Coronavirus Information

Der Landesverband Soziokultur Niedersachsen versucht, die Kulturakteure in Niedersachsen über den Umgang und die Auswirkungen des Corona-Virus dem Laufenden zu halten. Die Nachrichten überschlagen sich, was eben noch galt, ist im nächsten Moment schon veraltet. Die Seite wird ständig erweitert und aktualisiert. Eine Garantie auf Vollständigkeit können wir jedoch nicht geben.

Wir möchten darauf aufmerksam machen, dass unser Angebot, lediglich einem unverbindlichen Informationszweck dient und keine Rechtsberatung im eigentlichen Sinne darstellt. Wir können keine Gewähr auf Richtigkeit und Vollständigkeit unserer Auskünfte leisten.

Was aber immer gilt ist: Hände waschen. Abstand halten. Ruhe bewahren. Keine Hamsterkäufe. Anderen helfen.

Sprechstunden bei Fragen zur Existenzsicherung in der Corona-Krise

Unterstützung für Kulturschaffende aller Sparten

Sprechstunden für Kulturschaffende aller Sparten

Wir beraten und informieren u.a. zu den Themen:

  • Bundes-und Landesförderung, KfW
  • Unterstützung von Kleinstunternehmen,
  • Künstler:innen und Soloselbstständigen

Dieter Hinrichs täglich 14-16 Uhr

Telefon: 0441 24 89 39 3, E-Mail: hinrichs@soziokultur-niedersachsen.de

 

  • Erstattung von Personalkosten wie Kurzarbeit etc.
  • Laufende Projekte und Förderung

Chris Mielke  täglich 10-12 Uhr

Mobil: 0162 2998608, Telefon: 0531 23 80 40, E-Mail: mielke@soziokultur-niedersachsen.de

 

  • Hilfsangebote von GEMA, KSK, GVL

Klaus Thorwesten täglich 10-12 Uhr

Mobil 0152 08 96 52 69, Telefon: 0541 33 87 418, E-Mail: thorwesten@soziokultur-niedersachsen.de

 

  • Digitale Kommunikation, Einrichtung von Homeoffice
  • Bundes-und Landesförderung, KfW
  • Unterstützung von Kleinstunternehmen,
  • Künstler:innen und Soloselbstständigen

Wiebke Dalhoff täglich 10-12 Uhr

Telefon: 0176 55 94 55 12, E-Mail: dalhoff@soziokultur-niedersachsen.de

 

  • Hygienekonzepte und Strategien für Kulturangebote in Zeiten von Corona
  • Gesprächs- und Reflexionsangebot für Menschen, die im Kulturbereich Verantwortung tragen
  • Erstattung von Personalkosten wie Kurzarbeit etc.
  • Laufende Projekte und Förderung

Ingrid Wagemann

Montag von 15.00 – 17.00 Uhr, Dienstag-Freitag von 10.00 – 12 Uhr

Tlefon: 0511 5 90 90 4-66 Mobil: 0173 6470151, E-Mail: wagemann@soziokultur-niedersachsen.de und ingridwagemann@icloud.com

Alle weiteren Themen zu denen wir informieren und beraten finden Sie hier.

Informationen für Kulturschaffende im Zusammenhang mit dem Coronavirus finden Sie hier.

 

Wir möchten darauf aufmerksam machen, dass unser Angebot, lediglich einem unverbindlichen Informationszweck dient und keine Rechtsberatung im eigentlichen Sinne darstellt. Wir können keine Gewähr auf Richtigkeit und Vollständigkeit unserer Auskünfte leisten.

Allgemeine Informationen

Niedersächsische Corona-Verordnung vom 15.03.21

Die neue Verordnung gilt seit dem 15. März 2021 (vorerst bis zum 28. März 2021)

Quelle: https://www.niedersachsen.de/download/166315

Momentan arbeitet die Niedersächsische Landesregierung, zur gesetzlichen Regelung der verschiedenen Inzidenzwerte in Niedersachsen, am Stufenplan 2.0. Es handelt sich bei dem Stufenplan 2.0 um eine Art erweitertes Ampelsystem über sechs Stufen von einem geringen Infektionsgeschehen <10 in Stufe 1 bis zu einem eskalierenden Infektionsgeschehen >200 beziehungsweise einem R-Faktor von >1,2. Ob der Stufenplan dann so oder verändert umgesetzt wird, wird nach den nächsten Gesprächen zwischen Bund und Ländern entschieden. Hier geht es zum vorläufigen Stufenplan 2.0.  Und hier geht es zur Verordnung.

Umfängliche Neuregelungen im Gemeinnützigkeits- und Spendenrecht

Erhöhung des Ehrenamts- und Übungsleiterfreibetrages

Der Übungsleiterfreibetrag wird ab 2021 von 2.400 Euro auf 3.000 Euro erhöht (§ 3 Nr. 26 Satz 1 EStG). Der Ehrenamtsfreibetrag wird von 720 Euro auf 840 Euro erhöht (§ 3 Nr. 26a Satz 1 EStG).

Erhöhung der Umsatzfreigrenze auf 45.000 Euro

Die lange geforderte Erhöhung der Umsatzfreigrenze für steuerpflichtige wirtschaftliche Geschäftsbetriebe von 35.000 auf 45.000 Euro wird jetzt umgesetzt (§ 64 Abs. 3 AO)

Ab 2021 bleiben die Gewinn bzw. Überschüsse der steuerpflichtigen wirtschaftlichen Geschäftsbetriebe also körperschaft- und gewerbesteuerfrei, wenn deren Einnahmen im betroffenen Jahr nicht über 45.000 Euro (einschließlich Umsatzsteuer) lagen.

Zeitnahe Mittelverwendung für kleine Einrichtungen wird abgeschafft

Die zeitnahe Mittelverwendung gilt künftig nur noch für gemeinnützige Einrichtungen mit jährlichen Einnahmen von mehr als 45.000 Euro. § 55 Absatz 1 Nummer 5 AO wird entsprechend ergänzt. Nach dieser Regelung müssen steuerbegünstigte Körperschaften alle Mittel spätestens in den auf den Zufluss folgenden zwei Kalender- oder Wirtschaftsjahren für die satzungsmäßigen Zwecke verwenden.

Die Grenze von 45.000 Euro bezieht sich auf die Gesamteinnahmen, d.h. die kumulierten Einnahmen des ideellen Bereichs, des Zweckbetriebs, der Vermögensverwaltung und des steuerpflichtigen wirtschaftlichen Geschäftsbetriebes.

Mittelweitergabe an andere begünstigte Körperschaften

Die bisherigen Regelungen zur Mittelweitergabe (§ 58 Nr. 1 und 2 AO) werden zusammengefasst und erweitert.

Der neue Tatbestand des § 58 Nummer 1 AO regelt die Mittelweitergabe einheitlich. Die bisherige Regelung zur teilweisen Mittelweitergabe § 58 Nr. 2 AO entfällt.

Künftig gilt:

  • Auch Einrichtungen ohne satzungsmäßige Förderkörpereigenschaft dürfen ihre Mittel in vollem Umfang weitergeben.
  • Förderkörperschaften haben nur noch insoweit eine Sonderstellung, als sie keine eigenen Satzungszwecke (unmittelbar) verfolgen müssen.


Vertrauensschutz bei Mittelweitergabe

Die Neuregelung der Mittelweitergaben wird um eine Vertrauensschutzregelung im neuen § 57a AO ergänzt.

Bisher war nicht gesetzlich geregelt, inwieweit die Geberkörperschaft die Mittelverwendung bei der Empfängerorganisation kontrollieren muss bzw. haftet, wenn diese die Mittel nicht zweckgebunden verwendet. Die Finanzverwaltung war aber der Meinung, eine Mittelfehlverwendung wäre dem Empfänger zuzurechnen (AEAO, Ziffer 2, Satz 11 zu § 58 Nr. 2 AO). Der neue § 58a AO schließt diese Regelungslücke. Danach besteht ein Vertrauensschutz für den Mittelgeber, wenn er sich anhand eines vorgelegten Nachweises über die Gemeinnützigkeit von der Steuerbegünstigung des Empfängers überzeugt.


Tatsächliche Geschäftsführung kann schon bei der Satzungsprüfung einbezogen werden

Bisher bezog sich die Gewährung der Gemeinnützig bei einer Neubeantragung (Feststellung der satzungsmäßigen Voraussetzungen nach § 60a Abs. 1 AO) ausschließlich auf die vorlegte Satzung. Das Finanzamt durfte die Gemeinnützigkeit auch dann nicht verweigern, wenn es Erkenntnisse hatte, dass tatsächliche Aktivitäten die Gemeinnützigkeit ausschlossen. Das ändert sich mit dem neu eingefügten Absatz 6 des § 60a AO.

Ziel der Regelung – so die Begründung im Gesetzesentwurf – ist die rechtsmissbräuchliche Verwendung des Feststellungsbescheids nach § 60a AO auszuschließen. Damit kann z. B. bei extremistischen Organisationen die Gemeinnützigkeit vorab ausgeschlossen werden. In solchen Fällen soll nicht der „Rechtsschein der Gemeinnützigkeit“ entstehen.


Kooperationen mit gemeinnützigen Einrichtungen

Nach dem im Gemeinnützigkeitsrecht geltenden Unmittelbarkeitsgrundsatz muss eine Körperschaft ihre satzungsgemäßen Zwecke grundsätzlich selbst verwirklichen. Das führte bisher dazu, dass Hilfsbetriebe (z.B. eine Krankenhauswäscherei) in rechtlich eigenständiger Form nicht gemeinnützig sein können, wenn sie nicht selbst einen gemeinnützigen Zweck verfolgen, sondern nur Leistungen für andere gemeinnützige Einrichtungen erbringen.

Das soll sich mit dem neuen § 57 Abs. 3 AO ändern: Das planmäßige Zusammenwirken mit mindestens einer weiteren gemeinnützigen Körperschaft gilt künftig als unmittelbare Zweckverwirklichung. Körperschaften können sich dadurch arbeitsteilig organisieren. Das gilt speziell auch für die Ausgliederung von Serviceleistungen in eigenständige Körperschaften.

Leistungen, die den gemeinsamen Zweck im Rahmen eines wirtschaftlichen Geschäftsbetriebs verwirklichen, fallen dann nach den allgemeinen Regelungen (§§ 65 bis 68 AO) in den Zweckbetrieb. Für die Prüfung der Zweckbetriebseigenschaft – so die Erläuterung im Gesetzentwurf – wird die Gesamtleistung der beteiligten Organisationen betrachtet. Sind dabei die Anforderungen an einen Zweckbetrieb erfüllt, werden die Teilleistungen bei allen Beteiligten als Zweckbetrieb behandelt.


Steuerbegünstigung für Holding- und Beteiligungsgesellschaften

Die neue Regelung des § 57 Abs. 4 AO ermöglicht künftig die Gemeinnützigkeit von Holding- und Beteiligungsgesellschaften. Eine Körperschaft verfolgt künftig ihre steuerbegünstigten Zwecke auch dann unmittelbar, wenn sie ausschließlich Anteile an steuerbegünstigten Kapitalgesellschaften hält und verwaltet.

Zur Begründung dieser Erweiterung des Unmittelbarkeitsgrundsatzes führt die Erläuterung des Gesetzesentwurfes an, dass sich durch die Aufteilung der Tätigkeit auf mehrere Gesellschaften nur die Struktur, aber nicht das gemeinnützigkeitsrechtliche Gesamtbild ändert.

Die Neuregelung erleichtert die Bildung konzernartiger Strukturen im gemeinnützigen Sektor. Bisher konnten Mutter- und Beteiligungsgesellschaften nur gemeinnützig sein, wenn sie jeweils eigene steuerbegünstige Tätigkeiten ausübten. Künftig können alle Tätigkeiten in Tochtergesellschaften ausgelagert werden, während sich die Muttergesellschaft auf das Halten und Verwaltung der Anteile beschränkt.


Vereinfachter Spendennachweis künftig bis 300 Euro

Für Zuwendungen bis zu 200 Euro genügt als steuerlicher Spendennachweis ein Bareinzahlungsbeleg oder die Buchungsbestätigung eines Kreditinstituts. Ein Zuwendungsnachweis nach amtlichem Mustertext ist nicht erforderlich.

Die Grenze für solche Kleinspenden steigt zum 1.01.2021 auf 300 Euro.


Zuwendungsempfängerregister

Mit dem neuen § 60b AO wird 2024 ein Zuwendungsempfängerregister eingeführt. Zuständig dafür ist das Bundeszentralamt für Steuern. Die Daten dafür werden von den Finanzämtern übermittelt. Das Register ist öffentlich zugänglich und soll Transparenz darüber schaffen, welche Organisationen Zuwendungsbestätigungen ausstellen dürfen.

Das zentrale Register soll auch der Ausgangspunkt für Anwendungen werden, mit denen Spendenbescheinigungen für Organisationen, Spender und Steuerverwaltung künftig digital abgewickelt werden können.

Hinweis: Für die gemeinnützigen Einrichtungen gibt es keine Meldepflichten, weil die Daten vom Finanzamt übermittelt werden.


Auslandsspenden

Ab 2024 soll der amtliche Mustertext für Zuwendungsbestätigungen auch für ausländische Spendenempfänger gelten. § 50 Absatz 1 Satz 2 der Einkommensteuer-Durchführungsverordnung wird deswegen aufgehoben.

Das ist möglich, weil das Bundeszentralamt für Steuern künftig dafür zuständig ist, zu prüfen, ob Körperschaften ohne Sitz in Deutschland den Voraussetzungen der §§ 51 bis 68 AO entsprechen.

Bisher nimmt diese Prüfung das Finanzamt vor, das für den jeweiligen Spender zuständig ist. Ausländische Organisationen haben künftig einen Anspruch auf eine inhaltliche Überprüfung der Gemeinnützigkeit für ihre Tätigkeit, wenn sie eine Zuwendung von einem deutschen Steuerpflichtigen bestätigen möchten.


Neue gemeinnützige Katalogzwecke

Ergänzt bzw. spezifiziert wird durch das Jahressteuergesetz auch der Katalog gemeinnütziger Zwecke in § 52 Abs. 2 AO:

  • Klimaschutz: Ausdrücklich aufgenommen wird ergänzend zum Umweltschutz der Klimaschutz. Der Klimaschutz ist grundsätzlich schon jetzt im Rahmen des Umweltschutzes begünstigt. Die Einfügung dient deswegen vor allem der Klarstellung für den Fall, dass Umwelt- und Naturschutz Ziele des Klimaschutzes möglicherweise nicht gänzlich abdecken.
  • Hilfe für Menschen, die auf Grund ihrer geschlechtlichen Identität oder Orientierung diskriminiert werden: § 52 Absatz 2 Satz 1 Nr. 10 AO wird entsprechend ergänzt. Grundsätzlich war dieser Zweck schon bisher begünstigt. Er kommt aber – so die Gesetzesbegründung – in den bestehenden Katalogzwecken nicht ausreichend zum Ausdruck.
  • Ortsverschönerung: Die Steuerbegünstigung für Heimatpflege und Heimatkunde wird um die „Ortsverschönerung“ ergänzt (§ 52 Absatz 2 Satz 1 Nr. 22 AO).
  • Freifunk: Die Aufnahme in § 52 Absatz 2 Satz 1 Nr. 23 AO ermöglicht es, auch solche Freifunk-Initiativen als gemeinnützig anzuerkennen, die auch bzw. ausschließlich Freifunk-Netze aufbauen und unterhalten. Unter „Freifunk“ werden nichtkommerzielle Initiativen eingeordnet, die sich der Förderung der lokalen Kommunikation sowie der technischen Bildung und dem Aufbau und Betrieb eines lokalen freien Funknetzes widmen.
  • Friedhofsverwaltung: Neu aufgenommen wird in den Katalog gemeinnütziger Zwecke als Nummer 26 die „Förderung der Unterhaltung und Pflege von Friedhöfen und die Förderung der Unterhaltung von Gedenkstätten für nichtbestattungspflichtige Kinder und Föten.“ Bisher war die bloße Unterhaltung eines Friedhofs kein gemeinnütziger Zweck. Begünstigt war er nur im Rahmen von Zwecken wie der Förderung der Religion, der Kultur, des Denkmalschutzes oder der Denkmalpflege sowie kirchlicher Zwecke.


Neue Katalogzweckbetriebe

  • 66 bis 68 AO definiert besondere Zweckbetriebe (Katalogzweckbetriebe). Anders als bei den allgemeinen Zweckbetrieben nach § 65 AO muss hier für die Steuerbegünstigung nicht nachgewiesen werden, dass sie für die Erreichung des Satzungszwecke notwendig sind und nicht mehr als unvermeidbar in Konkurrenz zu gleichen oder ähnlichen nicht begünstigen Betrieben treten.
  • Flüchtlingseinrichtungen: Als eigene Zweckbetriebe werden mit § 68 Nr. 1c AO „Einrichtungen zur Versorgung, Verpflegung und Betreuung von Flüchtlingen“ aufgenommen. Flüchtlingseinrichtungen waren bereits bisher regelmäßig Zweckbetriebe nach § 66 AO. Mit der Neuregelung entfällt der Nachweis der Hilfsbedürftigkeit der Flüchtlinge.
  • Fürsorge für psychische und seelische Erkrankungen: In § 68 Nummer 4 AO wird der Zweckbetriebsumfang für Einrichtungen zur Durchführung der Fürsorge für blinde Menschen und zur Durchführung der Fürsorge für körperbehinderte Menschen erweitert. Begünstigt ist künftig auch die „Durchführung der Fürsorge für psychische und seelische Erkrankungen bzw. Behinderungen“.

Quelle: Vereinsinfobrief Nr. 400 – Ausgabe 26/2020 – 21.12.2020

Neue Niedersächsische Verordnung gegen das Corona-Virus vom 10.01.2021

Seit dem 10. Januar 2021 gibt es eine überarbeitete Version der Niedersächsischen Verordnung gegen die Ausbreitung des Corona-Virus.

Hier geht es zur Seite der Niedersächsischen Landesregierung.

Hier geht es zu der Verordnung: https://www.niedersachsen.de/download/162602

 

Verordnung zur Änderung der vorstehenden Corona-Regelung, mit Begründungsteil (ab Seite 6)

https://www.niedersachsen.de/download/162630/Nds._GVBl._Nr._01_2021_vom_08.01.2021_S._1-9.pdf

 

Außerdem gilt ab dem 11. Januar 2021 die nachstehende Niedersächsische Quarantäne-Verordnung:

https://www.niedersachsen.de/download/162603

 

 

Vielfalt vor und hinter den Kulissen - Fonds Soziokultur fördert diverse und inklusive Kulturprojekte

Der Fonds Soziokultur schreibt mit Ta3: Diversität + Inklusion + Vielfalt eine weitere Projektförderung im Rahmen des Sonderprogramms NEUSTART KULTUR aus. Es ist die vierte von insgesamt fünf Ausschreibungen. Bislang sind rund 300 Projekte im Volumen von rund 6,1 Mio Euro für die „Kultur mittendrin“ an den den Start gegangen, die aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Zuge der Corona-Pandemie gefördert werden. Anträge für die neue Ausschreibung  können vom 04.01. bis 31.01.2021 über das Antrags-Portal des Fonds Soziokultur eingereicht werden. Frühster Projektstart ist Mitte März 2021.

Soziokultur als Spiegel und Motor für eine diverse und inklusive Gesellschaft

Soziokultur stärkt das Miteinander der Gesellschaft und ermöglicht darüber hinaus, diese mit kreativen Mitteln widerzuspiegeln oder Sichtweisen marginalisierter Gruppen zu repräsentieren. Damit setzt sie Impulse für langfristige strukturelle Veränderungen im Sinne einer diversitätsorientierten Öffnung von Kultur. Weiterhin und gerade jetzt sind handlungsleitende und diskriminierungskritische Formate und Ansätze für eine „Kultur von und mit Allen“ gefragt: Was braucht eine inklusive Kultureinrichtung der Zukunft? Wo werden Zugänge zum Kulturbereich erschwert und wer kann beim Abbau von Barrieren unterstützen? Werden Menschen mit diversen Lebenswirklichkeiten erreicht, abgebildet oder zusammengebracht? Wie steht es um das kollaborative Zusammenarbeiten? Die Themenausschreibung Ta3: Diversität + Inklusion + Vielfalt richtet sich an soziokulturelle Projekte, die Fragen gesellschaftlicher Vielfalt aus Perspektiven sowohl ihrer Akteur*innen als auch ihres Publikums Rechnung tragen und damit Öffnungsprozesse anstoßen und weiterdenken möchten.

Re:Vision und weitere Ausschreibung im Rahmen von NEUSTART KULTUR

Mit dem Online-Begleitprogramm Re:Vision richtet sich der Fonds Soziokultur an die geförderten Projektträger*innen im Sonderprogramm und verfolgt das Ziel, die starke und außergewöhnliche Expertise des soziokulturellen Felds zu vernetzten und dabei seine besonderen Qualitäten über die Phase der Krise hinaus zu stärken. Mit der Ausschreibung Ta3: Diversität + Inklusion + Vielfalt geht das neue Online-Format des Fonds Soziokultur bereits in die dritte Runde. Gemeinsam mit internationalen Expert*innen und Vertreter*innen geförderter Projekte wird es wieder interaktiv, vielseitig und international.

Mit der Themenausschreibung Ta4: Digitalität + Soziokultur wird die Projektförderung im Rahmen des Sonderprogramms NEUSTART KULTUR abgeschlossen. Antragszeitraum ist vom 01.03. bis 31.03.2021. Weitere Informationen zum Sonderprogramm finden Sie auf der Webseite des Fonds Soziokultur. Die Mitarbeiterinnen in der Geschäftsstelle beraten Sie gerne telefonisch oder per E-Mail. Eine Onlineberatung findet am 14.01.2021 von 16-17 Uhr statt. Die nächsten Termine werden auf der Webseite des Fonds Soziokultur bekanntgegeben.

Quelle: Fonds Soziokultur

Zwischenbilanz zum Pilotprogramm NEUSTART – Der Bundesverband Soziokultur hat seit Mai über 1.200 Corona-bedingte Investitionen der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien gefördert.

In einem Pilotprojekt des milliardenschweren NEUSTART KULTUR-Programms wurden seit Mai insgesamt 1.226 Anträge bewilligt. Damit wurden 27,5 Millionen Euro an gemeinnützige und überwiegend öffentliche geförderte Kultureinrichtungen ausgereicht.

Kulturstaatsministerin Monika Grütters erklärt dazu: „Das früh aufgelegte und spartenübergreifende Pilotprogramm NEUSTART des Bundesverbands Soziokultur hat wichtige Pionierarbeit für die Gestaltung unserer weiteren Hilfsprogramme geleistet. Ich danke dem Bundesverband Soziokultur für die beherzte und schnelle Umsetzung. Damit hat er die von den Corona-Schließungen hart getroffenen Kultureinrichtungen wirkungsvoll dabei unterstützt, intelligente Öffnungsszenarien zu entwickeln.“ Bereits Anfang Mai 2020 hatte der Bundesverband Soziokultur ein Antragsportal für Museen, Ausstellungshallen, Gedenkstätten, Veranstaltungsorte für Konzerte, Tanz- und Theateraufführungen sowie für soziokulturelle Zentren und Kulturhäuser geöffnet. Angesichts der drastischen Notlage agierte er als Interessensverband spartenübergreifend und unterstützte damit solidarisch die Wiedereröffnung der Kultureinrichtungen. Innerhalb weniger Tage war das NEUSTART Sofortprogramm aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) mit einem ursprünglichen Fördervolumen von 10 Millionen Euro überzeichnet. Schnell und unbürokratisch stockte Kulturstaatsministerin Prof. Monika Grütters auf 30 Millionen auf und ermöglichte so eine Zuwendung für alle förderfähigen Anträge.

NEUSTART – und zwar bitte sofort!

Schon zwei Wochen nach Portalöffnung wurden die ersten Einrichtungen befähigt, über den sogenannten vorzeitigen Maßnahmenbeginn Investitionen über NEUSTART zu tätigen. Gerade den Antragsstellenden mit hoher Antragsnummer ermöglichte dieses Vorgehen ein schnelles Agieren. Bis Ende Oktober wurden 854 Genehmigungen zum vorzeitigen Maßnahmenbeginn erteilt.

Insgesamt prüfte das 20-köpfige NEUSTART-Team 1.500 Anträge. Der erste Zuwendungsvertrag wurde knapp zwei Monate nach Portalöffnung Anfang Juli verschickt. Ihm folgten innerhalb von nur vier Monaten 1.225 weitere Verträge. Die Herausforderung lag aufgrund der Dringlichkeit und hohen Antragsdichte in der schnellstmöglichen Prüfung. Zugleich musste in der Krisensituation sehr sorgfältig vorgegangen werden, um in enger Beratung mit dem potentiellen Zuwendungsempfänger*innen etwaige Rückzahlungen zu vermeiden.

Konsolidierung nach dem ersten Schock

Im Zentrum der beantragten Maßnahmen stand die Wiedereröffnung und Aufrechterhaltung des Kulturbetriebs während der Pandemie. Darunter fielen nicht nur Schutzmasken und Desinfektionsspender, sondern auch Umbaumaßnahmen zur Besucher*innensteuerung oder Ticketing-Systeme zur Gewährleistung einer vertretbaren Anzahl an Besucher*innen. Viele Einrichtungen bemühten sich, Teile ihres Programms ins Digitale zu verlegen. Konzerthallen oder Theater erwarben Streaming-Equipment, um fortan künstlerische Darbietungen online zu zeigen. Museen entwickelten Konzepte, die nicht mehr das physische Erleben vor Ort in den Mittelpunkt stellen, sondern mit räumlichem Abstand. Auch durch die Nutzung mobiler Endgeräte wurden Ausstellungsinhalte erfahrbar gemacht. Viele Kultureinrichtungen entwickelten Ideen, wie sie kulturelles Leben zu Besucher*innen transportieren können, die während der Pandemie weniger mobil sind. Ebenso zählte die Ausstattung mit Home-Office-Equipment zur Aufrechterhaltung des Betriebs zu den häufigsten Anschaffungen.

Besondere Schwierigkeiten ergaben sich für die Kultureinrichtungen durch überlastete Handwerksbetriebe und IT-Dienstleister*innen sowie unberechenbare Lieferzeiten und -engpässe. Zudem stellte die Sicherung der personellen Kapazitäten zur grundsätzlichen Aufrechterhaltung des eigenen Betriebs und zur Umsetzung der beantragten Projekte eine große Herausforderung dar.

Schon in dieser ersten Konsolidierungsphase fällt auf, wie sehr sich die Einrichtungen durch sorgfältige Recherche, Kreativität und Vernetzung um nachhaltige Lösungen bemühten. Im kommenden Jahr wird das NEUSTART Sofortprogramm ausgewertet. Ziel ist die Sicherung relevanter Erkenntnisse sowie ihre zukunftsgerichtete Analyse. Aktuelle Einsichten und Best Practice Beispiele gibt es unter www.neustartkultur.de/sofort und auf Facebook.

Quelle: Pressemitteilung vom Bundesverband für Soziokultur.

Landesregierung - Erlasse in Niedersachsen

Im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus setzt die Landesregierung zügig die Empfehlungen des Krisenstabs um. Dabei orientiert sie sich eng an den Leitlinien der Bundesregierung und der Regierungschefs der Bundesländer zur Bekämpfung der Corona-Epidemie. Hier finden Sie alle Erlasse im Überblick.

Coronavirus in Niedersachsen - Ministeriun für Gesundheit

Auf der Seite des Niedersächsischen Ministeriums für Gesundheit sind die aktuellsten und wichtigsten Informationen zu erhalten

Risikobewertung und Infektionsschutz - Robert-Koch-Institut

Auf der Seite des Robert-Koch-Instituts finden sich viele Informationen zur Risikobewertung und zum Infektionsschutz zu den folgenden Schlagworten:

  • Übersicht
  • Fallzahlen, Meldung und Epidemiologie
  • Diagnostik und Umgang mit Probenmaterial
  • Infektions­schutzmaßnahmen
  • Prävention und Bekämpfung im medizinischen Bereich
  • Therapie und Versorgung
  • Reiseverkehr
  • Krisenpläne
  • Internationale Situation
  • Externe Informationen für den Medizinbereich
  • Informationen für Bürger

 

Fragen zum Arbeitsschutz

Informationen zum Arbeitsschutz gibt die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin.

Informationen für Beschäftigte - Arbeitsrecht, Kurzarbeit, Homeoffice etc.

Der DGB hat Informationen für Beschäftigte zusammengestellt (Arbeitsrecht, Home Office, Kurzarbeitergeld etc.)

Infektionsschutz - Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung beantwortet häufig gestellte Fragen.

10 Tipps zur betrieblichen Pandemieplanung - DGVU

Der Koordinierungskreis für Biologische Arbeitsstoffe (KOBAS) der DGUV hat die 10 Tipps zur betrieblichen Pandemieplanung aktualisiert und fortgeschrieben. Dieses Faltblatt informiert, was in den Betrieben festzulegen und zu veranlassen ist, wenn sich ein Krankheitserreger weltweit verbreitet. Das Faltblatt wird gemeinsam von der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung, dem Verband Deutscher Betriebs- und Werksärzte (VDBW) und dem Verband für Sicherheit, Gesundheit und Umweltschutz bei der Arbeit (VDSI) herausgegeben.

Worauf Mieter achten müssen - Informationen von Mieterbund

Mieterschutz in Zeiten von Corona. Worauf Mieter während der Corona-Krise achten müssen

Der Deutsche Mieterbund beantwortet einige wichtige Fragen rund um das Thema Corona und Miete. Aufgrund der noch nie dagewesenen Situation können diese Antworten jedoch nur eine Einschätzung wiedergeben und stellen keinen verbindlichen Rechtsrat dar.

Quelle und mehr Informationen: https://www.mieterbund.de/service/corona-mieterschutz.html

Praktisches und unterstützendes für Kultureinrichtungen

Programmkonferenz Kultur macht stark

Einladung zur digitalen Programmkonferenz „Kultur macht stark: Chancen, Teilhabe, Perspektiven“ am 21. April 2021. Mit der Konferenz soll eine Zwischenbilanz des Förderprogramms gezogen und die Zukunftsperspektiven beleuchtet werden

https://programmkonferenz-kultur-macht-stark-2021-registrierung.plazz.net/start/register

Anmeldeschluss: 20.04.2021, 12:00 Uhr

 

 

Quelle: BKJ - Verband für Kulturelle Bildung

Bedingungen für die Überbrückungshilfe III und die Neustarthilfe angepasst

Die Bundesregierung hat die Bedingungen für die Überbrückungshilfe III und die Neustarthilfe nochmals angepasst - sowohl hinsichtlich einer leichteren Antragstellung als auch einer Erweiterung der förderfähigen Kosten

Die wichtigsten Anpassungen:

  • Zusätzlicher Eigenkapitalzuschuss: Unternehmen, die in mindestens drei Monaten seit November 2020 einen Umsatzeinbruch von jeweils mehr als 50 Prozent erlitten haben, erhalten einen Zuschuss in Höhe von bis zu 40 Prozent der förderfähigen Fixkosten. Dieser wird zusätzlich zur regulären Förderung der Überbrückungshilfe III gewährt.
  • Für Unternehmen der Veranstaltungs- und Reisewirtschaft wird zusätzlich zur allgemeinen Personalkostenpauschale für jeden Fördermonat eine Anschubhilfe in Höhe von 20 Prozent der Lohnsumme eingeführt, die im entsprechenden Referenzmonat 2019 angefallen wäre. Die maximale Gesamtförderhöhe dieser Anschubhilfe beträgt 2 Mio. Euro.
  • Die Veranstaltungs- und Kulturbranche kann zusätzlich Ausfall- und Vorbereitungskosten, die bis zu 12 Monate vor Beginn des geplanten Veranstaltungsdatums angefallen sind, geltend machen.
  • Antragstellern wird in begründeten Härtefällen die Möglichkeit eingeräumt, alternative Vergleichszeiträume zur Ermittlung des Umsatzrückgangs im Jahr 2019 zu wählen.
  • Unternehmen in Trägerschaft von Religionsgemeinschaften sowie junge Unternehmen bis zum Gründungsdatum 31. Oktober 2020 sind ab jetzt antragsberechtigt. Bisher konnten nur Unternehmen, die bis zum 30. April 2020 gegründet waren, einen Antrag stellen.
  • Wie für Soloselbständige mit Einnahmen ausschließlich aus freiberuflichen und gewerblichen Tätigkeiten wird auch für Soloselbständige, die Gesellschafter von Personengesellschaften sind, ein Wahlrecht geschaffen: Sie können den Antrag auf Neustarthilfe entweder über einen prüfenden Dritten (Steuerberater u.a.) oder als Direktantrag stellen (die Antragstellung auf Neustarthilfe über prüfende Dritte ist damit nur noch für Kapitalgesellschaften verpflichtend).
  • Unternehmen und Soloselbstständige erhalten ein nachträgliches Wahlrecht zwischen Neustarthilfe und Überbrückungshilfe III zum Zeitpunkt der Schlussabrechnung. So kann die im Einzelfall günstigste Hilfe aufgrund des unsicheren Verlaufs der ökonomischen Entwicklung nachträglich bestimmt werden.

Die Verbesserungen werden im Rahmen der bestehenden Überbrückungshilfe III gewährt. Damit wird eine zügige Umsetzung gewährleistet.

» zur Pressemitteilung des Bundeswirtschaftsministeriums

» Alle Infos unter: www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de

Insolvenzgefahr bei Vereinen bewerten

Auch Vereine geraten wegen der Corona-Pandemie in finanzielle Schieflagen. Vorstände müssen dann klären, ob sie eventuell Insolvenz anmelden müssen. Weil der Vorstand hier persönlich haften kann, darf die Klärung dieser Frage nicht beiseite gestellt werden.

