Am 11. und 12. Juni 2026 versammelten sich 400 Teilnehmende und Mitwirkende aus Kultur, Politik, Wissenschaft und Gesellschaft zum 13. Kulturpolitischen Bundeskongress im Tagungszentrum Aquino in Berlin.
Am ersten Tag eröffneten der Präsident der Kulturpolitischen Gesellschaft, Prof. Dr. Markus Hilgert, und der Vize-Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung, Dr. Volker Ullrich, die Veranstaltung.
Der zweite Tag startete mit dem Besuch des Staatsministers für Kultur und Medien, Dr. Wolfram Weimer. Im Mittelpunkt des Kongresses stand die Frage nach den Handlungsmöglichkeiten von Kultur, Bildung und Politik, um in Zeiten gesellschaftlicher Verlusterfahrungen wieder Zuversicht zu geben. Darauf folgte die Erörterung der Frage von »Neutralität als Haltung?« aus juristischer, kommunaler, kulturpraktischer und internationaler Perspektive. Diskutiert wurden in Panels und Workshops am zweiten Tag die Themen »Kulturfinanzierung als Einfallstor?« sowie »Netzwerke als Rettung?«.
Der 13. Kulturpolitische Bundeskongress verstand sich als Wissensplattform, Diskurs- und Experimentierraum sowie Networking-Event zugleich. Impulse aus der Soziologie, den Künsten, den Neurowissenschaften, der Kulturpolitik, der Rechts-, Kultur- und Bildungswissenschaften etc. befruchteten den gegenseitigen Austausch. Erfahrungen von Kolleg*innen aus anderen europäischen Ländern erweiterten das Blickfeld. Künstlerische Impulse rundeten das Programm ab.
Zur Dokumentation des Bundeskongresses finden Sie auf dem YouTube Channel der Kulturpolitischen Gesellschaft die Mitschnitte der beiden Kongresstage. Auf unserer Kongress-Website, auf der Sie auch die Konzeption und das Programm noch abrufen können, werden wir in Kürze die Mitschnitte entsprechend der Kongressformate, unsere Pressemitteilung, Fotos und das im Rahmen des Kongresses entstandene Graphic Recording des Brachland-Ensembles zur Verfügung stellen. Weitere Textbeiträge zur Vertiefung einzelner Themen aus den Paneln und Foren werden sukzessive folgen und auf unserem Kongress-Blog veröffentlicht. Ausgewählte Beiträge des Kongresses werden wir in der nächsten Ausgabe der Kulturpolitischen Mitteilungen Ausgabe III/2026 (Heft 194), die Ende September 2026 erscheint, in Printfassung dokumentieren.
Veranstaltet wurde der Kulturpolitische Bundeskongress von der Kulturpolitischen Gesellschaft e.V. und der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb in Zusammenarbeit mit dem Kongresspartner Deutscher Städtetag. Gefördert wird er vom Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien der Bundesregierung für Kultur und Medien.
Quelle und weitere Informationen: https://kupobuko.de/
