schnell und unkompliziert bereit erklärt zu helfen. Der Deutsche Kulturrat informiert und koordiniert bereits seit Kriegsbeginn Hilfsmaßnahmen aus dem Kulturbereich.

Entsprechend widmet auch Politik & Kultur, die Zeitung des Deutschen Kulturrates, in der gerade erschienenen Ausgabe 4/22 dem Thema einen Schwerpunkt.

Die Themen des Schwerpunktes sind:

  • Ukraine-Krieg & Stereotype
  • Reaktionen der Kulturszene
  • Rückbau der Osteuropaforschung nach der Wiedervereinigung & Auswirkungen
  • Rolle der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik
  • Zerstörung von Kulturdenkmälern
  • Wissenschaft: Science Diplomacy im Ukraine-Krieg
  • Medienberichterstattung

Die Beiträge aus dem Schwerpunkt finden Sie in Politik & Kultur 4/22 auf den Seiten 14, 16, 19 bis 34.

Der Herausgeber von Politik & Kultur und Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates, Olaf Zimmermann, sagte: „Die deutsche Politik hat sich innerhalb weniger Wochen grundsätzlich verändert. Dieser notwendige Wendepunkt darf nach meiner festen Überzeugung aber nicht nur die Aufrüstung unserer Armee zur Folge haben, er muss zugleich den Anlass zu einer neuen differenzierten Ostpolitik bieten. Die Kultur kann dabei nicht nur ein wichtiger Transmitter sein, sie ist der Mittelpunkt der Debatte. Der Schwerpunkt in Politik & Kultur legt dafür einen Grundstein.“

 

Quelle: Deutscher Kulturrat

 

Ukraine-Hilfe in der Soziokultur durch den Bundesverband Soziokultur

Die Soziokulturellen Zentren und Initiativen in Deutschland bereiten sich auf Geflüchtete aus der Ukraine vor und viele überlegen, wie sie konkret am besten helfen können. Hierzu gibt es einige Möglichkeiten: Der Bundesverband Soziokultur unterstützt die Netzwerk- und Spendeninitiative von MitOst e.V. Der Verein ist seit über zwei Jahrzehnten in der Ukraine aktiv und koordiniert zurzeit die gemeinsamen Bemühungen zivilgesellschaftlicher Organisationen in der Ukraine, um die Sicherheit der Menschen, den Schutz, die Evakuierung und die Bereitstellung von Notunterkünften direkt zu unterstützen. Auch das Netzwerk elinor koordiniert und vermittelt über eine einfache Registrierung Übernachtungsplätze für Geflüchtete aus der Ukraine.

Hier gibt es alle weiteren Informationen.

 

Quelle: LAKS Baden-Württemberg

Hilfsangebote und selber helfen

[Transition Guide] Informationen für Geflüchtete

Aktuell gibt es viele Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine. Neben sprachlichen Barrieren haben geflüchtete Menschen vor allem mit der Bürokratie in Deutschland zu kämpfen. An dieser Stelle möchte ich gern auf den Transition Guide für Flüchtlinge unter https://www.financescout24.de/wissen/themen/transition-guide-fluechtlinge aufmerksam machen.

Dieser beinhaltet Informationen:

  • zu Bildungsmöglichkeiten
  • zur Arbeitsvoraussetzung
  • zur Haftpflichtversicherung
  • zur Krankenversicherung
  • zur Kontoeröffnung

Die Informationen sind auf die spezielle Situation von Geflüchteten zugeschnitten und stehen in den Sprachen Deutsch, Englisch, Ukrainisch und Arabisch zur Verfügung.

 

Quelle: https://jenpix.de/

"Bildungsangebote für geflüchtete Kinder und Jugendliche aus der Ukraine" - Niedersachsen packt an

Am 12.07.2022 wurde im Rahmen eines Online-Forums des Bündnisses „Niedersachsen packt an“ der  Handlungsleitfaden "Bildungsangebote für geflüchtete Kinder und Jugendliche aus der Ukraine – Update 1.1“ des Nds. Kultusministeriums vorgestellt.

Hier gibt es den Handlungsleitfaden als PDF-Datei nachzulesen.

 

Quelle: https://www.ms.niedersachsen.de/startseite/

Goethe-Institut und Artists at Risk koordinieren Hilfsangebote an Kulturschaffende aus der Ukraine

Die deutsche Kulturszene hat mit großer Solidarität und zahlreichen Hilfsangeboten auf den Krieg in der Ukraine reagiert – ob Stipendien, Arbeitsaufenthalten, Ateliers oder Residenzen. Um die Angebote aus Deutschland zu bündeln und zielgerichtet an Kulturschaffende aus der Ukraine zu vermitteln, hat das Goethe-Institut in Partnerschaft mit der internationalen NGO Artists at Risk (AR) eine Koordinations- und Vermittlungsstelle aufgesetzt.

Über diese werden Unterstützungsangebote aus Deutschland zentral erfasst. Ein Kurator*innen-Team vermittelt dann passende Profile von geflüchteten Künstler*innen und Kulturschaffenden aus der Ukraine, die von Artists at Risk (AR) europaweit erfasst werden, an diese Institutionen. Kulturinstitutionen aus Deutschland, die etwa Arbeitsaufenthalte, Ateliers oder Residenzen anbieten möchten, können sich ab jetzt auf der Seite www.goethe.de/ukraine-hilfe registrieren. Stehen keine eigenen Mittel zur Verfügung, können sich Institutionen außerdem beim Goethe-Institut um finanzielle Zuschüsse für Unterkunfts- oder Produktionskosten bewerben.

Hier gibt es alle weiteren Informationen.

 

Quelle: Goethe-Institut

Online-Informationsveranstaltung: „Schule: Rechtliche und Praktische Informationen für Geflüchtete aus der Ukraine“

Oнлайн інформаційний захід : "Школа: Правова та практична інформація для біженців з України"12.07.2022 - 18:00 bis 20:00 Uhr.

Nach dem völkerrechtswidrigen Angriff Russlands auf die Ukraine mussten viele Menschen fliehen – auch nach Hannover. Dabei ergeben sich einige Fragen, auf die wir in unserer Veranstaltungsreihe eingehen.
Після незаконного нападу Росії на Україну багатьом людям довелося залишини домівки і приїхати в тому числі і до Ганновера. Це породжує низку питань, які ми розглядаємо в серії наших заходів.

In dieser Online-Veranstaltung geht es um das Thema Schule. Es werden rechtliche Regelungen und wichtigste Informationen sowie Besonderheiten des Niedersächsischen Schulsystems vom Fachbereich Schule der Landeshauptstadt Hannover für Geflüchtete aus der Ukraine vorgestellt. Danach teilen die Lehrkräfte praktische
Informationen. Dieser Teil wird auf Ukrainisch vorgetragen (Folien auf Deutsch) und richtet sich an Ukrainer*innen selbst.
Цей онлайн-захід присвячується темі школа. Правові положення та найважливіша інформація, а також особливості шкільної системи Нижньої Саксонії представить шкільний відділ столиці Ганновера для біженців з України. Потім вчителі поділяться практичною інформацією. Ця частина буде представлена українською мовою (слайди німецькою) і розрахована на українців.


Anschließend haben die Teilnehmenden die Möglichkeit Fragen zu stellen, sich miteinander auszutauschen und zu vernetzen.
Після цього учасники мають можливість задати питання, обмінятися ідеями та поспілкуватися.

Zielgruppe: Diese Informationsveranstaltung richtet sich an Ehrenamtliche, die Ukrainer*innen unterstützen sowie Ukrainer*innen selbst.
Цільова аудиторія: Цей інформаційний захід орієнтований на волонтерів, які підтримують українців тана самих українців.