Gründe für die Eröffnung des Insolvenzverfahrens sind Zahlungsunfähigkeit und Überschuldung. Das gilt auch für nicht eingetragene Vereine. Das BGB sieht in § 42 vor, dass der Vorstand im Falle der Zahlungsunfähigkeit oder der Überschuldung die Eröffnung des Insolvenzverfahrens beantragen müssen.

 

Zahlungsunfähigkeit

Zahlungsunfähigkeit besteht, wenn der Verein nicht in der Lage ist, die fälligen Zahlungspflichten zu erfüllen.

Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs muss zur Prüfung der Zahlungsunfähigkeit eine geordnete Gegenüberstellung der fälligen Verbindlichkeiten und liquiden Mittel erfolgen (Liquiditätsbilanz). Zahlungsunfähigkeit liegt regelmäßig vor, wenn die Liquiditätslücke 10 % oder mehr beträgt.

Eine Zahlungsunfähigkeit liegt jedoch nicht vor, wenn der Verein diese Liquiditätslücke innerhalb von drei Wochen vollständig oder fast vollständig schließen kann und dies den Gläubigern nach den besonderen Umständen des Einzelfalles zuzumuten ist.


Zahlungsunfähigkeit

Eine Überschuldung liegt vor, wenn das Vermögen des Vereins die bestehenden Verbindlichkeiten nicht mehr deckt, es sei denn, die Fortführung des Vereins ist nach den Umständen überwiegend wahrscheinlich.

Um das zu klären, muss ein Überschuldungsstatus erstellt werden. Dazu werden alle Vermögenswerte des Vereins aufgelistet und den bestehenden Verbindlichkeiten gegenübergestellt.

Wird eine rechnerische Überschuldung festgestellt, ist der Verein nicht zwingend insolvenzreif. Es muss zusätzlich die Fortführungsprognose geprüft werden. Dazu muss der Verein nachweisen, dass er die finanzielle Schieflage überwinden kann, und künftig in der Lage ist, die fälligen Verbindlichkeiten zu erfüllen.


Zahlungsunfähigkeit

Durch das COVID-19-Insolvenzaussetzungsgesetzes (COVInsAG) wurde die Antragspflicht auch für Vereine ausgesetzt. Das gilt nur wenn die Insolvenzlage durch die Corona-Pandemie ausgelöst wurde. Diese gesetzliche Übergangsregelung hat die Pflicht zur Stellung eines Insolvenzantrags bis zum 30.04.2021 ausgesetzt. Das gilt für Schuldner, die im Zeitraum vom 1.11.2020 bis zum 28.02.2021 einen Antrag auf die Gewährung finanzieller Hilfeleistungen im Rahmen staatlicher Hilfsprogramme zur Abmilderung der Folgen der COVID-19-Pandemie gestellt haben und diese Hilfe noch nicht ausgezahlt bekamen.


Das Online-Seminar von "vereinsknowhow.de" klärt Detailfragen

Die Einzelfragen der Insolvenzpflicht und des Verfahrens klärt das Online-Seminar „Insolvenzgefahr für Vereine einschätzen“ am 21. April mit Rechtsanwalt Michael Röcken.

Hier gibt es alle weiteren Informationen zu den angebotenen Seminaren.

 

Quelle: http://vereinsknowhow.de/.

Zusammenfassung der aktuellen Niedersächsischen Corona-Verordnung vom 15.03.21

Wir haben das Wichtigste aus der aktuellen Corona-Verordnung vereinfacht zusammengasst.

Hier könnt ihr euch die Zusammenfassung als PDF herunterladen.

Überbrückungshilfe III des BMWI auch für Organisationen ohne Festangestellte

Das BMWI hat die Bedingungen für die Beanspruchung der Überbrückungshilfe III geändert.

In den FAQ steht nun, dass Vereine, die am 31.12.20 einen Ehrenamtlichen hatten (meist ist das allein durch ein Vorstandsmitglied gegeben) jetzt auch antragsberechtigt sind: „Gemeinnützige Unternehmen bzw. Sozialunternehmen, Organisationen und Vereine ohne Beschäftigte können auch Ehrenamtliche (einschließlich Personen, die Vergütungen im Rahmen der Übungsleiterpauschale (§ 3 Nr. 26 EStG) oder der Ehrenamtspauschale (§ 3 Nr. 26a EStG) erhalten) als Beschäftigte zählen.“

Hier gibt es alle weiteren Informationen.

 

 

Quelle: Newsletter der LAKS Baden-Württemberg

GEMA Schließzeiten-Erstattung

Auf der Seite der GEMA könnt ihr in eurem Kundenportal eure Schließzeiten hinterlegen. Die GEMA erstattet euch dann ggf. Geld zurück.

Hier geht es zur Seite der GEMA.

Festival-Handbuch erschienen

Die LAG Soziokultur Brandenburg hat mit "How-To Festival" ein Festival-Handbuch herausgegeben, das sowohl den Veranstalter*innen als auch die Behörden nützt.

Wie wird ein Festival finanziert, organisiert und durchgeführt? Wie können Behörden und Festivals gut zusammenarbeiten? Wie leisten Festivals einen gesellschaftlichen Beitrag? In dem gerade erschienenen Festival-Handburg "Ho-To Festival" gibt die LAG Soziokultur Brandenburg e.V. (zukünftig: ImPuls Brandenburg e.V.), der Landesverband für Soziokultur, Popularmusik und Festivals Antworten auf diese und weitere Fragen.

Ziel ist es, die Festival-Szene und zuständigen Genehmigungsbehörden in ihren Belangen und Bedürfnissen zu stärken sowie das Know-how zu bestimmten Fachthemen und Prozessabläufen zu erhöhen. Das Festival-Handbuch soll als Werkzeug dienen.

  • Wie sieht ein optimaler Ablauf und Zeitrahmen von Genehmigungsprozessen für beide Seiten aus?
  • Was muss ein Antrag alles beinhalten?
  • Wie wird ein Sicherheitskonzept erstellt?
  • Was bedeutet eigentlich GEMA und KSA?

Es werden Informationen zu Themen wie Nachhaltigkeit, Marketing, Location-Suche, Ticketing, Kosten und Finanzierung, Awareness u. v. m. bereitgestellt. Ergänzt wird das Handbuch durch eine Materialsammlung mit Musterverträgen und Checklisten, die auf der Webseite abrufbar ist.

Auch wenn die Welt der Festival-Szene sehr individuell ist und unterschiedlicher Herangehensweisen bedarf, so kann doch dieses Handbuch als Grundlage, Informationssammlung und Ratgeber für Festival-Macher*innen und Behörden gesehen werden, das einen strukturierten Überblick über alle wichtigen
Themen rund um die Festival-Arbeit gibt.

Das Handbuch kann kostenlos als digitale Version heruntergeladen werden und ist auch als Print-Version verfügbar.

Hier geht es zum Handbuch.

Hinweise und Tipps zum Thema Kurzarbeitergeld

Die folgenden Voraussetzungen und Angaben – mit Ausnahme der Bezugsdauer – gelten befristet bis 31. Dezember 2021, soweit Sie spätestens für März 2021 erstmalig Kurzarbeitergeld erhalten.

Eine schwierige wirtschaftliche Entwicklung oder auch ein unvorhersehbares Ereignis kann Kurzarbeit in Ihrem Betrieb notwendig machen. Mit Kurzarbeitergeld können die daraus folgenden Entgeltausfälle in Teilen ausgeglichen werden.

Betriebe können Kurzarbeitergeld unter bestimmten Voraussetzungen bis zu 24 Monate lang erhalten.

Erfahren Sie mehr über die Voraussetzungen für Kurzarbeitergeld und wie das Verfahren zur Anzeige und zur Beantragung abläuft in unseren beiden Videos auf der Seite So beantragen Sie Kurzarbeitergeld.

Voraussetzungen für Kurzarbeitergeld

Kurzarbeitergeld erfordert, dass Ihr Betrieb bestimmte Voraussetzungen erfüllt. So müssen zum Beispiel …

  • mindestens 10 Prozent Ihrer Beschäftigten einen Entgeltausfall von mehr als 10 Prozent haben.
  • Ihre Angestellten Überstunden und positive Zeitguthaben abgebaut haben (bis auf bestimmte Ausnahmen).

Höhe des Kurzarbeitergeldes

Ihre Beschäftigten erhalten 60 Prozent des Netto-Entgelts als Kurzarbeitergeld (Beschäftigte mit mindestens einem Kind: 67 Prozent).

Für Beschäftigte, deren Entgelt im jeweiligen Kalendermonat mindestens die Hälfte verringert ist, gilt:

  • Ab dem 4. Bezugsmonat beträgt das Kurzarbeitergeld 70 Prozent des Netto-Gehaltes (Beschäftigte mit mindestens einem Kind: 77 Prozent).
  • Ab dem 7. Bezugsmonat beträgt das Kurzarbeitergeld 80 Prozent des Netto-Gehaltes (Beschäftigte mit mindestens einem Kind: 87 Prozent).

Auf der Seite der Agentur für Arbeit finden sich außerdem Tabellen zur Berechnung für Kurzarbeitergeld.

Hier geht es zur Informationsseite über das Kurzarbeitergeld.

 

Quelle: Netzseite der Bundesagentur für Arbeit.

Herzlich willkommen: 5 Tipps für bessere Welcomes

Zu jeder Neuspenderkampagne gehört auch eine Neuspenderbegrüßung. Damit aus der Erstspende eine langjährige Spenderbeziehung erwachsen kann, heißt es von Anfang an, die Bindung an Ihre Organisation aufrechtzuhalten. Was können Sie also tun, um aus einem Erstspender einen treuen Unterstützer Ihrer Sache zu machen?

Der aktuelle Newsletter vom Fundraising Echo bietet 5 Tipps für bessere Neuspenderkampagnen.

Hier geht es zu den Tipps.

 

 

Quelle: Newsletter Fundraising Echo 1/2021

Corona-Pandemie: BMF verlängert Erleichterungsregelungen

Das Bundesfinanzministerium (BMF) hat die steuerlichen Maßnahmen für gemeinnützige Einrichtungen im Rahmen der Corona-Pandemie, die zunächst für das Jahr 2020 galten, bis Ende 2021 verlängert.

Dazu gehören insbesondere:

  • Gemeinnützige Organisationen dürfen ihren eigenen Beschäftigten, die sich in Kurzarbeit befinden, das Kurzarbeitergeld aus eigenen Mitteln bis zu einer Höhe von insgesamt 80 % des bisherigen Entgelts aufstocken.
  • Die Finanzverwaltung beanstandet es nicht, wenn die Ehrenamts- oder Übungsleiterpauschalen weitergezahlt werden, obwohl eine Ausübung der Tätigkeit aufgrund der Corona-Krise (zumindest zeitweise) nicht mehr möglich ist.
  • Einkaufsdienste oder vergleichbare Dienste für von der Corona-Krise Betroffene sind für die Steuerbegünstigung unschädlich.
  • Auch gemeinnützige Einrichtung ohne entsprechende Satzungszwecke dürfen Mittel, die sie im Rahmen einer Sonderaktion für die Hilfe für von der Corona-Krise Betroffene erhalten haben, ohne entsprechende Änderung ihrer Satzung für die Coronahilfe selbst verwenden.
  • Neben der Verwendung eigens dazu gesammelter Spenden ist es ausnahmsweise auch unschädlich für die Gemeinnützigkeit, wenn eine Einrichtung sonstige vorhandene Mittel, die nicht anderweitig gebunden sind zur Unterstützung für von der Corona-Krise Betroffene einsetzt. Das gilt auch für die Überlassung von Personal und von Räumlichkeiten.
  • Stellen gemeinnützige Einrichtungen entgeltlich Personal, Räumlichkeiten, Sachmittel oder andere Leistungen in Bereichen zur Verfügung, die für die Bewältigung von Auswirkungen der Corona-Krise notwendig sind (z. B. an Krankenhäuser, Alten- und Pflegeheime), dürfen diese Betätigungen sowohl ertragsteuerlich als auch umsatzsteuerlich dem Zweckbetrieb zugeordnet werden.
  • Der Ausgleich von Verlusten, die gemeinnützige Organisationen nachweislich aufgrund der Auswirkungen der Corona-Krise bis zum 31. Dezember 2021 im steuerpflichtigen wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb oder in der Vermögensverwaltung entstehen, mit Mitteln des ideellen Bereichs, Überschüssen aus Zweckbetrieben, oder der Vermögensverwaltung ist unschädlich für die Gemeinnützigkeit.

BMF, Schreiben vom 18.12.2020, V C 4 - S 2223/19/10003 :006

Quelle: www.vereinsknowhow.de

Die NEUSTART KULTUR-ePublikation ist online

Die fortdauernde COVID-19-Pandemie und ihre Folgen sind für viele kulturelle Akteure und damit auch für die einzigartige Vielfalt der Kultur- und Medienlandschaft in Deutschland existenzbedrohend. Die coronabedingten Einschränkungen des gesellschaftlichen Lebens treffen Kulturinstitutionen und -akteure besonders hart, unmittelbar und für eine lange Zeit. Die Bundesregierung hat mit der Unterstützung des Deutschen Kulturrats auf diese Situation reagiert und mehrere aneinander anknüpfende Hilfspakete für Soloselbständige und kleine Unternehmen aufgelegt.

Hier geht es zur Online-Publikation der Bundesregierung rund um das NEUSTART-Programm.

 

 

Quelle: Newsletter der Deutschen Kulturrats.

Überbrückungshilfe III - Vereinfachung und Verbesserung der wirtschaftlichen Hilfen

Mit den Impfstoffen gibt es Grund zur Hoffnung. Dennoch sind die Zahlen der Neuinfektionen weiterhin zu hoch, so dass es nötig bleibt, das wirtschaftliche und soziale Leben
einzuschränken. Wir wollen, dass trotzdem möglichst alle gut durch diese Krise kommen. Deshalb haben wir die umfangreichen Wirtschaftshilfen stetig ausgebaut und auf neue
Entwicklungen reagiert. Angesichts der länger andauernden Einschränkungen haben Bundesfinanzminister Olaf Scholz und der Bundeswirtschaftsminister Verbesserungen der
Hilfe vereinbart. Durch die Anpassungen wird die Überbrückungshilfe III und deren Beantragung deutlich einfacher, die Förderung großzügiger und steht einem größeren Kreis an Unternehmen zur Verfügung. Außerdem wird die Neustarthilfe für Selbstständige verbessert und die besonderen Herausforderungen des Einzelhandels werden berücksichtigt.

Hier geht es zu der Übersicht der Vereinfachung des Bundesfinanzministeriums.

 

 

Aktualisierte Verhaltensregeln im Rahmen der COVID-19-Pandemie

Seit dem 11. Januar 2021 gelten in Niedersachsen verschärfte Verhaltensregeln im Zuge der COVID-19-Pandemie. Die Niedersächsische Lotto-Sport-Stiftung hat diese Regeln noch einmal zusammengestellt und sie zwecks schnellerer Verbreitung in mehreren Sprachen übersetzt.

In folgenden Sprachen kann man die neuen Verhaltensregeln lesen:

Deutsch, Englisch, Französisch, Türkisch, Russisch, Polnisch, Spanisch, Arabisch, Farsi

Hier geht es zu den übersetzten Verhaltensregeln vom 11. Januar.

 

 

Quelle: Niedersächsische Lotto-Sport-Stiftung

Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik: Leitfaden für virtuelle Events

Das BSI hat einen Leitfaden für virtuelle Events erstellt. Hierbei werden einige wichtige Tipps und Tricks rund um das Thema von virtuellen Veranstaltungen gegeben.

Mit diesem Leitfaden möchte das BSI einige Hinweise für die Durchführung eines digitalen Events geben. Für die meisten virtuellen Veranstaltungen bieten sich Videokonferenzlösungen an. Doch was sollten Sie bei der Auswahl eines geeigneten Anbieters, bei der Vorbereitung eines digitalen Events sowie bei der Durchführung beachten? Erfahren Sie, wie Sie die Technik sicher nutzen, einen guten Eindruck hinterlassen und mithilfe von Videokonferenzlösungen und Chat-Tools mit den TeilnehmerInnen ins Gespräch kommen können.

Hier geht es zum Leitfaden als PDF-Datei.

 

 

Quelle: Netzseite des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik.

FAQ des Bundesfinanzministeriums zum Thema Steuern in der Corona-Krise

Das Bundesfinanzministerium hat ein digitales Papier zu häufig gestellten Fragen zum Thema Steuern innerhalb der Corona-Krise veröffentlicht.

Dort kann man sich schnell über dringende Fragen zum Thema Steuern informieren. Hier geht es zum FAQ des Bundesfinanzministeriums.

 

Quelle: Netzseite des Bundesfinanzministeriums.

GEMA-Sofortmaßnahme

Für Lizenznehmer ruhen für den Zeitraum, in dem sie ihren Betrieb aufgrund behördlicher Anordnungen zur Eindämmung der Pandemie-Ausbreitung schließen müssen, alle Monats-, Quartals- und Jahresverträge. Es entfallen während dieses Zeitraums die GEMA-Vergütungen. Kein Lizenznehmer soll für den Zeitraum der Schließung mit GEMA-Gebühren belastet werden. Diese Maßnahme gilt rückwirkend ab dem 16. März 2020.

Bei Absagen von Veranstaltungen – ggf. auch aufgrund behördlicher Aufforderungen – wird die GEMA einfach und flexibel reagieren.

Sie bittet Veranstalter und Musiknutzer um rechtzeitige Mitteilung von Veranstaltungsausfällen sowie Terminverschiebungen von Konzerten und Veranstaltungen.  Jede Maßnahme wird wir in enger Absprache mit den Veranstaltern umgesetzet.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden eingehenden Mitteilungen bearbeiten und Ihnen alle Fragen zu diesem Thema beantworten. Bitte wenden Sie sich hierzu an:
E-Mail: absagecorona@gema.de (Betreff: Veranstaltungsausfall Corona)

Mehr Information auf den Seiten der GEMA

KSK - Aktuelle Hinweise

Aufgrund der Corona-Pandemie kommt es bei Versicherten und Abgabepflichtigen in der Künstlersozialversicherung zu Einnahmeausfällen u.a. durch abgesagte Veranstaltungen, zurückgegebene Tickets etc. Dies kann für die Betroffenen ganz erhebliche und bedrohliche Auswirkungen haben. Das Künstlersozialversicherungsgesetz bietet hierfür einige Maßnahmen, die auf der Seite der KSK nachzulesen sind.

Das entsprechende Formular finden Sie hier

FAQ zum Thema Corona für freischaffende Musiker*innen und Kultureinrichtungen

Das Musikland Niedersachsen hat ebenfalls eine Seite mit viele pratischen Informationen und Tipps zur Förderung eingerichtet.

Zusätzlich wird ab sofort eine Telefon-Beratungshotline eingerichtet, die von Montag-Donnerstag in der Zeit von 14-16 Uhr unter den Rufnummern 0176 - 471 57 276 und 0159- 070 43 203 erreichbar ist.

 

Corona-Home-Office-Guide - Den Umzug schaffen

Der neue Homeoffice -Guide des t3n Magazins unterstützt Arbeitgeber*innen und Arbeitnehmer*innen bei der Wahl der richtigen Tools für produktive Heimarbeit, gibt Tipps zum Einrichten des Arbeitsplatzes zuhause, gegen das Prokrastinieren und worauf man bei digitaler Team-Kommunikation achten muss. Er liefert aber auch Bewegungstipps für zwischendurch und nimmt das digitale Beschäftigungs-Angebot für den Nachwuchs unter die Lupe.

Quelle media.t3n und mehr Informationen

DGB - Corona und Arbeitsrecht

Auf der Seite des DGB finden sich Antworten zu arbeitsrechtlichen Fragen von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern

Verdi - Was Beschäftige wissen müssen

Auf der Seite von verdi finden sich Antworten dazu, was Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer rund um das Thema Corona wissen müssen

 

Antworten auf häufig gestellte Fragen des Nds Ministerium für Wirtschaft

Auf den Seiten des Niedersächsischen Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung zu Arbeitsrechtlichen Fragen, Fragen der Unterstützungsmöglichkeiten, Kreditaufnahme etc.

https://www.mw.niedersachsen.de/startseite/aktuelles/coronavirus_informationen_fur_unternehmen/antworten-auf-haufig-gestellte-fragen-faqs-186294.html

 

Diese Seite des Ministeriums informiert Unternehmen in Sachen Coronavirus: https://www.mw.niedersachsen.de/startseite/aktuelles/informationen-zu-den-auswirkungen-des-coronavirus-185950.html

Musikland Niedersachsen - FAQs rund um den Veranstaltungsbetrieb

Das Musikland Niedersachsen habt ein FAQ mit den drängendsten Fragen und Antworten erstellt.

Themen sind ua:

  • Welche Sofortmaßnahmen kann ich ergreifen, wenn ich durch Veranstaltungsabsagen etc. Einkommensausfälle haben?
  • Welche digitalen Tools gibt es, mit denen ich online unterrichten kann?
  • Ich bin Musiker*in / Veranstalter*in / Kulturvermittler*in und möchte meine Angebote online zur Verfügung stellen. Welche Plattformen kann ich für Livestreams und Videos nutzen?
  • Wo finde ich Tipps zur Umsetzung und Gestaltung digitaler Formate?
  • Ich betreibe eine Spielstätte oder veranstalte ein Festival und stehe vor Problemen. An wen kann ich mich wenden?

Quelle und weitere Informationen

 

Fragen zum Gaststättenrecht

Informationen für Unternehmen des Bund deutscher Arbeitgeber

Corona stellt alle vor gewaltige Herausforderungen. Betroffen ist in besonderer Weise das Arbeitsleben. Die BDA hat für den Umgang mit Corona schon im Januar einen Leitfaden entwickelt und stellt auf dieser Seite alle wichtige Informationen zur Verfügung.

https://www.arbeitgeber.de/www/arbeitgeber.nsf/id/DE_corona

 

Informationen des Niedersächsischen Minsteriums für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung

Hier wird unter anderem veröffentlicht welche Schließungen angeordnet werden, welche Veränderungen im Bereich Tourismus umgesetzt werden, welche Art von Veranstaltungen untersagt werden etc.

https://www.ms.niedersachsen.de/startseite/aktuelles/presseinformationen/

Infos zu Livestream Regelungen

Durch die Corona-Pandemie nutzen viele Kultureinrichtungen vermehrt digitale Medien als alternative Möglichkeit ihre Formate anzubieten. Hierbei kann es aber zu medienrechtlichen Herausforderungen kommen, wie zum Beispiel der zahlungspflichtige Rundfunk. Diese Informationen und noch viele weitere hat die LAG Soziokultur in Thüringen auf ihrer Netzseite veröffentlicht. Ein Live-Angebot kann nämlich zum Beispiel zahlungspflichtig werden, wenn dieses theoretisch mehr als 500 User, eine redaktionell-journalistische Gestaltung und einen Sendeplan hat. Vor dem Hintergrund der besonderen Situation der Pandemie haben auch aus Praktikabilitätsgründen die Landesmedienanstalten in ganz Deutschland eine flexible Handhabung im Einzelfall abgestimmt. Bis einschließlich 31. August 2020 werden entsprechende Übertragungen daher nicht als zulassungspflichtiger Rundfunk gewertet. Dennoch sollte der Stream angezeigt werden. Ein entsprechendes Formular findet sich auf der Webseite der Thüringer Landesmedienanstalt.

Darüber hinaus sollten urheberrechtliche, datenschutzrechtliche und jugendschutzrechtliche Aspekte bedacht werden. Hierzu gibt es eine kompakte Zusammenstellung der RA Gulden Röttger. Zum gebührentechnischen Umgang mit Livestreams von abgesagten Konzerten hat die GEMA eine Info veröffentlicht.

Tipps für die Realisierung von Live-Streams (technische Voraussetzungen, Planung, Moderation, mögliche Plattformen etc.) gibt’s beim Webinar von Kulturmanagement Network: Kultur-Livestreaming leicht gemacht auf Youtube.

 

Quelle: Netzseite des LAG Soziokultur Thüringen

Welche Videokonferenzenz-Tools stehen Non-Profits zur Verfügung?

In der heutigen Zeit wird es immer wichtiger, mit anderen Menschen über Grenzen und Zeitzonen hinweg in Verbindung zu treten. Stifter-helfen bietet eine Vielzahl von Videokonferenz-Tools für Non-Profit-Organisationen und hilft bei der Wahl der richtigen Lösung für Ihre Bedürfnisse. Hier ist eine Übersicht über die Produkte, die Sie bei uns oder direkt bei unseren IT-Partnern erhalten können.

Quelle: /www.hausdesstiftens.org

 

Wege zur finanziellen Unterstützung

Niedersächsisches Investitionsprogramm für kleine Kultureinrichtungen

Das Niedersächsische Investitionsprogramm für kleine Kultureinrichtungen zielt darauf ab, notwendige Anschaffungen zu ermöglichen sowie die bauliche und technische Infrastruktur so weiterzuentwickeln, dass ein attraktives und zeitgemäßes Kulturangebot vorgehalten werden kann. Das Programm soll darüber hinaus zur Stärkung des ehrenamtlichen Engagements und privater Initiativen im Kulturbereich beitragen.

Das Programm richtet sich an kleine Kultureinrichtungen, die in der Regel über nicht mehr als drei Vollzeitstellen verfügen oder nicht mehr als fünf eigenproduzierte Neuproduktionen im Kalenderjahr durchführen.

Gefördert werden:

  • bauliche Maßnahmen inklusive Erhaltungsmaßnahmen,
  • digitale Infrastruktur
  • Veranstaltungstechnik
  • Maßnahmen zur Verbesserung der Aufenthaltsqualität
  • Maßnahmen zur Verbesserung der inhaltlichen Qualität
  • Anschaffungen zur Gewährleistung des Kulturbetriebs

Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die im Rahmen der Ausschreibung beantragten Maßnahmen auch Bestandteil von Förderanträgen an weitere Zuwendungsgeber sein können.

Um den vielfältigen Bedürfnissen der verschiedenen Kultureinrichtungen in den niedersächsischen Regionen gerecht zu werden, wird das Programm durch zwei Förderlinien strukturiert.

In der Förderlinie 1 können Fördersummen von 1.000 Euro bis 25.000 Euro beantragt werden. Die Anträge sind direkt bei den jeweiligen Landschaften und Landschaftsverbänden als Träger der regionalen Kulturförderung zu stellen. Hier erfolgt auch die Antragsberatung. Informationen zum Antragsstichtag und Auswahlverfahren sind bei der jeweils zuständigen Landschaft/ beim jeweils zuständigen Landschaftsverband zu erfragen.

In der Förderlinie 2 können Fördersummen über 25.000 Euro bis zu 75.000 Euro beantragt werden. Die Anträge sind bis zum 30.06.2021 direkt beim MWK zu stellen.

Hier gibt es alle weiteren Informationen zur Förderung.

 

Quelle: Website des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur (MWK).

Bundeswettbewerb „Rauskommen! Der Jugendkunstschuleffekt“

Ab sofort können sich Jugendkunstschulen und kulturpädagogische Einrichtungen bis 1. Juni 2021 am Bundeswettbewerb „Rauskommen! Der Jugendkunstschuleffekt“ des Bundesverbands der Jugendkunstschulen und Kulturpädagogischen Einrichtungen e. V. (bjke) beteiligen.

Gesucht werden laufende oder kürzlich abgeschlossene Projekte, die neue Wege ausprobieren, um kulturelle Bildung für möglichst alle Kinder und Jugendliche zugänglich zu machen. Dies kann z.B. durch Vernetzung, aktive Partizipation von Kindern und Jugendlichen oder spannende Anknüpfungspunkte an Jugendkulturen und digital-analoge Praktiken gelingen. Einrichtungen, die aufgrund der Corona-Krise kontaktfreie oder digitale kulturpädagogische Angebote entwickelt und neues ausprobiert haben, sind explizit aufgefordert, auch diese einzureichen. Denn die kleinen und großen Experimente können Kindern und Jugendliche Raum geben, um in schwierigen Zeiten ihre Gefühle, Sorgen und Standpunkte mit Kunst und Kultur auszudrücken, mit anderen zu teilen und sichtbar zu machen. »Rauskommen!« wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert. Die Schirmherrschaft hat die Bundesjugendministerin Dr. Franziska Giffey übernommen.

Ausschreibung und Bewerbung unter: Ausschreibung 2021 - BJKE

 

Quelle: bjke - Bundesverband der Jugendkunstschulen und Kulturpädagogischen Einrichtungen e.V.

Weiterentwicklung Demokratie leben! in 2021

Im Bundeshaushalt 2021 wurden für das Bundesprogramm "Demokratie leben!" die zur Verfügung stehenden Fördermittel auf insgesamt 150,5 Millionen Euro erhöht. Die – im Vergleich zum Haushaltsjahr 2020 – zusätzlichen 35 Millionen Euro sollen zur Stärkung des wichtigen zivilgesellschaftlichen Engagements im Bereich der Demokratieförderung, der Vielfaltgestaltung und der Extremismusprävention genutzt werden, um insbesondere auch besser auf gesellschaftliche Herausforderungen wie rechtsextreme Gewalt, Polarisierungen oder neue Verschwörungsmythen reagieren zu können. Hierbei sollen zur konkreten Umsetzung auch die Ergebnisse des Kabinettausschusses zur Bekämpfung von Rechtsextremismus und Rassismus berücksichtigt werden.

Die bisherigen Erfahrungen in der im Januar 2020 gestarteten zweiten Förderperiode des Bundesprogramms "Demokratie leben!" haben gezeigt, dass grundsätzlich in allen Handlungsbereichen und Handlungsfeldern des Bundesprogramms Verstärkungsbedarf besteht. Daher soll im Laufe des Jahres 2021 unter anderem das Engagement vor Ort ausgebaut, die Arbeit der Landes-Demokratiezentren intensiver unterstützt (insbesondere die Beratung für Betroffene rechtsextremer, rassistischer und antisemitischer Gewalt), die Arbeit der 14 Kompetenzzentren und Kompetenznetzwerke weiter gestärkt und ein inhaltlicher Schwerpunkt auf die Stärkung der Arbeit gegen Hass im Netz gelegt werden. Diese zusätzlichen Förderungen werden auf Basis der bestehenden Richtlinie zur Förderung von Projekten der Demokratieförderung, der Vielfaltgestaltung und zur Extremismusprävention (Förderrichtlinie "Demokratie leben!") vorgenommen. Aktuell geförderte Projekte werden entsprechend den jeweils festgelegten Rahmenbedingungen weitergeführt. Die derzeitige Programmstruktur wird fortgeführt.

Darüber hinausgehende Angaben zu den Planungen für 2021 sind derzeit noch nicht möglich, da noch intensiv an der Konzeption und Vorbereitung zusätzlicher Maßnahmen gearbeitet wird und auch der Kabinettausschuss seine Beratungen noch nicht abgeschlossen hat. Insgesamt kann aber festgehalten werden, dass die zusätzlichen Mittel in 2021 dazu dienen sollen, das gesamte Bundesprogramm "Demokratie leben!" weiterzuentwickeln sowie die bestehenden Strukturen breiter und besser aufzustellen.

Über weitere Details wird über den Newsletter und die Website regelmäßig informiert.

 

Quelle: Website Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Förderung durch die NBank

Förderungsmöglichkeiten der NBank zu Energieeinsparung und Energieeffizienz bei gemeinnützigen Organisationen.

Wenn Sie als gemeinnützige Organisation („Non Profit Organisation“), gemeinnützige soziale oder gesundheitliche Einrichtung bzw. gemeinnützige Kultureinrichtung, investive Maßnahmen im Bereich der energetischen Sanierung von Gebäuden planen, sind Sie mit dieser Förderung gut beraten.

Auf einen Blick:

  • Maßnahmen zur energetischen Sanierung von Gebäuden; ausgenommen Sakralgebäude
  • Zuschuss bis zu 70 % (Beihilfeintensitäten gemäß AGVO sind zu berücksichtigen)

Wer wird gefördert?

  • gemeinnützige Organisation („Non Profit Organisationen“ i. S. § 5 Abs. 1 Nr.9 KStG)
  • gemeinnützige soziale oder gesundheitliche Einrichtungen
  • gemeinnützige Kultureinrichtungen

Was wird gefördert?

  • Investitionen in Gebäude zur Verringerung des Energieverbrauchs, ausgenommen Sakralgebäude

Wie wird gefördert?

Bedingungen:

  • nicht rückzahlbarer Zuschuss
  • Zuschuss bis zu 70 % der förderfähigen Ausgaben (Beihilfeintensitäten gemäß AGVO sind zu berücksichtigen)
  • Förderhöhe bis zu 3.500 Euro pro eingesparte Tonne CO2-Äquivalent p.a.
  • Förderhöhe mindestens 5.000 Euro, maximal 1.000.000 Euro, bei Anwendung De-minimis-Beihilfen-Verordnung maximal 200.000 Euro
  • Förderfähig sind Bauausgaben inkl. Baunebenkosten, Anschaffungs- und Herstellungsausgaben, Kosten für die Expertise nach 4.1.1 der Richtlinie.
  • Nicht förderfähig sind Finanzierungskosten, Grunderwerbskosten, Aufwendungen für Betrieb und Unterhaltung, Personal- und Verwaltungsausgaben sowie Umsatzsteuer, die nach dem Umsatzsteuergesetz als Vorsteuer abziehbar ist
  • Nachweis der Bewilligten CO2-Einsparung nach Projektende
  • gleichzeitige Inanspruchnahme anderer öffentlicher Finanzierungshilfen aus EU- oder GRW-Mitteln für denselben Zweck ist ausgeschlossen
  • Eigentumsnachweis oder Erklärung des Eigentümers

Voraussetzungen:

  • Vorlage eines Nachweises nach Ziffer 4.1.1 der Richtlinie
    Bei Antragstellung ist die Expertise eines vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie autorisierten Beratungsunternehmens beizufügen, das die technische Durchführbarkeit und die erzielte jährliche Einsparung an Tonnen CO2-Äquivalenten bescheinigt.

