Maloja, was soll das eigentlich heißen? -Diese Frage haben wir als Projektteam im letzten Jahr häufig zu hören bekommen.
Nein, damit ist nicht die Kleidungsmarke gemeint, viel mehr beziehen wir uns auf den eigenwilligen warmen Fallwind, der in den Schweizer Alpen vielseitige Richtungen einschlägt.

Der Name steht sinnbildlich für die Ziele des Projekts:

#Frischer Wind - in die Begegnungen zwischen Menschen mit verschiedenen (kulturellen) Geschichten
#Gegenwind - thematisieren durch eine Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen und politischen Missständen, vor allem zum Thema Migration und Grenzen
#Rückenwind - beim Fuß fassen in Hildesheim, für ein solidarisches Zusammenleben und künstlerisches Tätigwerden auf dem Maloja-Festival und darüber hinaus

Auch wenn durch die Pandemie das Herzstück des Maloja-Projekts, ein gemeinsam erarbeitetes Festival, vom 26. bis 28. Juni 2020 in der Hildesheimer Nordstadt nicht stattfinden konnte, wurden Ausfallhonorare an Künstler*innen und Workshop-gebende, die in dieser schwierigen Zeit auf finanzielle Unterstützung angewiesen sind, möglich gemacht. Darüber hinaus ist es dem Projekt gelungen Orte des Zuhörens und der Diskussion zu kreieren. Es wurde Platz geschaffen für die Bedürfnisse, Herausforderungen, Hoffnungen und Träume von Menschen mit internationaler Geschichte in Hildesheim und Umgebung.

Wir schauen zurück…
…auf die gemeinsame Zeit mit vielen spannenden Planungs- und Vernetzungstreffen, die zum Kennenlernen, vernetzen und vorbereiten der Veranstaltungen und des Festivals dienten.
….auf die mehrsprachigen Buchvorstellungen von "Ums Überleben kämpfen" durch ZainAlabidin Al-Khatir und das Theaterstück von Riadh Ben Ammar, die zum Nachdenken und
einer Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen und politischen Missständen angeregt haben.
…auf das Projekt "Stadtlabor: Migration bewegt Hildesheim" das zwischen Geflüchteten, nicht Geflüchteten, Studierenden und nicht Studierenden, partizipativ Einwanderungsprozesse in Hildesheim thematisiert hat.
…auf die Kooperation mit HAWK Open und die leckeren, inspirierenden und gemütlichen gemeinsamen Kochabende.

Und wir schauen nach vorn und sind gespannt wohin die Samen wehen, die das Maloja Projekt durch Unterstützung des Trägervereins Cluster e.V. in Zusammenarbeit mit den Aktiven aus der Arbeit mit Geflüchteten, die Migrant*innen Selbstorganisationen, vielen Kooperationspartner*innen eingesät haben und was sich daraus in kommender Zeit ergeben wird.

Weitere Informationen und Liste vieler Mitwirkenden unter:
https://nobordernoproblem.org/maloja-solidarity/
Kontakt unter:
Maloja-festival@posteo.de

Hier geht es zur Website vom Cluster e.V.

Text: Grietje Roelie Oosterwoud

Foto: Chris Gossmann

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