Zeit und Ort: Dienstag, den 12. Juli 2022, 18:00 – 20:00 Uhr - online per Zoom – Link nach der Registrierung.
Час і місце: вівторок, 12 липня 2022 р., 18:00 – 20:00 - онлайн через zoom - посилання після реєстрації

Hier gibt es alle weiteren Informationen.

 

Quelle: https://www.kargah.de/index.php?lang=de

Einladung zur Infoveranstaltung "Sozialleistungsrechtliche Informationen für Geflüchtete aus der Ukraine"

"Wechsel von Asylbewerberleistungen zu SGB II/XII (Jobcenter)“ am 05. Juli 2022 - 18:00 bis 20:00 Uhr.

Nach dem völkerrechtswidrigen Angriff Russlands auf die Ukraine wurden bereits mehr als fünf Millionen Menschen vertrieben. Neben Ukrainer*innen gehören hierzu auch Menschen aus anderen Ländern, die in  der Ukraine Schutz fanden, studiert oder gearbeitet haben. Auch in Niedersachsen haben seit dem Beginn des Angriffskrieges mehrere tausende Menschen aus der Ukraine Schutz gesucht. Doch auch die rechtliche Situation der Ukrainer*innen, die teilweise bereits seit Jahren als Asylsuchende oder Geduldete hier leben,
hat sich aufgrund des Krieges geändert.

In dieser Online-Veranstaltung geht es um die Vermittlung der wichtigsten Informationen und rechtlichen Regelungen rund um das Thema Sozialleistungen für Geflüchtete aus der Ukraine. Hierbei werden die entsprechenden Beratungsstellen sowie Vertreter*innen des Jobcenters und der Stadt Hannover einen
Einblick in die aktuelle rechtliche Lage, die Prozesse und die Konsequenzen aus dem Wechsel von Asylbewerberleistungen ins SGB II/XII (Jobcenter) geben. Anschließend haben die Teilnehmenden die Möglichkeiten, Fragen zu stellen, sich miteinander auszutauschen und zu vernetzen.

Zielgruppe: Diese Informationsveranstaltung richtet sich vorranging an Ehrenamtliche, die Ukrainer*innen unterstützen (wollen).

Zeit und Ort: Montag, den 05. Juli 2022, 18:00 – 20:00 Uhr - online per Zoom.

Hier gibt es alle weiteren Informationen.

 

Quelle: http://www.miso-netzwerk.de/

Übersicht zu psychosozialen Angeboten für geflüchtete Kinder und Jugendliche

Das Netzwerk für traumatisierte Flüchtlinge in Niedersachsen e.V. hat eine Übersicht über ihre psychosozialen Angebote für geflüchtete Kinder und Jugendliche erstellt.

Hier geht es zur Übersicht.

 

Quelle: NTFN e.V.

Digitaler Wegbegleiter

In Kooperation mit dem Verleger und Autor Ethem Yilmaz und tabmag, dem Lösungsanbieter für digitale Magazine, veröffentlicht die Lotto-Sport-Stiftung Niedersachsen eine Sonderausgabe des Sprach- und Integrationsbegleiters Ukrainisch-Deutsch heraus.

In digitaler Form stellt der Wegweiser Auszüge des Sprach- und Integrationsbegleiters dar.

Unter wegbegleiter-ukraine.de bzw. www.laskavo-prosymo.de gibt es die ersten Inhalte. Mit dem digitalen Sprachguide steht den tausenden ukrainischen Kriegsflüchtlingen sofort ein Werkezeug zur Seite, um sich in Deutschland zu verständigen. Ziel ist es, so schnell wie möglich sprachliche Barrieren abzubauen und den Alltag hier vor Ort zu erleichtern.
Das Prinzip ist einfach und intuitiv in der Handhabung: Der Begleiter ist in Ukrainisch verfasst und nach Themenblöcken aufgebaut ­– z.B. Sozialkontakte, Wochentage, Zahlen usw. Mit Hilfe von Audiofiles sind Alltagsphrasen, Mustersätze oder auch nur einzelne Vokabeln auf Deutsch vertont. Einmal abgespielt kann das Gehörte direkt nachgesprochen werden.

Hier geht es zum Digitalen Wegbegleiter.

 

Quelle: Lotto-Sport-Stiftung Niedersachsen

 

Sprach- und Integrationsbegleiter Ukrainisch-Deutsch

Die Stiftung Niedersachsen hat einen zweisprachige Wegbegleiter für Geflüchtete aus der Ukraine gedruckt. Wie auch in den anderen Sprach- und Integrationsbegleitern der Stiftung, befinden sich in der Sonderausgabe auf rund 350 Seiten praktische Dialogsätze und Vokabeln, die dabei helfen, sich im Alltag, beim Einkaufen, bei Behördengängen oder in der Mobilität zurechtzufinden. Darüber hinaus bietet das Buch Informationen und wichtige Hinweise über die deutsche Politik, Geschichte und Kultur.

Zu bestellen gibt es den Begleiter bei:

ethemyilmaz@t-online.de

felek.gueler@lotto-sport-stiftung.de

Hier geht es zum Sprach- und Integrationsbegleiter.

 

Quelle: Lotto-Sport-Stiftung Niedersachsen

Mit Kindern und Jugendlichen über Krieg reden?

Die Servicestelle Kinder- und Jugendschutz hat eine wichtige mehrsprachige Handreichung entwickelt, die dabei unterstützen soll, Ängste und Sorgen von Kindern und Jugendlichen im Zusammenhang mit dem Ukraine-Krieg zu besprechen.

Der Krieg macht uns allen Angst. Auch Kinder und Jugendliche haben in diesen Tagen besonderen Gesprächsbedarf. In der Stadtteilarbeit ist hier vor allem auch mehrsprachiges Material hilfreich. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf der medialen Berichterstattung und dem Umgang mit dem Thema in den sozialen Netzwerken. Die kostenfreie Handreichung ist online auf Deutsch, Ukrainisch, Polnisch, Arabisch, Rumänisch und Russisch verfügbar.

Hier gibt es alle weiteren Informationen.

 

Geflüchtete mit Behinderung

Der Newsletter "N - Die Neue Norm" macht Debatten, Aktivitäten, Herausforderungen und Beratungsangebote für und von Menschen mit Behinderung und ihre Organisationen sichtbar.

Seit dem 2. März 2022 sind wöchentlich auch die spezifischen Fluchtthemen für Menschen mit Behinderung ein konstanter Schwerpunkt. Es geht um allgemeine Beratungsangebote und Datenbanken für Geflüchtete mit Behinderung, aber auch um spezielle Herausforderungen: Autismus, Gehörlosigkeit, Gehbehinderung, Blindheit, Sehbehinderung und vieles mehr, die eine Flucht nicht einfacher machen.

Hier gibt es alle weiteren Informationen.

Gesundheitsförderung ukrainischer Geflüchteter: Kooperationsverbund veröffentlicht unterstützende Hinweise

Der Verbund Gesundheitliche Chancengleichheit hat Hinweise veröffentlicht, wie geflüchtete Menschen aus der Ukraine an Gesundheitsmaßnahmen teilhaben sollten.

Damit will er Akteurinnen und Akteure unterstützen, die Aktivitäten zur Gesundheitsförderung mit Geflüchteten planen. Außerdem hat der Verbund eine Linkliste veröffentlicht mit Angeboten der Gesundheitsförderung und Vorsorge. Er weist darüber hinaus auf seine Handreichung „Gesundheitsförderung mit Geflüchteten“ aus dem vergangenen Jahr hin. Auch da finden Einrichtungen und private Helferinnen und Helfer unterstützende Informationen.

Zu den Hinweisen

Zur Handreichung

Zur Linkliste

 

Stiftung Katastrophen Nachsorge: Merkblatt zum Umgang mit Geflüchteten

Das Merkblatt gibt Tipps für die Begleitung von psychisch belasteten Menschen und Hinweise, wie die eigene Gesundheit im Blick behalten werden kann.