Hier gibt es alle weiteren Informationen zur Förderung.

Zusätzliche Informationen:

Die Förderung ist leider nicht mit anderen Bundes-, Landes- oder Eu-Mitteln kombinierbar (damit auch nicht mit Neustart Kultur), aber vielleicht interessant für diejenigen Einrichtungen, die über unsere soziokulturellen Investitionsmittel nicht zum Zug kommen. Eine Kombination mit kommunalen Mitteln ist möglich.

 

Quelle: Website der NBank

Kinderhilfswerk: Corona-Nothilfe-Pakete für Kinder und Jugendliche (fortlaufend)

Gemeinnützige Organisationen können über des Deutsche Kinderhilfswerk Corona-Nothilfe-Pakete beantragen. Unterstützt werden Projekte von Vereinen, Flüchtlingseinrichtungen, Kinderhäusern. Folgende Schwerpunkte werden gefördert: Digitales Lernen (bspw. Leihgeräte), Gesunde Ernährung (bspw. Kochkurs), Lern- und Spielpakte, Nachhilfe und Homeschooling in Flüchtlingsunterkünften.

Mehr Informationen: www.dkhw.de

ASSITEJ: Förderung NEUSTART KULTUR – „Junges Publikum“ ab 1. Mai 2021 (bis 31.12.2021)

Ab 1. Mai soll die Antragstellung für die Förderung NEUSTART KULTUR – Junges Publikum für Kinder- und Jugendtheater möglich sein. Das Programm soll Maßnahmen fördern, die eine Wiederaufnahme des Spielbetriebes, Gastspiele und die Weiterentwicklung von künstlerischen Vermittlungsformaten ermöglichen.

Durch das Programm soll insbesondere der Kontakt zum Publikum und den Schulen wiederhergestellt werden. Die Umsetzung des Programms erfolgt durch die Internationale Vereinigung des Theaters für Kinder und Jugendliche (ASSITEJ). Neustart Kultur ist ein Rettungs- und Zukunftsprogramm der Bundesregierung für den Kultur- und Medienbereich in Reaktion auf die Corona-Krise. Dabei sollen Kultureinrichtungen, die überwiegend nicht öffentlich finanziert sind in die Lage versetzt werden ihre Häuser wieder zu öffnen und den Spielbetrieb wieder aufzunehmen.

Mehr Informationen: www.assitej.de/neustart/

November und Dezemberhilfe – Antragstellung bis 30. April möglich

Anträge auf Novemberhilfe sowie auf Dezemberhilfe können bis zum 30. April 2021 gestellt werden.

Soloselbständige, die im Rahmen der Überbrückungshilfen III keine Fixkosten geltend machen, aber dennoch stark von der Corona-Krise betroffen sind, können einmalig eine Neustarthilfe von bis zu 7.500 Euro erhalten. Anträge können ab sofort über ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de gestellt werden.

Anträge auf Neustarthilfe können bis zum 31. August 2021 gestellt werden.

Landesmittel zur Förderung der Soziokultur bis 30. April beantragen

Jetzt Anträge stellen zur Förderung soziokultureller Projekte. Der Landesverband Soziokultur Niedersachsen fördert soziokulturelle Projekte mit einem Zuschussbedarf von 10.000 Euro oder mehr mit Mitteln des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur (MWK). Neben der Förderung von Projekten gibt es Strukturförderung in zwei Formaten: Die große Strukturförderung unterstützt soziokulturelle Vereine, die sich klare Ziele der Veränderung gesetzt haben. Die kleine Strukturförderung dient der Unterstützung kleiner soziokultureller Vereine im ländlichen Raum. Für sie ist auch eine Antragstellung unter 10.000 Euro möglich. Im Merkblatt sind alle Bedingungen für die Beantragung von Landesmitteln aufgeführt. Bitte lest das Merkblatt aufmerksam. Es enthält unter anderem die für die Entscheidung des Beirats relevanten Fragen.

Antragsschluss ist der 30. April 2021.

Investitionsprogramm Nds für kleine Kultureinrichtungen

Gestern wurde das Niedersächsische Investitionsprogramm für kleine Kultureinrichtungen des MWK veröffentlicht, das darauf abzielt, notwendige Anschaffungen zu ermöglichen sowie die bauliche und technische Infrastruktur so weiterzuentwickeln, dass ein attraktives und zeitgemäßes Kulturangebot vorgehalten werden kann. Das Programm soll darüber hinaus zur Stärkung des ehrenamtlichen Engagements und privater Initiativen im Kulturbereich beitragen. Das Programm richtet sich an kleine Kultureinrichtungen, die in der Regel über nicht mehr als drei Vollzeitstellen verfügen oder nicht mehr als fünf eigenproduzierte Neuproduktionen im Kalenderjahr durchführen. Gefördert werden: - bauliche Maßnahmen inklusive Erhaltungsmaßnahmen, - digitale Infrastruktur, - Veranstaltungstechnik, - Maßnahmen zur Verbesserung der Aufenthaltsqualität, - Maßnahmen zur Verbesserung der inhaltlichen Qualität, - Anschaffungen zur Gewährleistung des Kulturbetriebs.

Mittel über 25 Euro werden beim MWK beantragt, Mittel darunter über die Landschaften und Landschaftsverbände: http://www.allvin.de/

Die Mittelung des MWK ist im Anhang. Ihr findet es auch hier: https://www.mwk.niedersachsen.de/startseite/kultur/kulturforderung/antragsverfahren-zur-landeskulturfoerderung-127364.html

Hilfsmaßnahmen des Bundes und der Länder in der Corona-Krise für die Kultur

Die Bundesländer und der Bund haben Hilfsmaßnahmen für Unternehmen und Soloselbständige aus dem Kulturbereich aufgelegt. Ebenso haben verschiedene Bundesländer und der Bund Maßnahmen für öffentlich geförderte Kultureinrichtungen bzw. Projekte auf den Weg gebracht.  

Nachfolgend sind die Maßnahmen des Bundes aufgeführt. Die Aufzählung wird fortlaufend aktualisiert.


Nachfolgend sind die Maßnahmen der Länder aufgeführt. Die Aufzählung wird fortlaufend aktualisiert.

Thüringen 25. Februar 2021

 

Quelle: Newsletter des Deutschen Kulturrates.

Steuererklärung: Finanzämter starten im März mit der Bearbeitung

Bund der Steuerzahler: Wer Kurzarbeitergeld bekommen hat, muss jetzt tätig werden!
Hannover, den 2. März 2021 – Im März beginnen die Finanzämter mit der Bearbeitung der Steuererklärungen für das Jahr 2020. Aufgrund von Corona müssen in diesem Jahr mehr Steuerzahler als üblich eine Einkommensteuererklärung abgeben. Wen das betrifft und warum sich eine zügige Abgabe lohnen kann, erklärt der Bund der Steuerzahler.
Im März beginnen die Finanzämter mit der Bearbeitung der Einkommensteuererklärungen für den Veranlagungszeitraum 2020. Sollten Sie Ihre Erklärung schon eingereicht haben, dann können Sie ab sofort mit Rückfragen seitens des Finanzamtes oder gar dem Steuerbescheid rechnen. Falls Sie zur Abgabe einer Erklärung verpflichtet sind, diese aber bisher noch nicht eingereicht haben, bleibt Ihnen noch bis zum 2. August 2021 Zeit, dies zu tun! Werden Sie steuerlich beraten, endet Ihre Frist sogar erst am 28. Februar 2022, erklärt der Bund der Steuerzahler. Steuerzahler, die in 2020 Kurzarbeitergeld bzw. steuerfreie Zuschüsse des Arbeitgebers hierzu erhalten haben und diese mehr als 410 Euro betragen, müssen sich an die Fristen halten und eine Erklärung einreichen. Auch wer Entschädigungszahlungen nach dem Infektionsschutzgesetz erhalten hat, beispielsweise weil Schule oder Kindergarten geschlossen waren oder weil Quarantäne angeordnet wurde, muss in jedem Fall ran. Grund: diese PRESSEMITTEILUNG Nr. 5 /2021

Lohnersatzleistungen sind zwar grundsätzlich steuerfrei, fallen aber unter den sog. Progressionsvorbehalt – d.h. sie erhöhen den Steuersatz für das übrige Einkommen. Da dies beim Lohnsteuerabzug durch den Arbeitgeber noch nicht berücksichtigt wurde, muss es im Wege der Steuererklärung nachgeholt werden. Dadurch kann es zu Nachforderungen bei der Steuer kommen. Welche konkreten Auswirkungen sich dabei im Einzelfall ergeben, hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie etwa der Steuerklasse bzw. der Steuerklassenkombination bei Ehegatten oder weiteren Einkünften. Erwarten Sie eine Rückzahlung vom Fiskus, sollten sie die Steuererklärung möglichst frühzeitig einreichen, rät der Bund der Steuerzahler. Denn die Erklärungen werden in der Regel in der Reihenfolge ihres Eingangs bearbeitet, erklärt der Verband. Wer seine Einkommensteuererklärung früher abgibt, erhält im Regelfall auch seine Erstattung schneller. Im Durchschnitt erhalten Steuerzahler bei einer Steuererstattung übrigens mehr als 1.000 Euro Steuern vom Finanzamt zurück. Worauf Sie bei der Einkommensteuererklärung in diesem Jahr besonders achten sollten, erklärt der Bund der Steuerzahler im BdSt INFO-Service Nr. 2 Checkliste zur Einkommensteuererklärung 2020.

Die Checkliste kann telefonisch unter 0511 51518383 bestellt werden

Förderprogramm Kultursommer 2021

Die Corona-Pandemie hat den Kulturbereich schwer getroffen: Museen, Theater, Clubs und Konzerthäuser waren die ersten, die schließen mussten, Veranstaltungen wurden verschoben oder abgesagt. Viele Kunst- und Kulturschaffende verloren damit die Möglichkeit, ihre Arbeit vor einem Live-Publikum zu präsentieren.

Um Künstlerinnen und Künstlern wieder Auftrittsmöglichkeiten und der Kultur- und Veranstaltungsbranche eine Perspektive zu eröffnen, lobt die Kulturstiftung des Bundes kurzfristig das antragsoffene Förderprogramm Kultursommer 2021 aus. Der Bund stellt für die Fördermaßnahme insgesamt bis zu 30,5 Mio. Euro aus dem Rettungs- und Zukunftsprogramm NEUSTART KULTUR bereit. Der Kultursommer 2021 soll zu einer verantwortungsvollen kulturellen Wiederbelebung der Städte beitragen und bundesweit mehr als 100 kreisfreie Städte und Landkreise bei der Gestaltung eines vielfältigen Kulturprogramms vor Ort unterstützen.

Mit Open-Air-Konzerten, Theateraufführungen, Lesungen, Performances, Ausstellungen und anderen Formaten im öffentlichen Raum soll das kulturelle Leben wieder in die urbane Öffentlichkeit verlagert und die analoge Begegnung zwischen Kulturschaffenden und ihrem Publikum ermöglicht werden – stets unter Einhaltung der geltenden Hygiene- und Versammlungsbestimmungen. Die Förderung wird insbesondere freischaffenden Künstlerinnen und Künstlern, den Freien Szenen, lokalen Kulturakteuren und Bündnissen sowie der ansässigen Kultur- und Veranstaltungsbranche zugutekommen.

Ausführliche Informationen finden Sie zudem auf der Website der Kulturstiftung des Bundes.

 

Quelle: Infobrief der Kulturstiftung des Bundes.

APPLAUS - Spielstättenpreis 2021: Bewerbungsphase gestartet

APPLAUS steht für „Auszeichnung der Programmplanung unabhängiger Spielstätten“. Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) verleiht den APPLAUS für qualitativ anspruchsvolle, trendsetzende, kreative und herausragende Livemusikprogramme und Spielstätten. (Bewerbung bis 31. März)

Kulturstaatsministerin Prof. Monika Grütters ehrt Konzertprogramme unabhängiger Musikclubs sowie Veranstaltungsreihen aus allen Genres der Popularmusik wie Rock, Hip-Hop, elektronische Musik und Jazz.

Die Initiative Musik setzt die Auszeichnung in Absprache mit der Bundeskonferenz Jazz (BK Jazz) und der LiveMusikKommission – Verband der Musikspielstätten in Deutschland e.V. (LiveKomm) um.

Mehr als 500 Auszeichnungen seit 2013

Seit 2013 wurden mehr als 520 Musikclubs und Veranstaltungsreihen mit dem APPLAUS ausgezeichnet und insgesamt über 9 Millionen Euro Fördergelder vergeben. Damit ist APPLAUS einer der höchstdotierten Bundeskulturpreise. Die Preise werden einmal jährlich verliehen.

Ziele des APPLAUS

  • Finanzielle Stärkung für kleine und mittlere Clubs sowie Veranstalter*innen mit hochwertigen und trendsetzenden Livemusikprogrammen
  • Spitzenförderung, um Bedeutung der Livemusikspielstätten sowie regionaler Veranstalter*innen zu unterstreichen
  • Öffentliche Aufmerksamkeit erhöhen für die musikalischen Angebote und strukturellen Herausforderungen der unabhängigen Musikclubs und Veranstaltungsreihen

Auszeichnungen und Sonder-APPLAUS 2021

Die Hauptauszeichnungen gliedern sich in drei Preiskategorien (Programm, Spielstätte und Programmreihe) mit Prämien von bis zu 50.000 Euro. Insgesamt 2,6 Millionen Euro stehen für Preisgelder zur Verfügung. In jeder Kategorie werden mehrere Preisträger*innen ausgezeichnet. In jeder Kategorie gibt es zusätzlich einen undotierten Preis für eine/n Hauptpreisträger*in mit dem Titel “Spielstätte bzw. Programm bzw. Programmreihe des Jahres”. 2021 werden außerdem Preise für „Awareness” und „Nachhaltigkeit“ verliehen, die mit jeweils bis zu 5.000 Euro dotiert sind.

Im Jahr 2021 werden zusätzlich 16 Sonderpreise (Sonder-APPLAUS) für kreative Formate von oder zur Unterstützung von Spielstätten während der Corona-Pandemie verliehen. Einen Sonderpreis erhalten können Spielstätten, die innovative Konzepte, Projekte oder Maßnahmen während der Corona-Krise geplant und durchgeführt haben sowie Initiativen, die zur Unterstützung und Rettung von Spielstätten beigetragen haben.

Alle Informationen zu den Voraussetzungen für eine Bewerbung in den Hauptkategorien oder für einen Sonder-APPLAUS finden Sie in den Teilnahmebedingungen.

Hier gibt es alle weiteren Informationen und die Vorlagen zur Bewerbung.

 

Quelle: Website Initiative Musik gGmbH.

NEUSTART KULTUR: Themenausschreibung Digitalität+Soziokultur

Der Fonds Soziokultur e.V. fördert aus Mitteln des BKM-Programms NEUSTART KULTUR in den Jahren 2020/21 mit insgesamt 10 Millionen Euro partizipative Kulturprojekte. Im Rahmen des Sonderprogramms wird es mindestens vier Themenausschreibungen geben. (Bewerbung bis 31. März)

Der Fonds Soziokultur e.V. fördert aus Mitteln des BKM-Programms NEUSTART KULTUR in den Jahren 2020/21 mit insgesamt 10 Millionen Euro partizipative Kulturprojekte.

Im Rahmen des Sonderprogramms wird aktuell die Förderung von Projekten zum Thema "Digitalität und Soziokultur" ausgeschrieben: Was bedeutet Digitalisierung für Soziokulturelle Arbeit? Gesucht ist die sinnvolle Nutzung der Digitalität etwa für die Sichtbarkeit von Vielfalt, das Mitgestalten, des neuen Storytellings, der passenden Mischung aus real und digital mit neuen Formaten, Teilhabe anderer und ungewöhnlicher Ästhetik.

Die Einreichefrist ist der 31. März 2021.

Hier gibt es alle weiteren Informationen.

 

Quelle: Newsletter der LAKS Baden-Wuerttemberg.

Neustarthilfe & Einkünfte aus einer GbR

"Zu Beginn konnten nur natürliche Personen einen Antrag auf Neustarthilfe stellen, die ihre selbständigen Umsätze als freiberuflich Tätige oder als Gewerbetreibende für die Berechnung der Neustarthilfe zugrunde legen. Seit dem 15. März 2021 wurde das Antragsverfahren auch geöffnet für Soloselbständige, die anteilige Umsätze aus Personengesellschaften für die Berechnung der Neustarthilfe zugrunde legen wollen…" https://www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/UBH/Redaktion/DE/Artikel/neustarthilfe.html

"Die Neustarthilfe kann beantragt werden durch

  • (…)
  • Soloselbständige, die sowohl ihre Umsätze als Freiberufler/in oder als Gewerbetreibende/r als auch (anteilig) Umsätze, die sie aus einer Personengesellschaft (z. B. GbR) erzielen, für die Berechnung der Neustarthilfe zugrunde legen möchten. Der Anteil der Umsätze, den Sie als Antragstellende/r berücksichtigen können, wird nach dem für die Personengesellschaft für die Verteilung von Gewinnen geltenden Schlüssel berechnet. Sind Sie Gesellschafter mehrerer Personengesellschaften, können Sie die (anteiligen) Umsätze aus allen Personengesellschaften geltend machen, deren Gesellschafter Sie sind.
  • Soloselbständige, die ihre gesamten Umsätze aus einer Personengesellschaft erzielen. Der Anteil der Umsätze, den Sie berücksichtigen können, wird nach dem für die Personengesellschaft für die Verteilung von Gewinnen geltenden Schlüssel berechnet. Sind Sie Gesellschafter mehrerer Personengesellschaften, können Sie die (anteiligen) Umsätze aus allen Personengesellschaften geltend machen, deren Gesellschafter Sie sind."

https://www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/UBH/Redaktion/DE/FAQ/FAQ-Neustarthilfe/neustarthilfe.html

Weitere 100 Millionen Euro für Jugendherbergen und Familienferienstätten

Mit der Neuauflage des Sonderprogramms können finanzielle Notlagen bei gemeinnützigen Übernachtungsstätten im Bereich der Kinder- und Jugendbildung und Kinder- und Jugendarbeit im Zeitraum von Anfang Januar bis Ende Juni 2021 abgemildert werden. Antragsberechtigt sind Jugendherbergen, Schullandheime, Familienferienstätten, Kindererholungszentren, Naturfreundehäuser, Jugendbildungs- und begegnungsstätten der Jugendverbände sowie der politischen, kulturellen und sportlichen Kinder- und Jugendarbeit mit Übernachtungsangeboten. Die Beantragung der Mittel ist vergleichsweise einfach möglich. Die Einrichtungen müssen eine durch die Corona-Pandemie bedingte finanzielle Notlage nachweisen. Vorhandene Liquiditätsengpässe beziehungsweise nicht gedeckte Fixkosten können bis zu einem Anteil von 90 Prozent durch einen Zuschuss aus dem Sonderprogramm ausgeglichen werden. Die maximale Zuschusshöhe pro Bett wurde von 400 Euro im Jahr 2020 auf bis zu 800 Euro angehoben.

Für die Sicherung des ersten Halbjahres 2021 können bis zum 28. März Zuschüsse beantragt werden. Weitere Informationen zur Antragstellung erhalten Sie unter https://www.bmfsfj.de/bmfsfj/themen/corona-pandemie/hilfen-fuer-soziale-einrichtungen/sonderprogramm-kinder-jugend-bildung-arbeit.

Förderung durch das Land – Kofinanzierung Neustart Kultur

Das MWK hat noch Mittel, um Neustart Kultur-Projekte finanziell zu ergänzen.

Achtung: Das tun sie nur, wenn die Höchstsumme beim Bundesprogramm bewilligt wurde und maximal mit 10 oder 20 %.

Laut Aussage des Fonds Soziokultur haben die mit dem MWK vereinbart, dass der Fonds 80 % der Gesamtkosten fördert und das Land bis zu 20 % fördert.

Hier gibt es mehr Informationen.

Bund: Neustarthilfe für Soloselbständige

Mit der Neustarthilfe werden Soloselbständige unterstützt, deren wirtschaftliche Tätigkeit im Förderzeitraum 1. Januar bis 30. Juni 2021 Corona-bedingt eingeschränkt ist. Sie ergänzt die bestehenden Sicherungssysteme, wie z.B. die Grundsicherung. Die Neustarthilfe wird nicht auf die Leistungen der Grundsicherung angerechnet.

Wer kann die Förderung beantragen?

Soloselbständige aller Branchen, die

  • ihre selbstständige Tätigkeit als freiberuflich Tätige oder Gewerbetreibende im Haupterwerb ausüben,
  • weniger als eine Vollzeit-Angestellte oder einen Vollzeit-Angestellten beschäftigen,
  • bei einem deutschen Finanzamt für steuerliche Zwecke erfasst sind,
  • keine Fixkosten in der Überbrückungshilfe III geltend gemacht haben oder geltend machen und
  • ihre selbständige Geschäftstätigkeit vor dem 1. Mai 2020 aufgenommen haben.

Zu Beginn konnten nur natürliche Personen einen Antrag auf Neustarthilfe stellen, die ihre selbständigen Umsätze als freiberuflich Tätige oder als Gewerbetreibende für die Berechnung der Neustarthilfe zugrunde legen. Seit dem 15. März 2021 wurde das Antragsverfahren auch geöffnet für Soloselbständige, die anteilige Umsätze aus Personengesellschaften für die Berechnung der Neustarthilfe zugrunde legen wollen oder die alleinige Gesellschafterinnen oder alleinige Gesellschafter einer Kapitalgesellschaft (d.h. Antragstellung durch juristische Personen) sind und deren Antrag für diese Gesellschaft stellen wollen.

Hier gibt es alle weiteren Informationen zur Antragstellung.

 

Bund: Initiative Musik: NEUSTART KULTUR - Hilfsprogramm für Musiker für Popularmusik und Jazz

Am 28. Januar 2021 startet die dritte Runde des Hilfsprogramms für Musiker. Das Hilfsprogramm dient der Unterstützung professioneller Künstler aller Genres der Popularmusik und Jazz, die aufgrund der Corona-Pandemie und damit einhergehender Konzertausfälle in eine finanzielle Notlage geraten sind. In der dritten Runde erweitern wir die Zuschussberechtigten um Tourmusiker sowie pro Antrag ein Mitglied der Crew. Die Initiative Musik gGmbH ist die zentrale Fördereinrichtung der Bundesregierung und der Musikbranche für die deutsche Musikwirtschaft.

Antragsfrist: 03.02.2021 // weitere Informationen

Bundesfinanzministerium: Corona-Regelungen verlängert

Das Bundesministerium der Finanzen hat am 18. Dezember 2020 die „steuerlichen Maßnahmen zur Förderung der Hilfe für von der Corona-Krise Betroffene“ bis zum 31. Dezember 2021 verlängert. Dabei geht es unter anderem um die Möglichkeit von Spendenaktionen für Betroffene, auch wenn die entsprechenden Zwecke nicht in der Satzung enthalten sind, Arbeitslohnspenden, Zuwendungen an Geschäftspartner und anderes weitere Informationen

Bund: November- und Dezemberhilfen

Von den „November- und Dezemberhilfen“ können alle Unternehmen, Solo-Selbstständige, Vereine und Einrichtungen profitieren, die auf Grundlage der Corona-Schutzverordnungen vom 02.11., 25.11. und 02.12.2020 ihren Betrieb einstellen mussten. Dabei sollen Zuschüsse des Staates in Höhe von 75 % des anteiligen monatlichen Umsatzes von November sowie Dezember 2019 gewährt werden. Solo-Selbstständige können als Vergleichsumsatz alternativ den durchschnittlichen Monatsumsatz im Jahre 2019 zugrunde legen. Diese erfolgt durch Steuerberater und Wirtschaftsprüfer. Solo-Selbständige können bis zu einem Förderhöchstsatz von 5.000 € Anträge direkt stellen, ohne einen prüfenden Dritten einschalten zu müssen. Als Identitätsnachweis benötigen sie zur Antragstellung die Elster-ID aus der elektronischen Steuererklärung. Wichtig hier: alle Unternehmen, Solo-Selbstständige, Vereine und Einrichtungen, die ab der Corona-Schutzverordnung vom 16.12.2020 direkt oder indirekt betroffen sind, können dann die Überbrückungshilfe III beantragen. Antragsfrist November- und Dezemberhilfe, jeweils: 30.04.2021 weitere Informationen

Bund: Kinderkrankengeld und Corona

Mit der neuen Regelung gelten rückwirkend vom 5. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 neue Unterstützungsmaßnahmen für Eltern, die von Schließungen und Einschränkungen von Kitas und Schulen betroffen sind. Das Recht auf Freistellung von der Arbeit und auf Zahlung des Kinderkrankengeldes in diesem Zeitraum wird zeitlich erweitert und auf neue Fallkonstellationen erstreckt. Eltern, die wegen Kita-Schließungen oder Schulschließungen aufgrund der Corona-Pandemie ihre Kinder betreuen müssen, können dafür jetzt Kinderkrankengeld beziehen. Pro Elternteil gibt es 20 Tage für jedes Kind im Jahr 2021, für Alleinerziehende 40. weitere Informationen

 

Bund: Kulturstiftung des Bundes: Allgemeine Projektförderung

Im Bereich Allgemeine Projektförderung können Kulturschaffende zweimal im Jahr Fördergelder für Projekte aus allen künstlerischen Sparten beantragen, für Bildende und Darstellende Kunst, Literatur, Musik, Tanz, Film, Fotografie, Architektur oder Neue Medien. Die Allgemeine Projektförderung der Kulturstiftung des Bundes zeichnet sich dadurch aus, dass sie nicht auf die Förderung einer bestimmten Sparte oder eines bestimmten Themas festgelegt ist. Es sind große, innovative Projekte im internationalen Kontext, die hier berücksichtigt werden können.

Bewerbungs-/Einreichungsfrist: 31.07.2021 // weitere Informationen

Bund: Gelder für kleine Musikfestivals

Mit insgesamt 6 Mio. EUR aus dem Programm NEUSTART KULTUR unterstützt der Bund künftig auch kleine Musikfestivals aller Genres. Der Zuschuss beträgt bis zu 75.000 EUR. Nachlesen unter: https://www.bundesregierung.de/breg-de/aktuelles/bund-erweitert-hilfe-fuer-kleine-musikfestivals-kulturstaatsministerin-gruetters-umsonst-draussen-konzerte-sind-sprungbretter-fuer-noch-unbekannte-talente--1841488

 

EU Kulturförderung: Spezielles Förderprogramm für Soziokulturelle Zentren

Sind Sie ein soziokulturelles Zentrum, das ein Projekt oder eine Initiative zum Thema Nachhaltigkeit betreibt? Das European Network of Cultural Centres stellt UPgrants vor, ein Mikrozuschussprogramm, das allen soziokulturellen Zentren in ganz Europa offensteht. Das Programm zielt darauf ab, bereits bestehende Nachhaltigkeitsinitiativen zu unterstützen, sie zu fördern sowie ihnen Sichtbarkeit zu verleihen. Bewerben können sich alle ENCC-Mitglieder, Mitglieder von ENCC-Netzwerken sowie alle gemeinnützigen soziokulturellen Zentren in Europa. Bewerbungs-/Einreichungsfrist: 10.02.2021 // weitere Informationen

Bund erweitert Hilfe für kleine Musikfestivals - Kulturstaatsministerin Grütters: "Umsonst & Draußen-Konzerte sind Sprungbretter für noch unbekannte Talente"

Mit insgesamt sechs Millionen Euro aus dem Zukunftsprogramm NEUSTART KULTUR unterstützt der Bund künftig auch kleine und sogenannte „Umsonst & Draußen“-Musikfestivals aller Genres. Der Zuschuss beträgt bis zu 75.000 Euro.

Kulturstaatsministerin Monika Grütters: „Gerade für noch unbekannte Talente sind die ‚Umsonst & Draußen‘- sowie die Kleinstfestivals in Deutschland ein wichtiges Sprungbrett für ihre Musikkarriere. Viele dieser Festivals planen bereits für die Saison 2021, in der Livemusik-Veranstaltungen hoffentlich wieder vor Publikum möglich sein werden. Damit die Festivalmacherinnen und -macher die schwierige Zeit bis dahin überstehen, erweitern wir unsere bisherigen Hilfen für den Musikbereich und greifen auch ihnen nach Kräften unter die Arme. So sichern wir Arbeits- und Einkommensmöglichkeiten für Musikerinnen, Musiker und viele Gewerke der Veranstaltungsbranche.“

Mit den erweiterten Hilfen sollen die Wiederaufnahme des Spielbetriebs im Festivalsommer 2021 gewährleistet und auch bereits die Planungen für das Jahr 2022 unterstützt werden. Das Förderprogramm richtet sich an Festivals mit überregionaler Ausstrahlung oder mit einem besonderen Engagement für den musikalischen Nachwuchs beziehungsweise für Belange der kulturellen Integration.

Das Programm wird umgesetzt von der Initiative Musik, die als zentrale Fördereinrichtung des Bundes und der Musikbranche im Rahmen von NEUSTART KULTUR bereits die Teilprogramme für die Musikclubs und für Livemusik-Veranstaltungen realisiert. Allein aus diesen beiden Programmen wurden bereits mehr als 61 Millionen Euro für über 650 Projekte bewilligt.

Die Fördergrundsätze für das neue Musikfestival-Programm stehen vom 22. Januar 2021 an unter www.initiative-musik.de/neustart-kultur bereit. Ab dem 25. Januar 2021 bietet die Initiative Musik zudem eine telefonische Beratung sowie Online-Workshops zur Antragsstellung an.

Weitere Informationen zum Rettungs- und Zukunftsprogramm NEUSTART KULTUR finden Sie unter: www.kulturstaatsministerin.de/neustartkultur

 

Quelle: Netzseite der Bundesregierung.

Überbrückungshilfe III mit Neustarthilfe für Soloselbständige ab Januar 2021

Die bisherige Überbrückungshilfe wird über das Jahresende hinaus bis Juni 2021 verlängert und ausgeweitet. Neu ist die sogenannte "Neustarthilfe für Soloselbständige", die der besonderen Situation von Künstler*innen und Kulturschaffenden Rechnung tragen soll.

Bundesfinanzminister Olaf Scholz und Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier haben sich darauf verständigt, weitere Konkretisierungen und Verbesserungen bei der Novemberhilfe vorzunehmen. So soll während der schwierigen Zeit der befristeten Schließungen im November betroffenen Unternehmen umfassend geholfen werden.

Sie haben sich außerdem darauf geeinigt, die bisherige Überbrückungshilfe über das Jahresende hinaus zu verlängern und auszuweiten: Diese Überbrückungshilfe III hat eine Laufzeitvon Januar 2021 bis Juni 2021. Dazu gehört auch die sogenannte „Neustarthilfe für Soloselbständige“. Damit soll der besonderen Situation von Soloselbständigen, insbesondere Künstlerinnen und Künstlern und Kulturschaffenden Rechnung getragen werden. Zu den zu berücksichtigenden Kosten soll für diese Gruppe künftig eine einmalige Betriebskostenpauschale von 25 Prozent des Umsatzes im Vergleichszeitraum zählen. Die Neustarthilfe beträgt einmalig bis zu 5.000 Euro und deckt den Zeitraum bis Juni 2021 ab.

Hier geht es zur Pressemitteilung des Bundesfinanzministeriums.

 

Quelle: Netzseite des Bundesfinanzministeriums.

Vielfalt vor und hinter den Kulissen

Fonds Soziokultur fördert diverse und inklusive Kulturprojekte

Der Fonds Soziokultur schreibt mit Ta3: Diversität + Inklusion + Vielfalt eine weitere Projektförderung im Rahmen des Sonderprogramms NEUSTART KULTUR aus. Es ist die vierte von insgesamt fünf Ausschreibungen. Bislang sind rund 300 Projekte im Volumen von rund 6,1 Mio Euro für die „Kultur mittendrin“ an den den Start gegangen, die aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Zuge der Corona-Pandemie gefördert werden. Anträge für die neue Ausschreibung  können vom 04.01. bis 31.01.2021 über das Antrags-Portal des Fonds Soziokultur eingereicht werden. Frühster Projektstart ist Mitte März 2021.

Soziokultur als Spiegel und Motor für eine diverse und inklusive Gesellschaft

Soziokultur stärkt das Miteinander der Gesellschaft und ermöglicht darüber hinaus, diese mit kreativen Mitteln widerzuspiegeln oder Sichtweisen marginalisierter Gruppen zu repräsentieren. Damit setzt sie Impulse für langfristige strukturelle Veränderungen im Sinne einer diversitätsorientierten Öffnung von Kultur. Weiterhin und gerade jetzt sind handlungsleitende und diskriminierungskritische Formate und Ansätze für eine „Kultur von und mit Allen“ gefragt: Was braucht eine inklusive Kultureinrichtung der Zukunft? Wo werden Zugänge zum Kulturbereich erschwert und wer kann beim Abbau von Barrieren unterstützen? Werden Menschen mit diversen Lebenswirklichkeiten erreicht, abgebildet oder zusammengebracht? Wie steht es um das kollaborative Zusammenarbeiten? Die Themenausschreibung Ta3: Diversität + Inklusion + Vielfalt richtet sich an soziokulturelle Projekte, die Fragen gesellschaftlicher Vielfalt aus Perspektiven sowohl ihrer Akteur*innen als auch ihres Publikums Rechnung tragen und damit Öffnungsprozesse anstoßen und weiterdenken möchten.