Das Engagement für Geflüchtete aus der Ukraine ist angesichts der Bilder, die uns aus dem Kriegsgebiet erreichen, groß. Sicherheit im Umgang mit Menschen, die Schlimmes erlebt haben, vermittelt das Merkblatt auf der Webseite der Stiftung Katastrophen Nachsorge.

Link: https://www.katastrophen-nachsorge.de/aktuelles/umgang-mit-gefluechteten/

 

Hilfeportal für Geflüchtete

Das Bundesministerium des Innern und für Heimat (BMI) bündelt Informationen und Hilfsangebote für Menschen, die aus der Ukraine zu uns geflohen sind.

Es enthält Hinweise zu Registrierung, kostenfreien Zugfahrten, Unterkünften, medizinischer Versorgung, Sozialleistungen und arbeitsrechtsrechtlichen Fragen. Die Seite kann in ukrainischer, russischer und deutscher Sprache aufgerufen werden.

Link: www.germany4ukraine.de

 

Quelle: https://www.bmi.bund.de/DE/startseite/startseite-node.html

Mini-Buch in ukrainisch & deutsch - Ein Angebot für ankommende Kinder aus der Ukraine

Das Startup www.luisundlea.de mit zwei Kinderhelden, hat ein Mini-Buch für ankommende geflüchtete Kinder aus der Ukraine veröffentlicht.

Die Geschichten in dem Buch sollen verbinden, laden ein zum Träumen und machen Hoffnung. Die Geschichte wurde anlässlich der aktuellen Situation geschrieben und wurde ins Ukrainische übersetzt. Das Ergebnis erscheint nun als zweisprachiges Mini-Buch “Luis & Lea - Neue Freunde”.

Was passiert im Buch?

In der Geschichte lernen Luis und Lea die beiden Kinder Artem & Sophia aus der Ukraine kennen, die mit ihrer Mama ganz schnell von Zuhause fort mussten und jetzt bei Opa Balduin auf dem Bauernhof leben werden.

Schnell werden die Kinder Freunde und dank eines Fussballs und einer zerbrochenen Scheibe bekommen Luis und Lea schnell eine Ahnung davon, was Artem und Sophia durchgemacht haben.

Gesunder Bonus!

Zusätzlich gibt es in dem Buch ein gesundes und leckere Rezept für “Pinke Schmetterlinge” zum Nachkochen und die wichtigsten Superhelden-Eigenschaften von “Roter Bete”, natürlich auch in beiden Sprachen.

Das Mini-Buch soll als Willkommensgeschenk für geflüchtete Kinder aus der Ukraine dienen.

Es kann in der Heimatsprache vorgelesen werden und ist gleichzeitig eine schöne Motivation für alle Deutschlernenden, es bei Erfolg dann auch in der deutschen Version zu lesen.  

Das Buch wird für 1 Euro pro Stück verkauft, Mindestabnahme 5 Stück.

Mehr Infos & Bestellmöglichkeit hier:

https://www.luisundlea.de/neue-freunde/

 

Quelle: www.luisundlea.de

Leitfaden zur privaten Unterbringung Geflüchteter

Viele Menschen in Deutschland sind bereit, Menschen, die vor dem Krieg in der Ukraine flüchten, bei sich aufzunehmen. Das birgt Herausforderungen für Aufnehmende sowie Aufgenommene, denn die private Unterbringung von Geflüchteten muss gut begleitet werden. Daher hat der Caritas-Verband einen Leitfaden herausgegeben.

Hier gibt es den Leitfaden abzurufen.

 

Quelle: Newsletter Nr. 3 des LV Soziokultur Sachsen

Koordinierungsstelle zur Aufnahme ukrainischer Waisenkinder

Eine SOS Meldestelle ist unter der Telefonnummer 0800/1260612 täglich 8 -19 Uhr erreichbar und richtet sich an alle, die Anfragen zur Unterbringung von Kindergruppen aus der Ukraine erhalten oder bei denen Gruppen geflüchteter Kinder und Jugendlicher direkt und ungeplant ankommen.

Hier geht es zur Website der Meldestelle.

 

Quelle: Newsletter Nr. 3 des LV Soziokultur Sachsen

Impulspapier: Krisenfeste Kommune – Potenziale integrierter Planung

Was Kommunen jetzt tun können, um ein gutes Ankommen für geflüchtete Kinder und ihre Familien in Deutschland nachhaltig zu sichern, hat die Initiative “Kommune 360 Grad in einem Papier zusammengestellt.

Hier geht es zum Impulspapier.

 

Quelle: Newsletter Nr. 3 des LV Soziokultur Sachsen

Webportal des Goethe-Instituts: Informationen für Geflüchtete

Um Ukrainerinnen und Ukrainern das Ankommen in Deutschland zu erleichtern, stellt das Goethe-Institut auf dem Webportal „Mein Weg nach Deutschland“ gezielt Informationen für Geflüchtete bereit: www.goethe.de/meinwegnachdeutschland

Online-Portal des Landes: Hilfestellungen für vom Krieg Betroffene und Helfende

Land Niedersachsen: Info-Portal zum Krieg in der Ukraine: Das Portal gibt Hilfestellungen für vom Krieg Betroffene und Helfende.

Der Landespräventionsrat Niedersachsen stellt seinen Verteiler zur Verfügung

Landespräventionsrat Niedersachsen: der Landespräventionsrat Niedersachsen stellt seinen Verteiler zur Verfügung, um wichtige Hinweise und Informationen zu streuen. Dabei geht es uns insbesondere um relevante Informationen und Angebote für geflüchtete Menschen sowie für engagierte Helferinnen und Helfer. Falls Sie Kenntnis von wertvollen Beiträgen, Anlauf- und Hilfestellen, Auskünften, Vermittlungsangeboten oder weiteren Initiativen haben und darauf aufmerksam machen möchten, leiten Sie diese Informationen gern an diesen weiter. Senden Sie dazu kurze Textbeiträge mit ggf. entsprechenden Links zu. Die Beiträge werden gesammelt und im Rahmen eines Sondernewsletters in unregelmäßigen Abständen den Mitgliedern des Landespräventionsrat zur Verfügung gestellt. Kontakt: info@lpr.niedersachsen.de

Der Deutsche Kulturrat bündelt Informationen zu Hilfsangeboten aus dem Kulturbereich

Der Deutsche Kulturrat bündelt Informationen zu Hilfsangeboten aus dem Kulturbereich.

Link: http://www.kulturrat.de/ukraine/

Außerdem können Kulturverbände und -organisationen, die selbst Hilfe anbieten, ihre Informationen beim Kulturrat melden unter post@kulturrat.de

Der Berliner Verein MitOst e.V. hat eine Eigeninitiative gestartet

Der Berliner Verein MitOst e.V. hat eine Eigeninitiative gestartet, um die Ukraine mit dem Allernötigsten und Wichtigsten zu versorgen. Sie stellen darüber hinaus auch Kommunikationsmöglichkeiten, Zoom-Accounts und andere Plattformen zur Verfügung. Dafür sammeln sie Spenden und bieten Vernetzungsmöglichkeiten an (Partner Up). Soziokulturelle Zentren und Initiativen oder auch Landesverbände können sich hier anmelden und in Austausch treten.

elinor-Netzwerk: Übernachtungsmöglichkeiten für Geflüchtete in Deutschland

Um auch die Situation in Deutschland in den Blick zu nehmen, verweist der Bundesverband Soziokultur auf das elinor-Netzwerk, eigentlich eine Plattform gemeinsam und demokratisch Geld zu verwalten. Der Gründer Lukas Kuhnert hat seine achtköpfige Firma kurzfristig umfunktioniert und arbeitet nun mit größeren Partnern zusammen, um Übernachtungsmöglichkeiten für Geflüchtete in Deutschland zu koordinieren.