Re:Vision und weitere Ausschreibung im Rahmen von NEUSTART KULTUR

Mit dem Online-Begleitprogramm Re:Vision richtet sich der Fonds Soziokultur an die geförderten Projektträger*innen im Sonderprogramm und verfolgt das Ziel, die starke und außergewöhnliche Expertise des soziokulturellen Felds zu vernetzten und dabei seine besonderen Qualitäten über die Phase der Krise hinaus zu stärken. Mit der Ausschreibung Ta3: Diversität + Inklusion + Vielfalt geht das neue Online-Format des Fonds Soziokultur bereits in die dritte Runde. Gemeinsam mit internationalen Expert*innen und Vertreter*innen geförderter Projekte wird es wieder interaktiv, vielseitig und international.

Mit der Themenausschreibung Ta4: Digitalität + Soziokultur wird die Projektförderung im Rahmen des Sonderprogramms NEUSTART KULTUR abgeschlossen. Antragszeitraum ist vom 01.03. bis 31.03.2021. Weitere Informationen zum Sonderprogramm finden Sie auf der Webseite des Fonds Soziokultur. Die Mitarbeiterinnen in der Geschäftsstelle beraten Sie gerne telefonisch oder per E-Mail. Eine Onlineberatung findet am 14.01.2021 von 16-17 Uhr statt. Die nächsten Termine werden auf der Webseite des Fonds Soziokultur bekanntgegeben.

Hier geht es zur Website des Fonds Soziokultur.

Übersicht aller NEUSTART KULTUR Programme, bei denen eine Bewerbung möglich ist

Der Deutsche Kulturrat hat eine Übersicht aller Neustart Programme erstellt, bei denen noch Bewerbungen zur Unterstützung möglich sind.

Hier geht es zu der Übersicht als PDF.

Corona-Hilfen vom Bund werden verlängert und erweitert

Bundesfinanzminister Olaf Scholz und Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier haben sich darauf verständigt, die Überbrückungshilfe bis Juni 2021 zu verlängern und zu erweitern.
Soloselbständige können zusätzlich zur Fixkostenerstattung einen Betriebskostenzuschuss von 25 Prozent des Vergleichsumsatzes im Jahr 2019 (maximal 5.000 Euro) beantragen. Der Zuschuss wird nicht auf die Grundsicherung angerechnet und muss - wenn die Antragsvoraussetzungen vorliegen - nicht zurückgezahlt werden. Voraussetzung ist, dass das Einkommen im Referenzzeitraum zu mindestens 51 Prozent aus selbständiger Arbeit erzielt wurde. Die Neustarthilfe soll ab 1. Januar 2021 gelten. Die Höhe der maximalen Betriebskostenerstattung wurde von 50.000 Euro auf 200.000 Euro angehoben.
Außerdem wurden weitere Konkretisierungen der Novemberhilfe vereinbart. Im Rahmen der Novemberhilfe können folgende Antragsberechtigte 75 Prozent ihres Umsatzes aus November 2019 erhalten, Soloselbständige alternativ den durchschnittlichen Monatsumsatz im Jahr 2019 zugrunde legen:

  • Direkt betroffene Betriebe sind von behördlichen Schließungen betroffen, z. B. Theater oder Konzerthäuser.
  • Als indirekt Betroffene gelten Betriebe und Selbständige, die nachweislich und regelmäßig 80 Prozent ihres Umsatzes in Zusammenarbeit mit den direkt betroffenen Betrieben erwirtschaften. Dazu zählen z. B. Veranstaltungsfirmen, die mit Veranstaltungsorten zusammenarbeiten.
  • Zu den mittelbar indirekt Betroffenen zählen jene Betriebe und Selbständige, die 80 Prozent ihres Umsatzes mit indirekt betroffenen Betrieben erzielen, z. B. Tontechniker*innen, Bühnentechniker*innen oder Beleuchter*innen, die für indirekt betroffene Veranstaltungsfirmen arbeiten.

Hier geht es zur Pressemitteilung des Bundeswirtschaftsministeriums.

 

Quelle: Newsletter des LAG Rock in Niedersachsen e.V.

Update zu den Hilfsmaßnahmen von Bund und Ländern für die Kultur

AKTUELL: Update zu den Hilfsmaßnahmen von Bund und Ländern für die Kultur

Der Deutsche Kulturrat gibt ein kleines Update zu den Corona-Hilfen für die Kulturszene und wie es mit diesen Programmen weitergehen soll:

Überbrückungshilfen III

Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) und Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) planen, so ist zu hören, die bereits geltenden Überbrückungshilfen III nachzubessern. Dabei soll wohl der Kreis der Berechtigten erweitert werden, das soll offensichtlich auch dem Kulturbereich zugutekommen. Wir sind gespannt auf die konkreten Vorschläge.

November- und Dezemberhilfen

Außerdem ist zu hören, dass die Abschläge für die November- und Dezemberhilfen von 50 000 auf 100 000 Euro verdoppelt werden sollen. Besser wäre es natürlich, statt die Abschläge zu erhöhen, endlich die regulären Hilfen vollständig auszuzahlen.

Neustarthilfe für Soloselbständige

Auch die Neustarthilfe für Soloselbständige soll wohl deutlich verbessert werden. Es ist zu hören, dass künftig die Hälfte der finanziellen Einbußen geltend gemacht werden können, bisher waren es nur 25 Prozent. Genau dies haben wir in unserer Stellungnahme "Kultur- und Kreativwirtschaft jetzt stützen und Perspektiven geben" Anfang Dezember 2020 gefordert. Die Gesamtfördersumme soll von Januar bis Juni von insgesamt 5.000 auf 7.500 Euro angehoben. Antragsberechtigt sollen, auch das ist zu hören, auch "unständige Beschäftigte" sein, das sind zum Beispiel Schauspielerinnen und Schauspieler, die für Film und Fernsehen arbeiten.

Sollten sich diese Informationen bewahrheiten, wäre das eine guter Schritt in die richtige Richtung. Insgesamt ist der Ansatz, Betriebskostenpauschalen zu zahlen, der richtige Weg. Er sollte, so unsere Forderung, konsequent zu einer angemessenen erweiterten Betriebskostenpauschale für Solo-Selbständige entwickelt werden.

Informationen zur Überbrückungshilfen III, den November- und Dezemberhilfen und der Neustarthilfe für Soloselbständige, die bislang gelten, finden Sie hier.

Arbeitslosenversicherung für Selbständige

Aus dem Arbeitsministerium ist zu hören, dass die strukturellen Verbesserungen für soloselbständige Kulturschaffende diskutiert werden sollen. Unsere Vorschläge zur Arbeitslosenversicherung für Selbständige werden wahrgenommen.

NEUSTART KULTUR

Erfreulich ist auch, dass die von uns angestoßene Debatte für eine zweite Finanzierungsrunde für das Bundesprogramm NEUSTART KULTUR langsam Fahrt aufnimmt. Es ist gut, dass Kulturstaatsministerin Monika Grütters den Verbänden, Fonds und Institutionen den Vertrauensvorschuss gegeben hat, die richtigen Einzelprogramme für das Bundesprogramm NEUSTART KULTUR zu entwickeln. Es zeigt sich, dass sie die Bedarfe der jeweiligen Szene, Gruppe oder auch künstlerischen Sparte kennen. Sie agieren flexibel und verantwortungsvoll mit den zur Verfügung stehenden Mitteln. NEUSTART KULTUR wird von der Kulturszene angenommen. Es werden viel mehr Anträge gestellt, als positiv beschieden werden können. Die Mittel für NEUSTART KULTUR müssen daher dringend aufgestockt werden. NEUSTART KULTUR ist eine Erfolgsgeschichte in schweren Zeiten.

Förderungen durch die Länder

Die Bundesländer haben ebenfalls wichtige Hilfsmaßnahmen für Unternehmen und Soloselbständige aus dem Kulturbereich aufgelegt. Ebenso haben verschiedene Bundesländer Maßnahmen für öffentlich geförderte Kultureinrichtungen bzw. Projekte auf den Weg gebracht. Wir haben jetzt alle Informationen aktualisiert. Hier finden Sie alles Wichtige aus 16 Bundesländern AKTUELL, von Baden-Württemberg bis Thüringen.

Quelle: Newsletter des Deutschen Kulturrats.

Bewerbung für den Niedersächsischen Integrationspreis 2021 - Integration in Zeiten von Corona

Die Niedersächsische Staatskanzlei ruft zur Bewerbung für den Niedersächsischen Integrationspreis 2021 auf.

Weil und Schröder-Köpf starten Wettbewerb zum Niedersächsischen Integrationspreis 2021: Integration in Zeiten von Corona

Die Niedersächsische Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe, Doris Schröder-Köpf, startet am (heutigen) Dienstag gemeinsam mit Ministerpräsident Stephan Weil den Wettbewerb um den Niedersächsischen Integrationspreis 2021. Der Preis ist mit insgesamt 24.000 Euro dotiert. Es werden vier Preise zu jeweils 6.000 Euro vergeben.

Zusätzlich vergeben das Bündnis „Niedersachsen packt an“ sowie das Bündnis „Niedersachsen hält zusammen“ jeweils einen Sonderpreis in Höhe von 6.000 Euro. Die Verleihung des Integrationspreises erfolgt bereits zum zwölften Mal. Das Motto lautet in diesem Jahr „Integration in Zeiten von Corona“.

Der Wettbewerb richtet sich an Vereine, Verbände, Institutionen, Initiativen, Stiftungen, Kindergärten und Schulen, die sich in besonderer Weise mit neuen Ideen und Umsetzungen dafür engagieren, dass Integration in Zeiten der Corona-Pandemie gelebt und dadurch ein entscheidender Beitrag zur interkulturellen Teilhabe am Gemeinwesen geleistet wird. Ziel ist es, gute Projekte und Ansätze öffentlich zu machen und gleichzeitig dazu zu ermuntern, derartigen Beispielen zu folgen und neue Ideen in Zeiten der Pandemie zu entwickeln.

Mit der Wahl des Mottos knüpfen Weil und Schröder-Köpf an die bisherige Arbeit der Bündnisse „Niedersachsen packt an“ und „Niedersachsen hält zusammen“ an. Die Botschaft lautet: Niemand wird vergessen!

Integration hat gerade in diesen Zeiten einen besonders hohen Stellenwert, gesellschaftliche Teilhabe ist wichtiger als je zuvor – unabhängig von Herkunft, Kultur, Alter, Geschlecht, Religion oder finanzieller Situation.

Daher ist es für die Niedersächsische Landesregierung ein wichtiges politisches Anliegen, die vielfältigen Potentiale verschiedener Institutionen, Vereine, Verbände, Initiativen, Kindergärten und Schulen zu aktivieren und besonders innovative Ideen mit dem Niedersächsischen Integrationspreis 2021 auszuzeichnen.

Bewerbungen oder Vorschläge sind vorzugsweise per E-Mail an integrationspreis@stk.niedersachsen.de oder ansonsten per Post an

Niedersächsische Staatskanzlei Stichwort „Niedersächsischer Integrationspreis 2021“ Planckstr. 2

30169 Hannover

zu richten. Bewerbungsschluss ist Montag, 15.02.2021. Das Formular „Bewerbung zum Niedersächsischen Integrationspreis 2021“ finden Sie unter: www.migrationsbeauftragte-niedersachsen.de

Bewerben können sich Vereine, Verbände, Institutionen, Initiativen, Stiftungen, Kindergärten und Schulen können sich selbst für den Preis bewerben oder vorgeschlagen werden.

Gesucht werden Ideen und Projekte, die zeigen, wie Integration auch in Zeiten von Corona gelebt und umgesetzt wird und bei denen folgende Elemente besondere Berücksichtigung finden: - Förderung der Teilnahme von Menschen mit Migrationshintergrund - Förderung von sozialer und interkultureller Kompetenz - Nachhaltigkeit hinsichtlich Vielfalt und Integration - Stärkung des „Miteinanders“ unterschiedlicher Herkunft und ggf. unterschiedlicher Generationen - Umsetzung besonders innovativer Ideen

 

Quelle: Pressemitteilung der Niedersächsischen Staatskanzlei.

Hilfsmaßnahmen von Bund und Ländern für die Kultur

Der Deutsche Kulturrat hat aktuelle Maßnahmen des Bundes für Solo-Selbstständige sowie kleine und große Unternehmen der Kultur- und Kreativwirtschaft im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie gebündelt zusammengestellt. (Stand 06.01.21)

·         Für Solo-Selbständige und Unternehmen der Kultur- und Kreativwirtschaft

·         NEUSTART KULTUR – Kulturinfrastrukturförderung

 

Die Bundesländer haben ebenfalls umfangreiche Hilfsmaßnahmen für Unternehmen und Soloselbständige aus dem Kulturbereich aufgelegt. Ebenso haben verschiedene Bundesländer Maßnahmen für öffentlich geförderte Kultureinrichtungen bzw. Projekte auf den Weg gebracht.  

Nachfolgend sind die Vorschriften und Maßnahmen der Länder aufgeführt. Die Aufzählung wird fortlaufend aktualisiert. Stand 15.01.2021.

·         Baden-Württemberg

·         Bayern

·         Berlin

·         Brandenburg

·         Bremen

·         Hamburg

·         Hessen

·         Mecklenburg-Vorpommern

·         Niedersachsen

·         Nordrhein-Westfalen

·         Rheinland-Pfalz

·         Saarland

·         Sachsen

·         Sachsen-Anhalt

·         Schleswig-Holstein

·         Thüringen

Quelle: Deutscher Kulturrat

1,1 Millionen für eine lebenswerte Zukunft: Fonds Soziokultur fördert junge Themen

Die Auswahlkommission des Fonds Soziokultur hat in der Vergabesitzung am 11. und 12. Januar 2021 aus 179 eingereichten Anträgen zur Themenausschreibung Ta2 „Young Experts + Ko-Produktion“ 66 Projekte zur Förderung vorgeschlagen.

Mit der dritten von insgesamt fünf Förderausschreibungen im Rahmen des Sonderprogramms NEUSTART KULTUR gehen 1.124.578 Millionen Euro an bundesweite Projekte von und mit Kindern und Jugendlichen.

Kinder und Jugendliche sind Expert*innen in eigener Sache

In den nun geförderten Projekten, machen junge Menschen als Expert*innen auf ihre Themen aufmerksam oder setzen ihre Ideen in die Tat um: Sie schaffen Spielräume, in denen sie sich in künstlerischen und digitalen Produktionen mit den Auswirkungen der Pandemie auf sich selbst, die Gesellschaft und Umwelt beschäftigen; sie setzen sich mit Chancengleichheit oder Zukunftsängsten auf Plakaten im öffentlichen Raum auseinander oder formulieren mit der Produktion von Wahlspots ihre Forderungen an die Politik im Superwahljahr und mit einem eigenen nachhaltigen Modelabel hinterfragen Kinder und Jugendliche die Folgen der Fast-Fashion Industrie. Dies ist nur ein kleiner Ausschnitt aus 66 Projekten, die mutige Initiativen, Kulturgruppen und soziokulturelle Einrichtungen mit einem Vielfachen an beteiligten Künstler*innen nun mit den jungen Expert*innen durchführen.

Informationen zum Sonderprogramm NEUSTART KULTUR

Der Fonds Soziokultur schreibt im Rahmen des Programms NEUSTART KULTUR der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien seit September 2020 fünf zeitlich versetzte Projektförderungen mit unterschiedlichen Themenschwerpunkten im Umfang von 10 Millionen Euro aus. Bisher wurden Anträge im Volumen von 15,6 Mio Euro gestellt, 7,1 Mio Euro konnten bereits bewilligt werden. Anträge zur vierten Ausschreibung zum Thema „Diversität + Inklusion + Vielfalt“ können bis 31.01.21 im Online-Portal auf der Webseite des Fonds Soziokultur gestellt werden. Mit der Themen-Ausschreibung Ta4 „Digitalität + Soziokultur“ vom 01.- 31.03.21 geht das Sonderprogramm in die letzte Runde. Die nächste Online-Antragsberatung findet am 22.01.21 von 14-15 Uhr statt. Die Anmeldung erfolgt per Mail an: beratung@fonds-soziokultur.de

Weitere Informationen zum Sonderprogramm sowie zu den weiteren Förderprogrammen des Fonds Soziokultur finden Sie auf der Webseite.

 

Quelle: Pressemitteilung des Fonds Soziokultur e.V.

Hilfen in der Corona-Krise durch den Landesverband Freier Theater (LaFT)

In Kooperation mit der Braunschweiger Zeitung konnten der LaFT von Juli bis Dezember 2020 das Soforthilfeprogramm „Das Goldene Herz“ für Mitglieder in den Städten Braunschweig, Wolfsburg, Salzgitter und in den Landkreisen Wolfenbüttel, Peine, Gifhorn und Helmstedt realisieren: Insgesamt 14.000 Euro für 14 Vorstellungen von Theatern, Gruppen, Soloselbständigen in Höhe von je 1.000 Euro Gage gingen an die Künstler*innen.

Bei dieser Spendenaktion haben die Freien Theater besonders Kinder und Jugendliche in Kindergärten oder Schulen oder Menschen in Seniorenheimen oder anderen sozialen Einrichtungen als ihr Publikum erreicht.

Die Geschäftsstelle des LaFT informiert laufend aktualisiert über die Wirtschaftshilfen, die Grundsicherung, die Kulturhilfen sowie die Solidaritätsfonds – auf allen Ebenen – und ihre Fristen auf ihrer Webseite.

Aktuell sind noch die NEUSTART-KULTUR-Hilfen über die Vergabestellen ASSITEJ ("Neustart Junges Publikum"), Deutscher Bühnenverein ("Privattheater"), Fonds Darstellende Künste ("#takecare), National Performance Netz ("Stepping Out"), Fonds Soziokultur ("ta3: Diversität + Inklusion + Vielfalt") sowie Hilfen über das Bundespräsidialamt, das ensemble-netzwerk, den STERN zu beantragen : https://www.laft.de/laft-aktuell/213-hilfen-fuer-die-freien-theater-und-kultulturschaffenden-in-niedersachsen.html

 

Quelle: Newsletter des LaFTs.

Vielfalt vor und hinter den Kulissen - Fonds Soziokultur fördert diverse und inklusive Kulturprojekte

Der Fonds Soziokultur schreibt mit Ta3: Diversität + Inklusion + Vielfalt eine weitere Projektförderung im Rahmen des Sonderprogramms NEUSTART KULTUR aus. Es ist die vierte von insgesamt fünf Ausschreibungen. Bislang sind rund 300 Projekte im Volumen von rund 6,1 Mio Euro für die „Kultur mittendrin“ an den den Start gegangen, die aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Zuge der Corona-Pandemie gefördert werden. Anträge für die neue Ausschreibung  können vom 04.01. bis 31.01.2021 über das Antrags-Portal des Fonds Soziokultur eingereicht werden. Frühster Projektstart ist Mitte März 2021.

Soziokultur als Spiegel und Motor für eine diverse und inklusive Gesellschaft

Soziokultur stärkt das Miteinander der Gesellschaft und ermöglicht darüber hinaus, diese mit kreativen Mitteln widerzuspiegeln oder Sichtweisen marginalisierter Gruppen zu repräsentieren. Damit setzt sie Impulse für langfristige strukturelle Veränderungen im Sinne einer diversitätsorientierten Öffnung von Kultur. Weiterhin und gerade jetzt sind handlungsleitende und diskriminierungskritische Formate und Ansätze für eine „Kultur von und mit Allen“ gefragt: Was braucht eine inklusive Kultureinrichtung der Zukunft? Wo werden Zugänge zum Kulturbereich erschwert und wer kann beim Abbau von Barrieren unterstützen? Werden Menschen mit diversen Lebenswirklichkeiten erreicht, abgebildet oder zusammengebracht? Wie steht es um das kollaborative Zusammenarbeiten? Die Themenausschreibung Ta3: Diversität + Inklusion + Vielfalt richtet sich an soziokulturelle Projekte, die Fragen gesellschaftlicher Vielfalt aus Perspektiven sowohl ihrer Akteur*innen als auch ihres Publikums Rechnung tragen und damit Öffnungsprozesse anstoßen und weiterdenken möchten.

Re:Vision und weitere Ausschreibung im Rahmen von NEUSTART KULTUR

Mit dem Online-Begleitprogramm Re:Vision richtet sich der Fonds Soziokultur an die geförderten Projektträger*innen im Sonderprogramm und verfolgt das Ziel, die starke und außergewöhnliche Expertise des soziokulturellen Felds zu vernetzten und dabei seine besonderen Qualitäten über die Phase der Krise hinaus zu stärken. Mit der Ausschreibung Ta3: Diversität + Inklusion + Vielfalt geht das neue Online-Format des Fonds Soziokultur bereits in die dritte Runde. Gemeinsam mit internationalen Expert*innen und Vertreter*innen geförderter Projekte wird es wieder interaktiv, vielseitig und international.

Mit der Themenausschreibung Ta4: Digitalität + Soziokultur wird die Projektförderung im Rahmen des Sonderprogramms NEUSTART KULTUR abgeschlossen. Antragszeitraum ist vom 01.03. bis 31.03.2021. Weitere Informationen zum Sonderprogramm finden Sie auf der Webseite des Fonds Soziokultur. Die Mitarbeiterinnen in der Geschäftsstelle beraten Sie gerne telefonisch oder per E-Mail. Eine Onlineberatung findet am 14.01.2021 von 16-17 Uhr statt. Die nächsten Termine werden auf der Webseite des Fonds Soziokultur bekanntgegeben.

Quelle: Fonds Soziokultur

Vielfalt vor und hinter den Kulissen - Fonds Soziokultur fördert diverse und inklusive Kulturprojekte

Der Fonds Soziokultur schreibt mit Ta3: Diversität + Inklusion + Vielfalt eine weitere Projektförderung im Rahmen des Sonderprogramms NEUSTART KULTUR aus. Es ist die vierte von insgesamt fünf Ausschreibungen. Bislang sind rund 300 Projekte im Volumen von rund 6,1 Mio Euro für die „Kultur mittendrin“ an den den Start gegangen, die aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Zuge der Corona-Pandemie gefördert werden. Anträge für die neue Ausschreibung  können vom 04.01. bis 31.01.2021 über das Antrags-Portal des Fonds Soziokultur eingereicht werden. Frühster Projektstart ist Mitte März 2021.

Soziokultur als Spiegel und Motor für eine diverse und inklusive Gesellschaft

Soziokultur stärkt das Miteinander der Gesellschaft und ermöglicht darüber hinaus, diese mit kreativen Mitteln widerzuspiegeln oder Sichtweisen marginalisierter Gruppen zu repräsentieren. Damit setzt sie Impulse für langfristige strukturelle Veränderungen im Sinne einer diversitätsorientierten Öffnung von Kultur. Weiterhin und gerade jetzt sind handlungsleitende und diskriminierungskritische Formate und Ansätze für eine „Kultur von und mit Allen“ gefragt: Was braucht eine inklusive Kultureinrichtung der Zukunft? Wo werden Zugänge zum Kulturbereich erschwert und wer kann beim Abbau von Barrieren unterstützen? Werden Menschen mit diversen Lebenswirklichkeiten erreicht, abgebildet oder zusammengebracht? Wie steht es um das kollaborative Zusammenarbeiten? Die Themenausschreibung Ta3: Diversität + Inklusion + Vielfalt richtet sich an soziokulturelle Projekte, die Fragen gesellschaftlicher Vielfalt aus Perspektiven sowohl ihrer Akteur*innen als auch ihres Publikums Rechnung tragen und damit Öffnungsprozesse anstoßen und weiterdenken möchten.

Re:Vision und weitere Ausschreibung im Rahmen von NEUSTART KULTUR

Mit dem Online-Begleitprogramm Re:Vision richtet sich der Fonds Soziokultur an die geförderten Projektträger*innen im Sonderprogramm und verfolgt das Ziel, die starke und außergewöhnliche Expertise des soziokulturellen Felds zu vernetzten und dabei seine besonderen Qualitäten über die Phase der Krise hinaus zu stärken. Mit der Ausschreibung Ta3: Diversität + Inklusion + Vielfalt geht das neue Online-Format des Fonds Soziokultur bereits in die dritte Runde. Gemeinsam mit internationalen Expert*innen und Vertreter*innen geförderter Projekte wird es wieder interaktiv, vielseitig und international.

Mit der Themenausschreibung Ta4: Digitalität + Soziokultur wird die Projektförderung im Rahmen des Sonderprogramms NEUSTART KULTUR abgeschlossen. Antragszeitraum ist vom 01.03. bis 31.03.2021. Weitere Informationen zum Sonderprogramm finden Sie auf der Webseite des Fonds Soziokultur. Die Mitarbeiterinnen in der Geschäftsstelle beraten Sie gerne telefonisch oder per E-Mail. Eine Onlineberatung findet am 14.01.2021 von 16-17 Uhr statt. Die nächsten Termine werden auf der Webseite des Fonds Soziokultur bekanntgegeben.

Quelle: Fonds Soziokultur

 

Vereinfachter Zugang zur Grundsicherung weiterhin möglich

Wer pandemiebedingt in Not gerät, hat auch im kommenden Jahr Anspruch auf vereinfachten Zugang zur Grundsicherung. Die Regelung wurde bis 31. März 2021 verlängert.

Die Bundesregierung will damit insbesondere Kleinunternehmer und Solo-Selbstständige unterstützen, die vorübergehend von erheblichen Einkommenseinbußen betroffen sind. Aufgrund der anhaltenden wirtschaftlichen Auswirkungen der Pandemie hat die Bundesregierung beschlossen, den vereinfachten Zugang zu den Grundsicherungssystemen bis 31. März 2021 zu verlängern. Der Bundesrat hat der Regelung zugestimmt. Für die Antragstellerinnen und Antragsteller heißt das:

Auch im kommenden Jahr werden unter anderem:

  • die Vermögensprüfungen nur eingeschränkt durchgeführt,
  • die tatsächlichen Aufwendungen für Unterkunft und Heizung übernommen und
  • vorläufige Leistungen vereinfacht bewilligt.

Die Bundesregierung hatte bereits im Frühjahr mit dem Sozialschutz-Paket I den Zugang zur Grundsicherung für Arbeitsuchende sowie zur Sozialhilfe wesentlich vereinfacht. Sie bietet damit Menschen eine Absicherung, die pandemiebedingt in Not geraten – insbesondere Selbstständigen, Beschäftigten mit kleinen Einkommen und vormals prekär Beschäftigten.

Regelungen zur Mittagsverpflegung gelten weiterhin.

Darüber hinaus werden die besonderen Regelungen zur Mittagsverpflegung von Schülerinnen und Schülern sowie Kita-Kindern, die Anspruch auf Leistungen aus dem Bildungspaket haben, aus dem Sozialschutz-Paket II verlängert. Das Mittagessen wird zur Abholung oder Lieferung bereitgestellt, wenn die Kinder und Jugendlichen es wegen der Corona-Pandemie nicht gemeinschaftlich einnehmen können. Das Jobcenter übernimmt die Kosten.

Die Regelungen zur Mittagsverpflegung von Leistungsberechtigten in Werkstätten für behinderte Menschen und vergleichbaren Einrichtungen werden laut Beschluss ebenfalls verlängert.

Hier geht es zu allen weiteren Informationen.

Außerordentliche Wirtschaftshilfe - Novemberhilfe

Das Förderprogramm durch den Bund richtet sich an all diejenigen Unternehmen, Betriebe, Selbständige, Vereine und Einrichtungen, die durch den erneuten Beschluss der Schließung vom 28. Oktober eine enorme wirtschaftliche Belastung erleben und unter anderem von temporären Schließungen betroffen sind.

  • Wer ist antragsberechtigt?

Die Novemberhilfe des Bundes richtet sich an Unternehmen, Betriebe, Selbstständige, Vereine und Einrichtungen, die von den temporären Schließungen erfasst sind (im Folgenden „Unternehmen“ genannt). Antragsberechtigt sind solche Unternehmen, die aufgrund des Beschlusses des Bundes und der Länder vom 28. Oktober 2020 den Geschäftsbetrieb einstellen mussten. Hotels sind ebenfalls antragsberechtigt. Ebenfalls antragsberechtigt sind Unternehmen, die indirekt stark betroffen sind (siehe Antwort auf folgende Frage).

Hier geht es zu allen Einzelheiten des Förderprogramms.

 

Quelle: Netzseite des Bundesfinanzministeriums.

Förderrichtlinie des Programms "Ausbildungsplätze sichern" ist veröffentlicht

Die 2. Förderrichtlinie „Ausbildungsplätze sichern“ wurde nun veröffentlicht. Ab Anfang November 2020 können nun bei der beauftragten Deutsche Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See (KBS) Anträge gestellt werden.

Geregelt wird hier die Förderung von Interimsausbildungen im Ausbildungsjahr 2020/2021,

wenn KMU-Betriebe Corona bedingt die Ausbildung nicht fortsetzen oder noch nicht aufnehmen können.

Gefördert werden vorrangig Ersatz-Betriebe, die die betriebliche Ausbildung anstelle des eigentlichen Ausbildungsbetriebes im Rahmen einer Verbund- oder Auftragsausbildung fortsetzen oder aufnehmen. Alternativ können auch überbetriebliche Bildungsstätten (ÜBS) und andere Träger Berufsbildungsstätten (Ausbildungsdienstleister) gefördert werden.

Die Förderung beträgt einmalig pro Auszubildenden 4.000,-€ -– unabhängig von der Förderdauer. // Mindestförderdauer beträgt 6 Monate//

Anträge zu Vereinbarungen von sogenannten Auftrags- und Verbundausbildungen, die zwischen dem 24.06.2020 und dem 30.06.2021 geschlossen werden, können bis zum 30.09.2021 gestellt werden.

Die Deutsche Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See (KBS) setzt die Förderung im Namen des Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) um.

Weitere Informationen:   www.kbs.de/bpa

 

Quelle:  Verein Niedersächsischer Bildungsinitiativen e.V. (VNB)

Corona-Sonderprogramm für Solo-Selbstständige und Kultureinrichtungen

Das Land Niedersachsen unterstützt Solo-Selbstständige und Kultureinrichtungen, die von der Corona-Pandemie betroffen sind mit einem Sonderprogramm.

Basis hierfür sind Förderkriterien, die vier Förderlinien enthalten:

Förderlinie A: Kulturelle Veranstaltungen

Gefördert werden Ausgaben, die unmittelbar durch Vertragsabschlüsse mit Solo-Selbstständigen oder Zusammenschlüssen von Solo-Selbstständigen für ihre Beteiligung an kulturellen Veranstaltungen entstehen. (2.1.1 der Förderkriterien)

Antragsberechtigt sind Einrichtungen mit einem regelmäßigen Kultur- oder Bildungsangebot mit Sitz in Niedersachsen. Dies können juristische Personen des privaten Rechts oder natürliche Personen sein.

Anträge sind beim jeweils zuständigen Träger der regionalen Kulturförderung (Landschaften, Landschaftsverbände, Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz, Region Hannover, Regionalverband Harz) zu stellen, der die Förderung nach den Zuwendungsvoraussetzungen dieser Förderkriterien in eigener Zuständigkeit durchführt. Die Kontaktdaten finden Sie in den zum Download bereitgestellten FAQ und unter dem folgenden Link: www.allvin.de.

Anträge können bis zum 28.02.2021 gestellt werden.

Die Förderhöchstsumme beträgt 30.000 Euro.

 

Förderlinie B: Kulturelle Bildung

Gefördert werden außerdem Ausgaben, die durch Vertragsabschlüsse mit Solo-Selbstständigen oder Zusammenschlüssen von Solo-Selbstständigen im Bereich der kulturellen Bildung entstehen. (2.1.2 der Förderkriterien)

Antragsberechtigt sind Einrichtungen mit einem regelmäßigen Kultur- oder Bildungsangebot mit Sitz in Niedersachsen. Dies können juristische Personen des privaten Rechts oder natürliche Personen sein.

Anträge sind beim jeweils zuständigen Träger der regionalen Kulturförderung (Landschaften, Landschaftsverbände, Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz, Region Hannover, Regionalverband Harz) zu stellen, der die Förderung nach den Zuwendungsvoraussetzungen dieser Förderkriterien in eigener Zuständigkeit durchführt. Die Kontaktdaten finden Sie in den zum Download bereitgestellten FAQ und unter dem folgenden Link: www.allvin.de

Für Anträge aus dem Bereich Erwachsenenbildung wenden Sie sich bitte an die Agentur für Erwachsenen- und Weiterbildung (AEWB): www.aewb-nds.de

Anträge können bis zum 28.02.2021 gestellt werden.

Die Förderhöchstsumme beträgt 30.000 Euro

Förderlinie C: Innovative künstlerische Projekte

Gefördert werden innovative Projekte, die die inhaltliche künstlerische Auseinandersetzung mit aktuellen gesamtgesellschaftlichen Entwicklungen zum Gegenstand haben und die sich durch eine hohe künstlerische Qualität auszeichnen. Es werden ausschließlich Neuproduktionen gefördert. (2.2.1 der Förderkriterien)

Antragsberechtigt sind Einrichtungen mit einem regelmäßigen Kulturangebot und Zusammenschlüsse von Kulturakteuren mit Sitz in Niedersachsen. Dies können juristische Personen des privaten Rechts oder natürliche Personen sein.