Wohn- und Transferangebote für behinderte Menschen aus der Ukraine

Unter www.hilfsabfrage.de sollen bestehende Wohn- und Transferangebote für behinderte Menschen aus der Ukraine gebündelt und übersichtlich aufgeführt werden, um die zur Verfügung stehenden Ressourcen flächendeckend zu nutzen. Deutschlandweit werden Organisationen der Behindertenhilfe gebeten, in den Rubriken „Transfer“ und „Wohnen“ ihre Hilfsangebote zu hinterlegen. Hilfsorganisationen in der Ukraine, in den Grenzregionen sowie in Deutschland können dann ein sogenanntes „matching“ zwischen den behinderten, geflüchteten Menschen und den Hilfsangeboten in Deutschland herstellen.

 

LKJ Niedersachsen hilft geflüchteten Jugendlichen bei der Beantragung eines Freiwilligendienstes

Grundsätzlich können geflüchtete Jugendliche im Alter von 16 bis 26 Jahren in Deutschland einen Freiwilligendienst leisten. Dies gilt auch für Incoming, d. h. Jugendliche, die für den Freiwilligendienst nach Deutschland kommen. Ukrainische Staatsbürger*innen erhalten derzeit automatisch einen Aufenthaltstitel nach §24 AufentG und sind somit berechtigt, sich ohne weitere Beantragung eines Visums für einen Freiwilligendienst anzumelden. Die LKJ Niedersachsen hilft bei der Vermittlung geeigneter Einrichtungen. Der Freiwilligendienst beginnt am 01. September 2022. Infos über die Plätze und Anmeldemöglichkeit finden Sie auf der Website Freiwilligendienste Kultur und Bildung.

Hier gibt es alle weiteren Informationen.

Bitte nehmen Sie parallel Kontakt mit dem Team der Freiwilligendienste auf, damit auf die regionalen und sprachlichen Voraussetzungen Rücksicht genommen werden kann (Telefon: 0176 50 79 57 49; E-Mail: > freiwilligendienste@lkjnds.de)

#health4ukraine: Aufruf zur schnellen Hilfe für ukrainische Pflegebedürftige

Auf einer privat initiierten Plattform können Unternehmen und Einrichtungen aus der Pflegebranche unkompliziert freie Pflegeplätze für Menschen aus der Ukraine melden. Ins Leben gerufen haben die Initiative #health4ukraine zwei Männer und eine Frau, die für das Beratungsunternehmen Health H und den Deutschen Pflegerat tätig sind. Mit Unterstützung aus ihrem Netzwerk organisieren sie Transporte für Pflegebedürftige und deren Angehörige in sichere Gebiete. Außerdem vermitteln sie sie an Pflegeeinrichtungen in ganz Deutschland. Die Initiative #health4ukraine übernimmt dabei alle Kosten.

Unter folgendem Link können freie Pflegeplätze gemeldet werden: https://www.health-h.de/health4ukraine?mc_cid=02fc33b8ac&mc_eid=c4a2d9594d

DSEE: Neue Webseite nennt Anlaufstellen für Engagierte

Neue Infoseite und Digitalkonferenz der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt (DSEE): Wer sich für geflüchtete Menschen aus der Ukraine engagieren will, findet nun auf einer neuen Webseite wichtige Informationen im Überblick: von der Bundesregierung, aus den Ländern und von der DSEE selbst. Die Webseite nennt Anlaufstellen für Engagierte, listet Organisationen auf, die beim Ankommen helfen, und beschreibt Fördermöglichkeiten. Nutzerinnen und Nutzer können außerdem weitere Informationen und Unterstützungsangebote an die DSEE melden.

Link: https://www.deutsche-stiftung-engagement-und-ehrenamt.de/ukrainehilfe/

Bundesverband Deutscher Stiftungen: Hilfsangebote und Spendenmöglichkeiten

Der Bundesverband Deutscher Stiftungen stellt mit Stiftungen für die Ukraine Hilfsangebote und Spendenmöglichkeiten vor.

Spenden und Fördermöglichkeiten

Förderung für Bildungs- und psychosoziale Versorgungsangebote (Ukraine-Flüchtlinge)

Die Deutsche Bahn fördert im Themenbereich Integration Bildungs- und psychosoziale Versorgungsangebote für geflüchtete Kinder und Jugendliche aus der Ukraine. Es stehen insgesamt 150.000 Euro für 15 bis 20 gemeinnützige Organisationen zur Verfügung. Die Antragsfrist endet zum 10. Juni 2022.

Mehr unter https://www.deutschebahnstiftung.de/foerderung.html

Benefiz-Konzert für die Ukraine

Mehrere Kulturinstitutionen aus Hannover haben sich zusammengeschlossen und veranstalten ein Benefiz-Konzert für die Ukraine. Die Einnahmen aus dem Ticketverkauf werden an die Aktion Deutschland Hilft gespendet. Das Konzert findet am 15.05.22 um 11:00 Uhr im Opernhaus statt.

15.5.2022, 11h, Opernhaus, Hannover

Aus Liebe zum Frieden

Ein Benefiz-Konzert für die Ukraine
mit zahlreichen Partner:innen aus Hannover

Aus Liebe zum Frieden haben sich mehrere Kulturinstitutionen Hannovers zu einer Benefiz-Veranstaltung zusammengeschlossen, um die Stimmen internationaler Künstler:innen gegen Putins Krieg in der Ukraine auf der Opernbühne zu einen. Neben eigenen Werken und Uraufführungen der Pianistin Marina Baranova und des Medienkünstlers Damian Marhulets ist in verschiedenen Besetzungen u. a. Musik der ukrainischen Komponisten Maxim Schalygin und Valentin Silvestrov zu hören, von Frédéric Chopin, Toivo Kuula, Arvo Pärt und anderen. Die Musik verbindet Texte ukrainischer Zeitzeugen und Autor:innen, die von dem Unsagbaren berichten. Dieses Zusammenspiel spiegelt sich in einem außergewöhnlichen Zusammenschluss von Kulturakteur:innen aus Hannover, die ein Programm kuratieren, das Grenzen aufhebt. Zwischen Klang und Text entsteht ein Gewebe verschiedener musikalischer Handschriften, zu dem Musiker:innen aus über zehn Ländern beitragen: aus Liebe zum Frieden – und für ein friedliches Miteinander nach dem Krieg.

Das Konzert wird gemeinsam präsentiert vom Niedersächsischen Staatstheater Hannover, Feinkost Lampe, Ars Aperta Hannover und Pavillon, wo das ganze Wochenende über (13.–15.5.) ein Raum des Empowerments und der Vernetzung von und für Menschen mit Migrations- und Fluchtgeschichte entsteht. Dort soll im Austausch das, was sich schwer in Worte fassen lässt, durch das Tänzerische seinen Ausdruck, durch das Musikalische seinen Klang und durch Bilder seine Gestalt finden.

Die Einnahmen aus dem Ticketverkauf und die bei der Veranstaltung gesammelten Spenden fließen zugunsten der Aktion Deutschland Hilft.


Tickets und Infos: hier

Mit

Sarah Brady(Staatsoper Hannover), Markus Suihkonen (Staatsoper Hannover), Viktoria Miknevich (Schauspiel Hannover), Bernhard Conrad (Schauspiel Hannover)-

Gäste
Marina Baranova, Murat Coşkun, Olga Dyomina, Juliane Ebert, Linda Frank, Maya Fridman

Damian Marhulets, Kassandra Siebel, Nasti Sokolova, Orchester im Treppenhaus (Alexander Vorontsov, Moritz Ter-Nedden, Charlotte Krämer, Yannick Hettich, Michael Schmitz, Konrad Hartig)

Gesamtleitung: Marina Baranova, Damian Marhulets

Musikalische Leitung (Streichorchester): Stephan Zilias

Bühnenbildassistenz: Marvin Ott

Inspizienz: Giorgio Valenta

Dramaturgie, Konzeption (Staatsoper):Swantje Köhnecke, Martin Mutschler

Produktionsleitung: Antje Schütt Niedersächsisches Staatsorchester Hannover

Eine gemeinsame Veranstaltung von: Ars Aperta Hannover, Feinkost Lampe, Kulturzentrum Pavillon, Staatstheater Hannover

Sofortförderprogramm: "Sonnenstunden" - Kulturstiftung der Länder

Mit dem Programm „Sonnenstunden” will die Kulturstiftung der Länder Einrichtungen und Organisationen dabei unterstützen, geschützte Räume der Sorglosigkeit für geflüchtete Kinder und Jugendliche aus der Ukraine zu schaffen.

In diesen „Sonnenstunden“ sollen Kinder und Jugendliche gemeinsam kulturelle Angebote wie zum Beispiel Vorlesestunden, Konzerte, Theateraufführungen, Besuche in kulturellen Einrichtungen, Stadtspaziergänge oder Workshops mit Künstler*innen wahrnehmen oder sich selbst künstlerisch-kreativ betätigen können.

Link: www.kulturstiftung.de/sonnenstunden-sofortfoerderprogramm

 

Ukraine-Förderlinie für öffentliche Museen

Die Ernst von Siemens Kunststiftung hat die UKRAINE-Förderlinie gemeinsam mit der HERMANN REEMTSMA STIFTUNG aufgelegt. Sie bietet durch die Übernahme der Personalkosten Unterstützung für öffentliche Museen und Sammlungen, wenn diese geflüchtete Wissenschaftler*innen und Restaurator*innen aus der Ukraine oder russische Wissenschaftler*innen und Restaurator*innen, die wegen ihrer Haltung zum Krieg in der Ukraine Russland verlassen müssen, einstellen.

Weitere Informationen unter www.ernst-von-siemens-kunststiftung.de

Nothilfeprogramm zur Unterstützung von Kulturschaffenden aus der Ukraine

Die Kulturstiftung des Bundes hat gemeinsam mit dem Goethe-Institut ein Nothilfeprogramm zur Unterstützung von Kulturschaffenden aus der Ukraine aufgesetzt, das eine schnelle Überbrückungshilfe vor Ort und in der Diaspora anbietet.

Antragsberechtigt sind freie Künstler*innen oder Kulturakteur*innen aus ukrainischen Kulturinstitutionen, die aktuell und in der Vergangenheit mit dem Goethe-Institut Ukraine, den Kulturgesellschaften der Ukraine oder der Kulturstiftung des Bundes in einem Projekt kooperiert haben. Ausgezahlt werden Stipendien von jeweils 2.000 Euro.

Weitere Informationen unter www.kulturstiftung-des-bundes.de

Hilfe und Unterstützung für geflüchtete Künstler*innen

Die Bundesdeutsche Ballett- und Tanztheaterdirektor*innen Konferenz (BBTK) und der Dachverband Tanz Deutschland (DTD) haben die Plattform „help-dance“ ins Leben gerufen, die Hilfe für betroffene Menschen aus der Tanzszene anbietet. Unterstützt wird sowohl bei der Suche nach Trainingsmöglichkeiten als auch bei bürokratischen Hürden.

Hier gibt es alle weiteren Informationen.

 

Quelle: http://www.help-dance.org/home

Niedersachsen erleichtert ukrainischen Studierenden den Hochschulzugang

Keine Verwaltungskosten für ukrainische Studierende.

Wissenschaftsminister Björn Thümler: „Wir unterstützen Geflüchtete“

Geflüchtete aus der Ukraine, die in Niedersachsen ein Studium aufnehmen oder ein in der Ukraine begonnenes Studium fortsetzen möchten, sind an den niedersächsischen Hochschulen herzlich willkommen. Viele Hochschulen haben zentrale Anlaufstellen für ukrainische Studierende oder Studieninteressierte eingerichtet.

Nach einem Erlass des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur können die Hochschulen Geflüchteten mit ukrainischer Staatsbürgerschaft auch den zu Semesterbeginn fälligen Verwaltungskostenbeitrag erlassen. Niedersachsens Wissenschaftsminister Björn Thümler appelliert an die Präsidentinnen und Präsidenten der Hochschulen: „Unser gemeinsames Ziel ist es, ukrainischen Geflüchteten, die ihr Studium an einer unserer Hochschulen fortsetzen möchten oder beginnen wollen, unbürokratisch und sachgerecht zu helfen.“

Die vorhandenen Möglichkeiten sollen von den Hochschulen genutzt werden. So sieht etwa das Hochschulgesetz Härtefallregelungen vor, wonach der Verwaltungskostenbeitrag von 75 Euro pro Semester erlassen werden kann.

Hintergrund:

Die Koordinierungsstelle für Studieninformation und -beratung in Niedersachsen informiert Geflüchtete aus der Ukraine über die Studienmöglichkeiten an allen niedersächsischen Hochschulen: https://www.studieren-in-niedersachsen.de/international/refugees-welcome/welcome-ukraine.html

Diese Presseinformation finden Sie auf unserer Website unter: https://www.mwk.niedersachsen.de/startseite/aktuelles/presseinformationen/niedersachsen-erleichtert-ukrainischen-studierenden-den-hochschulzugang-210746.html

 

Quelle: MWK Niedersachsen

ART CONNECTS - Hilfsfonds für Projekte mit schutzsuchenden Kulturschaffenden

Auf Initiative der Rudolf Augstein Stiftung, Claussen-Simon-Stiftung, ZEIT-Stiftung und Hamburgischen Kulturstiftung wurde der Hilfsfonds ART CONNECTS ins Leben gerufen, um Projekte von Hamburger Kultureinrichtungen und schutzsuchenden Künstler*innen zu fördern.

Für das Programm stehen zunächst 150.000 Euro zur Verfügung.

Mit dem ART CONNECTS – Hilfsfonds für Projekte mit schutzsuchenden Kulturschaffenden wollen Hamburger Stiftungen und weitere Akteur*innen der Zivilgesellschaft Hamburger Kultureinrichtungen und Künstler*innen zügig und unbürokratisch bei der künstlerischen Zusammenarbeit mit Schutzsuchenden unterstützen.

Gefördert werden die Umsetzung von gemeinsamen Projekten ebenso wie Recherchen und ergebnisoffene Arbeitsprozesse. Schwerpunkt der Förderung sind in Hamburg schutzsuchende Künstler*innen aller Nationalitäten, die wegen des Kriegs in der Ukraine – vor dem Kriegsgeschehen oder vor Repressalien in ihrem Heimatland – geflüchtet sind.

Hier gibt es alle weiteren Informationen.

 

Quelle: Stadtkultur HH

Projekte für Solidarität, Demokratieförderung und Friedensarbeit

JUGEND für Europa bietet eine zusätzliche Antragsfrist zum 04.05.2022 an – für Solidaritätsprojekte im Europäischen Solidaritätskorps sowie für Jugend-partizipationsprojekte in Erasmus+ Jugend.

Angesichts des Angriffskriegs auf die Ukraine ruft JUGEND für Europa auf, insbesondere Projektanträge einzureichen, die das Engagement und die Beteiligung junger Menschen mit dem Fokus auf solidarisches Handeln, Demokratie-förderung und Friedensarbeit stärken.

Hier gibt es alle weiteren Informationen.

 

Projektförderung der UNO-Flüchtlingshilfe

Die UNO-Flüchtlingshilfe fördert neben Maßnahmen im Ausland auch ausgewählte Hilfsprojekte in Deutschland. Der Fokus der Projektförderung liegt dabei auf der Beratung und Betreuung von Geflüchteten, z.B. in den Bereichen Gesundheitsförderung oder Rechts- und Asylverfahren, um sie dabei zu unterstützen, ein selbstbestimmtes Leben führen zu können. Antragsberechtigt sind gemeinnützige Organisationen, Institutionen, Vereine oder Wohlfahrtsverbände.