Anträge bis max. 7.999 Euro werden beim jeweils zuständigen Träger der regionalen Kulturförderung (Landschaften, Landschaftsverbände, Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz, Region Hannover, Regionalverband Harz) gestellt, der die Förderung nach den Zuwendungsvoraussetzungen dieser Förderkriterien in eigener Zuständigkeit durchführt. Die Kontaktdaten finden Sie in den zum Download bereitgestellten FAQ und unter dem folgenden Link: www.allvin.de. Informationen zu Antragsstichtagen erhalten Sie auf den Internetseiten der Träger der regionalen Kulturförderung.

Anträge über 8.000 Euro werden beim Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur (Stichwort: Solo-Selbstständige) gestellt. Antragsstichtage beim MWK sind der 31.10.2020 und der 15.12.2020. Zur Fristwahrung gilt das Datum des Poststempels.

Die Förderhöchstsumme beträgt 30.000 Euro.

 

Förderlinie D: Solo-Selbständige im nichtöffentlichen Bereich

Im Zuge der Projektförderung können auch Solo-Selbstständige gefördert werden, die wiederholt bei Veranstaltungen im nichtöffentlichen Bereich kulturell aktiv werden. (2.2.2 der Förderkriterien)

Antragsberechtigt sind einzelne Solo-Selbstständige, wenn sie ihren Sitz in Niedersachsen haben und darlegen, dass ihre kulturellen Aktivitäten in Niedersachsen erfolgen.

Anträge sind ausschließlich beim Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur (Stichwort: Solo-Selbstständige – Förderlinie D) zu stellen. Antragsstichtage beim MWK sind der 31.10.2020 und der 15.12.2020. Zur Fristwahrung gilt das Datum des Poststempels.

Die Förderhöchstsumme beträgt 30.000 Euro.

 

Eine Förderung ist ausgeschlossen

  • wenn die beantragte Fördersumme geringer als 1.500,01 Euro ist,
  •  
  • wenn ausschließlich die Produktion und Aufführung von Film- oder Zirkusaufführungen oder das Abspielen von Ton- bzw. Bild-/Tonträgern beantragt wird,
  •  
  • für Körperschaften, Anstalten und Stiftungen des öffentlichen Rechts sowie Einrichtungen in Trägerschaft des Bundes, des Landes oder der Kommunen.

 

Für die Anträge beim Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur gilt:
Das ausgefüllte Antragsformular muss dem MWK ausgedruckt, unterzeichnet und mit allen notwendigen Anlagen per Post gesendet werden. Adressat: MWK, Referat 33, Leibnizufer 9, 30169 Hannover. Zur Fristwahrung gilt das Datum des Poststempels.

Ein Anspruch auf Gewährung einer Zuwendung besteht nicht. Die jeweilige Bewilligungsstelle entscheidet aufgrund pflichtgemäßen Ermessens im Rahmen der verfügbaren Haushaltsmittel über die Verteilung der Mittel.

Die vollständigen Förderkriterien zur Unterstützung von durch die COVID-19-Pandemie betroffenen Solo-Selbstständigen in der Kultur (Corona-Sonderprogramm für Solo-Selbstständige) sowie die Antragsformulare für die Förderlinien C und D, die Erklärung des Solo-Selbstständigen (Förderlinie D), umfassende FAQ, die ANBest-P, die NRKVO sowie Kurzinformationen zur Abrechnung von Landeszuwendungen stehen zum Download bereit.

 

Quelle: Netzseite des MWK.

Förderprogramm: Mitten drin! Jung und aktiv in Niedersachsen

Worum geht es?

Der Deutsche Kinderschutzbund Landesverband Niedersachsen e.V. möchte Chancen für Kinder und Jugendliche in Niedersachsen verbessern:

  • für eine Teilhabe am gesellschaftlichen Leben
  • Angebote für positive Stärkung eigener Kräfte, Kompetenzen und Fähigkeiten


Denn Kompetenzlücken, die entstehen, weil Kindern schon früh Förderung und Bildung fehlen, verstärken sich im Lebenslauf und sind später nur mit größerem Mitteleinsatz zu schließen.

Was wird gefördert?

Ziel des landesweiten Programms ist es, Kinder und Jugendliche in benachteiligten Lebenssituationen in die Lage zu versetzen, besser am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben. Die Angebote sollen sich in erster Linie richten an Kinder und Jugendliche

  • aus prekären Familienverhältnissen
  • aus Ein-Eltern-Familien / mit allein erziehenden Müttern und Vätern
  • mit Gewalterfahrungen innerhalb der Familie
  • im Lebensumfeld ohne festen Wohnsitz

Hier gibt es alles rund um das Programm zu erfahren.

Quelle: Deutscher Kinderschutzbund Landesverband Niedersachsen e.V.

NEUSTART Kultur: #TakeThat – Förderprogramm für die Freien Darstellenden Künste

Der Fonds Darstellende Künste legt im Rahmen von NEUSTART KULTUR – das von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) finanzierte Konjunkturpaket zu Erhalt und Stabilisierung der vielgestaltigen Freien Darstellenden Künste – das umfassende Maßnahmenpaket #TakeThat auf.

#TakeThat umfasst insgesamt 11 Programme, die sich an frei produzierende Künstler*innen/-gruppen aller Sparten sowie Produktionsorte und Festivals der Freien Szene in Deutschland richten. Darüber hinaus ergänzen die Programme AUTONOM und GLOBAL VILLAGES PROJECTS sowie die Konzeptionsförderung die Förderangebote des Fonds Darstellende Künste. Anträge für die ersten #TakeThat-Programme können ab dem 01. Oktober 2020 gestellt werden.

Hier geht es zu allen weiteren Information rund um das Förderprogramm.

Land stellt 10 Mio. Euro zur Kofinanzierung von Corona-Bundesprogrammen bereit Thümler: „Viele Kultureinrichtungen können profitieren“

Das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) unterstützt Kultureinrichtungen sowie Künstlerinnen und Künstler, die Mittel aus den Sofortprogrammen des Bundes zur Bewältigung der Folgen der Corona-Pandemie beantragen. Insgesamt 10 Millionen Euro aus dem Landeshaushalt stehen für die Kofinanzierung der Bundesprogramme bereit.

„Unser Ziel ist, dass insbesondere kleine und mittelgroße Kultureinrichtungen sowie Künstlerinnen und Künstler den Weg zurück ins kulturelle Leben finden“, so Niedersachsens Kulturminister Björn Thümler.“ Die Kultur muss eine langfristige Perspektive haben. Deshalb  stellen wir Finanzmittel zur Verfügung, mit denen beispielsweise Investitionen in Umbau- und Schutzmaßnahmen sowie die Installation moderner Lüftungsanlagen gefördert werden.“

Hilfe gibt es für Projekte, für die die Bundesregierung Förderprogramme im Zusammenhang mit der Covid-19-Pandemie auf den Weg gebracht hat. Hierzu zählt insbesondere das umfangreiche Programm NEUSTART KULTUR, aber auch das für Mitte Oktober angekündigte Förderprogramm des Bundeswirtschaftsministeriums für Corona-gerechte Um- und Aufrüstung von Lüftungsanlagen. „Ich möchte unsere niedersächsischen Kulturakteurinnen und -akteure mit Nachdruck ermutigen, sich auf die Förderprogramme zu bewerben. Vom Staatstheater bis zum Museum – zahlreiche Sparten können profitieren“, so Thümler.

Kultureinrichtungen und Künstlerinnen und Künstler, denen eine Förderung vom Bund bewilligt worden ist, können beim MWK eine Kofinanzierung beantragen. Voraussetzung ist, dass sie ihren Sitz in Niedersachsen haben, sie zum Zuständigkeitsbereich des MWK gehören und der überwiegende Teil der geplanten Projekte in Niedersachsen durchgeführt wird.

Neben der Kofinanzierung der Bundesprogramme hat das MWK zwei weitere Corona-Sonderprogramme für die Kultur auf den Weg gebracht, für die weiterhin Förderanträge gestellt werden können. Mit dem Corona-Sonderprogramm für gemeinnützige Kultureinrichtungen und Kulturvereine werden Einrichtungen unterstützt, die im Zuge der Pandemie in Liquiditätsengpässe geraten sind. Kulturveranstalter und soloselbstständige Künstlerinnen und Künstler können Hilfen aus dem „Corona-Sonderprogramm für Soloselbstständige und Kultureinrichtungen“ beantragen.

Weitere Informationen:

Kofinanzierung von Bundesprogrammen:
https://www.mwk.niedersachsen.de/startseite/aktuelles/ausschreibungen_programme_forderungen/kofinanzierung-von-bundesprogrammen-im-zusammenhang-mit-der-covid-19-pandemie-193550.html

Corona-Sonderprogramm für gemeinnützige Kultureinrichtungen und Kulturvereine:
https://www.mwk.niedersachsen.de/startseite/aktuelles/ausschreibungen_programme_forderungen/corona-sonderprogramm-fur-gemeinnutzige-kultureinrichtungen-und-kulturvereine-188405.html

Corona-Sonderprogramm für Soloselbstständige und Kultureinrichtungen:
https://www.mwk.niedersachsen.de/startseite/aktuelles/ausschreibungen_programme_forderungen/corona-sonderprogramm-fur-solo-selbststandige-und-kultureinrichtungen-192816.html

 

 

Quelle: Netzseite des MWK

NEUSTART KULTUR – #TakeCare-Initiative zur Stärkung frei produzierender Künstler*innen (ab 1.10.)

Ermöglicht durch NEUSTART KULTUR – das von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) finanzierte Konjunkturpaket zu Erhalt und Stabilisierung der vielgestaltigen Freien Darstellenden Künste – führt der Fonds Darstellende Künste die erfolgreiche #TakeCare-Initiative zur Stärkung der von bundesweiten Ausfällen betroffenen frei produzierenden Künstler*innen aktualisiert und in breitenwirksamer Form weiter.

Die stipendienartige Förderung richtet sich an frei produzierende darstellende Künstler*innen und hat die künstlerische Weiterentwicklung in der gegenwärtigen Situation zum Ziel. Der Fonds fördert die vielgestaltige Arbeit freischaffender Künstler*innen in der frei produzierenden bundesdeutschen Theater- und Tanzlandschaft und trägt damit zur Sicherung bundesweit honorierten und kontinuierlichen künstlerischen Schaffens in den Freien Darstellenden Künsten bedeutender Einzelkünstler*innen und Kollektive bei – auch unter den derzeitig geltenden Rahmenbedingungen.

  • Was wird gefördert?

Für die in #TakeCare geförderten Vorhaben stehen die künstlerische Idee sowie ergebnisoffene und produktionsunabhängige Beschäftigungen im Mittelpunkt. Hervorgehoben werden inhaltlich-explorative Vorhaben, wie Recherchen zur Generierung von Inhalten und zukünftigen Konzeptentwicklungen sowie alle Tätigkeiten, die auf die Stabilisierung der künstlerischen Aktivitäten ausgerichtet sind.

  • Wer kann sich bewerben?

Antragsberechtig sind Künstler*innen, die in den letzten drei Jahren nachweislich in maßgeblichen künstlerischen Positionen in mit öffentlichen Mitteln geförderten Projekten der Darstellenden Künste mitgewirkt haben oder alternativ ihre bundesländerübergreifende bzw. internationale Gastspiel- oder Produktionstätigkeit im selbstbeauftragten künstlerischen Schaffen belegen.
Langjährig kollektiv arbeitende Künstler*innengruppen können ihre Anträge für bis zu 5 antragstellende Personen zum selben Vorhaben gebündelt einreichen.

  • Wieviel kann beantragt werden?

Die stipendienartige Förderung in Höhe von bis zu 5.000 € wird in mehreren Antragsrunden an Einzelkünstler*innen vergeben.
Langjährig kollektiv arbeitende Künstler*innengruppen können ihre Anträge für bis zu 5 antragstellende Personen zum selben Vorhaben gebündelt einreichen. Das maximale Antragsvolumen erhöht sich damit je Person um bis zu weitere 5.000 €.

  • Antragstellung und Förderfristen

Die Antragstellung beim Fonds erfolgt ausschließlich online und ist ab dem 01. Oktober 2020 möglich. Die nächste Antragsfrist in diesem Programm ist der 01. November 2020.

Der Projektzeitraum für Projekte der Antragsfrist am 01. November 2020 endet am 31. März 2021 und für die voraussichtliche Antragsfrist am 01. Februar 2021 am 30. Juni 2021.

Für alle weiteren Informationen lesen Sie bitte die Regularien.

 

Hier geht es zu allen weiteren Informationen.

Corona-Nothilfe-Programm für GEMA-Mitglieder

Die Ausbreitung der Corona-Pandemie hat massive unmittelbare Auswirkungen auf die Musik- und Kulturbranche: Die flächendeckende Absage von Musikveranstaltungen und die Schließungen kultureller Einrichtungen sind für viele Musikschaffende existenzgefährdend. Um die verheerenden wirtschaftlichen Auswirkungen der Pandemie bestmöglich abzufedern, haben Vorstand und Aufsichtsrat der GEMA ein Nothilfe-Programm für GEMA Mitglieder beschlossen, innerhalb dessen Komponisten, Textdichter und Musikverleger finanzielle Unterstützung bei der GEMA beantragen können.

Das Nothilfe-Programm besteht aus zwei Säulen:

  • „Schutzschirm LIVE“: Vorauszahlungen auf künftige Ausschüttungen in den Live- und Wiedergabesparten
  • „Corona-Hilfsfonds“: Einmalige Übergangshilfe für existenziell gefährdete GEMA-Mitglieder

Hier geht es zu den genauen Informationen über die Corona-Nothilfe-Programme der GEMA.

Bundesverband Soziokultur: NEUSTART KULTUR ab 1. September 2020

Mit NEUSTART KULTUR hat die Bundesregierung ein milliardeschweres Rettungs- und Zukunftsprogramm für den Kultur- und Medienbereich aufgelegt. Gefördert werden von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) unter anderem pandemiebedingte Investitionen und Projekte verschiedener Kultursparten.

Ziel des Programms NEUSTART KULTUR ist es, einen Neustart des kulturellen Lebens in Deutschland in Zeiten von Corona und danach zu ermöglichen, indem Kultureinrichtungen und -akteure*innen zur Wiedereröffnung ihrer Häuser, Programme und Aktivitäten ertüchtigt werden. Der Bundesverband Soziokultur e.V. wird den ersten Programmteil von NEUSTART KULTUR „Pandemiebedingte Investitionen in Kultureinrichtungen zur Erhaltung und Stärkung der bundesweit bedeutenden Kulturlandschaft“ für den Bereich „Zentren“ durchführen, welcher die Förderung von Kulturzentren, Literaturhäuser und soziokulturellen Zentren umfasst.

Im vom Bundesverband Soziokultur e.V. durchgeführten Programmteil „Zentren“ grundsätzlich antragsberechtigt sind Kulturzentren, Literaturhäuser und soziokulturelle Zentren – ortsfeste und auch Träger, die ihre Veranstaltungen dezentral durchführen. Die Gelder kommen Kulturzentren und Literaturhäusern zugute, deren regelmäßiger Betrieb nicht überwiegend von der öffentlichen Hand finanziert wird, sowie soziokulturellen Zentren. Hierbei wird auf die kontinuierliche Grundfinanzierung der Einrichtungen abgestellt; nicht dauerhafte öffentliche Projektförderungen bleiben unberücksichtigt.

Gefördert werden investive Umbau-, Modernisierungs- und Ausstattungsmaßnahmen von Kultureinrichtungen sowie im Rahmen von Festivals und anderen kulturellen Veranstaltungen, die zur nachhaltigen Reduktion von Ansteckungsgefahren (insbesondere mit dem SARS-CoV-2-Virus) in deren öffentlichen und nicht-öffentlichen Bereichen erforderlich sind, sowie projektbezogene, das heißt auf die förderfähigen Maßnahmen bezogene, Personal- und Sachausgaben.

Gefördert werden 5.000 Euro bis 100.000 Euro pro Kultureinrichtung bzw. -akteur. 10% des Gesamtfinanzierungsplans müssen aus Eigenmitteln oder Drittmitteln eingebracht werden.

Ab dem 1. September 2020 wird voraussichtlich die Antragstellung (online) möglich sein.

 

Hier finden Sie die Antworten auf die meist gestellen Fragen als pdf-Dokument.

Hier gibt es weitere Informationen.

BMF ergänzt Regelung zur Aufstockung des Kurzarbeitergeldes

Das BMF hat in einem weiteren Schreiben seine Vorgaben für die Aufstockung des Kurarbeitergeldes in gemeinnützigen Einrichtungen ergänzt.

Eine Aufstockung des Kurzarbeitergeldes auf 80 Prozent des bisherigen Entgelts auf ist nach dem BMF zulässig, wenn die Aufstockung einheitlich für alle Arbeitnehmer erfolgt.

Hatte das bisherige Gehalt monatlich nicht die gleiche Höhe, gilt: Das "bisherige Entgelt" ist dabei das in den drei Monaten vor Einführung der Kurzarbeit durchschnittlich ausgezahlte Nettomonatsgehalt.

Das BMF hält jetzt sogar eine Aufstockung auf über 80 Prozent des bisherigen Nettos für zulässig, wenn das in Hinsicht auf die Marktüblichkeit und Angemessenheit entsprechend begründet ist.

Hier gilt:

  • Gibt es für die gemeinnützige Einrichtung einen Tarifvertrag, der eine Aufstockung des Kurzarbeitergeldes vorsieht, reicht als Nachweis die Vorlage dieser Tarifvereinbarung.
  • Teilweise übernehmen tarifvertraglich nicht gebundene Unternehmen in individuellen Verträgen mit allen Mitarbeitern einheitlich die kollektivrechtlichen Vereinbarungen der Branche zur Aufstockung des Kurzarbeitergeldes. Hier genügt als Nachweis der Marktüblichkeit und Angemessenheit ein Mustervertrag.

Hier geht es zu dem ergänzenden BMF-Schreiben vom 26. Mai 2020.

Information zur veränderten steuerrechtlichen Situation (neu)

Wie im „Vereinsrundbrief“ zu entnehmen ist, gibt es einige Erleichterungen.

Wichtig hierbei ist, das Verluste aus den wirtschaftlichen Geschäftsbetrieben bis zum 31.12.2020 durch Mittel bzw. Überschüsse aus dem Ideellen Bereich(Zuschüsse) sowie dem Zweckbetrieb ausgeglichen werden dürfen, ohne dass dies steuerschädlich ist.

Übersicht zur Anzeige von Kurzarbeitergeld der Bundevereinigung Soziokulturelle Zentren

Übersicht zur Anzeige von Kurzarbeit und die Beantragung von flexiblen Kurzarbeitergeld

Eine Handreichung für Soziokulturelle Zentren

MUSTER für eine individuelle arbeitsvertragliche Regelung zur Einführung von Kurzarbeit

Anleitung zur Berechnung des Kurzarbeitergelds

Hier ein Link mit dem man das Kug nachvollziehbar berechnen kann und dabei noch erfährt, wieviel man ausgezahlt bekommt

https://www.smart-rechner.de/kurzarbeit/rechner.php

 

Arbeitgeber können den Leistungssatz von 60% (bzw. 67% bei Kindern) freiwillig auf 80% erhöhen.

Dann zahlt man den Differenzbetrag als freiwillige Leistung oben drauf. Das ist beitragsfrei!

(Nettodifferenz x 80%, Differenz zu 60% errechnen, fertig ist der freiwillige Beitrag)

 

Kinderzuschlag: Anspruch, Höhe, Dauer

Falls Sie Kindergeld bekommen und nur über ein geringes Einkommen verfügen, können Sie Kinderzuschlag erhalten. Informieren Sie sich über die wichtigsten Punkte zu dieser Leistung.

Quelle und mehr Informationen: https://www.arbeitsagentur.de/familie-und-kinder/kinderzuschlag-verstehen

 

Minijobs und Corona

Minijobs: Was Arbeitgeber im Zusammenhang mit dem Coronavirus wissen sollten

Bei Minijobbern, die im Zusammenhang mit dem Coronavirus von ihren Arbeitgebern mit Entgeltfortzahlung von der Arbeit freigestellt werden, bleibt das sozialversicherungsrechtliche Beschäftigungsverhältnis bestehen. Die sozialversicherungsrechtliche Beurteilung der Beschäftigung bleibt unverändert, so dass vom Arbeitgeber auch keine Meldungen zur Sozialversicherung zu erstellen sind.

In den Fällen, in denen das Infektionsschutzgesetz (IfSG) greift, werden Entschädigungen von der zuständigen Gesundheitsbehörde des jeweiligen Bundeslandes geleistet. Die betroffenen Arbeitnehmer erhalten sechs Wochen lang weiterhin ihren Verdienst vom Arbeitgeber, dem diese Kosten anschließend erstattet werden.

Hierzu haben die Spitzenorganisationen der Sozialversicherung bereits im Jahr 2009 die versicherungs-, beitrags- und melderechtlichen Folgen des Bezugs einer Entschädigung nach dem IfSG in einem Besprechungsergebnis festgehalten. Dieses ist auch heute noch gültig.

Links zum Thema:
Infektionsschutzgesetz
FAQ des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales zum Coronavirus

 

Quelle: www.minijob-zentrale.de

 

Beitragsstundungen des GVK

Ergänzend zu den umfassenden Unterstützungen für Unternehmen und Selbstständige, die derzeit von Bundesregierung, Bundestag und Bundesrat beschlossen werden, ist es unter bestimmten Bedingungen möglich, dass die Beitragszahlungen für die Sozialversicherungen von den gesetzlichen Krankenkassen vorübergehend gestundet werden.

Hier die Pressemitteilung des GVK

Quelle: https://gkv-spitzenverband.de/

 

Aktuelles vom Fördermittelmarkt für gemeinnützige Organisationen angesichts von COVID 19 (neu)

Hinweise auf den Umgang unterschiedlicher Mittelgeber von Aktion Mensch bis Volkswagenstiftung

Quelle: www.fundraising-forum-niedersachsen.de

 

Solidaritätsfonds für freie Bühnen- und Tontechniker:innen, Beleuchter:innen, Stage Hands und Veranstaltungshelfer:innen (neu)

Wegen der Corona-Pandemie wurden bislang über 80.000 Veranstaltungen* in ganz Deutschland abgesagt. Demzufolge haben Künstler:innen, Solo-Selbstständige und Kleinstunternehmen im Kulturbetrieb massive Umsatzausfälle zu verkraften. Um die existenziellen Folgen abzufedern, haben Bund, Länder und Kommunen Soforthilfeprogramme in Milliardenhöhe aufgelegt.

Quelle und mehr https://www.handforahand.de/

Eckpunkte „Corona-Soforthilfe für Kleinstunternehmen und Soloselbständige“

Sachverhalt:

Es gibt erheblichen Bedarf für unbürokratische Soforthilfe zugunsten von Kleinstunternehmen aus allen Wirtschaftsbereichen sowie Soloselbständigen und Angehörigen der Freien Berufe, die in der Regel keine Kredite erhalten und über keine Sicherheiten oder weitere Einnahmen verfügen.

Eckpunkte des Soforthilfe-Programms:

  • Finanzielle Soforthilfe (steuerbare Zuschüsse) für Kleinstunternehmen aus allen Wirtschaftsbereichen sowie Soloselbständige und Angehörige der Freien Berufe bis zu 10 Beschäftigten.
    • Bis 9.000Einmalzahlung für 3 Monate bei bis zu 5 Beschäftigten (Vollzeitäquivalente)
    • Bis 15.000Einmalzahlung für 3 Monate bei bis zu 10 Beschäftigten (Vollzeitäquivalente)
  • Sofern der Vermieter die Miete um mindestens 20 % reduziert, kann der ggf. nicht ausgeschöpfte Zuschuss auch für zwei weitere Monate eingesetzt werden.
  • Ziel: Zuschuss zur Sicherung der wirtschaftlichen Existenz der Antragsteller und zur Überbrückung von akuten Liquiditätsengpässen, u.a. durch laufende Betriebskosten wie Mieten, Kredite für Betriebsräume, Leasingraten u.ä (auch komplementär zu den Länderprogrammen)
  • Voraussetzung: wirtschaftliche Schwierigkeiten in Folge von Corona. Unternehmen darf vor März 2020 nicht in wirtschaftlichen Schwierigkeiten gewesen sein. Schadenseintritt nach dem 11. März 2020.
  • Antragstellung: möglichst elektronisch; Existenzbedrohung bzw. Liquiditätsengpass bedingt durch Corona sind zu versichern.
  • Technische Daten: Mittelbereitsstellung durch den Bund (Einzelplan 60); Bewirtschaftung durch BMWi, Bewilligung (Bearbeitung der Anträge, Auszahlung und ggfs. Rückforderung der Mittel durch Länder/Kommunen; Rechtsgrundlage: Bundesregelung Kleinbeihilfen 2020. Kumulierung mit anderen Beihilfen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie, aber auch mit bestehenden deminimis-Beihilfen grundsätzlich möglich. Eine Überkompensation ist zurückzuzahlen. Bei der Steuerveranlagung für die Einkommens - oder Körper-schaftsteuer im kommenden Jahr wird dieser Zuschuss gewinnwirksam berück-sichtigt.
  • Programmvolumen: bis zu 50 Mrd.€ bei maximaler Ausschöpfung von 3 Mio. Selbständigen und Kleinstunternehmen über 3+2 Monate. Nicht verwendete Haushaltsmittel fließen in den Haushalt zurück.

https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/coronavirus/hilfen-fuer-kuenstler-und-kreative-1732438

Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, Bundesministerium für Finanzen

Hilfen für Künstler:innen und Kreative

Hier finden Sie einen Überblick über neu aufgelegte und bereits bestehende Hilfsangebote und Fördermaßnahmen, die sich an Unternehmen, Angestellte und Solo-Selbständige auch der Kultur- und Kreativwirtschaft richten. Der Überblick wird kontinuierlich aktualisiert.

Quelle: Die Bundesregierung

Bundesregierung beschließt Soforthilfe – Grütters: „Rettungsschirm für den Kulturbereich“

Kulturstaatsministerin Monika Grütters hat die heute von der Bundesregierung beschlossenen Hilfspakete zur Bewältigung der Corona-Pandemie als „Rettungsschirm für den Kultur-, Kreativ- und Medienbereich“ bewertet.

Die Bundeshilfen ruhen auf drei großen Säulen, die geeignet sind, gerade auf die spezifischen Lebens- und Arbeitsbedingungen der Kreativen zu reagieren:

1) Kleinen Unternehmen wird bei der Betriebssicherung geholfen.

2) Persönliche Lebensumstände werden abgesichert.

3) Mit vielen rechtlichen Einzelmaßnahmen sollen Härten abgemildert werden.

 

„Wir kennen die Nöte, wir wissen um die Verzweiflung“, sagte Grütters. „Gerade der Kulturbereich ist durch einen hohen Anteil Selbstständiger gekennzeichnet, die jetzt existenzielle Probleme haben. Deshalb freue ich mich, sagen zu können: Die Hilfe kommt – so schnell und so unbürokratisch wie möglich! Ich danke dem Wirtschafts-, dem Finanz- und dem Arbeitsminister sehr herzlich dafür, dass sie die von uns eingebrachten Anliegen und Interessen der Künstlerinnen und Künstler, der Kreativ- und Medienlandschaft mit in den Blick genommen haben. Das zeigt: Die Bundesregierung insgesamt ist sich des einzigartigen Stellenwerts unserer Kultur-, Kreativ- und Medienlandschaft bewusst.“

Zu 1):

Mit einer Corona-Soforthilfe für Soloselbständige und kleine Unternehmen in Höhe von insgesamt bis zu 50 Milliarden Euro wird die Bundesregierung finanzielle Soforthilfe in Form von Zuschüssen leisten, mit der laufende Betriebskosten wie Mieten von Kinos, Musikclubs oder Künstlerateliers, aber auch Kredite für Betriebsräume oder Leasingraten bezahlt oder finanzielle Engpässe überbrückt werden können.

Zu 2):

Soweit es um die persönliche Existenzsicherung jedes einzelnen Betroffenen geht, erleichtert die Bundesregierung zusätzlich für Soloselbständige den Zugang zur sozialen Grundsicherung. So werden für die Dauer von sechs Monaten Vermögen im Wesentlichen nicht berücksichtigt, der Zugang zu Kinderzuschlägen erleichtert und die Aufwendungen für Wohnung und Heizung anerkannt; das heißt, jeder kann in seiner Wohnung bleiben. Für diese Maßnahme stellen Bund und Kommunen weitere bis zu 10 Milliarden Euro bereit.

Zu 3):

Grütters verwies darauf, dass über die Corona-Soforthilfe und die soziale Grundsicherung für Soloselbständige hinaus weitere Schutzmechanismen beschlossen worden seien. So werden beispielsweise Mieterinnen und Mieter vor Kündigungen bewahrt, wenn sie aktuell Schwierigkeiten haben, ihre Miete vollständig zu bezahlen, die Stundungsregeln für Darlehen im Sinne der Schuldner verbessert. Die Kulturstaatsministerin verwies auch darauf, dass Betroffene im Falle von Einkommenseinbußen bei der Künstlersozialkasse und bei den Finanzämtern die Senkung ihrer Beiträge oder Steuervorauszahlungen beantragen können; außerdem sind Stundungen möglich.

„Die heute vereinbarten mehrstufigen Schutzmaßnahmen zeigen: Die Bundesregierung ist zu allem entschlossen, um den verheerenden Folgen der Covid-19-Pandemie auch im Kultur- und Kreativbereich zu begegnen“, sagte Grütters. „Wir lassen niemanden im Stich. Diese Versprechen lösen wir jetzt als Bundesregierung mit milliardenschweren Hilfspaketen ein.“

Bereits zuvor hatte die Bundesregierung Hilfen beschlossen, die ebenfalls der Kultur- und Kreativwirtschaft zugutekommen sollen. Dazu zählt, neben dem Kurzarbeitergeld und steuerlichen Liquiditätshilfen, ein massives Kreditprogramm. Ab heute können betroffene Unternehmen bis hin zu Kleinstselbständigen die neuen Sonderkredite bei der KfW in Anspruch nehmen. Anträge hierzu können bereits jetzt über die Hausbank eingereicht werden. Privatbanken, Sparkassen und Volksbanken arbeiten dazu gemeinsam mit der KfW an beschleunigten Kreditgenehmigungsprozessen.

Die Staatsministerin für Kultur und Medien flankiert die Maßnahmen der Bundesregierung mit speziell auf die Kulturbelange zugeschnittenen Unterstützungen in ihrem Zuständigkeitsbereich. So soll beispielsweise auf Rückforderungen von Fördermitteln so weit wie möglich verzichtet werden, wenn Veranstaltungen oder Projekte aufgrund der Pandemie nicht umgesetzt werden können. Die Instrumente des Kulturetats, insbesondere die bestehenden Förderprogramme, sollen mit Blick auf die aktuellen Bedürfnisse angepasst und geschärft werden.

Um die informationelle Grundversorgung der Bevölkerung weiterhin sicherzustellen, setzt sich Staatsministerin Grütters innerhalb der Bundesregierung und gegenüber den Ländern mit Nachdruck dafür ein, Geschäftsstellen von Medienunternehmen als anerkannte sicherheitsrelevante Infrastrukturen von zwingenden Betriebsschließungen auszunehmen. Die für den journalistischen Betrieb notwendigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sollen außerdem zum unabkömmlichen Personal der kritischen Infrastrukturen gezählt werden.

Kulturstaatsministerin Monika Grütters: „Unsere demokratische Gesellschaft braucht in dieser bis vor kurzem unvorstellbaren historischen Situation ihre einzigartige und vielfältige Kultur- und Medienlandschaft. Der schöpferische Mut der Kreativen kann helfen, die Krise zu bewältigen. Wir sollten jede Chance ergreifen, Gutes für die Zukunft daraus entstehen zu lassen. Deshalb gilt: Künstlerinnen und Künstler sind gerade jetzt nicht nur unverzichtbar, sondern geradezu lebenswichtig.“

Eine Übersicht zu Unterstützungsmaßnahmen der Bundesregierung für Unternehmen und Selbständige aus dem Kultur-, Medien- und Kreativbereich finden Sie unter BLOCKEDkulturstaatsministerin[.]deBLOCKED

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Pressestelle BKM

Finanzielle Schäden dokumentieren

Es ist wichtig, für die geplanten Nothilfeprogramme die finanziellen Schäden zu dokumentieren. Hilfreich kann es sein für Veranstaltungsausfälle die Veranstaltungsabsagen zu speichern und zu drucken, etwaige Schadensrechnungen zu kopieren und diese den Veranstaltungen zu zuzuordnen (Notiz auf Rechnung: Veranstaltungsausfall am xx.xx.2020). Die Monatsprogramme sollten gesammelt und es sollte markiert werden, welche Veranstaltungen wegen Corona ausgefallen sind. Es sollten Tabellen geführt und die Schadenshöhen nach Verursachungs- und Veranstaltungsdatum quantifiziert werden. Dabei ist darauf zu achten, dass nicht in die Gefahr der Insolvenzverschleppung entsteht.

Beispiel Vorlage:

  • Künstlerin/Künstler:
  • Sparte/ Genre:
  • Ort, Datum und Veranstalterin/Veranstalter:
  • Art der Veranstaltung / des Projekts:
  • Öffentlicher oder privatwirtschaftlicher Veranstalter:
  • Vereinbartes Honorar:
  • Ausfallhonorar:
  • Auf eigene Veranlassung abgesagt:
  • Wegen Reisebeschränkungen:
  • Veranstalterin/Veranstalter hat abgesagt | wie kurzfristig | wann:
  • Bereits getätigte Ausgaben, die nicht rückvergütet wurden/werden – welche:
  • Höhe:
  • Verlorener Honorar-Anteil am Gesamtumsatz in %:
  • Wird der Termin wiederholt

Hier ein Vorschag einer Tabelle zur Dokumentation von Verdienstausfällen. Hier eine interaktive Tabelle zum Erfassen von Ausfällen von Gagen und Honoraren

Verdi hat eine Seite eingerichtet die zu diesem Thema Unterstützung bietet: https://vs.verdi.de/themen/nachrichten/++co++4e085142-660f-11ea-9bec-001a4a160100

MWK Nds.: Was passiert mit meinen Förderanträgen und Projekten im Kulturbereich?