Antragsfristen:

  • 15.04.2022
  • 29.07.2022
  • 07.10.2022

Hier gibt es alle weiteren Informationen zur Projektförderung.

Sonderförderung Ukraine der Aktion Mensch

Die Aktion Mensch will helfen, Menschen mit Behinderung, Kindern und Jugendlichen sowie deren Begleitung ein sicheres Ankommen aus der Ukraine und den schnellen Zugang zu unterstützenden Angeboten zu ermöglichen. Daher wurde die "Sonderförderung Ukraine: Hilfe für geflüchtete Menschen" in Höhe von 20 Millionen Euro eingerichtet, um die Lage der Geflüchteten unbürokratisch und schnell zu verbessern.

Hier gibt es alle weiteren Informationen zur Sonderförderung.

 

 

Übersicht zu Förderinstrumenten der BA für geflüchtete Menschen

Die Bundesagentur für Arbeit bietet eine Übersicht zu Förderinstrumenten für geflüchtete Menschen an. Die Themen drehen sich um Unterstützung bei Ausbildungen, Gründungen oder auch Maßnahmen zur beruflichen Wiedereingliederung.

Hier gibt es die Übersicht als PDF-Datei.

Volkswagen-Stiftung bietet Fördermittel für geflohene Wisenschaftler*innen aus der Ukraine an

Noch bis zum 5. April 2022 können deutsche Hochschulen und Forschungsinstitute Fördermittel beantragen, um geflohenen Wissenschaftler*innen aus der Ukraine die Fortsetzung ihrer Arbeit zu ermöglichen. Aufgrund der hohen Nachfrage hat die Stiftung das Förderbudget dafür auf 7,5 Mio. Euro aufgestockt.

Zur Antragstellung eingeladen sind Wissenschaftler*innen an deutschen Hochschulen und Forschungsinstituten, die ukrainischen Partner*innen, die nach Deutschland geflüchtet sind, einen Arbeitsplatz in ihrer Arbeitsgruppe oder an ihrem Institut zur Verfügung stellen möchten. Anträge sind von den Hochschulleitungen und gastgebenden Forschenden gemeinsam zu stellen.

Hier gibt es alle weiteren Informationen.

Quelle: Volkswagen-Stiftung

Der Ukrainische Verein in Niedersachsen bittet um Spenden und Unterstützung

Der Ukrainische Verein in Niedersachsen sucht tatkräftige Unterstützung und bittet um Spenden.

Hier gibt es alle weiteren Informationen.

Ausschreibung: "Vom Krieg gezeichnet – Bilder für den Frieden“

Der Deutsch-Japanische Freundschaftskreis Yukokai e.V. in Kooperation mit KrassunARTig e.V. lädt zu einem Solidarischen Projekt zum Nachdenken, Verarbeiten und selber Gestalten ein. Beschäftigt dich der Krieg auch? Willst du deine Gedanken dazu in Ausdruck bringen, es verarbeiten oder einfach den Ukrainischen Mitbürgern helfen? Dann zeichne für die Solidarische Spendenaktion ein Bild oder schreib ein Gedicht. Beides kann auch kombiniert werden. Alles bis zu den Maßen 80 x 60cm ist erlaubt.

Die Projekte können per Post, persönlich oder auch online eingereicht werden. Anschließend werden alle eingereichten Arbeiten ausgestellt und nach Möglichkeit versteigert. Die Spende geht an Ukrainische Hilfsorganisationen und Vereine.

Hier gibt es alle weiteren Informationen zu der Spendenaktion.

Der gesamte Museumssektor zeigt seine Solidarität und organisiert Hilfsaktionen

Um diese Hilfsangebote zu bündeln und andere Museen zu inspirieren, ähnliche Initiativen zu entwickeln, ruft das Netzwerk Europäischer Museumsorganisationen (NEMO) zusammen mit ICOM und dem Deutschen Museumsbund dazu auf, diese Aktionen bekannt zu machen. Möglich sind z. B.:

  • Unterstützungsmaßnahmen, die Ihr Museum für ukrainische Museumskolleg*innen und ukrainische Flüchtlinge entwickelt hat
  • Spendenaktionen für Hilfsorganisationen
  • Unterstützungsangebote, die Ihr Museum zum Schutz von Kulturgütern anbieten kann

Um Ihre Hilfsangebote auf der Website von NEMO zu veröffentlichen, senden Sie bitte folgende Informationen an weber@ne-mo.org:

  • Titel der Initiative oder des Angebots
  • Name der Institution, Stadt und Land
  • Kurzbeschreibung in Englisch (max. 1.000 Zeichen)
  • einen Link oder Kontakt für weitere Informationen

Ernst von Siemens Kunststiftung startet Förderlinie für geflüchtete Wissenschaftler*innen

Die Gesamtfördersumme beträgt zunächst 2 Millionen Euro. Die UKRAINE-Förderlinie bietet durch die Übernahme der Personalkosten Unterstützung für öffentliche Museen und Sammlungen, wenn diese geflüchteten Wissenschaftler*innen aus der Ukraine oder russische Wissenschaftler*innen, die wegen ihrer Haltung zum Krieg in der Ukraine Russland verlassen müssen, einstellen. Die Wissenschaftler*innen müssten an in den Einrichtungen an kunsthistorischen Ausstellungen, Forschungsprojekten, Bestandskatalogen, Werkverzeichnissen oder öffentlichkeitswirksamen Maßnahmen für und in den Einrichtungen tätig sein. Die Laufzeit der einzelnen Maßnahmen könnte jeweils max. ein Jahr betragen.

Link: https://www.ernst-von-siemens-kunststiftung.de/ukraine-foerderlinie-foerderungen.html

Förderprogramm „Startklar in die Zukunft“

Förderprogramm „Startklar in die Zukunft“: Projekte der Kulturellen Bildung für Vielfalt und Kulturelle Teilhabe: Projekte der Kulturellen Bildung schaffen Gestaltungsräume, in denen Kinder und Jugendliche ihre eigenen Ideen verwirklichen, aber auch ihre Ängste und Sorgen einen Ausdruck finden können. Gemeinsames künstlerisches Schaffen, Dialog, Toleranz und Vielfalt werden praktisch erlebt. Bewerben Sie sich für eine Förderung über das Programm „Startklar in die Zukunft: Kunst, Kultur und Kreativität“ und realisieren Sie Projekte der Kulturellen Bildung für alle Kinder und Jugendliche, z. B. auch in Kooperation mit Unterkünften für Geflüchtete.

Link: https://startklar-in-die-zukunft.lkjnds.de/willkommen.html

Förderprogramm „Lernräume“ auch für geflüchtete Kinder und Jugendliche offen

Förderprogramm „Lernräume“ auch für geflüchtete Kinder und Jugendliche offen: Auch in den unmittelbar bevorstehenden Osterferien (04. bis 19. April 2022) und darüber hinaus bis zu den Herbstferien 2022 wird das Landesprogramm „LernRäume" fortgesetzt. Mit dem Programm fördert das Land Niedersachsen Freizeit- und Lernangebote außerschulischer Partner für Kinder und Jugendliche. Insgesamt stehen in der aktuellen Förderrunde 8,2 Millionen Euro zur Verfügung. Anträge können jederzeit eingereicht werden – für die Osterferien auch jetzt noch. Der Zuschuss beträgt maximal 50.000 Euro. Anträge mit einem Zuwendungsbedarf von weniger als 2.500 Euro können nicht gefördert werden.