Bei den vom Land geförderten Projekten und Veranstaltungen, die wegen des Coronavirus abgesagt oder verschoben werden müssen, werden wir unsere rechtlichen Möglichkeiten im Sinne der Kulturschaffenden voll ausschöpfen. In vielen Fällen ist bereits viel Engagement und Geld in die nun ausfallenden oder verschobenen Aktivitäten geflossen. Pauschale Lösungen sind dabei bei der Vielzahl unterschiedlicher Förderungen nicht angebracht. Eine Lösung kann nur für den jeweiligen Einzelfall erfolgen.
 

Grundsicherung (neu)

Definition: Grundsicherung ist die Bezeichnung für eine staatliche Sozialleistung, die die wirtschaftliche Existenz von Arbeitsuchenden absichern soll.

Auch: Arbeitslosengeld II, Mindestsicherung, Hartz IV

Mit dem Begriff Grundsicherung wird eine staatliche Sozialleistung für arbeitsuchende Menschen bezeichnet. Sie soll ihnen dabei helfen, ihren Lebensunterhalt zu decken, wenn die eigenen Mittel dafür nicht ausreichen.

Wer Grundsicherung bekommt, wird in eine Regelbedarfsstufe eingruppiert. Diese Einteilung berücksichtigt die persönliche Situation – zum Beispiel, ob eine Person alleinstehend ist oder mit ihrer Familie zusammenlebt und deshalb mehr Unterstützung braucht.

Menschen, die nicht erwerbsfähig sind, also beispielsweise wegen Krankheit oder Behinderung nicht arbeiten können, erhalten Sozialgeld, wenn sie die Voraussetzungen dafür erfüllen.

Grundsicherung (beziehungsweise Arbeitslosengeld II) und Sozialgeld werden aus Steuermitteln finanziert. Diese Leistungen können beim zuständigen Jobcenter beantragt werden.

Das Vorhaben „Jugend-Budgets“ fördert die besten Modellprojekte von und für Jugendliche mit jeweils bis zu 100.000 Euro (neu)

Die Herausforderungen der Pandemie sind für junge Menschen enorm. Welche Maßnahmen ihnen in diesen schwierigen Zeiten den Alltag erleichtern würden und wo konkret Handlungsbedarf besteht, wissen die Jugendlichen meist selbst am besten.

Wie kann digitale Bildung besser gelingen? Wie soll die Kommunikation zwischen Jugend und Politik verbessert werden? Oder wie können Jugendliche auf dem Land schneller von Ort zu Ort kommen? Es sind Fragen wie diese, auf die es Antworten braucht.

Mit dem neuen Vorhaben „Jugend-Budgets“ sollen junge Menschen an der Problemlösung beteiligt werden. Das Bundesjugendministerium legt die Entscheidung darüber, für welche Projekte Geld ausgegeben wird, in ihre Hände. Damit wird das Leitprinzip der Jugendstrategie der Bundesregierung „Politik für, mit und von Jugend“ in die Tat umgesetzt. Jugendliche werden auf Bundesebene als aktive Gestalterinnen und Gestalter von Jugendpolitik einbezogen.

Bundesjugendministerin Franziska Giffey: „Die Pandemie schränkt junge Leute in ihrer persönlichen Entwicklung, in ihren Vorhaben und Plänen stark ein. Jugendliche sind nicht nur Schülerinnen und Schüler, sondern eigenständige Persönlichkeiten in einer einmaligen Lebensphase. Es ist deshalb wichtig, dass wir die spezifischen Bedürfnisse dieser Altersgruppe ernst nehmen. Dazu gehört nicht nur, dass wir die Jugendlichen nach Kräften unterstützen. Sie sollen auch daran beteiligt werden, die für sie besten Lösungen zu finden. Bei den Jugend-Budgets können sie ihre Ideen einbringen und aktiv Projekte mitgestalten.“

Zum Auftakt veranstaltet das Bundesjugendministerium am 19. und 20. Februar 2021 einen digitalen Ideen-Hackathon. Bis zu 500 junge Menschen können mitmachen und gemeinsam innovative Lösungen für die Handlungsbedarfe der Jugendstrategie entwickeln.

Zwei Tage lang haben Jugendliche und junge Erwachsene die Möglichkeit, gemeinsam an neuen Lösungen zu arbeiten und ihre Projektideen zu entwickeln. Den Rahmen dafür bilden die neun Handlungsfelder der Jugendstrategie:

  • Zukunft, Generationendialog & Jugendbilder
  • Beteiligung, Engagement & Demokratie
  • Stadt & Land, Wohnen & Kultur
  • Vielfalt & Teilhabe
  • Bildung, Arbeit & Freiräume
  • Mobilität & Digitales
  • Umwelt
  • Gesundheit
  • Europa & die Welt

Das Querschnittsthema „Jugendgerechte Kommunikation“ soll dabei ebenso berücksichtigt werden.

Welche Ideen die besten sind und anschließend umgesetzt werden, entscheiden junge Menschen in einer bundesweiten Online-Abstimmung. Gefördert werden die zehn besten Projektideen mit jeweils bis zu 100.000 Euro. Die Projekte werden bei der Umsetzung von einer zehnköpfigen Jugend-Jury begleitet und unterstützt.

Die Anmeldung zum Ideen-Hackathon ist ab sofort möglich: Bis zum 15. Februar können sich Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 12 und 27 Jahren anmelden: www.jugendbudget.de

Mit ihrer Jugendstrategie will die Bundesregierung die Lebensbedingungen der 14 Millionen jungen Menschen zwischen 12 und 27 Jahren in Deutschland spürbar verbessern.

Kinderkrankengeld und Corona

Mit der neuen Regelung gelten rückwirkend vom 5. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 neue Unterstützungsmaßnahmen für Eltern, die von Schließungen und Einschränkungen von Kitas und Schulen betroffen sind. Das Recht auf Freistellung von der Arbeit und auf Zahlung des Kinderkrankengeldes in diesem Zeitraum wird zeitlich erweitert und auf neue Fallkonstellationen erstreckt. Eltern, die wegen Kita-Schließungen oder Schulschließungen aufgrund der Corona-Pandemie ihre Kinder betreuen müssen, können dafür jetzt Kinderkrankengeld beziehen. Pro Elternteil gibt es 20 Tage für jedes Kind im Jahr 2021, für Alleinerziehende 40.

Hier gibt es alle weiteren Informationen.

Initiative Musik: NEUSTART KULTUR – Förderung von Kleinstfestivals

Mit insgesamt 6 Mio. € aus dem Zukunftsprogramm NEUSTART KULTUR unterstützt der Bund künftig auch kleine und sogenannte „Umsonst & Draußen“-Musikfestivals aller Genres. Der Zuschuss beträgt bis zu 75.000 €. Das Programm wird umgesetzt von der Initiative Musik, die als zentrale Fördereinrichtung des Bundes und der Musikbranche im Rahmen von NEUSTART KULTUR bereits die Teilprogramme für die Musikclubs und für Livemusik-Veranstaltungen realisiert. Mit den erweiterten Hilfen sollen die Wiederaufnahme des Spielbetriebs im Festivalsommer 2021 gewährleistet und auch bereits die Planungen für das Jahr 2022 unterstützt werden. Das Förderprogramm richtet sich an Festivals mit überregionaler Ausstrahlung oder mit einem besonderen Engagement für den musikalischen Nachwuchs beziehungsweise für Belange der kulturellen Integration.

Programmstart: 01. Februar 2021

Hier gibt es alle Informationen zu dem Förderprogramm.

Initiative Musik: NEUSTART KULTUR - Hilfsprogramm für Musiker für Popularmusik und Jazz

Am 28. Januar 2021 startet die dritte Runde des Hilfsprogramms für Musiker. Das Hilfsprogramm dient der Unterstützung professioneller Künstler aller Genres der Popularmusik und Jazz, die aufgrund der Corona-Pandemie und damit einhergehender Konzertausfälle in eine finanzielle Notlage geraten sind. In der dritten Runde erweitern wir die Zuschussberechtigten um Tourmusiker sowie pro Antrag ein Mitglied der Crew. Die Initiative Musik gGmbH ist die zentrale Fördereinrichtung der Bundesregierung und der Musikbranche für die deutsche Musikwirtschaft.

Antragsfrist: 03.02.2021 // weitere Informationen

Nothilfefonds: Deutsche Orchester-Stiftung unterstützt freiberufliche Musiker:innen

Mit einem Nothilfefonds unterstützt die Deutsche Orchester-Stiftung sozial betroffenen Musikerinnen und Musiker https://orchesterstiftung.de/nothilfefonds/

Gesellschaft zur Verwertung von Leistungsschutzrechten mbH (GVL)

Finanzielle Nothilfe erteilt auch die Gesellschaft zur Verwertung von Leistungsschutzrechten mbH (GVL)

Wahrnehmungsberechtigte, die ausschließlich freiberuflich tätig sind und Covid-19-bedingte Veranstaltungs- oder Produktionsabsagen Honorarausfälle erlitten haben, können eine einmalige Hilfe in Höhe von 250 Euro im Rahmen der sozialen Zuwendungen der GVL erhalten.

Voraussetzung ist, dass die Antragsteller mindestens an einer regulären Verteilung der GVL teilgenommen haben. Darüber hinaus benötigen wir Nachweise über den Ausfall der Veranstaltung bzw. Produktion (Bestätigung/Absage vom Veranstalter oder der Produktion, Nachweis über Verdienstausfall).

Quelle und mehr Information https://gvl.de/coronahilfe

 

Liquiditätshilfen für Unternehmen und Freiberufler

Dafür, Unternehmen und Freiberufler mit der notwendigen Liquidität zu versorgen, wenn sie aufgrund der Auswirkungen des Corona-Virus in Liquiditätsschwierigkeiten geraten, gibt es bestehende Kreditinstrumente bei der KfW. Dazu gehören Betriebsmittelkredite und auch das Bürgschaftsprogramm. Diese Mittel stehen aktuell zur Verfügung und können – je nach Bedarf – hochgefahren werden.

Unternehmen, Selbständigen und Freiberufler, die eine Finanzierung aus den nachfolgenden Programmen nutzen möchten, wenden sich bitte an ihre Hausbank bzw. an Finanzierungspartner, die KfW-Kredite durchleiten. Informationen zu den Programmen finden Sie auch auf der Webseite der KfW.

Die Hotline der KfW für gewerbliche Kredite lautet: 0800 539 9001.

Hotlines für Unternehmen und Freiberufler

Infotelefon des Bundesgesundheitsministeriums zum Coronavirus
(Quarantänemaßnahmen, Umgang mit Verdachtsfällen, etc.):
Telefon: 030 34646 5100
Montag – Donnerstag
8:00 bis 18:00 Uhr
Freitag
8:00 bis 12:00 Uhr

Hotline des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie für allgemeine wirtschaftsbezogene Fragen zum Coronavirus:
Telefon: 030 18615 1515
Montag – Freitag
9:00 Uhr bis 17:00 Uhr

Hotline des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie zu Fördermaßnahmen:
Förderhotline: 030 18615 8000
Montag - Donnerstag
9:00 Uhr bis 16:00 Uhr
Website der Förderdatenbank

Beantragung von Kurzarbeitergeld:
Zuständig ist die örtliche Arbeitsagentur.
Unternehmerhotline der Bundesagentur:
Telefon: 0800 45555 20

Hotline für Fragen zu Ausnahmegenehmigungen:
BAFA-Hotline: 06196 908 1444
E-Mail: schutzausruestung@bafa.bund.de

FAQ zur Steuererleichterung des Niedersächsischen Finanzministeriums

Um die Steuerpflichtigen zu entlasten, die durch die Maßnahmen im Zusammenhang mit dem Corona-Virus unmittelbar und erheblich betroffenen sind, hat das Niedersächsische Finanzministerium in Abstimmung mit dem Bundesministerium der Finanzen steuerliche Erleichterungen eingeräumt. Auf der Seite des Niedersächsischen Finazministeriums finden Sie Antworten auf die häufigsten Fragen dazu.

Mi­ni­jobs: Was Ar­beit­ge­ber im Zu­sam­men­hang mit dem Co­ro­na­vi­rus wis­sen soll­ten

Bei Minijobbern, die im Zusammenhang mit dem Coronavirus von ihren Arbeitgebern mit Entgeltfortzahlung von der Arbeit freigestellt werden, bleibt das sozialversicherungsrechtliche Beschäftigungsverhältnis bestehen. Die sozialversicherungsrechtliche Beurteilung der Beschäftigung bleibt unverändert, so dass vom Arbeitgeber auch keine Meldungen zur Sozialversicherung zu erstellen sind.

In den Fällen, in denen das Infektionsschutzgesetz (IfSG) greift, werden Entschädigungen von der zuständigen Gesundheitsbehörde des jeweiligen Bundeslandes geleistet. Die betroffenen Arbeitnehmer erhalten sechs Wochen lang weiterhin ihren Verdienst vom Arbeitgeber, dem diese Kosten anschließend erstattet werden.

Hierzu haben die Spitzenorganisationen der Sozialversicherung bereits im Jahr 2009 die versicherungs-, beitrags- und melderechtlichen Folgen des Bezugs einer Entschädigung nach dem IfSG in einem Besprechungsergebnis festgehalten. Dieses ist auch heute noch gültig.

Links zum Thema:
Infektionsschutzgesetz
FAQ des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales zum Coronavirus

Quelle: https://www.minijob-zentrale.de

Informationen für Selbstständige und Solo-Selbstständige

Verdi informiert auf seinen Seiten Selbstständige und Solo-Selbstständige darüber was zu tun ist, wenn die Aufträge wegbrechen. Die Seiten werden ständig überarbeitet.

Neue Meldungen aus Verbänden, Politik und Gesellschaft

Informationen vom Bundesverband Soziokultur zum NEUSTART Sofortprogramm

Das NEUSTART Team prüft fleißig Verwendungsnachweise. Nächsten Monat gibt es an dieser Stelle aber mit Sicherheit wieder Neuigkeiten.

NEUSTART KULTUR

Mittlerweile befinden sich im Bereich „Zentren“ die letzten Anträge in Bearbeitung, während die Ersten nun bereits ihre Verwendungsnachweise einreichen, was seit diesem Monat über unser Antragsportal möglich ist. Nach wie vor bearbeiten wir derzeit außerdem eine hohe Anzahl Anfragen und Anliegen zur Projektbetreuung, die weiterhin einen großen Teil unserer Kapazitäten binden.

Um den geförderten Kultureinrichtungen mehr Planungssicherheit geben zu können und die riesige Welle an Verlängerungsanträgen zu brechen, haben wir den Durchführungszeitraum für alle bewilligten Vorhaben bis zum 30.06.2021 verlängert, den Abrechnungszeitraum bis zum 30.08.2021. Wir stoßen damit hinsichtlich der uns verbleibenden Zeit für die Prüfung der Verwendungsnachweise und den Abschluss unserer Arbeit langsam an die Grenzen unserer Möglichkeiten. Um sicherzustellen, dass alle geförderten Vorhaben auch erfolgreich abgeschlossen werden können, bedarf es dringend einer Fristverlängerung für die Verwendung der ersten Milliarde Fördermitteln aus NEUSTART KULTUR. Bei aller berechtigten Freude über die Aufstockung des Sonderprogramms darf nicht übersehen werden, dass die Fristen der Verausgabung der ersten Milliarde der Realität kaum mehr gerecht werden.

Im Bereich „Programm“ wird dies noch deutlicher. Bislang wurde gerade einmal eine von 12 bewilligten Millionen Euro an Mitteln abgerufen, v.a. für digitale Formate und Planung / Vorbereitung. Hier haben wir für alle Vorhaben den Durchführungszeitraum bis zum 31.10.2021, den Abrechnungszeitraum bis zum 31.12.2021 verlängert, in der Hoffnung, dass die Vorhaben auf diese Weise noch im bewilligten Umfang umgesetzt werden können. Der verbleibende Zeitraum für die Abrechnung und Abwicklung unseres Projektes ist in diesem Bereich damit noch kürzer als im Bereich „Zentren“, was uns vor eine riesige Herausforderung stellt, sollte bis Ende des Jahres keine Fristverlängerung für die Mittelverwendung ermöglicht werden. Dennoch haben wir diesen Schritt im Sinne der geförderten Einrichtungen als unumgänglich befunden – wir werden alles versuchen, um den Zentren und Initiativen die Verwendung der Fördermittel zu ermöglichen.  

Um positiv zu schließen: Trotz aller Widrigkeiten konnten einige in den Bereichen „Zentren“ und „Programm“ geförderte Einrichtungen ihr Vorhaben bereits umsetzen. Erste Einblicke in diese Vorhaben sind auf unserer rundum erneuerten Projektwebsite www.soziokultur.neustartkultur.de möglich. Die Seite wird kontinuierlich ausgebaut werden. Über Interesse an einer Darstellung geförderter Vorhaben im Blog freut sich unser Referent für Öffentlichkeitsarbeit Tobias Voigt - Anfragen können an tobias.voigt@soziokultur.de gesendet werden.

 

Quelle: Bundesverband Soziokultur

2,5 Mrd. für Corona- Kulturfonds

Der von Bundesfinanzminister Scholz angekündigte Sicherungsfonds für Kulturveranstaltungen soll mit bis zu 2,5 Milliarden Euro ausgestattet werden. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der FDP hervor. Ziel der Bundesregierung sei es, Kulturveranstaltungen „möglichst bald“ wieder planbar zu machen. Die konzeptionelle Ausarbeitung des Sonderfonds finde gerade statt, heißt es nun von Seiten des Bundes. Es gehe darum, „es zu ermöglichen, dass Veranstaltungen aufgrund der coronabedingten Unterauslastung eine finanzielle Unterstützung zur Deckung ihrer Kosten erhalten sollen“, sagte Scholz. Weil entsprechende Kulturveranstaltungen noch nicht absehbar seien, stehe der Zeitpunkt für den Start des Sonderfonds noch nicht fest.

 

Kleine Anfrage der FDP Bundestagsfraktion zum „Sonderfonds für die Kulturbranche“

Bundesminister Scholz verkündete während einer Veranstaltung mit dem Deutschen Kulturrat am 9. Februar 2021, dass ein „Sonderfonds für die Kulturbranche“ geschaffen werden solle. Die FDP-Bundestagsfraktion hat jetzt nachgefragt wann und wie der Fonds kommen soll und dafür zwölf Fragen gestellt. Die Fragen können hier nachgelesen werden.

Seit nunmehr einem Jahr können Kulturveranstaltungen gar nicht oder wenn nur unter einschränkenden Auflagen stattfinden. Selbst wenn bei sinkenden Inzidenzzahlen Kulturveranstaltungen wieder möglich sein werden, wird eine volle Auslastung mit Besucherinnen und Besuchern nicht möglich sein, sodass ein wirtschaftlicher Betrieb erschwert ist. Damit der Sonderfonds für Kulturveranstaltungen wirken kann, muss er jetzt auf den Weg gebracht werden. Der Deutsche Kulturrat hat hier konkrete Vorschläge.

 

 

 

Quelle: Newsletter des Deutschen Kulturrates.

Die Corona-Krise trifft die freie Kulturszene hart. Vom wochenlangen Schließen der Häuser bis zum vorsichtigen Öffnen unter stark einschränkenden Hygienevorschriften, nichts ist mehr wie es war. Die Pandemie ist eine große finanzielle und emotionale Herausforderung für die Soziokulturellen Zentren in Baden-Württemberg. Doch die Macher*innen verlieren nicht den Mut: sie versuchen die Krise mit Kreativität und Überzeugung zu meistern – für das Weiterbestehen der Häuser, für das Überleben der Künstler*innen und für die Gewährleistung eines vielfältigen Kulturangebots.

Wir haben uns in diesem außergewöhnlichen Jahr dazu entschlossen, mit einem Videoclip ein Spotlight auf die Aktivitäten und die Kreativität, aber auch auf die aktuellen Probleme der Soziokulturellen Zentren zu werfen: Systemrelevant – Soziokultur in Corona-Zeiten.
Die Corona-Krise trifft die freie Kulturszene hart. Vom wochenlangen Schließen der Häuser bis zum vorsichtigen Öffnen unter stark einschränkenden Hygienevorschriften, nichts ist mehr wie es war. Die Pandemie ist eine große finanzielle und emotionale Herausforderung für die Soziokulturellen Zentren in Baden-Württemberg. Doch die Macher*innen verlieren nicht den Mut: sie versuchen die Krise mit Kreativität und Überzeugung zu meistern – für das Weiterbestehen der Häuser, für das Überleben der Künstler*innen und für die Gewährleistung eines vielfältigen Kulturangebots.

Wir haben uns in diesem außergewöhnlichen Jahr dazu entschlossen, mit einem Videoclip ein Spotlight auf die Aktivitäten und die Kreativität, aber auch auf die aktuellen Probleme der Soziokulturellen Zentren zu werfen: Systemrelevant – Soziokultur in Corona-Zeiten.
Die Corona-Krise trifft die freie Kulturszene hart. Vom wochenlangen Schließen der Häuser bis zum vorsichtigen Öffnen unter stark einschränkenden Hygienevorschriften, nichts ist mehr wie es war. Die Pandemie ist eine große finanzielle und emotionale Herausforderung für die Soziokulturellen Zentren in Baden-Württemberg. Doch die Macher*innen verlieren nicht den Mut: sie versuchen die Krise mit Kreativität und Überzeugung zu meistern – für das Weiterbestehen der Häuser, für das Überleben der Künstler*innen und für die Gewährleistung eines vielfältigen Kulturangebots.

Wir haben uns in diesem außergewöhnlichen Jahr dazu entschlossen, mit einem Videoclip ein Spotlight auf die Aktivitäten und die Kreativität, aber auch auf die aktuellen Probleme der Soziokulturellen Zentren zu werfen: Systemrelevant – Soziokultur in Corona-Zeiten.

„Kultursommer 2021“: Neues Förderprogramm zur Wiederbelebung der Kultur in den Städten

„Kultursommer 2021“: Neues Förderprogramm zur Wiederbelebung der Kultur in den Städten Kulturstiftung des Bundes unterstützt mit bis zu 30,5 Millionen Euro aus NEUSTART
KULTUR kreisfreie Städte und Landkreise bei der Durchführung von Open-AirVeranstaltungen. In seiner Sitzung am 15. März 2021 verabschiedete der Stiftungsrat der Kulturstiftung
des Bundes unter Vorsitz von Kulturstaatsministerin Monika Grütters das Programm Kultursommer 2021,das zu einer Rückkehr zum kulturellen Leben im öffentlichen
Raum beitragen und der von der Pandemie schwer getroffenen Kultur- und Veranstaltungsbranche eine Perspektive eröffnen soll. Für die Fördermaßnahme stellt
der Bund insgesamt bis zu 30,5 Millionen Euro aus dem Rettungs- und Zukunftsprogramm NEUSTART KULTUR bereit. Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestags hat die Mittel freigegeben. Mit dem antragsoffenen Förderprogramm werden bundesweit mehr als 100 Landkreise und kreisfreie Städte bei der Gestaltung und Durchführung eines neu entwickelten, vielfältigen Kulturprogramms für die Zeit nach dem Lockdown unterstützt. Das Programm soll Künstlerinnen und Künstlern wieder Auftrittsmöglichkeiten verschaffen und analoge Begegnungen zwischen Kulturschaffenden und ihrem Publikum ermöglichen. Gefördert werden unter anderem Open-Air-Konzerte,
Theateraufführungen, Lesungen, Performances und Ausstellungen im öffentlichen Raum. Dazu Kulturstaatsministerin Monika Grütters: „Nach einem Jahr der Pandemie setzen
wir alles daran, die Künste überall in unseren Städten wiederzubeleben. Die Sehnsucht nach Kulturgenuss ist groß - beim Publikum, vor allem aber bei den Künstlerinnen,
Künstlern und Kreativen, die endlich wieder zum Einsatz kommen wollen. Der Kultursommer soll helfen, verantwortungsbewusst Kultur neu zu starten. Vor allem
aber ist der Kultursommer Ausdruck der Wertschätzung für die Kreativen und eine Anerkennung ihres großartigen Beitrags für unser Gemeinwesen.“
Antragsberechtigt sind kreisfreie Städte und Landkreise. Das Förderprogramm soll insbesondere Künstlerinnen und Künstlern der Freien Szenen, lokalen Kulturakteuren und Bündnissen sowie der Kultur- und Veranstaltungsbranche zugutekommen. Für die Förderung entscheidend ist, dass die Antragsteller neben einem neu entwickelten,
vielfältigen Kunst- und Kulturprogramm ein Konzept für Hygiene- und Schutzmaßnahmen zur Corona-konformen Durchführung ihrer Veranstaltungen
umsetzen.

Förderanträge können ab sofort bis zum 22. April 2021 über ein OnlineAntragsformular auf der Website der Kulturstiftung des Bundes gestellt werden.
Weitere Informationen zum Programm finden Sie unter https://www.kulturstiftung-des-bundes.de/de/projekte/buehne_und_bewegung/detail/kultursommer_2021.html

Die Corona-Krise trifft die freie Kulturszene hart. Vom wochenlangen Schließen der Häuser bis zum vorsichtigen Öffnen unter stark einschränkenden Hygienevorschriften, nichts ist mehr wie es war. Die Pandemie ist eine große finanzielle und emotionale Herausforderung für die Soziokulturellen Zentren in Baden-Württemberg. Doch die Macher*innen verlieren nicht den Mut: sie versuchen die Krise mit Kreativität und Überzeugung zu meistern – für das Weiterbestehen der Häuser, für das Überleben der Künstler*innen und für die Gewährleistung eines vielfältigen Kulturangebots.

Wir haben uns in diesem außergewöhnlichen Jahr dazu entschlossen, mit einem Videoclip ein Spotlight auf die Aktivitäten und die Kreativität, aber auch auf die aktuellen Probleme der Soziokulturellen Zentren zu werfen: Systemrelevant – Soziokultur in Corona-Zeiten.
Die Corona-Krise trifft die freie Kulturszene hart. Vom wochenlangen Schließen der Häuser bis zum vorsichtigen Öffnen unter stark einschränkenden Hygienevorschriften, nichts ist mehr wie es war. Die Pandemie ist eine große finanzielle und emotionale Herausforderung für die Soziokulturellen Zentren in Baden-Württemberg. Doch die Macher*innen verlieren nicht den Mut: sie versuchen die Krise mit Kreativität und Überzeugung zu meistern – für das Weiterbestehen der Häuser, für das Überleben der Künstler*innen und für die Gewährleistung eines vielfältigen Kulturangebots.

Wir haben uns in diesem außergewöhnlichen Jahr dazu entschlossen, mit einem Videoclip ein Spotlight auf die Aktivitäten und die Kreativität, aber auch auf die aktuellen Probleme der Soziokulturellen Zentren zu werfen: Systemrelevant – Soziokultur in Corona-Zeiten.
Die Corona-Krise trifft die freie Kulturszene hart. Vom wochenlangen Schließen der Häuser bis zum vorsichtigen Öffnen unter stark einschränkenden Hygienevorschriften, nichts ist mehr wie es war. Die Pandemie ist eine große finanzielle und emotionale Herausforderung für die Soziokulturellen Zentren in Baden-Württemberg. Doch die Macher*innen verlieren nicht den Mut: sie versuchen die Krise mit Kreativität und Überzeugung zu meistern – für das Weiterbestehen der Häuser, für das Überleben der Künstler*innen und für die Gewährleistung eines vielfältigen Kulturangebots.

Wir haben uns in diesem außergewöhnlichen Jahr dazu entschlossen, mit einem Videoclip ein Spotlight auf die Aktivitäten und die Kreativität, aber auch auf die aktuellen Probleme der Soziokulturellen Zentren zu werfen: Systemrelevant – Soziokultur in Corona-Zeiten.

Bund und Länder haben sich am 22. März 2021 auf ein erweitertes Konzept aus Impfen, Testen und Kontaktreduzierung verständigt.

Hier finden Sie den Bund-Länder-Beschluss vom 22. März 2021.


Eine Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse finden Sie hier, in der Presseinformation:
Neues Kapitel in der Pandemiebekämpfung: Harter Lockdown über Ostern, dann gezielte Freiheiten durch Testen!

Um 13 Uhr informiert Ministerpräsident Stephan Weil über die nächsten Schritte in Niedersachsen. Der NDR überträgt die Landespressekonferenz live unter nachstehender Adresse:

https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/Corona-Weil-erlaeutert-Ergebnisse-der-Bund-Laender-Beratungen,corona7252.html

 

Quelle: Website der Niedersächsischen Landesregierung.

Die Corona-Krise trifft die freie Kulturszene hart. Vom wochenlangen Schließen der Häuser bis zum vorsichtigen Öffnen unter stark einschränkenden Hygienevorschriften, nichts ist mehr wie es war. Die Pandemie ist eine große finanzielle und emotionale Herausforderung für die Soziokulturellen Zentren in Baden-Württemberg. Doch die Macher*innen verlieren nicht den Mut: sie versuchen die Krise mit Kreativität und Überzeugung zu meistern – für das Weiterbestehen der Häuser, für das Überleben der Künstler*innen und für die Gewährleistung eines vielfältigen Kulturangebots.

Wir haben uns in diesem außergewöhnlichen Jahr dazu entschlossen, mit einem Videoclip ein Spotlight auf die Aktivitäten und die Kreativität, aber auch auf die aktuellen Probleme der Soziokulturellen Zentren zu werfen: Systemrelevant – Soziokultur in Corona-Zeiten.
Die Corona-Krise trifft die freie Kulturszene hart. Vom wochenlangen Schließen der Häuser bis zum vorsichtigen Öffnen unter stark einschränkenden Hygienevorschriften, nichts ist mehr wie es war. Die Pandemie ist eine große finanzielle und emotionale Herausforderung für die Soziokulturellen Zentren in Baden-Württemberg. Doch die Macher*innen verlieren nicht den Mut: sie versuchen die Krise mit Kreativität und Überzeugung zu meistern – für das Weiterbestehen der Häuser, für das Überleben der Künstler*innen und für die Gewährleistung eines vielfältigen Kulturangebots.

Wir haben uns in diesem außergewöhnlichen Jahr dazu entschlossen, mit einem Videoclip ein Spotlight auf die Aktivitäten und die Kreativität, aber auch auf die aktuellen Probleme der Soziokulturellen Zentren zu werfen: Systemrelevant – Soziokultur in Corona-Zeiten.
Die Corona-Krise trifft die freie Kulturszene hart. Vom wochenlangen Schließen der Häuser bis zum vorsichtigen Öffnen unter stark einschränkenden Hygienevorschriften, nichts ist mehr wie es war. Die Pandemie ist eine große finanzielle und emotionale Herausforderung für die Soziokulturellen Zentren in Baden-Württemberg. Doch die Macher*innen verlieren nicht den Mut: sie versuchen die Krise mit Kreativität und Überzeugung zu meistern – für das Weiterbestehen der Häuser, für das Überleben der Künstler*innen und für die Gewährleistung eines vielfältigen Kulturangebots.

Wir haben uns in diesem außergewöhnlichen Jahr dazu entschlossen, mit einem Videoclip ein Spotlight auf die Aktivitäten und die Kreativität, aber auch auf die aktuellen Probleme der Soziokulturellen Zentren zu werfen: Systemrelevant – Soziokultur in Corona-Zeiten.

Zeitschrift SOZIOkultur zum Thema Häuser erschienen

Häuser, in denen man sich treffen, lachen, tanzen, Kunst erleben und kreativ sein kann, sind gerade jetzt im Lockdown Sehnsuchtsorte. Ihnen, der bewährten Basis und Hülle soziokultureller Arbeit, widmet sich die aktuelle Ausgabe der SOZIOkultur (4/2020).

Dass die Orte der Soziokultur Knotenpunkte in kommunalen Netzwerken bilden, umreißt Georg Halupczok. Als sogenannte Dritte Orte und „Facility Manager der zivilgesellschaftlichen Debatte“ sind sie für das Klima der Demokratie wichtig – gerade auch in der Pandemie. Christine Steiner und Thomas Putz beschreiben die unterschiedliche Entstehungsgeschichte der Häuser in Ost und West und zeigen, wie sie sich in der Arbeit der Landesverbände in Baden-Württemberg und Thüringen niederschlägt.

Viele soziokulturelle Zentren sind in Gebäuden beheimatet, die nicht für kulturelle Zwecke erbaut wurden: in Fabriken und Speichern, E-Werken und Schlachthöfen, Kirchen und Profanbauten. Ihrer Funktion enthoben werden sie – erträumt, erstritten und mit großem Engagement erarbeitet – zu Orten kultureller Selbstbestimmung. Ob in Trägerschaft der Kommune, als Vorhaben eines Vereins oder als private Initiative, immer wirken dabei Teams zusammen: Künstler*innen und Bauleute, Profis und Ehrenamtler*innen schaffen authentische Orte mit hohem Identifikationspotenzial.