Link: https://bildungsportal-niedersachsen.de/aktionsprogramm-startklar-in-die-zukunft/lernraeume-und-bildung-fuer-nachhaltige-entwicklung/

Nothilfefonds: Haus des Stiftens

Nothilfefonds Ukraine für Unternehmensspenden/Privatspenden: Um Non-Profit-Organisationen bei Ihrer Arbeit in finanzieller Hinsicht schnell zu unterstützen, gibt es jetzt den Nothilfefonds Ukraine vom Haus des Stiftens gemeinsam mit Wider Sense und Particulate. Unternehmen und deren Mitarbeitende sowie Privatpersonen können hier an ausgewählte Projekte verschiedener gemeinnütziger Organisationen spenden, die nicht immer von den großen Spendenaufrufen bedacht werden. Ins Leben gerufen wurde der Nothilfefonds vom Haus des Stiftens gemeinsam mit Wider Sense und Particulate.

Hier gibt es alle weiteren Informationen.

Informationen zu rechtlichen Fragestellungen

Schutzsuchende aus der Ukraine – Jobcenter wartet auf Anträge

Schutzsuchende aus der Ukraine, die bis Ende August keinen Antrag auf Grundsicherung beim Jobcenter stellen, stehen Anfang September möglicherweise ohne Geld da. Ana Paula Büsse, stellvertretende Geschäftsführerin des Jobcenter Region Hannover, appelliert an die Betroffenen und alle, die die Menschen unterstützen: "Stellen Sie sicher, dass Ihr Antrag rechtzeitig im Jobcenter eingeht."

 

Seit 1. Juni haben Schutzsuchende aus der Ukraine Anspruch auf Grundsicherung vom Jobcenter. Das Jobcenter Region Hannover hat deswegen schon im Mai Antragsunterlagen für über 12.000 Ukrainerinnen und Ukrainer verschickt, die bisher Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz bekamen. Bis heute hat das Jobcenter allerdings von mehr als 3.000 noch keine Rückmeldung erhalten.

 

„Die Beschäftigten im Jobcenter haben in den vergangenen Wochen einen tollen Job gemacht und Anträge für mehr als 9.000 Ukrainerinnen und Ukrainern bearbeitet, zusätzlich zum täglichen Geschäft“, sagt Ana Paula Büsse, stellvertretende Geschäftsführerin Jobcenter Region Hannover. „Allerdings haben wir von über einem Viertel der Angeschriebenen bislang noch keinen Antrag zurück erhalten. Damit können wir auch kein Geld für Lebensunterhalt, Miete oder Sonderleistungen bewilligen.“

 

Ein fehlender Antrag kann für die Betroffenen schon bald negative Folgen haben. Denn zum 31. August 2022 läuft eine wichtige Übergangsregelung aus. Die rechtlichen Bestimmungen fordern, dass Schutzsuchende aus der Ukraine einen Antrag beim Jobcenter stellen, um Leistungen zu erhalten. Ein automatischer Wechsel aus dem Asylbewerberleistungsgesetz in die Grundsicherung findet nicht statt.

 

Damit der Lebensunterhalt der Schutzsuchenden sichergestellt war, konnten Sozialämter bis einschließlich August noch Leistungen aus dem Asylbewerberleistungsgesetz weiterzahlen. „Diese Regelung haben die Sozialämter der Landeshauptstadt und der Städte und Gemeinden im Umland und das Jobcenter bewusst genutzt, um den Übergang für die Schutzsuchenden sicherzustellen“, sagt Ana Paula Büsse. „Wer allerdings auch im August keinen Antrag auf Grundsicherung beim Jobcenter stellt, steht Anfang September dann möglicherweise erstmal ohne Geld da.“

Das Jobcenter weist auch auf seiner Internetseite, in den Sozialen Medien und bei Informationsveranstaltungen auch auf Russisch und Ukrainisch auf die Notwendigkeit hin, einen Antrag zu stellen. Der Antrag kann auch online oder per Post gestellt werden. Eine persönliche Vorsprache ist nicht erforderlich.

Alle wichtigen Infos finden sich unter www.jobcenter-region-hannover.de/ukraine.

"Wichtig ist, dass der Name der Betroffenen am Briefkasten steht, damit die Post ankommt", betont Ana Paula Büsse.

 

Quelle: https://www.jobcenter-region-hannover.de/bma-1

Einigkeit über Verwendung der Bundesmittel für Vertriebene aus der Ukraine zwischen Land und Kommunen

Niedersachsen und die Arbeitsgemeinschaft der Kommunalen Spitzenverbände haben sich über die Verwendung der Bundesmittel für Vertriebene aus der Ukraine geeinigt. Die für Niedersachsen aus drei Säulen insgesamt vorgesehenen 190 Millionen Euro werden wie folgt eingesetzt:

Säule 1: Unterstützung der Kommunen bei den Kosten der Unterkunft

Es erfolgt eine individuelle Abrechnung und Erstattung der ab dem 01.06.2022 von den Kommunen für das Jahr 2022 zu tragenden Anteile an Kosten der Unterkunft für Vertriebene aus der Ukraine durch das Land. Chancen und Risiken hinsichtlich der Auskömmlichkeit der vom Bund dafür bereitgestellten Mittel in Höhe von 47,5 Millionen Euro übernimmt insoweit das Land.

Säule 2: Abgeltung der Kosten im Bereich der Lebenshaltungskosten

Die vom Bund in Säule 2 bereitgestellten Mittel in Höhe von 47,5 Millionen Euro sind vorgesehen, um die vom Land an die Kommunen für den Zeitraum bis zum 31.05.2022 zu leistenden Pauschalen nach dem Aufnahmegesetz zumindest anteilig zu kompensieren.

Um Aufwendungen besonders betroffener Kommunen auszugleichen, für die andernfalls eine zielgerichtete Abrechnung über die Abgeltungspauschale nach dem Aufnahmegesetz nicht möglich wäre, wird davon ein Betrag von 10 Millionen Euro bereitgestellt.

Säule 3: Beteiligung an den übrigen Kosten der Länder und Kommunen

Die vom Bund in Säule 3 bereit gestellten Mittel in Höhe von 95 Millionen Euro dienen der Abfederung der übrigen Kostenbelastungen von Land und Kommunen etwa für die Kinderbetreuung und Beschulung sowie Gesundheits- und Pflegekosten. Die Mittel sind für eine vollständige Kompensation beider Ebenen nicht ausreichend. Sie werden mit 72,5 Millionen Euro für die Kommunen und 22,5 Millionen Euro für das Land aufgeteilt.

Der Niedersächsische Finanzminister Reinhold Hilbers als Verhandlungsführer des Landes und der Präsident des Niedersächsischen Städte- und Gemeindebundes Dr. Marco Trips als Verhandlungsführer der Kommunalen Spitzenverbände begrüßen die einvernehmliche Einigung, womit alle Mehraufwendungen im Zusammenhang mit den aus der Ukraine Vertriebenen für das Jahr 2022 abgegolten sind. Angestrebt wird eine zügige Umsetzung noch in dieser Legislaturperiode, damit die Kommunen die Unterstützung erhalten können.

„Die Kommunen haben nach dem Ausbruch des russischen Angriffskrieges schnell und umsichtig reagiert. Dafür bin ich dankbar. Darum ist es mir ein Anliegen, mit den Kommunen einen für alle Seiten tragbaren Kompromiss und einen fairen Ausgleich gefunden zu haben“, erklärt Hilbers.

Innenminister Pistorius macht deutlich: „Diesen Kraftakt und diese historische Ausnahmesituation konnten und können wir als Land nur gemeinsam im Schulterschluss mit den Kommunen bewältigen. Es war daher wichtig, dass wir uns gemeinsam bei der Frage der Finanzierung schnell auf eine für alle Seiten gute Lösung geeinigt haben und dadurch die entsprechende finanzielle Unterstützung gewährleistet werden konnte. Die Kommunen haben mit großem Engagement gehandelt und Solidarität gezeigt, dafür bin ich sehr dankbar.“

Dr. Marco Trips, Präsident des Niedersächsischen Städte- und Gemeindebundes erklärt: „Die Kommunen zeigen seit Beginn des Krieges ein enormes Engagement und arbeiten mit allen Kräften daran, die Kriegsvertriebenen gut aufzunehmen. Mit dieser Vereinbarung haben wir für sie ein ordentliches Ergebnis erreicht, um die finanziellen Belastungen der Kommunen zumindest ein ganzes Stück weit abzufedern.“

„Für die Landkreise und die Region Hannover war wichtig, den tatsächlichen Belastungen vor Ort so gut wie möglich gerecht zu werden, ohne neue Bürokratie zur Abrechnung zu erzeugen. Hervorzuheben ist zudem, dass die Regelung zu den Kosten der Unterkunft keine neuen Haushaltsrisiken für die Landkreise im laufenden Jahr mit sich bringt,“ ergänzt der Präsident des Niedersächsischen Landkreistages, Landrat Sven Ambrosy, Friesland.