So lenken Britta Velhagen und Team mit dem Tollhaus einen „Tanker“ in Karlsruhe und haben bei laufendem Veranstaltungsbetrieb über Jahre komplexe Bauvorhaben geschultert. Auch in Offenbach und Saarburg, Strodehne und Greifswald, Hamburg, Göppingen und unzähligen anderen Orten sind soziokulturelle Hotspots entstanden, die tagein, tagaus unterhalten und bewirtschaftet werden. Einmal mehr wird klar, dass die Aktiven Allrounder sind und sich mit großer Verantwortung in ihren Häusern auch den Herausforderungen der Architektur und Denkmalpflege, Instandsetzung und Modernisierung, Technik und Sicherheit stellen.

Die Gemeinde Schüttorf nutzt die Energie und Kompetenz der Soziokultur für die Gestaltung kommunaler Prozesse. Sie will ein Sanierungsgebiet entwickeln und zeigt mit dem Neubau eines soziokulturellen Zentrums, wie dieses als Impulsgeber wirken kann.

Das Anliegen mehrerer Bundesprogramme, die aktuell durch den Bundesverband Soziokultur umgesetzt werden, ist es ebenfalls, den Fortbestand soziokultureller Zentren und anderer Kultureinrichtungen zu sichern, die Ausstattung zu verbessern und die Programmarbeit zu gewährleisten. Die Zeitschrift belegt in Analysen und Zwischenbilanzen eindrucksvoll, was in den Häusern umgesetzt wird – Grund genug für einen zuversichtlichen Blick in eine Zukunft, in der wir uns hoffentlich bald wieder vor Ort treffen können!

Die Zeitschrift SOZIOkultur erscheint vierteljährlich und wird von einem bundesweiten Redaktionsteam erarbeitet und vom Bundesverband Soziokultur herausgegeben.

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» Infos zur Zeitschrift SOZIOkultur

 

Quelle: Netzseite der LAG Thüringen.

Die Corona-Krise trifft die freie Kulturszene hart. Vom wochenlangen Schließen der Häuser bis zum vorsichtigen Öffnen unter stark einschränkenden Hygienevorschriften, nichts ist mehr wie es war. Die Pandemie ist eine große finanzielle und emotionale Herausforderung für die Soziokulturellen Zentren in Baden-Württemberg. Doch die Macher*innen verlieren nicht den Mut: sie versuchen die Krise mit Kreativität und Überzeugung zu meistern – für das Weiterbestehen der Häuser, für das Überleben der Künstler*innen und für die Gewährleistung eines vielfältigen Kulturangebots.

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Die Corona-Krise trifft die freie Kulturszene hart. Vom wochenlangen Schließen der Häuser bis zum vorsichtigen Öffnen unter stark einschränkenden Hygienevorschriften, nichts ist mehr wie es war. Die Pandemie ist eine große finanzielle und emotionale Herausforderung für die Soziokulturellen Zentren in Baden-Württemberg. Doch die Macher*innen verlieren nicht den Mut: sie versuchen die Krise mit Kreativität und Überzeugung zu meistern – für das Weiterbestehen der Häuser, für das Überleben der Künstler*innen und für die Gewährleistung eines vielfältigen Kulturangebots.

Wir haben uns in diesem außergewöhnlichen Jahr dazu entschlossen, mit einem Videoclip ein Spotlight auf die Aktivitäten und die Kreativität, aber auch auf die aktuellen Probleme der Soziokulturellen Zentren zu werfen: Systemrelevant – Soziokultur in Corona-Zeiten.
Die Corona-Krise trifft die freie Kulturszene hart. Vom wochenlangen Schließen der Häuser bis zum vorsichtigen Öffnen unter stark einschränkenden Hygienevorschriften, nichts ist mehr wie es war. Die Pandemie ist eine große finanzielle und emotionale Herausforderung für die Soziokulturellen Zentren in Baden-Württemberg. Doch die Macher*innen verlieren nicht den Mut: sie versuchen die Krise mit Kreativität und Überzeugung zu meistern – für das Weiterbestehen der Häuser, für das Überleben der Künstler*innen und für die Gewährleistung eines vielfältigen Kulturangebots.

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Systemrelevant: Soziokultur in Coronazeiten

Die Laks Baden-Württemberg haben sich aufgrund der großen Herausforderungen, die durch die Corona-Pandemie entstehen dazu entschlossen, mit einem Video-Clip Aufmerksamkeit auf die Aktivitäten und die Kreativität, aber auch auf die aktuellen Probleme der Soziokulturellen Zentren zu werfen: Systemrelevant - Soziokultur in Corona-Zeiten:

Die Corona-Krise trifft die freie Kulturszene hart. Vom wochenlangen Schließen der Häuser bis zum vorsichtigen Öffnen unter stark einschränkenden Hygienevorschriften, nichts ist mehr wie es war. Die Pandemie ist eine große finanzielle und emotionale Herausforderung für die Soziokulturellen Zentren in Baden-Württemberg. Doch die Macher*innen verlieren nicht den Mut: sie versuchen die Krise mit Kreativität und Überzeugung zu meistern – für das Weiterbestehen der Häuser, für das Überleben der Künstler*innen und für die Gewährleistung eines vielfältigen Kulturangebots.

Hier geht es zu dem Videoclip der LAKS-Baden-Württemberg e.V.

Die Corona-Krise trifft die freie Kulturszene hart. Vom wochenlangen Schließen der Häuser bis zum vorsichtigen Öffnen unter stark einschränkenden Hygienevorschriften, nichts ist mehr wie es war. Die Pandemie ist eine große finanzielle und emotionale Herausforderung für die Soziokulturellen Zentren in Baden-Württemberg. Doch die Macher*innen verlieren nicht den Mut: sie versuchen die Krise mit Kreativität und Überzeugung zu meistern – für das Weiterbestehen der Häuser, für das Überleben der Künstler*innen und für die Gewährleistung eines vielfältigen Kulturangebots.

Wir haben uns in diesem außergewöhnlichen Jahr dazu entschlossen, mit einem Videoclip ein Spotlight auf die Aktivitäten und die Kreativität, aber auch auf die aktuellen Probleme der Soziokulturellen Zentren zu werfen: Systemrelevant – Soziokultur in Corona-Zeiten.
Die Corona-Krise trifft die freie Kulturszene hart. Vom wochenlangen Schließen der Häuser bis zum vorsichtigen Öffnen unter stark einschränkenden Hygienevorschriften, nichts ist mehr wie es war. Die Pandemie ist eine große finanzielle und emotionale Herausforderung für die Soziokulturellen Zentren in Baden-Württemberg. Doch die Macher*innen verlieren nicht den Mut: sie versuchen die Krise mit Kreativität und Überzeugung zu meistern – für das Weiterbestehen der Häuser, für das Überleben der Künstler*innen und für die Gewährleistung eines vielfältigen Kulturangebots.

Wir haben uns in diesem außergewöhnlichen Jahr dazu entschlossen, mit einem Videoclip ein Spotlight auf die Aktivitäten und die Kreativität, aber auch auf die aktuellen Probleme der Soziokulturellen Zentren zu werfen: Systemrelevant – Soziokultur in Corona-Zeiten.
Die Corona-Krise trifft die freie Kulturszene hart. Vom wochenlangen Schließen der Häuser bis zum vorsichtigen Öffnen unter stark einschränkenden Hygienevorschriften, nichts ist mehr wie es war. Die Pandemie ist eine große finanzielle und emotionale Herausforderung für die Soziokulturellen Zentren in Baden-Württemberg. Doch die Macher*innen verlieren nicht den Mut: sie versuchen die Krise mit Kreativität und Überzeugung zu meistern – für das Weiterbestehen der Häuser, für das Überleben der Künstler*innen und für die Gewährleistung eines vielfältigen Kulturangebots.

Wir haben uns in diesem außergewöhnlichen Jahr dazu entschlossen, mit einem Videoclip ein Spotlight auf die Aktivitäten und die Kreativität, aber auch auf die aktuellen Probleme der Soziokulturellen Zentren zu werfen: Systemrelevant – Soziokultur in Corona-Zeiten.

Kommunale Kinos während der Corona-Pandemie

Mit einer kritischen Bilanz zur konkreten Situation der Kinos im Corona-Jahr, einem Plädoyer für eine stärkere öffentliche bzw. kulturelle Teilhabe sowie für eine bessere räumliche, virtuelle und programmatische Ausstattung Kommunaler Kinos endete der 16. Bundeskongress der Kommunalen Kinos zum Thema »Das Kino und die Krise der Öffentlichkeit«, der im Dezember 2020 die Lage der Kinos in einem gesamtgesellschaftlichen Kontext beleuchtete. Mehr als 260 Fachbesucher*innen tauschten sich in diesem Jahr in Live-Online-Veranstaltungen zur kommunalen Filmarbeit in Zeiten der Krise aus. Wie prekär die derzeitige Lage der im Bundesverband zusammengeschlossenen nichtkommerziellen Kinohäuser ist, zeigte die repräsentative Umfrage unter den 131 Mitgliederkinos (Rücklaufquote 34%), durchgeführt von Dr. Morticia Zschiesche, Filmwissenschaftlerin, Publizistin und Soziologin: 80% der Mitarbeiter*innen der befragten 45 Kinos arbeiten ehrenamtlich oder auf Mini-Job-Basis. Weniger als die Hälfte der befragten Kinos wird mit über 50% ihres Budgets institutionell gefördert. Trotz hoher Motivation und zusätzlicher Maßnahmen wie Open-Airs können auf Dauer coronabedingte Einnahmen- und Publikumsverluste, Mehrarbeit sowie drohende Kürzungen in den öffentlichen Haushalten von vielen Kinos nicht mehr aufgefangen werden. Bereits jetzt haben vier Kinos existentielle Probleme.

Zur Pressemitteilung des Bundesverbands Kommunale Filmarbeit e.V.

 

Quelle: Newsletter Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement

Stufenplan 2.0 Vorbemerkung der Niedersächsischen Landesregierung

Alle aktuellen Anstrengungen dienen dazu, das Coronavirus zu überwinden und wieder ein Lebenohne Einschränkungen führen zu können. Für die nächsten Monate ist dies allerdings noch nicht zu erwarten. Daher legt die niedersächsische Landesregierung den Stufenplan 2.0 vor. Die Landesregierung verfolgt dabei folgende Ziele:

  • Ziel 1: Keine Überlastung des Gesundheitssystems
  • Ziel 2: Kontrolle über Infektionsgeschehen behalten
  • Ziel 3: Balance zwischen gesundheitlichem/wirtschaftlichem Schaden

Zur Erreichung dieser Ziele wurden seit Frühjahr 2020 flächendeckend Abstandsregeln und das Tragen der Mund-Nasen-Bedeckung eingeführt und für Einrichtungen aller Art zusätzlich Hygieneund Lüftungskonzepte erarbeitet. Einrichtungen wurden bei der hierfür notwendigen technischen Umrüstung zum Teil auch unterstützt durch Fördergelder des Landes. Diese Grundsatzmaßnahmen stellen die Basis bis Stufe 3 dar.

 

Hier geht es zu den Informationen rund um den Stufenplan.

Corona: Deutscher Kulturrat fordert Perspektiven zur Öffnung

NDR-Kultur vom 08.02.2021

"Der gesamte Kulturbereich braucht jetzt Perspektiven zur Öffnung" - das schreibt der Deutsche Kulturrat heute in einem "Diskussionspapier". Ein Gespräch mit dem Geschäftsführer Olaf Zimmermann.

Wie und wann können und sollen kulturelle Bildungseinrichtungen und Kultureinrichtungen wieder für die Menschen da sein? Darüber haben sich auch die Kulturminister Gedanken gemacht und wollen die Kultur mit einem mehrstufigen Öffnungsplan aus dem Lockdown holen. Der Druck, die Kultur-Türen langsam wieder aufzumachen, ist also da. Wie dringlich ist er und kommt er zur rechten Zeit?

Herr Zimmermann, "Kultur muss wieder ins Spiel!", heißt es seitens des Deutschen Kulturrats. Nun verzichten wir ja aber schon drei Monate auf "öffentliche" Kultur. Kommt es da auf vier, sechs oder mehr Wochen überhaupt noch an?

Olaf Zimmermann: Wir verzichten eigentlich schon ein bisschen länger. Viele im Kulturbereich sind schon seit März letzten Jahres, also seit elf Monaten im Lockdown. Das ist nur im Sommer ein bisschen besser geworden, aber unter sehr strengen Hygieneanforderungen. Seit Anfang November sind wir wieder im harten Lockdown. Wir haben im Kulturbereich unsere Verantwortung intensiv wahrgenommen, und wir wollen sie auch weiter wahrnehmen. Hier geht es nicht darum, dass wir irgendwelche Sonderbehandlungen haben wollen, sondern es ist wichtig, dass man auch weiß, wann der Kulturbereich wieder an den Start gehen kann. Wir können nicht von heute auf morgen wieder an den Start gehen, sondern wir brauchen eine gewisse Planungsperspektive. Und ich freue mich, dass die Politik das mittlerweile auch versteht.

Eine verlässliche Perspektive herzustellen, ist fast unmöglich. Aufgrund der Pandemie kann man fast gar nicht verlässlich planen. Gibt es trotzdem ein Idee, wie echte Perspektiven aussehen könnten?

Zimmermann: Wir brauchen ein schrittweises Vorgehen - das wissen wir auch alle. Es ist vernünftig, wenn wir die Öffnung von Kultureinrichtungen an die Öffnung von anderen wichtigen gesellschaftlichen Bereichen ankoppeln. Wenn die Schulen und Kitas geöffnet werden, dann muss das auch im Kulturbereich sichtbar werden. Wenn irgendwann der Einzelhandel geöffnet wird, dann muss das noch viel weitgehender im Kulturbereich sichtbar werden. Und wenn irgendwann auch die Gastronomie wieder offen ist, dann muss der gesamte Kulturbereich wieder geöffnet sein. Wir brauchen diese Verbindungen. Und wir brauchen auch funktionierende Hygienekonzepte - da haben wir schon einige Erfahrungen im letzten Jahr sammeln können und das können wir auch noch weiterentwickeln, damit die Menschen in den Kultureinrichtungen wirklich sicher sind. Wir sind zu jeder denkbaren Schandtat bereit und wir werden dafür auch viele Kompromisse eingehen.

Aber es muss auch klar sein, dass der Kulturbereich nicht irgendein Bereich ist - das ist nicht dasselbe wie die Gastronomie oder der Einzelhandel. Das ist auch in Gesetzen festgelegt: Der Kulturbereich hat durch das Grundgesetz und auch über die Kunstfreiheit einen besonderen Schutz, und das muss sich auch bei der Öffnung zeigen. Die Politik muss dazu bereit sein, die Möglichkeiten, die es im Kulturbereich gibt, stärker auszureizen als in anderen Bereichen.

Der Präsident des Deutschen Museumsbundes, Eckart Köhne, sagte am Wochenende, die Museen müssten vermehrt Lobby-Arbeit betreiben. Denn mit "Spaßbädern und Bordellen in den Spaßbereich abgeschoben" zu werden, habe den Museumsbund "hart getroffen". Wo sehen Sie die Rolle der Museen in diesem Öffnungsprozess? Braucht es da mal eine laute Stimme, die sich für eine Öffnung einsetzt?

Zimmermann: Das, was Herr Köhne angemahnt hat, haben wir glücklicherweise verändern können: Der Kulturbereich wird im Infektionsschutzgesetz nicht mehr unter "Freizeitaktivitäten" geführt, sondern in einem eigenen Bereich. Und die Verbindung zur Kunstfreiheit im Grundgesetz wird dort unmittelbar hergestellt. Aber ohne Zweifel brauchen wir sehr deutliche Stimmen, gerade in dieser Krise. Das gilt für alle Kultureinrichtungen, auch für die Museen. Die Museen sind prädestiniert dafür, zum Beispiel auch im Bereich der Bildung tätig zu werden. Wenn wir jetzt die Schulen wieder langsam an den Start bringen müssen, dann bedeutet das auch, dass wir Wechselunterricht brauchen. Wo sollen denn die Kinder und Jugendlichen unterrichtet werden? Die können ja nicht alle in das Schulgebäude hinein. Ich glaube, dass gerade Kultureinrichtungen ganz wichtige Orte werden, die einen Teil dieser Verantwortung übernehmen können. Und das müssen sie so schnell wie möglich können.

Viele Menschen sagen, dass aufgrund der sich verbreitenden Virus-Mutationen jede Lockerungsdebatte viel zu früh sei. Was entgegnen Sie diesen Stimmen?

Zimmermann: Wenn die Politik entscheidet, dass die Türen noch nicht aufgemacht werden können, dann können sie auch im Kulturbereich nicht aufgemacht werden - das ist doch vollkommen klar. Das müssen diejenigen entscheiden, die einen Überblick darüber haben, wie groß die Gefährdungssituation ist. Wir sagen nur: Wenn Ihr die Türen aufmacht, dann müsst Ihr sie zuallererst auch im Kultur- und im Bildungsbereich aufmachen. Ihr könnt nicht alle anderen Bereiche öffnen und dann gucken, ob man irgendwann auch den Kulturbereich eröffnet. Wir sind als einer der ersten in diesen Lockdown gegangen, aber wir wollen nicht als einer der letzten wieder herauskommen.

Das Interview führte für den NDR Andrea Schwyzer.

Quelle des Textes

Quelle: Newsletter des Deutschen Kulturrats.

Finanzminister kündigt neue Corona-Hilfen für die Kultur an

Olaf Scholz im Interview mit Politik & Kultur.

Berlin, den 27. Januar 2021. Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) kündigt in der morgen erscheinenden Ausgabe 2/21 (Seite 7) von Politik & Kultur, der Zeitung des Deutschen Kulturrates, neue Hilfen für den von der Corona-Pandemie stark betroffenen Kulturbereich an.

Für die schwierige Lage in der Kultur- und Kreativwirtschaft sei eine gute Lösung gefunden, so Scholz: „Wenn ein Event ausfällt, können die entstandenen Kosten übernommen werden. Und Abschreibungen werden bis zu 50 Prozent als förderfähige Kosten bei der Überbrückungshilfe berücksichtigt.

Weiterhin arbeitet das Bundesfinanzministerium gegenwärtig an einem neuen Hilfsfonds, der zwei Elemente umfassen soll: „Wir wollen kleinere Kulturveranstaltungen finanziell fördern, die aufgrund von Hygienevorgaben mit deutlich weniger Publikum stattfinden müssen und sich sonst nicht rechnen würden. Das zweite Element ist ein Fonds als eine Art Versicherung für größere Kulturveranstaltungen. Die Versicherung soll einspringen für den Fall, dass eine Veranstaltung geplant und organisiert wird, wegen Corona dann aber wider Erwarten doch abgesagt werden muss.

Der Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates und Herausgeber von Politik & Kultur, Olaf Zimmermann, sagte dazu: „Finanzminister Olaf Scholz nimmt die Sache nun selbst in die Hand. Neue Programme für die Kulturveranstalter sind endlich auf dem Weg. Eine verantwortungsvolle Vorbereitung des Wiederanfahrens des Kulturbereiches ist nur leistbar, wenn es nach einer unerwarteten durch Corona bedingten Absage eine finanzielle Absicherung gibt. Olaf Scholz hat dieses zentrale Problem des Kulturbereiches bei der Bewältigung der Corona-Krise verstanden und will mit einem milliardenschweren Bürgschaftsprogramm Abhilfe schaffen. Außerdem will er Kulturveranstaltern, die aus Coronaschutzgründen nur deutlich weniger Publikum empfangen dürfen, unterstützen. Gut so.“

Quelle: Newsletter des Deutschen Kulturrats.

 

Corona-Hilfen: Mittelaufstockung für NEUSTART KULTUR jetzt auf den Weg bringen

Berlin, den 25.01.2021. Der Deutsche Kulturrat hatte bereits im April 2020 ein spezielles Konjunkturprogramm für den Kulturbereich gefordert, damit Kultur wieder auf die Beine kommt. Aus dieser Forderung ist dann, wenige Monate später, das Bundesprogramm NEUSTART KULTUR entstanden. Im Juli 2020 ist NEUSTART KULTUR dann praktisch angelaufen. Bis Dezember konnten fast 60 Teilprogramme in den verschiedenen Sparten entwickelt und realisiert werden. Inzwischen sind rund 900 Millionen Euro des Programms konkret belegt.

Kulturstaatsministerin Monika Grütters will für die coronabedingten Hilfen für die Kulturszene 1,5 Milliarden Euro zusätzlich aus dem Bundeshaushalt. Sie kündigte an, in dieser Woche im Haushaltsausschuss des Bundestages für die zusätzlichen Mittel werben zu wollen.

Der Deutsche Kulturrat, der Spitzenverband der Bundeskulturverbände, unterstützt die Kulturstaatsministerin bei ihrem Bemühen eine deutliche Mittelaufstockung für NEUSTART KULTUR zu erreichen.

NEUSTART KULTUR ist ein erfolgreiches Programm. Ein Grund für den großen Erfolg dieses Programmes ist u.a., dass Kulturverbände und Fonds für die Mittelvergabe verantwortlich sind.

Der Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates, Olaf Zimmermann, sagte: "Die Corona-Pandemie ist ein nicht enden wollender Alptraum für den Kulturbereich. Nur wenige Maßnahmen waren bisher geeignet, die Not im Kulturbereich wirklich zu lindern. Das Förderungsprogramm NEUSTRAT KULTUR gehört eindeutig zu diesen erfolgreichen Bundeshilfen. Schon jetzt sind 900 Millionen Euro, das heißt 90% der vorhandenen Mittel im Programm, konkret belegt. In einigen Bereichen, besonders der Künstlerförderung, ist das Programme vielfach überzeichnet. Das Programm muss deshalb jetzt aufgestockt werden, damit der Kulturbereich eine Perspektive hat."

Übersicht zum Programm NEUSTART KULTUR

 

Quelle: Newsletter des Deutschen Kulturrats.

Corona: Kultur-Lockdown bis Ende Januar – Ende offen

Deutscher Kulturrat fordert mehr Unterstützung für den Kulturbereich ein. Berlin, den 06.01.2020. Bund und Länder haben eine Verlängerung des Kultur-Lockdown bis Ende Januar 2021 beschlossen. Diese Maßnahmen sind leider notwendig, wenn man sich die aktuellen Todeszahlen durch den Coronavirus in Deutschland alleine in den letzten 24 Stunden von mehr als 1.000 Menschen ansieht. Für den Kulturbereich heißt der harte Lockdown aber eine weitere Verschärfung seiner seit Monaten extrem angespannten Situation.

Der Deutsche Kulturrat, der Spitzenverband der Bundeskulturverbände, fordert deshalb die bestehenden Hilfen für die Kultur- und Kreativwirtschaft weiter zu führen, dringend nach zu justieren und zu erweitern. Außerdem fordert der Deutsche Kulturrat umgehend eine Reform der Arbeitslosenversicherung für Selbständige.

Der Deutsche Kulturrat fordert u.a.:

  • Bei der November-, Dezember-, Januarhilfe auf die faktische Betroffenheit vom Lockdown abzustellen und die bestehende Regelung, dass indirekt Betroffene mindestens 80 Prozent des Umsatzes mit direkt betroffenen Unternehmen machen müssen, auf 50 Prozent des Umsatzes abzusenken. Weiter müssen die Regelungen so angepasst werden, dass verbundene Unternehmen sie ebenso nutzen können.
  • Bei der Überbrückungshilfe III für Solo-Selbständige, der Neustarthilfe, sind als Bemessungsgrundlage für die Zahlung einer einmaligen Betriebskostenpauschale 25 Prozent des Vergleichsumsatzes im Jahr 2019 eingesetzt. Das führt dazu, dass die Pauschalsumme bei der Mehrzahl der Solo-Selbständigen viel zu gering ausfällt. Der zugrunde gelegte Prozentsatz muss mindestens auf 50 Prozent erhöht werden. Förderungen bzw. Zuwendungen bilden bei Solo-Selbständigen im Kulturbereich regelmäßig einen Teil der Einnahmen. Sie sollten daher bei der Ermittlung des Vergleichsumsatzes als Umsatz anerkannt werden. Insgesamt ist der Ansatz, Betriebskostenpauschalen zu zahlen, der richtige Weg. Er sollte konsequent zu einer angemessenen erweiterten Betriebskostenpauschale für Solo-Selbständige ausgeweitet werden.
  • Für das überzeichnete Bundesprogramm NEUSTART KULTUR, das sich vornehmlich an die Kultur- und Kreativwirtschaft richtet, sollten erneut 1 Mrd. Euro bereitgestellt werden, um die erfolgreiche Arbeit fortsetzen zu können.
  • Die Arbeitslosenversicherung für Selbständige muss dringend reformiert werden. In der aktuellen Corona-Pandemie erweist sich die gesetzliche Sozialversicherung als ein wichtiger Stabilisator. Unternehmen können für ihre abhängig Beschäftigten Kurzarbeitergeld beantragen und damit Arbeitsplätze sichern. Selbständige, die freiwillig Beiträge zur Arbeitslosenversicherung gezahlt haben, können Arbeitslosengeld beantragen. Die bestehenden Regelungen für Selbständige müssen jetzt angepasst werden, damit mehr Selbständige aus dem Kulturbereich einen Zugang zu dieser Versicherung erhalten können.

Der Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates, Olaf Zimmermann, sagte: „Der Kulturbereich trägt stärker als andere gesellschaftliche Bereiche die notwendigen Maßnahmen zum Schutz vor dem Coronavirus seit März des letzten Jahres. Da viele Kultureinrichtungen teilweise schon seit zehn Monaten geschlossen sind, nur wenige in der Sommerzeit unter strengen Hygienekonzepten und sehr geringer Besucherzahl wieder öffnen durften und sich viele seit November wieder im harten Lockdown befinden, ist die Not im Kulturbereich sehr groß. Bald befinden wir uns ein ganzes Jahr im kulturellen Ausnahmezustand. Betroffen sind die Unternehmen der Kultur- und Kreativwirtschaft genauso, wie die öffentlichen Kultureinrichtungen und die soloselbständigen Künstlerinnen und Künstler. Wir haben deshalb konkrete Forderungen zur Verbesserung der Hilfsprogramme und der Arbeitslosenversicherung für Selbständige vorgelegt und erwarten, dass die Bundesregierung, namentlich der Bundesfinanzminister, der Bundesarbeitsminister, der Bundeswirtschaftsminister und die Kulturstaatsministerin umgehend im Sinne der Kultur tätig werden.“

Quelle: Netzseite des Deutschen Kulturrates.

Neue Studie beziffert Corona-Schäden im Kultur-Bereich

Eine neue, vom Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport beauftragte Studie des Österreichischen Instituts für Wirtschaftsforschung (WIFO) quantifiziert die direkten und indirekten Wertschöpfungseffekte des Kultursektors in Österreich und die zu erwartenden Schäden.

Die WIFO-Forscher schätzen die jährlichen Wertschöpfungseffekte des Sektors auf etwa 9,8 Mrd. Euro, die Schäden durch die Corona-Pandemie beziffern sie mit 1,5 bis 2 Mrd. Euro – also mit bis zu einem Viertel der Gesamtleistung.

Hier geht es zur Studie als PDF-Datei.

Quelle: Netzseite des Bundesministeriums für Kunst, Kultur, öffentlicher Dienst und Sport.

Koordiniertes Ehrenamt hilft in der Corona-Krise (neu)

Immer mehr Freiwilligenagenturen und Koordinierungsstellen für das Ehrenamt in Niedersachsen engagieren sich inmitten der COVID-19-Pandemie und helfen den Mitmenschen in den Landkreisen, Kommunen und Gemeinden.

Hannover – Gerade in schweren Zeiten wird die Notwendigkeit von Freiwilligenagenturen und ehrenamtlichen Helfern mehr als deutlich. Dies zeigt sich auch in der anhaltenden Corona-Krise. Denn: So begrüßenswert das Engagement einzelner Freiwilliger auch ist, so notwendig ist auch die gesteuerte sowie koordinierte Hilfe und Unterstützung.

Zahlreiche Freiwilligenagenturen und Koordinierungsstellen, wie in Osnabrück, der Grafschaft Bentheim e.V. oder der Diakonie in Goslar bieten in der aktuellen Situation weitreichende Maßnahmen an, um die Anliegen hilfebedürftiger Menschen zu sammeln und koordinieren die freiwilligen Helfer – etwa wenn es um den Einkauf für ältere Menschen, Telefonpatenschaften oder dem Nähen von Mundschutzen geht. Mehr noch einige Einrichtungen ersetzen derzeit mit anderen Kooperationspartnern das reguläre Angebot der Tafeln, wie in Aurich, Cloppenburg, Bersenbrück oder in Achim. Für eine effektivere Koordinierung der Ehrenamtlichen wurden in einigen Landkreisen, Kommunen und (Samt)Gemeinden Email-Adressen, Hotlines oder Internetseiten eingerichtet. Aber auch die Social-Media-Plattformen werden zur Vernetzung genutzt; so hat die Freiwilligenagentur der Gemeinde Wedemark gemeinsam mit den evangelischen Kirchengemeinden über Whats app eine Telefonkette und eine Facebookgruppe gegründet.

Doch nicht nur in der aktuellen Corona-Krise sind die zahlreichen Koordinierungsstellen und Freiwilligenagenturen aktiv. So nehmen unter anderem auch das Engagement in der Flüchtlingshilfe, die Inklusion sowie die Arbeit mit Jugendlichen und Senioren einen hohen Stellenwert ein. Für diese und weitere Bereiche sind Freiwilligenagenturen und Koordinierungsstellen moderne Anlaufpunkte. Hier können sich Menschen melden, die sich solidarisch zeigen, sich engagieren und helfen möchten, sowie Organisationen, die mit Freiwilligen arbeiten möchten. Ziel ist es, Kontakte herzustellen, Netzwerke und Partizipationsmöglichkeiten zu schaffen und gemeinsame Projekte zum Wohle aller zu schaffen.

Eine Übersicht, was für Maßnahmen die rund 100 Freiwilligenagenturen und Koordinierungsstellen für das Ehrenamt vor Ort organisieren gibt es hier als PDF.

Weitere Informationen gibt es unter www.lagfa-niedersachsen.de

Brandbrief: Wo bleibt die angekündigte Finanzhilfe für die Kultur? (neu)

AKKU fordert mind. 10 Millionen für Kulturvereine und zusätzlich Mittel für die Unterstützung der freien Kulturschaffenden. Der Brandbrief von akku als pdf


In Fernsehsendungen und in Zeitungen haben sich Kulturminister Thümler oder auch Finanzminister Hilbers vor Wochen geäußert, dass eine Förderung für die Kultureinrichtungen und auch für die Kulturschaffenden kommen soll. Ende März kündigte Minister Thümler per Pressemitteilung die zweite Säule der Landeshilfe für Kulturschaffende an. Zwischenzeitlich haben mehrere Länder vorgelegt, darunter auch das wirtschaftlich schwächer aufgestellte Mecklenburg-Vorpommern - mit einem 20 Millionen umfassenden und auf die diffizile Kulturlandschaft sehr gut ausgerichtetem Programm. In Niedersachsen wartet die Kulturszene bislang vergeblich.
Laut § 6 der Landesverfassung heißt es: „Das Land, die Gemeinden und die Landkreise schützen und fördern Kunst, Kultur und Sport.“ Die Kultur darf auch deshalb in der jetzigen Ausnahmesituation nicht einfach sich selbst überlassen werden – dann wird es sie an vielen Stellen in einem halben oder ganzen Jahr nicht mehr geben.
Bei der Unterstützung der Kultur Niedersachsens geht es auch um Teilhabe und Bildungsgerechtigkeit! Alle Mitglieder von AKKU sind (auch) kulturvermittelnd tätig: z.B. bei außerschulischen Aktivitäten in Musik- und Kunstschulen, bei Theater- und Medienprojekten der Schulen, Klassenverbände besuchen Museen, Jugendliche treffen sich nachmittags in soziokulturellen Zentren. Und die Bundesakademie Wolfenbüttel bildet die Multiplikator*innen weiter.
Die niedersächsischen Kultureinrichtungen und –schaffenden werden vom Land Niedersachsen, von der Gesellschaft gebraucht. Sie vermitteln nicht nur kulturelle Bildungsinhalte, sondern sie vermitteln Werte, demokratische, soziale Werte. Letztlich bestärken sie Menschen, Kinder, Jugendliche und Erwachsene in ihrem Tun und Sein. Und sie bieten Orte des kulturellen Zusammenseins. Kultur ist somit gesellschaftsrelevant und ein Teil der Daseinsvorsorge.
AKKU fordert ein Minimum von 10 Millionen allein für die Kulturvereine. Diese Forderung basiert auf einer Befragung der Mitglieder, welche Unterstützung dringend notwendig ist, die über die Beantragung von Kurzarbeitergeld und eigene Sparmaßnahmen hinausgeht.
Die laufenden Kosten der Vereine addieren sich weiterhin, so zum Beispiel Mieten (eine Stundung hilft nicht), Reinigungskosten (bestehende Verträge), aber auch Personalkosten. Denn nicht alle Stellen können auf Kurzarbeit runtergefahren werden. Projekte, die auch die Vereinsarbeit und teilweise Stellen finanzieren, können auf unabsehbare Zeit nicht durchgeführt werden. Rücklagen haben die Vereine in der Regel nicht.
Arbeitskreis niedersächsischer Kulturverbände (akku) muetzlaff@soziokultur-niedersachsen.de www.akku-niedersachsen.de
An den Ministerpräsidenten An die Abgeordneten des Niedersächsischen Landtags der Fraktionen der SPD, CDU, GRÜNE und FDP
Sich eine Existenz als Freiberufler*innen aufzubauen, war bislang durch projektorientierte Arbeit und auch verschiedene Förderprogramme möglich. Die Einnahmen deckten in der Regel die Lebenshaltungskosten oft gerade so, dass nur selten Rücklagen aufgebaut werden konnten. Betriebskosten fallen bei den kulturellen Freischaffenden hingegen selten an. Und die Einnahmenausfälle werden durch das ALG II nicht aufgefangen.
Wir als Arbeitskreis der niedersächsischen Kulturverbände vertreten landesweit hunderte Einrichtungen, Kulturvereine und tausende freischaffende Künstler*innen und Kulturpädagog*innen. Allen diesen sind durch die notwendigen Maßnahmen zur Eindämmung der Coronakrise sämtliche Einnahmen weggebrochen. Dadurch ist die Existenz der freien Kultur Niedersachsens bedroht.
AKKU fordert deshalb ein Unterstützungsprogramm für die Kulturvereine und für soloselbständige Kulturschaffende in Niedersachsen mit einer angemessenen Ausstattung. Es droht eine Pleitewelle, die nicht nur massive persönliche Auswirkungen auf die Betroffenen hat, sondern langfristig zu einem deutlichen Einbruch der kulturellen Aktivitäten in ganz Niedersachsen führen wird.

Im Arbeitskreis niedersächsischer Kulturverbände organisiert sind: Film & Medienbüro Niedersachsen e.V., Landesarbeitsgemeinschaft Jugend & Film Niedersachsen e.V., Landesarbeitsgemeinschaft Rock e.V., Landesarbeitsgemeinschaft Soziokultur e.V., Landesmusikrat Niedersachsen e.V., Landesverband der Kunstschulen Niedersachsen e.V., Landesverband Freier Theater Niedersachsen e.V., Landesverband Niedersachsen im Deutschen Bibliotheksverband e.V., Landesverband niedersächsischer Musikschulen e.V., Landesverband Theaterpädagogik Niedersachsen e.V., Landesvereinigung kulturelle Jugendbildung Niedersachsen e.V., Literaturhäuser Niedersachsen und Friedrich-Bödecker-Kreis in Niedersachsen e.V., Museumsverband Niedersachsen und Bremen e.V., Niedersächsischer Heimatbund e.V.; assoziiert: Bundesakademie f. kulturelle Bildung Wolfenbüttel e.V.

Zur aktuellen Lage der soziokulturellen Zentren

Die Einschränkungen im Zusammenhang mit der Corona-Krise bringen die soziokulturellen Zentren und Initiativen in eine dramatische Situation und in existenzielle Bedrohung. Und gerade wenn im Zuge der Bewältigung der Krise gesellschaftliche Probleme und Angelegenheiten bearbeitet und neu geordnet werden können, werden die soziokulturellen Zentren als Dritte Orte der Kommunikation dringend gebraucht – mehr als zuvor. Momentan sind sie aber durch den Shutdown massiv gefährdet. Die Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren fordert deshalb ein Rettungspaket zur Unterstützung der Soziokultur.

Das Veranstaltungs- und Kontaktverbot zieht der Soziokultur den Boden unter den Füßen weg. Ihre Akteure beuten sich bereits seit Jahrzehnten selbst aus. Nicht profit- sondern ideell und gemeinnützig orientiert, sind sie zudem gesetzlich an der Bildung von Rücklagen gehindert, und sie brauchen einen Großteil ihrer selbst erwirtschafteten Eigenmittel für ihre Grundkosten.

Die Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren e.V. hat ihre 566 Mitgliedseinrichtungen befragt und fast alle haben geantwortet. Das Ergebnis ist niederschmetternd. Als unmittelbare Auswirkung von COVID-19 sind nun im Zeitraum vom 15. März bis 15. April mindestens 8.000, wahrscheinlicher aber nahe 13.500 Veranstaltungen von Absagen betroffen, mit ihnen die Künstler*innen und die vielen Freischaffenden und Veranstaltungstechniker*innen.

Schätzungsweise zwischen 2.300 und 4.800 Veranstaltungen und kontinuierliche Angebote lassen sich voraussichtlich verschieben. Mehr als zwei Drittel der befragten soziokulturellen Zentren verfügen für den Fall von „Betriebsschließungen auf behördliche Anordnung“ über keine Versicherung. Sie müssen den finanziellen Verlust selbst tragen. Je Einrichtung wird er sich auf durchschnittlich 20.500 Euro, insgesamt auf mehr als 8 Millionen Euro belaufen.

Wegen der finanziellen Einbußen fehlt also vor allem für Betriebs-, Gemein- und Personalkosten die Deckung. Der Mittelwert der Unterdeckung liegt bei knapp 13.000 Euro pro Einrichtung, die Gesamtsumme voraussichtlich bei nahezu knapp 5 Millionen.

Da in soziokulturellen Zentren nur 10 Prozent der Akteure versicherungspflichtig angestellt sind, davon wiederum wenig mehr als ein Viertel mit Vollzeitstelle und die anderen mit Teilzeitstellen in Mini- und Midijobs oder im Ausbildungsverhältnis, greift das Kurzarbeitergeld hier nicht. Zumal drei Viertel der Einrichtungen nicht nach Tarif zahlen können, das heißt, Kurzarbeitergeld ist hier nicht existenzsichernd.

In der jetzt akuten Situation behelfen sich Zentren mit weiteren Stundenkürzungen und mit der Anordnung von Urlaub. 33 Einrichtungen müssen bereits zum jetzigen Stand Entlassungen vornehmen. Die ersten Einrichtungen habe ihre Schließung angekündigt.

Zur Rettung der soziokulturellen Zentren und Initiativen brauchen wir:

  • die Auszahlung aller bewilligten bzw. in Aussicht gestellten Projektförderungen in voller Höhe,
  • einen Nothilfefonds "GAP", mit dem Bedarfe für Grundkosten, aktivitätsbezogene Kosten und Personalkosten abgefangen werden können.

Die Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren hat hierfür ein Rettungspaket erarbeitet, das subsidiär zu allen Hilfen des Bundes, der Länder und der Kommunen greifen soll.

Ein Bollwerk verweigerter Hilfe. Grundsicherung für Künstler in Hamburg - Kommentar der Süddeutschen Zeitung (neu)

Was passiert, wenn Künstler in Hamburg nach der versprochenen "unbürokratischen Unterstützung" fragen? Sie werden erstickt mit Kleingedrucktem.

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Brandbrief von akku: Drohender Kultur-Kollaps: Finanzhilfe für die schwer getroffene Kulturszene jetzt!

An das Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft
und Kultur und die Abgeordneten des Niedersächsischen Landtags

Drohender Kultur-Kollaps: Finanzhilfe für die schwer getroffene Kulturszene jetzt!

Auch kulturelle Einrichtungen sind von der Corona-Krise betroffen: geschlossene Musik- und Kunstschulen, soziokulturelle Zentren, Museen und Ausstellungshäuser, abgesagte Theateraufführungen, Konzerte, Lesungen, Kurse verursachen hohe Einnahmeverluste in den Kulturstätten. Laufende Betriebskosten können nicht mehr finanziert werden.

In einer Blitzumfrage hat der Arbeitskreis niedersächsischer Kulturverbände (AKKU) seine Mitgliedsverbände zu den finanziellen Auswirkungen der Corona-Pandemie befragt. Die Umfrageergebnisse belegen die drastischen Auswirkungen der Krise für die über 1200 Kultur- und Bildungseinrichtungen wie auch für viele freischaffende Kulturakteure. So werden die Einnahmeverluste allein in den ersten vier Wochen voraussichtlich rund 14,6 Mill Euro betragen. Dagegen stehen im selben Zeitraum nicht stornierbare Ausgaben in Höhe von ca. 10 Mill Euro. Hinzu kommen weitere laufende Betriebskosten der Einrichtungen. Über den Zeitraum der kommenden 6 Monaten liegt der Finanzbedarf für freie Kultureinrichtungen und – initiativen somit bei rund 208 Mio Euro. Diese Zahlen verdeutlichen, wie existenzbedrohend die Lage für den Kulturbereich schon nach relativ kurzer Zeit ist.

AKKU fordert angesichts dieser dramatischen Situation einmal mehr rasche und unbürokratische Soforthilfemaßnahmen auch für Niedersachsens vielfältige Kulturszene. Freie Kulturschaffende und Kultureinrichtungen benötigen als Akteure der Kulturwirtschaft zum Überleben dringend und ebenso schnell ausreichende staatliche Unterstützung wie die Wirtschaft in Niedersachsen!

AKKU appelliert an die niedersächsische Landesregierung, den Kulturschaffenden aus dem kürzlich beschlossenen Nachtragshaushalt Mittel in ausreichender Höhe bereitzustellen. Niedersachsen muss zeitnah anderen Bundesländern folgen, die bereits besondere Hilfsprogramme für die Kultur aufgelegt haben. Ergänzend regen wir an, mit gezielten Maßnahmen den Umgang mit staatlichen Fördermitteln zu erleichtern.

Hierzu zählen die zuwendungsrechtliche Anerkennung von Ausfallkosten, Lockerungen bei Rückzahlungsverpflichtungen, Fristregelungen und vieles mehr. AKKU bietet hier seine Beratung an.

Damit wir alle nach der Corona-Krise wieder Kultur hautnah erleben können, kulturelle Bildungsangebote wahrnehmen und alle gemeinsam feiern können, brauchen wir auch in Zukunft Orte der Kultur und kreative Kulturschaffende. Die am 13. März 2020 angekündigten Hilfen des Bundes und der Länder im Kulturbereich werden von den Kulturakteuren tagtäglich sehnsüchtig erwartet.

Im Arbeitskreis niedersächsischer Kulturverbände organisiert sind:
Film & Medienbüro Niedersachsen e.V., Landesarbeitsgemeinschaft Jugend & Film Niedersachsen e.V., Landesarbeitsgemeinschaft Rock e.V., Landesarbeitsgemeinschaft Soziokultur e.V., Landesmusikrat Niedersachsen e.V., Landesverband der Kunstschulen Niedersachsen e.V., Landesverband Freier Theater Niedersachsen e.V., Landesverband Niedersachsen im Deutschen Bibliotheksverband e.V., Landesverband niedersächsischer Musikschulen e.V., Landesverband Theaterpädagogik Niedersachsen e.V., Landesvereinigung kulturelle Jugendbildung Niedersachsen e.V., Literaturhäuser Niedersachsen und Friedrich-Bödecker-Kreis in Niedersachsen e.V., Museumsverband Niedersachsen und Bremen e.V., Niedersächsischer Heimatbund e.V.; assoziiert: Bundesakademie f. kulturelle Bildung Wolfenbüttel e.V.

Brandbrief von akku: Hilfsfonds für Kultur im Nachtragshaushalt berücksichtigen

An
die Abgeordneten des Niedersächsischen Landtages

Hannover, 18.03.2020 Corona-Pandemie: Hilfsfonds für Kultur im Nachtragshaushalt berücksichtigen Der Arbeitskreis niedersächsischer Kulturverbände (AKKU) begrüßt die Bekanntgabe eines Nachtragshaushaltes in Höhe von 4,4 Milliarden Euro. Aus diesem Topf braucht es auch dringend Unterstützung von Kleinunternehmen bzw. kleinen Einrichtungen im Kulturbereich sowie für freiberufliche Kulturschaffende und Pädagog*innen. Die Notsituation ist bei diesen bereits eingetroffen – und diese Lage wird auch noch eine lange Zeit anhalten. AKKU hat heute eine Umfrage unter seinen Mitgliedern gestartet, um die Ausfälle und Einnahmeeinbußen genauer abschätzen zu können. Das Ergebnis wird AKKU Anfang kommender Woche dem Parlament und der Landesregierung bekannt geben.

Finanzminister Reinhold Hilbers bestätigte gestern Abend bei „Hallo Niedersachsen“ (NDR), dass „wir auch die Kulturszene im Blick“ haben, „gerade auch die, die selbstständig tätig sind (…) oder die in Ensembles spielen, die auch wirklich keine Möglichkeiten haben, aufzutreten“. Er sagt zu, dass „wir dort Hilfestellung geben können“. Darauf verlässt sich die Kulturszene Niedersachsens. Wir appellieren an die Politik: Der Kulturbereich darf nicht sterben! Nicht erst in Zeiten der Pandemie, sondern gerade in den zurückliegenden Monaten wurde immer deutlicher, wie wichtig Kultur für den Zusammenhalt der Gesellschaft ist und zur Aufrechterhaltung unserer demokratischen Grundwerte. Die Kultur- und Kreativwirtschaft ist bundesweit mit einer Bruttowertschöpfung von mehr als 100 Milliarden Euro einer der größten Wirtschaftszweige – noch vor chemischer Industrie, Energieversorgern und Finanzdienstleistern.
Auch bei den vom Land geförderten Projekten und Veranstaltungen, die wegen des Coronavirus abgesagt werden müssen, bitten wir eindringlich, der Auffassung von Kulturstaatsministerin Monika Grütters und dem niedersächsischen Kulturminister Björn Thümler zu folgen: Beide sagen zu, auf Rückforderungen bereits bewilligter oder schon ausgezahlter Fördermittel so weit wie möglich verzichten zu wollen. Sie wollen die rechtlichen Möglichkeiten voll ausschöpfen, weil klar ist, dass bereits viel Engagement und Geld in diese Aktivitäten geflossen sind.

Im Arbeitskreis niedersächsischer Kulturverbände organisiert sind:
Film & Medienbüro Niedersachsen e.V., Landesarbeitsgemeinschaft Jugend & Film Niedersachsen e.V., Landesarbeitsgemeinschaft Rock e.V., Landesarbeitsgemeinschaft Soziokultur e.V., Landesmusikrat Niedersachsen e.V., Landesverband der Kunstschulen Niedersachsen e.V., Landesverband Freier Theater Niedersachsen e.V., Landesverband Niedersachsen im Deutschen Bibliotheksverband e.V., Landesverband niedersächsischer Musikschulen e.V., Landesverband Theaterpädagogik Niedersachsen e.V., Landesvereinigung kulturelle Jugendbildung Niedersachsen e.V., Literaturhäuser Niedersachsen und Friedrich-Bödecker-Kreis in Niedersachsen e.V., Museumsverband Niedersachsen und Bremen e.V., Niedersächsischer Heimatbund e.V.; assoziiert: Bundesakademie f. kulturelle Bildung Wolfenbüttel e.V.

Brandbrief von akku: Corona-Pandemie: Hilfsfonds für Kultureinrichtungen und Akteure

An den nds. Ministerpräsidenten Stephan Weil, den nds. Minister für Wissenschaft und Kultur Björn Thümler, die Fraktionen im Niedersächsischen Landtag

13.03.2020 Kultureinrichtungen und -vereine erleben derzeit immer häufiger Absagen von Veranstaltungen: Teilweise ist dies ab einer entsprechenden Größe auf Veranlassung der Behörden notwendig oder es wird aus Risikoabwägung von der Kommune oder vom Haus so entschieden. Angesichts der zunehmenden allgemeinen Verunsicherung und der täglich wachsenden Bedrohungslage stornieren Künstler und Veranstalter öffentliche Auftritte, Kulturelle Bildungsanbieter sagen ihre Gruppenkurse ab und immer häufiger bleiben Besucher*innen den Veranstaltungen fern. AKKU versteht und unterstützt die Maßnahmen, damit die Ausbreitung des Virus verlangsamt werden kann und somit genug Ressourcen im Gesundheitswesen für alle zur Verfügung stehen.
Gleichzeitig entstehen durch diese Situationen erhebliche Einnahmeeinbußen für die Häuser, die Veranstalter geraten durch Einnahmenausfälle schnell in eine finanzielle Schieflage. Freie Kulturschaffende wie pädagogische Mitarbeiter*innen sind von Honorarausfällen betroffen und dadurch existentiell bedroht.
AKKU fordert deshalb vom Land die Einrichtung eines Hilfsfonds, der den betroffenen kleineren Kultureinrichtungen, Vereinen und freischaffenden Künstler*innen rasch unter die Arme greift und das Überleben ermöglicht. Im Freistaat Thüringen wurden bereits erste Maßnahmen mit der Umwidmung eines Fördertopfes geschaffen. Der Deutsche Kulturrat fordert einen gemeinsamen Notfallfonds von Bund und Ländern – auch das wäre für akku eine denkbare Lösung.
Darüber hinaus muss für die geförderten Projektträger und Künstler*innen sichergestellt werden, dass bei ausbleibenden Besucher*innen oder Veranstaltungsabsagen aufgrund höherer Gewalt Fördergelder nicht zurückgezahlt werden müssen.

Im Arbeitskreis niedersächsischer Kulturverbände organisiert sind:
Film & Medienbüro Niedersachsen e.V., Landesarbeitsgemeinschaft Jugend & Film Niedersachsen e.V., Landesarbeitsgemeinschaft Rock
e.V., Landesarbeitsgemeinschaft Soziokultur e.V., Landesmusikrat Niedersachsen e.V., Landesverband der Kunstschulen Niedersachsen
e.V., Landesverband Freier Theater Niedersachsen e.V., Landesverband Niedersachsen im Deutschen Bibliotheksverband e.V., Landesverband
niedersächsischer Musikschulen e.V., Landesverband Theaterpädagogik Niedersachsen e.V., Landesvereinigung kulturelle Jugendbildung
Niedersachsen e.V., Literaturhäuser Niedersachsen und Friedrich-Bödecker-Kreis in Niedersachsen e.V., Museumsverband
Niedersachsen und Bremen e.V., Niedersächsischer Heimatbund e.V.; assoziiert: Bundesakademie f. kulturelle Bildung Wolfenbüttel e.V.

Hilfspaket der Bundesregierung für Selbständige: Kulturrat fordert entsprechenden Anteil für den Kulturbereich

Kulturbereich bietet seine Strukturen an, um die Verteilung der Mittel zu organisieren und damit die öffentlichen Verwaltungen zu entlasten

Berlin, den 19.03.2020. Der Deutsche Kulturrat, der Spitzenverband der Bundeskulturverbände, begrüßt, dass ein spezielles Hilfspaket für Solo-Selbständige und kleine Unternehmen geschaffen werden soll.

Der Deutsche Kulturrat war gestern an Gesprächen mit Arbeitsminister Hubertus Heil, Wirtschaftsminister Peter Altmaier und Kulturstaatsministerin Monika Grütters beteiligt und hat in dem Gespräch auf die gesamtwirtschaftliche Bedeutung der Kultur- und Kreativwirtschaft verwiesen. Der Kultur- und Kreativwirtschaft sind 256.000 Unternehmen zu zurechnen. Daneben sind rund 600.000 Selbständige, einschließlich der Künstlerinnen und Künstler, in der Kultur- und Kreativwirtschaft tätig. Darunter sind rund 340.000 sogenannte Mini-Selbständige mit einem Umsatz unter 17.500 Euro/Jahr.

Die ganze Pressemitteilung lesen

Vereinsrecht: Aktuelle Gesetzesänderungen zur Vereinfachung von Mitgliederversammlungen (neu)

Die Bundesregierung hat einen Gesetzentwurf vorgelegt, der am 27.03. noch vom Bundesrat bestätigt werden muss und der gleich zwei akute Probleme von Vereinen in der Corona-Krise beheben soll:

  • die Beschlussfassung ohne Versammlung
  • die automatische Amtszeitverlängerung, wenn keine Neuwahl des Vorstands möglich ist

Vom BGB abweichende Neuregelungen:

Artikel 2, § 5 des Gesetzes gilt zunächst nur für Mitgliederversammlungen, die 2020 stattfinden, und hat folgenden Wortlaut:

(1) Ein Vorstandsmitglied eines Vereins oder einer Stiftung bleibt auch nach Ablauf seiner Amtszeit bis zu seiner Abberufung oder bis zur Bestellung seines Nachfolgers im Amt.
(2) Abweichend von § 32 Absatz 1 Satz 1 des Bürgerlichen Gesetzbuchs kann der Vorstand auch ohne Ermächtigung in der Satzung Vereinsmitgliedern ermöglichen,
1. an der Mitgliederversammlung ohne Anwesenheit am Versammlungsort teilzunehmen und Mitgliederrechte im Wege der elektronischen Kommunikation auszuüben oder
2. ohne Teilnahme an der Mitgliederversammlung ihre Stimmen vor der Durchführung der Mitgliederversammlung schriftlich abzugeben.
(3) Abweichend von § 32 Absatz 2 des Bürgerlichen Gesetzbuchs ist ein Beschluss ohne Versammlung der Mitglieder gültig, wenn alle Mitglieder beteiligt wurden, bis zu dem vom Verein gesetzten Termin mindestens die Hälfte der Mitglieder ihre Stimmen in Textform abgegeben haben und der Beschluss mit der erforderlichen Mehrheit gefasst in Textform abgegeben haben und der Beschluss mit der erforderlichen Mehrheit gefasst wurde.

Automatische Verlängerung der Amtszeit:

Die meisten Vereinssatzungen sehen eine feste Amtszeit für den Vorstand vor – auch wenn das gesetzlich nicht erforderlich ist. Bei einer solchen Amtszeitbegrenzung empfiehlt sich eine Verlängerungsklausel, nach der der Vorstand bis zur Neuwahl im Amt bleibt. Leider fehlt diese Klausel in manchen Satzungen.

Das hat problematische Folgen: Die Amtszeit endet dann automatisch und der Verein ist ohne rechtmäßigen Vorstand. Leider führt das aktuelle Versammlungsverbot nicht selten zu genau diesem Zustand.

Artikel 2, § 5 Abs. 1 des Gesetzes ermöglicht, dass Vorstandsmitglieder auch nach Ablauf ihrer Amtszeit zunächst im Amt bleiben, d.h. eine Wieder- oder Neubestellung nicht zwingend erforderlich ist, um den Verein handlungsfähig zu erhalten.

Hinweis: Natürlich kann kein Vorstandsmitglied zur Fortsetzung des Amts gezwungen werden. Er müsste dann aber, wenn die Neuregelung in dieser Form in Kraft tritt, ausdrücklich zurücktreten. Dazu genügt eine formlose Erklärung einem anderen vertretungsberechtigten Vorstandsmitglied gegenüber.

Virtuelle Mitgliederversammlung:

Dass eine virtuelle Mitgliederversammlung (d.h. mit internetzgestützten Kommunikationsmedien, wie z.B. Videokonferenz o.ä.) zulässig ist, hat die Rechtsprechung bereits bestätigt (Oberlandesgericht Hamm, Urteil vom 27.09.2011, I-27 W 106/11). Allerdings ist dafür bisher eine entsprechende Satzungsregelung unverzichtbar.

Artikel 2, § 5 Abs. 2 Nr. 1 soll virtuelle Versammlungen der Präsenzversammlung gleichstellen. Für gültige Beschlusse ohne Zusammenkunft der Mitglieder ist dann weder eine besondere Satzungsgrundlage noch – wie bei der bisherigen schriftlichen Beschlussfassung – die Zustimmung aller Mitglieder erforderlich. Nach § 28 BGB würde diese Regelungen auch für Vorstandsitzungen gelten.

Hinweis: Ungeklärt ist aber die Frage, ob das umstandslos auch für Vereine gilt, bei denen einen nennenswerte Zahl von Mitgliedern nicht über die Voraussetzungen für eine Teilnahme an einer virtuellen Versammlung verfügt (fehlende technische Ausstattung und Kenntnisse). Dann kann eine virtuelle Versammlung eine „besondere Erschwernis“ für die Teilnahme darstellen und die Beschlüsse zwar nicht nichtig (von vornherein unwirksam), aber anfechtbar machen.

Unser Tipp: Im Zweifel sollte dann – die künftig mögliche – vereinfachte schriftliche Beschlussfassung gewählt oder die virtuelle Versammlung zumindest dadurch ergänzt werden.

Schriftliche Beschlussfasssung wird vereinfacht:

Auch die schriftliche Beschlussfassung soll durch die Neuregelung vereinfacht werden. Bisher verlangt § 32 Abs. 2 BGB bei einer schriftlichen Beschlussfassung die Einstimmigkeit. Es müssen also alle Mitglieder dem Beschluss zustimmen. Bereits eine einzige Enthaltung führt zum Scheitern des Beschlusses.

Das soll sich durch Artikel 2, § 5 Abs. 3 des Gesetzes ändern. Danach ist ein Beschluss ohne Versammlung der Mitglieder gültig, wenn alle Mitglieder beteiligt (also angeschrieben) wurden und bis zu dem vom Verein gesetzten Termin mindestens die Hälfte der Mitglieder ihre Stimmen in Textform abgegeben haben. Es gelten die üblichen Mehrheitserfordernisse – also in den meisten Fällen eine einfache Mehrheit der abgegebenen Stimmen

Verlangt ist nur die Textform. Es ist also keine Unterschrift erforderlich. Damit kommen für die Beteiligung an der Abstimmung auch E-Mail und andere elektronische Textmedien (z.B. SMS oder WhatsApp) in Frage.

Zusätzlich wird es durch Abs. 2 Nr. 2 möglich, dass einzelne Mitglieder ihre Stimmen im Vorfeld einer (virtuellen oder physischen) Versammlung schriftlich abgeben. Es sind so auch Mischformen aus virtueller Versammlung und schriftlicher Beschlussfassung möglich. Das gilt auch für Vorstandssitzungen.

Quelle: vereinsknowhow.de Vereinsinfobrief Nr. 378

Webinar zur Corona-Krise der Industrie- und Handelskammer Lüneburg-Wolfsburg (neu)

 
Die Industrie- und Handelskammer Lüneburg-Wolfsburg (IHKLW) bietet ab dem 6. April zusammen mit der Buchalik Brömmekamp Rechtsanwalts GmbH ein kostenfreies, dreiteiliges Webinar rund um die unternehmerischen Herausforderungen in Zusammenhang mit der Corona-Pandemie an. Jedes Modul ist für rund eine Stunde konzipiert und beinhaltet Zeit für Rückfragen der Teilnehmenden. Eine Anmeldung zu allen Modulen ist ausschließlich online möglich unter ihklw.de/corona-webinar.
Corona und Arbeitsrecht
Los geht es am Montag, 6. April, ab 16 Uhr mit „Corona und Arbeitsrecht“. Ein Experte erklärt, wann Arbeitnehmer von der Arbeit fern bleiben können und welche Auswirkungen auf das Gehalt damit verbunden sind. Außerdem erhalten Unternehmen Informationen dazu, wie sie Kurzarbeitergeld beantragen und was dabei zu beachten ist.
Risikomanagement in Zeiten von Corona
Das zweite Modul beleuchtet am Dienstag, 7. April, ab 16 Uhr das „Risikomanagement in Zeiten von Corona“. Wie wird ein professionelles Risikomanagement aufgebaut und auf die speziellen Anforderungen während der Corona-Pandemie optimiert und welche Bewältigungsstrategien und Maßnahmen leiten sich daraus ab? Antworten gibt es im Webinar. Dabei lernen die Teilnehmenden auch, mit welchen Förderinstrumenten sie auf mögliche Liquiditätslücken reagieren können, welche haftungsvermeidenden Lösungen es gibt und wie sie einen Plan für eine konkrete Handlungsanweisung aufstellen.
Geschäftsführerhaftung und die Insolvenz in Eigenverwaltung
Um die „Geschäftsführerhaftung und die Insolvenz in Eigenverwaltung“ geht es beim letzten Termin am Mittwoch, 8. April, ab 16 Uhr. Die Teilnehmenden erfahren, wie schnell sie als Geschäftsführer in einer Krise Haftungsrisiken ihres Unternehmens ausgesetzt sind – und worauf sie zur Haftungsvermeidung achten müssen. Unternehmen, bei denen bereits ein Insolvenzantragsgrund vorliegt, erfahren, wie es mittels einer Insolvenz in Eigenverwaltung gelingt, wieder auf Kurs zu kommen.

Webinar Social Media Update 2020 für Kulturinstitutionen, Festivals und Veranstalter (neu)

Kostenfreies Live Webinar
Social Media Update 2020 für Kulturinstitutionen, Festivals und Veranstalter

Facebook, Instagram und Co. sind längst zu den wichtigsten und kostengünstigsten Kanälen geworden, wenn es darum geht die eigenen Besucher kontinuierlich mit aktuellen Informationen zu versorgen und mit Inhalten für die eigenen Häuser und Aktivitäten zu begeistern. Doch viele der bisherigen Strategien wurden längst von der Zeit überholt und gehen nicht mehr auf. Auch aufwändig erstellte Beiträge erreichen nur noch kleine Gruppen echter Interessenten und werden kaum geteilt. In diesem Webinar zeigen wir auf, welche Strategien immer weniger funktionieren, warum das so ist und wie Kulturinstitutionen Facebook, Instagram und Co. weiterhin nutzen können, um ihr Publikum mit den richtigen Botschaften im richtigen Moment zu erreichen und neue Besucher zu gewinnen.

Wir können Euch versprechen, mit dem Wissen aus diesem Webinar werdet Ihr Eure aktuelle und zukünftige Aktivität bei Facebook und Instagram völlig anders bewerten.

Dauer: ca. 45 Min // Plattform: Zoom
Teilnahme kostenfrei mit Anmeldung
Host: Martin Juhls (Experte für Kulturmarketing und digitale Kommunikation)

Termine:
Di., 07.04., 14:00 Uhr
Do., 09.04., 14:00 Uhr
weitere Termine folgen

Anmeldung

Gebündelte Informationen bietet die Seite des Deutschen Kulturrats

Der Deutsche Kulturrat stellt auf seiner Seite Informationen zu den Themen Förderung und Kulturpolitik zusammen

Diese Plattformen koordinieren die Nachbarschaftshilfe (neu)

t3n bietet eine Überblick über verschiedene Angebote der Nachbarschattshilfe

Informationen in Fremdsprachen (neu)

Ausbreitung verhindern – Alle können was tun! Welche Maßnahmen sind in Niedersachsen zur Eindämmung des Virus ergriffen worden und was müssen Sie beachten? Was ist zu tun beim Verdacht, sich mit dem Corona-Virus infiziert zu haben? Wir stellen die wichtigsten Informationen nachfolgend in den Sprachen Englisch, Türkisch, Russisch, Farsi und Arabisch bereit.

Quelle: https://www.niedersachsen.de/Coronavirus/informationen-in-fremdsprachen-186959.html

NTFN bietet psychologische Beratungsgespräche in verschieden Sprachen (neu)

Um das Ansteckungsrisiko mit COVID 19 für alle zu minimieren, finden in den Psychosozialen Zentren des NTFN bis vorerst 10.04.2020 keine persönlichen Gespräche oder Sprechstunden statt. Angeboten werden telefonische psychologische und psychosoziale Beratungsgespräche in russisch, spanisch, arabisch, farsi, französisch, kurdisch, englisch, deutsch. Mehr Informationen im pdf

Kulanzregelungen der Deutschen Bahn

Neben den bestehenden Erstattungsregelungen gewährt die DB für alle bis einschließlich 13.03.2020 gekauften Tickets für Reisen zwischen dem 13.03. und 30.04.2020 weitgehende Kulanzregelungen: Reisende, die aufgrund des Coronavirus ihre Reise innerhalb Deutschlands verschieben möchten, können Ihre bis zum 13.03.2020 gebuchten Ticket bis zum 30.06.2020 flexibel nutzen. Die Zugbindung bei Sparpreisen und Super Sparpreisen ist aufgehoben.

Mehr ...

Onleihe - Die digitale Ausleihe (neu)

Mit der Onleihe des Goethe-Instituts lassen sich etwa 25.000 digitale Medien wie Bücher, Hörbücher, Filme oder Zeitungen entleihen, ohne dass eine Rückgabe nötig ist. Deutschlehrende und -lernende sowie Kulturinteressierte finden hier ein vielfältiges Medienangebot. 2019 wurden so weltweit über 250.000 Medien digital entliehen, die Zahlen steigen seit Jahren stetig an.

Quelle https://www.goethe.de/

#LeaveNoOneBehind: Jetzt die Corona-Katastrophe verhindern - auch an den Außengrenzen! (neu)

Besonders hart wird das Corona-Virus diejenigen treffen, die es ohnehin schon schwer haben. Dazu zählen auch die Geflüchteten an unserer Außengrenze und Obdachlose, Alte, Kranke. Die Corona-Krise lässt das Leid von Schutzsuchenden, die Gewalt und die humanitäre Katastrophe in den Hintergrund treten. Dabei ist es gerade jetzt wichtig, zusammen zu halten.

Mehr Informationen und Quelle

#GemeinsamDigital - Lasst uns Existenzen retten! (neu)

Viele Unternehmen und Selbständige brauchen JETZT digitales Wissen und neue Geschäftsmodelle, um zu überleben!
Hier helfen wir uns #GemeinsamDigital aus der Krise!

Als #GemeinsamDigital Community übernehmen wir Verantwortung für unsere Gesellschaft. Mit dieser Plattform haben wir ein Projekt ins Leben gerufen, das betroffenen Unternehmern/innen der Corona-Krise direkt hilft und für jede Existenz und jeden Arbeitsplatz kämpft. Wir setzen dabei auf die wachsende Solidarität in unserem Land und vertrauen auf die Kraft der Gemeinschaft!

Mehr Inforamtionen und Quelle

Petition: Einführung eines Bedingungslosen Grundeinkommens (neu)

Mit der Petition wird gefordert, dass aufgrund der wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona Pandemie und der damit verbundenen Einkommensausfälle für viele Bürgerinnen und Bürger, kurzfristig und zeitlich begrenzt, aber solange wie notwendig, ein Bedingungsloses Grundeinkommen für alle Bürgerinnen und Bürger eingeführt wird. Das Grundeinkommen muss existenzsichernd sein und die gesellschaftliche Teilhabe ermöglichen. Vorstellbar ist ein Betrag von 1000 € pro Person.

Quelle und mehr Information: https://epetitionen.bundestag.de/petitionen/_2020/_03/_14/Petition_108191.html

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