Der Präsident des Niedersächsischen Städtetages, Oberbürgermeister Frank Klingebiel (Salzgitter), ergänzt: „Die intensiven Verhandlungen mit dem Land haben am Ende eine Lösung gefunden, die einen fairen Interessensausgleich widerspiegeln und bei dem es jetzt darum gehen wird auch innerhalb der kommunalen Familie diesen fairen Ausgleich zwischen Landkreisen und kreisangehörigen Kommunen ebenfalls zu organisieren. Das Verhandlungsergebnis ist auch ein Zeichen dafür, dass Land und Kommunen in dieser schweren Krise eng beisammenstehen.“

Hintergrund

Der Bund hat den Ländern und Kommunen zugesagt, im Jahr 2022 pauschal mit insgesamt zwei Milliarden Euro bei ihren Mehraufwendungen für die Vertriebenen aus der Ukraine zu unterstützen. Der auf Niedersachsen anfallende Anteil beträgt 190 Millionen Euro. Die Pauschale wird den Ländern über einen erhöhten Anteil an der Umsatzsteuer zur Verfügung gestellt. Anfang November 2022 soll mit dem Bund eine Regelung für das Jahr 2023 vereinbart werden.

Quelle: https://www.nst.de/

Steuerliche Erleichterung bei Spendenaufrufen und Mittelverwendung

Mit Blick auf den Krieg in der Ukraine leistet nicht nur der Staat Hilfestellung. Auch viele Privatpersonen, Unternehmen und natürlich auch gemeinnützige Organisationen engagieren sich mit dem Ziel, die verheerenden Auswirkungen abzumildern.

Das Bundesfinanzministerium (BMF) hat mit einem Schreiben vom 17. März 2022 über „Steuerliche Maßnahmen zur Unterstützung der vom Krieg in der Ukraine Geschädigten“ informiert. Mit diesen Maßnahmen soll das gesamtgesellschaftliche Engagement Anerkennung finden.

Dr. Martin Schunk, Experte für Gemeinnützigkeit und Non-Profit-Organisationen, gibt in einem Video auf YouTube einen kurzen Überblick über die Maßnahmen in den Bereichen Spendenwerbung, Mittelverwendung und der steuerlichen Einordnung.

Hier geht es zu dem Video.

 

Quelle: Stadtkultur HH

Online-Veranstaltung: Rechtliche und Praktische Informationen zu Geflüchteten aus der Ukraine

In dieser Online-Veranstaltung am 19.04.2022 von 18 – 20 Uhr geht es um die Vermittlung der wichtigsten Informationen und rechtliche Regelungen zu Geflüchteten aus der Ukraine. Zudem wird sie die Abläufe in der Stadt und Region Hannover, dem Haupt- und Erstankunftsort der ukrainischen Geflüchteten in Niedersachsen beleuchten und Antworten auf die häufigen Fragen aus der Praxis sowie die Angebote des Netzwerkes für Traumatisierte Flüchtlinge in Niedersachen e.V. (NTFN) darstellen. Anschließend haben die Teilnehmenden die Möglichkeiten, Fragen zu stellen, sich miteinander auszutauschen und zu vernetzen.

Inhalte der Informationsveranstaltung:

  • rechtliche Regelungen (u.a. zur Gesundheitsversorgung)
  • Registrierung und Unterbringung, insbesondere in Privathaushalten
  • Angebote des NTFN für Ehrenamtliche und Geflüchtete
  • Antworten auf die häufigen Fragen aus der Praxis
  • Wichtige Ansprechpartner und Links

Die Veranstaltung wird in Zoom durchgeführt und vom Ukrainischen Verein in Niedersachsen e.V., dem Flüchtlingsrat Niedersachsen e.V., der Refugee Law Clinic Hannover e.V. , kargah e.V. sowie MISO e.V./Samofa organisiert. Den Zoom-Link erhalten Sie direkt nach der Registrierung.

Zur Anmeldung geht es hier

 

Infomaterial zu Kinderrechten – auf Deutsch und Ukrainisch

Kinderrechte gelten überall, auch für Kinder und Jugendliche auf der Flucht.

Gemeinsam mit dem Kinder- und Jugendring Sachsen e.V. hat der Kinderschutzbund in Sachsen eine Zusammenfassung zu den Kinderrechten in Ukrainisch und Deutsch erstellt. Hier gibt es die PDF Vorlage im A4 und hier gibt es weitere Informationen zum Schutz von Kindern.

 

Quelle: Newsletter Nr. des LV Soziokultur Sachsen

Ukraine-Hilfe: Erlass des BMF zu steuerlichen Fragen

Am 17. März 2022 hat das Bundesministerium für Finanzen (BMF) in einem Erlass steuerliche Maßnahmen zur Unterstützung der vom Krieg in der Ukraine Geschädigten geklärt. Darin wird die Anrechnung der Hilfeaktivitäten von gemeinnützigen Organisationen und Unternehmen steuerlich vereinfacht. Für gemeinnützige Organisationen, deren Zwecke normalerweise solche Aktivitäten nicht vorsehen, wird festgestellt, dass bzw. inwieweit ihre Hilfeaktivitäten unschädlich für ihren Status als gemeinnützige Organisation sind. Behandelt werden Fragen des Spendenrechts, der Umsatzsteuer, der Schenkungssteuer, der Überlassung von Wohnraum und weitere Themen. Der Erlass ging ausschließlich per Email an die Obersten Finanzbehörden bzw. steht auf der Webseite des BMF zur Verfügung.

BMF-Erlass vom 17. März 2022

 

Quelle: https://www.b-b-e.de/

Helfen, ohne die eigene Gemeinnützigkeit zu gefährden

Was dürfen gemeinnützige Organisationen im Zusammenhang mit dem Ukraine-Krieg tun, ohne ihre Gemeinnützigkeit zu gefährden? Informationen darüber hat die Allianz „Rechtssicherheit für politische Willensbildung“ zusammengetragen. Die Allianz ist ein Zusammenschluss von derzeit fast 200 Vereinen und Stiftungen. Sie fordert, die Gemeinnützigkeit für Organisationen der Zivilgesellschaft zu sichern, die Beiträge zur politischen Willensbildung leisten. Inwiefern der Krieg gegen die Ukraine auch ein Angriff auf die Zivilgesellschaft ist, erklärt die Allianz in einem Beitrag auf ihrer Internetseite.

Link: https://www.zivilgesellschaft-ist-gemeinnuetzig.de/ukraine-krieg-und-gemeinnuetzigkeitsrecht/

 

Rechtsfragen im Zusammenhang mit der Flucht von ukrainischen Kindern

Hinweise zu Rechtsfragen im Zusammenhang mit der Flucht von ukrainischen Kindern, Jugendlichen und ihren Familien: Das DIJuF hat sich mit verschiedenen Rechtsfragen, die im Zusammenhang mit der Ankunft geflüchteter Kinder und Jugendlicher und ihren Familien in Deutschland auftreten, auseinandergesetzt und erste Hinweise verfasst. Weitere Rechtsfragen können gerne an folgenden Kontakt gerichtet werden: rechtsberatung@dijuf.de

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